L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

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motorang
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon motorang » 21.01.2014 - 16:56

Hallo Beda
bei uns sagt man
"a bisserl Schwund gibt's immer"

Gryße!
Andreas, der motorang
L300 4WD Technik-FAQ unter motorang.com/L300
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Beda
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon Beda » 21.01.2014 - 17:35

Hi,
noch eine Zugabe:

Bild
http://www.relleumdesign.de/html/reserv ... ger_1.html
Schick und schön.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon 4x4tourer » 21.01.2014 - 19:06

Moinmoin werte hecklastige Gesellschaft,

Beda hat geschrieben:.....leider ist mir dabei der 2. Beitrag, in dem Dirk (4x4tourer) darauf hinweist,
daß der L300 sehr kopflastig ist und deshalb weitere Lasten vor der Vorderachse nicht ratsam sind, unter die Räder gekommen.


zezeze...Beeedaaaa....also sowas...das klären wir dann mal am Herrentag...in etwa dieser Reihenfolge:... :haue: ... :troesten: ... :prost: :extremlached:

Halb so wild, geht ja eh nun mehr um den Heckträger. Danke fürs rüberschieben und retten! :super:

motorang hat geschrieben:Da mein Bus sowieso einen Dauerdachkorb hat (jedenfalls im Urlaubsfall), dachte ich bei mir an ein oberes Scharnier, das sich ebenda befindet, und eine dreieckige Grundkonstruktion des Trägers. Der Dachkorb ist über 10 Füße mit der Regenrinne verschraubt ... bei mir müssen drei Fahrräder drauf.


Öhm, ich hab da Bedenken wegen der Rückleuchte. Im Beitrag von Beda am gelben Relleum-T3 ist es ja ähnlich ausgeführt. Im Prinzip ne gute Idee am Dachträger oder wie beim T3 an der Rinne einen Haltepunkt zu setzen. Aber beim L sitzt da schön die Rückleuchte im Weg und die Heckklappe geht am oberen Teil auch um die Kante. Somit müßte der Halter dann seitlich auskragen, weil sonst Heckklappe dicht! Sieht man ja beim gelben T3 auch so. Könnte man dann ja aber auch gleich wieder als Heckastabweiser / Baumstreifer nutzen ;-) Ich tendier aber immer noch zu einer reinen Befestigung auf der Hängerkupplung. Vierkant mit Haltern aufs Grundtragrohr und einseitig bis an die Aussenkante verlängert. Da dann den Drehpunkt nach oben aufbauen, ähnlich wie bei Beda´s rotem T3 und dann die klassische Dreiecksträgerkonstruktion. Wenn man mal bei youtube L300 Filmchen guckt, sieht man solche Konstruktionen auch bei den australischen Elchen. Hab Bekannte in Australien die ebenfalls dort L fahren. Kann die ja mal fragen, ob sie nicht mal ein paar Detailfotos machen können, wenn ihnen ein Artgenosse mit Heckträger begegnet.

Soviel erstmal wieder von meinem Senf dazu :-)
Gruß Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon 4x4tourer » 15.02.2014 - 09:36

Hallo werte Rad-Platz-Suchenden,

hier hab ich grad ein nettes Video gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=p4HhLDTsqeA

Der griechische Schnee-Elch ist ganz gut ausgerüstet. Sogar mit Winde vorn und hinten. Der erste bei dem ich das so gesehen hab. Und er hat einen Reserveradträger am Heck, der mir gut gefällt. Wird erstmals bei ca. Min. 2:10 sichtbar. :super:

Im weiteren Verlauf findet sich auch eine schöne Wegräumung. Beseitigen eines riesen Felsbrockens mittels 3 Winden. Hab ich so auch noch nicht gesehen! :super: :respekt:

weitersichtende Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon unbemerkt » 15.02.2014 - 10:48

Hallo Dirk,

ein schönes Video, aber der Gute hat den Wiederverkaufswert seines "Kleenen" auf der Strecke mindestens halbiert. Die rechte Seite des Autos möchte ich nicht sehen, so wie er den Berg abgeschliffen hat. Von der Befestigungsart des Reserveradhalters habe ich aber im Filmdurchlauf wenig erkennen können.

Aus meinem Bekanntenkreis hätte beim Bergen des Steines auch keiner mehr im Windenbreich stehen dürfen. Das die Leute immer erst eine Katastrophe brauchen um zu lernen.... :kopfgegenmauer:

Aber trotzdem eine prima Ausfahrt, da hätte ich nicht nein gesagt.

Grüße von Kay, welcher auf weitere Fundstellen gespannt ist.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon 4x4tourer » 15.02.2014 - 11:11

Hi Kay,

jaja, der hat den Lütten nicht geschont....da bin ich ja ganz ehrlich zu pinkelig mit meinem Kleenen. Ich hab schon Herzschmerz auf der Kroatientour gehabt, wo wir die Kisten durch eine zugewachsene Piste in den Bergen gescheucht haben. Das Kratzen der Äste und der Lack danach...auuuaaaa....immerhin hab ich mit ordentlich polieren das meiste wieder retuschieren können.

unbemerkt hat geschrieben:Von der Befestigungsart des Reserveradhalters habe ich aber im Filmdurchlauf wenig erkennen können.


Wenn man genau hinschaut, sieht man den Querträger, der ungefähr da verläuft, wo sonst die AHK sitzt. Ich denke, dass genau dieselben Befestigungspunkte genommen wurden. Nur das der Querträger länger, also bis zur Aussenecke geht und dann schräg nach hinten rechts rauskragt, um dort den Drehpunkt aufzunehmen. Im Prinzip würd ich das gern ähnlich gestalten, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich den Querträger auf der schon vorhandenen AHK befestigen möchte.

unbemerkt hat geschrieben:Aus meinem Bekanntenkreis hätte beim Bergen des Steines auch keiner mehr im Windenbreich stehen dürfen.


Jep, fand ich auch nicht ganz unbedenklich. :shock: Aber die Aktion als solches fand ich schon cool! :super: Leider haben sie das Ende der Aktion nicht gezeigt...ob da wohl ein schnöder Kleinwagen oder das Auto vom Revierforstwart o.ä. am unteren Hangende stand!?!?!? :hammerschlag: :extremlached: :wink:

unbemerkt hat geschrieben:welcher auf weitere Fundstellen gespannt ist.


Also zum wachwerden fand ich diese Fundstelle nicht schlecht, fetzige Mucke gepaart mit hübschen Bildchen. Besonders die Aufnahmen die teilweise auch unter Wasser gemacht wurden sind pfiffig! :super:

guckst du: http://www.youtube.com/watch?v=wug6owjvd4I

Irgendwie hat mir das extrem Lust auf Urlaub gemacht.....hat zufällig dieses Jahr noch jemand noch nix weiter auf dem Plan? :wink:

nun in die Werkstatt verschwindende Grüße
Dirk

ps: kleiner Nachtrag...

duuuu mein Kaaayyy...duuuu bist doch so ein erprobter Stoßstangenspezi :wink: und was vorne geht, geht doch auch bestimmt hinten....zumindest zeigt es dieses Beispiel sehr schön:

Bild

So würd mir das richtig gut gefallen. Weg mit Plaste und Elaste und ordentlich was massives dran geklöppelt...dazu dann noch das passende Stück für vorne und .....ich bin ja schon leise :extremlached:
Aaaaber.... wenn das nicht gleich das ganze We in Beschlag nehmen würde...ich würds doch glatt als Bastelkurs ins Lastenheft aufnehmen! :mrgreen:
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon Beda » 15.02.2014 - 14:13

Hallo Dirk,
ich fürchte, daß Du immer wieder vor dem gleichen Problem stehen wirst.
Entweder eine legale AHK oder ein Ersatzradträger.
Sprich doch mal mit dem TÜV-prüfer deines geringsten Misstrauens darüber.
Ich gehe davon aus, daß an der AHK nichts verändert, geschweißt oder zusätzlich angeschraubt werden darf.
Sonst könnte man z.B. bei einer solchen Konstruktion

Bild

einfach einen Ersatzradträger zwischen Träger und Haken anbringen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon unbemerkt » 15.02.2014 - 19:26

Hallo Ihr Lieben,

grundsätzlich hat der Beda natürlich, wie immer Recht.

Ich kenne zwar einen Dickblechklempner, welcher einen TÜVler kennt, mit welchem der Blechklempner so ziemlich alles bauen kann, jedoch kenne ich auch einen, der eine abgerissene Anhängerkupplung am Kopf nur knapp überlebt hat und würde deshalb auch lieber auf Nummer sicher gehen wollen.

Dank Bedas Bild fiel mir aber noch eine universelle Lösung ein.
So könnten der liebe Dirk und ich z.B. im normalen Leben unsere Anhängerkupplung rumkutschen und im Reisefall einen Reifenhalteadapter antüdeln.
Beda, danke für den Tipp... :super: Ich Dussel habe ja den Varioblock und die zweite Adapterplatte schon. :hammerschlag:

@Dirk, klar können wir an dem langen Wochenende einmal einen Origamikurs einschieben. Doppelt gewellte Pappe von etwa zwei Meter Länge wird sich bis dahin eventuell noch finden, um eine gefällige Form zu planen. Bedas Profilverarbeitung am Galloper finde ich aber auch nicht uninteressant, würde jedoch Stahlblech bevorzugen.

Lediglich über die weitere Vorgehensweise, Blechtafel besorgen und selbst schneiden und kniffen, oder CAD aufarbeiten und laser-kniffen lassen, müssten wir noch streiten. Die Verzinkerei und Begutachterei wird dann sicher nicht das Problem.

Gerade geistert mir eine "Rad-nach-unten-Klapplösung", als Einstiegshilfe und Duschplattform durch den Kopf.... aber, wer will schon von hinten ins Reisemobil :idee04:

vorfreudige Grüße von Kay

PS: Wenn mein Reichtumserlangungsplan aufgeht, würde ich übrigens im Herbst gern urlaubsmäßig Richtung Albanien aufbrechen und im Anschluss dort noch eine Spendenverteilungsaktion unterstützen wollen. Zuerst muß aber eben Teil eins funktionieren.
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon Hainer » 15.02.2014 - 20:38

Hallo du unbemerkt ...er!

Wenn alles klappt, sehen wir uns doch zum "Reserverad-Heckträger-Brainstorming :super: " an Himmelfahrt, oder? Wir hatten auch für diesen Herbst Albanien geplant! Würde mich gern an deinen Recherchen laben!
Ich guck mal nach exotischen Früchten in meinem Garten. Vielleicht kann ich euch auch noch ein spezielles Mus kochen :rofl: ?

Im Zweifel wird es dann auch nur ein Kasten Bier. Wer fährt hier so auf Köstritzer ab???



Liebe Grüße!

vom Hainer!
Warum fragen einen eigentlich die Syncro- Fahrer immer zuerst:
"Hat der auch Sperren?"
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon 4x4tourer » 16.02.2014 - 08:37

Moinsen werte "Mithecktragenden",

@ Beda:
Ich weiß, dass du im Prinzip recht hast. Aber der weiter oben im Beitrag gezeigte Träger auf der Hängerkupplung ist lt. Besitzer seit mehreren Jahren am KFZ und wurde nie beanstandet. Ok, evtl. hatte er einfach nur Glück oder immer den selben Prüfer...keine Ahnung. Anderseits würd ich das wie einen Dachträger sehen. Der braucht ja auch keine Eintragung. Und wenn ich dann an meinen Besuch beim Tüvler denke, der mir meine L200-Schuhe abgenommen und eingetragen hat....auf meine Frage bzgl. meiner Beleuchtung am Dachträger und ob / wie ich die eingetragen bekomme, bzw. ob die eingetragen werden muß, hies es sinngemäß lappidar: "Ist am Dachträger befestigt, also nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden und (da nur mit Steckleitung angeschlossen ;-) ) nicht fest verkabelt, also brauch es nicht eingetragen werden und ist mir wurscht!"
Der Dachträger wird aber doch auch durch Schrauben an den Trägerfüßen geklemmt (somit doch in gewisser Weise auch "angeschraubt"), also nichts groß anderes als wenn ich den Halter auf die AHK klemme. Ich frag mich grad, wo da die Unterschiede gezogen werden. Am / auf dem Dachträger kann ich anscheinend so ziemlich machen was ich will (ok, Blaulicht geht nicht..grins). Meine Schaufel, Sandbleche, Seitenrohr etc. hat bisher noch nie einen Tüver gestört. Das ist denen völlig Mumpe was und wie das am Dachträger hängt. Wird einfach als "Ladung" deklariert und liegt in der Halter/Fahrerverantwortung. Der Träger auf der Hängerkupplung wäre ja dann ebenfalls nicht "fest" ( wo / wie definiert sich für den Tüv eigentlich "fest mit dem KFZ verbunden"???) am Fahrzeug, sondern in gewissem Sinne abnehmbar wie ein Dachträger auch. Und weil der Träger ja keine andere Funktion hat, als etwas zu transportieren, wäre es doch auch wieder "Ladung"!? :idee03: Wie groß ist da der Ermessensspielraum, welche Regeln gibt es da? :dreifragen: :achselzuck: Da tauchen doch so einige Fragen bei mir auf. Weißt du da evtl. mehr?

Zur AHK selbst, bei meiner ist nicht so ein schöner abnehmbarer Haken dran. :? Bei mir ist der fest am Trägerrohr angeschweißt...leider....sonst hätte ich da schon längst die umbaubare Halterung für dran. Im Urlaub brauch ich den Haken nämlich grundsätzlich nicht...höchstens mal als Seilhalter zum ziehen o.ä. aber dafür gibts es ja auch andere Punkte.

@ Kay: Rad nach unten klappen find ich nicht so prickelnd.
1. Du mußte es vor der Weiterfahrt wieder hochwuchten!!! Das würd mich auf Dauer nerven.
2. Ich wäre garantiert der erste, der sich im Dunklen ordentlich auf die Fr... legt, weil er drüber stolpert! :hammerschlag: :rofl: :coolman:

ansonsten:
Albanien klingt gut....vielleicht entwickelt sich ja ein kleiner Foren-Treck draus. Urlaub im Spätsommer / Herbst steht auch bei mir so an. :super:

sonntägliche Grüße Dirk
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon freak-tom » 27.10.2014 - 20:36

Moin,

möchte hier mal auf das Thema aufspringen. Eine Frage die sich mir gleich beim Durchlesen stellte ist, ob denn nun irgendjemand mal (außer das Ehepaar vom AMR) sich eine E-Rad-Halterung auf der Anhängerkupplung hat bauen/anfertigen lassen?

Meine Idee basiert ebenfalls auf der Anhänger-Kupplungs-lastigen-Ersatzrad-Halterung. Allerdings überlege ich, ob auf der rechten Seite der Reifen befestigt werden kann und links davon noch 2-3 Zusatzkanister mit Benzin. Die permanente Belastung der Anhängerkupplung an sich sollte ja kein problem darstellen.

Wie verhält sich das aber mit 1000 km Buckelpiste und ständigen Drehen der Halterung damit die Heckklappe geöffnet werden kann?
Jedes mal beim Schwenken des Trägers "kippt" die AHK ja seitwärts, dafür ist sie grundsätzlich nciht ausgelegt. Sollte ich hier etwas beachten bzw. kann dies Auswirkungen auf die Festigkeit haben?

Schöne Grüße
Thomas
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Re: AW: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon freaky930 » 28.10.2014 - 02:37

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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon 4x4tourer » 28.10.2014 - 07:03

Moin Willi,

danke für die Bilder! Ich hab mir das auch schon mal neidisch in australischen Videos angesehen. Da tauchen die auch öfter auf. Allerdings sind die hier so nicht zu bekommen und müßten komplett selbst nachgebaut werden und dann bedarf es, wie auf den Bildern zu sehen, einen "größeren" Eingriff für den Anbau, als wenn man einfach die bereits vorhandene AHK-Konstruktion nutzen würde. Die Idee die Thomas umsetzten möchte, schwirrt mir auch schon lange im Kopf rum und hab ich weiter oben ja auch schon mal beschrieben und auch in einer Version in Bildform eingestellt.

Mit der AHK hat man ja schon ein recht solides Grundgestell und ich denke, dass man da problemlos einen Querträger draufadaptieren kann, an dem dann alles weitere gebaut wird. Mit 75kg Stützlast, sollten zumindest auch das Reserverad plus 1-2 Kanister drin sein. Bei 3 Kanistern plus Rad hätte ich aber auch Bedenken. 3 Kanister a 20 L machen schon 60kg plus das Rad plus die zusätzliche Trägerkonstruktion. Da sind die 75kg Stützlast flott überschritten und das wär mir persönlich zu heikel. Erst recht bei Aussicht auf die angekündigten Fahrwege.

Das das seitliche wegklappen die AHK verziehen sollte, kann ich mir aber eher weniger vorstellen. Und bei zu argen Bedenken oder wenn das Ding länger aufgestellt bleibt, könnte man ja mit einem "Entlastungsständer" arbeiten (@ Thomas:du erinnerst dich an meine kleine Gaskonstruktion :wink: ). Aber sowas hab ich bisher an noch keinem Radträger gesehen. Und die funktionieren ja alle ähnlich über einen Seitendrehpunkt. Die auf dem AMR gesehene Konstruktion wird nach Aussagen der Besitzer auch schon etlich Jahre problemlos so genutzt.

hecklastige Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon unbemerkt » 28.10.2014 - 10:00

Moin Thomas,

nach einigen tausend Kilometern Piste würde ich immer dazu tendieren, keine Kanister sondern einen Tank zu verwenden.
Wenn man fast jeden Abend und auch mal bei unschönem Wetter die Kanister einfüllen muß .... :nichtgut:

In Pickup-Kreisen sind sehr preiswerte Bootstanks (um 100,- Euro) welche quer im Fahrzeug in Höhe der ehemaligen Rücksitzbank montiert werden sehr beliebt und schnell ein- und ausbaubar. Ein weiterer Vorteil liegt in der Einbauhöhe des Tanks, weswegen wir nur einen Hahn öffnen müssen um diesen nach unten in den Haupttank abzulassen. :super:

In Sachen Reserverad, massiver Stoßstange mit Hebe- und Zugaufnahme erlaube ich mir noch einmal auf die erste Seite des Beitrages und Bedas Bau Galloper zu verweisen. Nur eine Variante mit einem massiven Schutz des Fahrzeuges sowie möglichst unkomplizierter Halterung des Ersatzrades (z.B. direkt an der Klappe mit direkter Lastabtragung nach unten) macht aus meiner Sicht bei solchen Extremreisen einen echt sicheren Sinn.

Entgegen einiger Meinungen auch hier im Forum, habe ich schon einige Unfälle auf Fernreisen in Choas-Städten wie den "Tripolisen", Kairo, Tunis usw. gesehen und befürworte eine Rückbesinnung zum eigentlichen Namen der Angangs- und Endzierteile an den Fahrzeugen.

Viele Fernreisende, so auch ich, nehmen nur noch ein vollwertiges Ersatzrad am eigentlichen Befestigungsort am Fahrzeug mit auf Tour und begnügen sich mit einem weiteren Reifen und evtl. noch ein bis zwei Schläuchen.

mit fernreiselustigen Grüßen von Kay
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Re: L300: Reserveradhalter Front oder besser hinten?

Beitragvon Beda » 28.10.2014 - 10:11

unbemerkt hat geschrieben:Moin Thomas,

In Pickup-Kreisen sind sehr preiswerte Bootstanks (um 100,- Euro) welche quer im Fahrzeug in Höhe der ehemaligen Rücksitzbank montiert werden sehr beliebt und schnell ein- und ausbaubar. Ein weiterer Vorteil liegt in der Einbauhöhe des Tanks, weswegen wir nur einen Hahn öffnen müssen um diesen nach unten in den Haupttank abzulassen. :super:

mit fernreiselustigen Grüßen von Kay

Hi,
dazu eine Anmerkung:
Beda hat geschrieben:.....und zum Thema Zusatztank:
Ich werde nach der Tunesientour mit Zusatztank im Innenraum nie wieder einen Tank ohne Außenstutzen verwenden.
Hast du schon mal versucht in Nordafrika selbst zu tanken?
Mir ist es auch nicht gelungen und das Ergebnis war jedesmal mindestens 0,5l Diesel im Innenraum.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda

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