Kettensäge

Fahrzeugausrüstung, Zubehör

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boko

Re:

Beitragvon boko » 14.01.2010 - 22:44

dragonflight hat geschrieben:Hmmmm, wenn wir schonmal dran sind. Was muss ich denn tun, damit sie besser anspringt. ?

Ich verwende auch dieses "vollsynthische Gemisch", also daran sollte es nicht liegen.

Aber wenn ich den Hebel auf Schock(ganz unten) stelle, kommt sie nicht, sie springt nur an, wenn ich auf Normal stelle und den Fuss in den Handgriff klemme und das Gas betätige..............(Hoffe man versteht mich)
Und dann einiger Zieher kommt sie dann endlich. Echt nervig. Sollte ich sie mal zum Service bringen ?

Muss ich an irgendeinem Schräubchen oder so drehen und das Gas fetter einstellen ?


Gruß Andi



Servus,

nö, wenn dann magerer, weil der Choke ja das Gemisch anfettet, bzw die Luft verringert. Man könnte aber auch mal nach dem Luftfilter/Kerze sehen und evtl eine Kältere verwenden, wenn Einstellen und Reinigen nichts bringt.

@ Hannes: Aber solange man für die AV 50 Zylinder mit Kolben als Repsatz für 70,- bekommt hält sich der Schaden in Grenzen 8-)
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Rusty Nail
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Re: Kettensäge

Beitragvon Rusty Nail » 18.01.2010 - 18:44

@ Arno, sowas kaufe ich auch nur wenn der nette Forstbedarfshändler Samstag Mittag schon dicht hat und
die Markensäge mitten in der Arbeit nicht mehr mag.
Ob es Teile als Lagerware gibt, da wage ich es auch meine Zweifel zu hegen.
Öltankdeckel habe ich bisher noch nie gebraucht und Schwert nebst Kette und evtl. noch ein Antriebsritzel mit
Fliehkraftkupplung liegen bei mir Grundsätzlich in der Werkzeugkiste.
Ich wollte damit auch nur sagen das man für den gelegentlichen Einsatz nicht gleich 500,- + x für eine Säge ausgeben muss. Die Homelite lag allerdings für Baumarktverhältnisse auch im oberen Rahmen. War irgendwas um die 400,- Mark.

@Andi, das klingt wirklich nach zu Fett. Bei welchen Temperaturen springt sie denn leichter an?
Wie ist das Warmstartverhalten? Kerzenbild?
Zuerst mal den Luftfilter prüfen. Der schaut bei Kettensägen schnell schlecht aus.
Dann Kerze raus und reinigen, Elektrodenabstand prüfen/einstellen. Ne neue schadet auch nicht.
Zur Grundeinstellung beide Schrauben ganz rein (leichter Anschlag) und dann nach Herstellervorschrift raus.
Sonst nehme ich bei Sägen immer 1 Umdrehung als Basis.
Dann die Leerlaufdrehzahl soweit erhöhen, das die Kette noch nicht mitläuft.
Jetzt die Gemischschraube langsam rausdrehen bis die Drehzahl absinkt, dann wieder 1/4 Umdrehung rein.
Besser geht's mir ner Colortune Kerze, ob sich die Ausgabe aber lohnt muss jeder selbst entscheiden.
Ich habe meine noch aus 80er Tagen.
Das sind nur meine Werte, wenn keinerlei Herstellerangabe vorliegen.
Grüße Elmar

'01 V60 Lang ASFIR Unterfahrschutz, 2" OME Fahrwerk, 265/75er, Schnorchel
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terriblue
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Re: Kettensäge

Beitragvon terriblue » 23.02.2021 - 00:20

Hallo,

man, ist das lange her ...

terriblue hat geschrieben:Hallo ,

nach zehn Jahren Stihl 017 und fünf Jahren Stihl 180 würde ich wohl nie auf die Idee kommen
mir ´ne NoName im Baumarkt zu kaufen . Die Erste hab ich wegen der Zweiten verkauft und
noch gutes Geld dafür bekommen - war also nicht kaputt und hat auch nie ein teures
Ersatzteil gebraucht . Luftfilter , 6-7 Ketten , ein Schwert , ein Öltankdeckel - das wars .
Die 180 hat eine Kettenschnellspannung , da neulich eine abgesprungene Kette den Kettenfang
beschädigt hat - habe ich die Säge auf die herkömmliche Kettenspannung umgerüstet weil
diese Schnellspannung praxisuntauglich ist . Heute hat nun der Öltankdeckel auch hier das
zeitliche gesegnet - da fahr ich zum Nachbarn und borg mir Einen oder zum Fachbetrieb , dort
einen kaufen . Pfennigartikel , OK ich hab mich geärgert das ich keinen auf Lager hatte , aber
kriegt man solche Ersatzteile für NoName im Baumarkt - also als Lagerware ?
Kaminholzmachen hängt von vielen Faktorren ab : Wetter , Urlaub der Beteiligten , Anhängerverfügbarkeit ,
etc. - dann steh ich im Wald und die Säge funzt nicht - unvorstellbar .

Mein Fazit : Egal ob Stihl , Dolmar , Husquarna lieber eine Nummer kleiner und ´ne Marke -
wenn ich mich auf etwas verlassen muß .

Gruß Arno

... der morgen nochmal lossägt ...


Demnach ist meine 180 jetzt 16 geworden und hat mich nie in Stich gelassen, ausser
wenn Sie zu lange mit selbstgemischen Benzin stand. Anfangs noch selbst im Wald
Kronen und Bruchholz aufgearbeitet, zwischenzeitlich Abfallholz aus der Baumpflege,
kommen seit letztem Jahr ganze Buchen/Eichenstämme zu mir "geflogen". Das will
ich ihr nich mehr antun und so kommt sie in Altersteilzeit. Die Hauptarbeit wird in Kürze
eine "nakte" 251 mit 40cm, 3/8P Schwert und Picco Micro 3 Kette übernehmen. Es ist
die größte im Hobbysegment, eine Profisäge in der Gewichts- und Leistungssklasse
kosten 50% mehr. 40cm, damit ich, zumindest beidseitig gesägt durchkomme. Das
schmale Schwert spart Gewicht und soll, theoretisch, in Verbindung mit der PM3
besonders für das Brennholzsägen taugen. Sagt eine Stihl-Tabelle.
Nebenbei, geht der Hickorystiel vom Spalthammer in Rente. Nach 26 Jahren ist der
schutzlose Stiehl am 3500g - Kopf arg angefressen. Man kann Fehlschläge halt nicht
gänzlich verhindern. Lange auch hier von einem Stihlprodukt ausgehend, war es doch
einer von Müller Forsttechnik. Jetzt kommt ein neuer orig Hickorystiel und noch ein kplt.
4000g Müllerhammer zur Ausstattung. Das sollten die letzten Investitionen dieser Art
bzw für diesen Zweck, gewesen sein ... .

Gruß Arno
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Re: Kettensäge

Beitragvon unbemerkt » 23.02.2021 - 03:36

Moin Arno,

so ist es recht - lieber die Markenware.

Meine neue Säge wird nur mit 80er Schnittiefe aufwarten, aber Stammholz kommt mir nicht auf den Tisch - das rubbelt ja das Silbergleit vom polierten Blatt.

Mit einem 4kg Hammerkopf spielst Du ja schon richtig bei den großen Jungs - Hut ab.

In Sachen Handwerkzeuge bin ich ein wenig auf Weltreise gegangen.
Momentan bin ich ganz begeistert von althergebrachtem japanischem Werkzeug.
Z.B. Griffe an Hämmern (sechseckig) zu formen, daß die Hand beim halten ertastet wenn das Werkzeug zu verdrehen beginnt scheint mir genial. Oder der Hammerkopf ist gleich rund und für feine Arbeiten wunderbar geeignet - ich war sehr erstaunt und möchte den Klüpfel nicht mehr missen.

mit Grinsegrüßen von Kay, freut sich aber auch an seinem gemischtgeschmierten 4-Takt-Stihl Schneider, welcher endlich keinerlei Winterpflege braucht
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Nutzung: Space Gear PA3W,
in Bearbeitung: Pajero V43W,
in Sammlung: Pajero Sport K96W, L200 Triton RHD, Pajero L141G, GFK-Kompressor-Pajero L042G, Explorer-Kabine
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Re: Kettensäge

Beitragvon guido » 24.02.2021 - 10:27

Moin!

Kurzes Update von meiner Seite.
Für kleine Fällarbeiten und zum Entasten ist inzwischen die Stihl MSA 140 bei mir eingezogen.
Ein Kumpel hatte den größeren Bruder dieser Akku Säge und ich konnte das Teil da mal ausprobieren.
Von der Handhabung, vom Gewicht und der Akkulaufzeit bin ich begeistert.
Ich habe 2 Akku Packs und meine Nachbarn freuen sich über die Ruhe. :grin:

Viele Grüße

Guido
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Re: Kettensäge

Beitragvon Deichgraf » 25.02.2021 - 12:05

Moin zusammen,

ich habe es noch eine Nummer kleiner:
https://www.profishop.de/makita-top-han ... gKUFvD_BwE

Habe vor zwei Jahren meine gesamte Akkutechnik auf Makita 18 V umgestellt.
Seit einem Jahr ist diese kleine Säge bei mir im Einsatz.
Sagenhaft, was die schafft. Natürlich nicht zum Bäume fällen, dafür habe ich meine alte Stihl 025, aber optimal zum Ausdünnen von Bäumen.
Und mit einer Hand bedienbar. Damit arbeitet sogar meine Frau. :-)

Udo
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Re: Kettensäge

Beitragvon terriblue » 25.02.2021 - 22:24

Hallo,

bei der Säge muss ich mich noch gedulden ...

Dafür ist der alte Spalthammer schon aufgestiehlt.
Zur Probe hab ich mal eine Schlagschutzhülse
gedengelt. Vom neuen Spalthammer bin ich sehr
enttäuscht. Der Kopf wackelt, der Stiel ist mit Farbe
verschmiert und wo der 500g mehr wiegen soll
ist mir rätselhaft. Im Baumarkt ohne Markenname
auf dem Werkzeug, hätte ich ihn nie gekauft. Allein
der überstehende Hickorystummel ... wie man 2 so
hochwertige Teile, so zusammenpfuschen kann.

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Gruß Arno
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Re: Kettensäge

Beitragvon terriblue » 26.02.2021 - 22:07

Hallo,

zwar noch kein aussagefähiger Langzeittest aber von der ersten verbrauchten Tankfüllung bin
ich begeistert. Leistung, Gewicht und Handling sind genau so, wie ich es mir gewünscht habe.

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Der neu bestielte Spalthammer arbeitet präzise wie eh und je ...

Gruß Arno
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Re: Kettensäge

Beitragvon terriblue » 03.03.2021 - 21:54

Hallo,

Tankfüllung 2 und 3 sind auch durch. Damit reichen, geschätzt 7-8 Füllungen für meine
jährliche Brennholzmenge. Da sich in der Eichenrinde sehr viel Erde vom Holzrücken
ansammeln kann, ist die Kette allerdings nach jeder Füllung wartungsbedürftig.
Vielleicht versuche ich mal eine Hartmetallkette, ob sich das lohnt ... ?

Auf Wunsch eines unbekannten, Bilder vom alten Stiel. Konservendosenblech hält
nur rund ein viertel Jahrhundert. Mit, immer noch, 85cm länge, wird sich bestimmt eine
Nach/Weiter/2ndhandnutzung ergeben. Vielleicht als Fliegenklatschenstiel ...

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Schweißnaht drüber, fertig.

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Die "Waffe" hat noch eine minimale Streuung, die 500g mehr müssen halt noch
austariert werden.

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Eins der wenigen ohne Ast und eins der kleinsten Abschnitte. dann läuft's richtig gut.

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Gruß Arno
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