DC/AC Wandler

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Fazil
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DC/AC Wandler

Beitragvon Fazil » 07.03.2003 - 20:58

Hi,
kennt sich jemand mit DC/AC Wandler (12 Volt auf 220 Volt ) aus?

Ich dachte für die Verwendung im Wohnwagen mit 12 V Batterie, extern oder direkt von der Autobatterie
für 220V Geräte.

als Beispiel

Taugt sowas oder gibt es Probleme oder Finger wech?
Hat jemand so ein Teil in Gebrauch und Erfahrungen?

Danke

Fazil
Robby

AC/DC kenn ich doch irgend woher oder wars ADAC

Beitragvon Robby » 07.03.2003 - 21:17

Hallo Fazil

Habe ich immer dabei, im Womo und auch bei 4x4 Reisen
Mein Modell taugt was nicht das aller billigste,
Frage ist was willst du betreiben. ?Laptop, Rasierer,Ladegeräte,Licht,Keybord,
ich benutze es für diese Dinge und es funktioniert tadellos. Billige nicht für Laptop.
Meines hat 150 Watt ,gibt aber auch wesentlich größere. ( meiner reicht nicht für Fön)

Bleib mal dran ich seh gleich nach
Update folgt

Robby

Update: meinen gibts nicht mehr für die Nachfolgemodelle 70- 90 Eus
für 500W 120,-/ für 1000W va 500,-
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Fazil
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Beitragvon Fazil » 07.03.2003 - 21:43

Hi Robby,

betreiben: ??, eigentlich mal grundsätzlich, dann evtl. + Fernseher+Sat, Licht ist ja über 12V schon dabei.

Ich hatte daran gedacht, wenn man irgendwo übernachtet und kein 220 V hat.

Wie ist es denn bei Dir angeschlossen? Extra Batterie oder über Fzg.Batterie?

Stromverbrauch?

Ja sind eine Menge Fragen, aber will mich genau informieren bevor ich evtl. sowas kaufe.

Grüsse

Fazil
Robby

mobiler Strom

Beitragvon Robby » 07.03.2003 - 22:31

Fernseher und Sat anlage sind Stromfresser (deswegenschleppen viele noch einen
Generator mit und nerven andere)

Bräuchtest einen 12volt tv kostet nicht die welt,
oder Wechselrichter mit mindestens 500-1000Watt, wäre aber Quatsch
weil der frißt Dir auch ruck zuck die Batterie leer.

Davon abgesehen das wir keinen Fernseher mitnehmen weil
man kuckt schon zu Hause machmal zuviel - haben wir das Thema im Womo
professionell gelöst: Solaranlage120WP Spezialregler mit Zusatz Gelbatterie150 AH
die natürlich auch vom Motor mitgeladen wird so wie Kühlschrank und Gebläse der
6kw Heizung un sonstwas mit Stom versorgt.
(Hält selbst im Winter 4 Tage ohne nur einmal den Motor anzulassen)
Kosten lohnen sich nur wenn man´s viel nutzt.
wir brauchen nie 220V

Alternativ kannst Du einfach ne 2. Starterbatterie mit laden lasssen
(müsste ohne Fahren auch ´n paar Tage halten ohne fahren-
kommt drauf an ob fernsehen oder nicht)

Und für Kleinverbraucher wo die 12V ladegeräte ´n HaufenGeld kosten
haben wir halt den Wechselrichter 150 watt


Grüße Robby
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Fazil
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Beitragvon Fazil » 09.03.2003 - 19:38

Hi,
habe mich mal im Conrad-Katalog ein bischen über die Spannungsregler versucht zu Informieren :?
Oh jemine!
Die haben ja etliche verschiedene Sorten :!: :?: Schreiben aber selber in Ihrer Info-Box im Katalog, daß die "Sinus-Wechselrichter" eher was für die empfindlichen, teuren Laborgeräte geeignet wären.
OK, wenn man an so ein Teil dann günstiger rankommt, ist es wohl nicht verkehrt wen man sich was besseres zulegt. Die Idee mit der Umschaltstation ist super :super:
Das mit dem 150W Teil, welches ich als Beispiel genommen hatte, war ja überhaupt als Beispiel gedacht, ob jemand mit so Teilen positive oder negative Erfahrung gemacht hat. Ich wusste vorher gar nicht, daß es überhaupt so was gibt, da ich mich mit dieser Materie vorher nicht beschäftigt habe. Falls ich mir so was dann zulege, dann natürlich jetzt mit höherer Leistung.

Ich habe mal bei uns an den kleinen Fernseher auf die Daten geschaut, da stehen 38 W drauf! Eine viel höhere Wattzahl wird wohl so ein Sat-Receiver ja auch nicht haben. Dann käme ich auf ~ 100W. Jetzt verstehe ich allerdings den Einwand mit dem "Stromfresser" nicht so ganz :oops: Dann müsste doch so ein 150/300W Teil ja eigentlich reichen, oder geht es hier um Reserven oder fressen die Teile dann mehr Saft von der Batterie?

Grüße

Fazil

der wenig Ahnung von Elektronik hat
und für den Spannungsprüfer und Stromprüfer dasselbe sind :wink:
Robby

strom oder was

Beitragvon Robby » 09.03.2003 - 22:43

die Wechselrichter haben einen (sehr geringen) eigenverbrauch.

Hat dein Fernseher bei 12 oder 220 Volt bei 38 Watt ?
(muß aber ein sehr sehr kleinenr tv sein)

P(watt) =I(strom)xU(Spannung)

ist U nun Kleiner (12 volt statt 220) muss I (strom)größer sein
um die Gleiche leistung zu ermöglichen , das heist der Stromverbrauch
steigt bei sinkender Spannung, ist also bei 12volt wesentlich höher

heißt
wenn dein Tv bei 220 volt 38 watt hätte braucht er 0,18A strom ,
er hat bei 12 Volt ca 3,2 A stromaufnahme über den Wechselrichter
und das merkt eine Bordbatterie.läuft der TV 1 h sind dies 3,2 Ah (theoretisch)
praktisch kommt noch einiges an Kleinkram dazu

Bitte berichtigt mich wenn ich falsch liege
Grüsse Robby
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k.isl
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Beitragvon k.isl » 10.03.2003 - 07:58

hi,

ich hab's an anderer stelle bereits gepostet. es gibt bei snogard.de einen 12v => 220v wandler 400 watt dauerleistung für ca. 70€.

funktioniert prima!

bis dann,

k.isl
Robby

aber jetzt

Beitragvon Robby » 10.03.2003 - 15:17

Aloa

wenn der ne angeglichene Sinuskurve macht ( mit laptop probieren)
ist das ein klarer Kauf bei dem Preis- auch wenn man ihn sicher
nicht am Limit fahren sollte.
Hoffentlich haben sie nicht am Schalter und am Überlastschutz
gespart und ermöglichen sinnvolle Montage und Steckverbindung
Grüße robby

ps.:wenn man ihn auch regelmäßig nutzten will ist nun auf jeden Fall
eine zweitbatterie mit zwischengeschaltetem ladegerät sinnvoll
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Fazil
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Beitragvon Fazil » 10.03.2003 - 21:24

@k.isl
:super: hier die Seite des Imporeurs mit allen möglichen technischen Daten
Ifonix
Leider ist die 400er Version bei Snogard z.Zt. nicht lieferbar, die 600er kostet ~ 120,- €.

Die haben eine "modifiziert Sinuswelle", näheres und vieles mehr wird u.A. im FAQ erklärt

@robby
Der besagte Fernseher ist ein 36er und hat nur 220V (sonst bräuchte ich ja kein Wandler :wink: )

@haebbi

Optimalerweise wird so ein Teil mit angemessen dimensioniertem Kabel dicht bei der Batterie montiert,...


Das schreiben die bei IFONIX auch in der Bedienungsanleitung.

Ich wollte eigentlich über die Steckdose der Anhängerkupplung, welche in den Wohnwagen kommt, die 12V anzapfen, so hatte ich mir das eigentlich vorgestellt!?!?!?
Wo bekommst du denn jetzt die 12V her? Anhängerkuplung oder extra 12V Batterie?

Grüße
Fazil
marco

Spannungswandler

Beitragvon marco » 16.05.2003 - 08:42

Ich habe einen 600 Watt Wandler eingebaut. Da ich meinen L200 mit Hardtop für den Beruf als Hausmeister benutze habe ich eine LKW-Batterie hinten eingebaut. An diesem ist der Wandler angeschlossen.
Von der vorderen Batterie habe ich eine Leitung über eine 50A Sicherung und einem Relais nach hinten zur Zweitbatterie gezogen. Jetzt wird die zweite Battterie geladen sobald die Lichtmasch. läuft. Der Querschnitt des Kabels beträgt 6mm. Alles in einem Schutzrohr verlegt.

Meine Erfahrung: :D
Ich kann alles Mögliche betreiben. Von der Heckenschere bis zum Videorekorder. Aufpassen bei Ladegeräten. Manche mögen diese 220V nicht. Ein Ladegerät für die Rasenschere habe ich schon aufgeraucht!

Noch weiterhin viel Spaß!
Servus
Marco
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Beitragvon Sven » 16.05.2003 - 10:01

Hallo,

den Wandler gut anschließen!

Möglichst kurze und gut dimensionierte Kabel zur Batterie verwenden, keine billigen Steckverbindungen.

Ich habe so ein Preiswertteil von Conrad den man in den Zigarettenanzünder steckt. Theoretisch kann das Ding 100W, de facto geht in der 12V-Leitung durch den hohen Strom so viel verloren, dass er gerade mal 60W liefert.
Und kurze Zeit später war dann Sendepause, denn der Stecker war durchgekokelt.

Jetzt habe ich das Teil mit vernünftigen Steckern und Leitungen montiert und es tut ganz gut.

Grüße
sven
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!
mr. 100prozent

Beitragvon mr. 100prozent » 21.07.2003 - 00:16

Villeicht kann ich ein bisschen Licht in dieses Thema bringen:
Es gibt:

Sinus wechselrichter (teuer, gross, schlechter Wirkungsgrad, voll verträglich mit induktiven Lasten) und

modifizierter Sinus = Treppenförmiges Rechtecksignal (billig, klein, guter Wirkungsgrad, bei induktiven Lasten treten jedoch durch den starken Oberwellenanteil Spannungsspitzen auf die im besten Fall nur die Temperatur des angeschlossenen Gerätes erhöhen, im schlechtesten Fall brennt es durch, aber das kommt sehr selten einfach so vor da vorher das Gerät erst sehr heiss werden muss)

Trapezwechselrichter (sind irgendwo dazwischen).

und Rechtecksignal wechselrichter ( noch einfacher als mod. Sinus, nicht für induktive Lasten, billig)

Viele Kleingeräte haben Schaltnetzteile (z.B. Laptops, Fernseher, Handylader,...) denen ist vollkommen wurscht (=egal - bin aus Österreich) wie das Signal aussieht da sie es sowieso gleichrichten und dann selber auf ca. 50 kHz zerhacken.
Diese Schaltnetzteile erkennt man daran dass die LED, sofern eine vorhanden ist, noch eine Zeit leuchtet nachdem mann den Strom abgestellt hat.
Mein Tipp: Genau die Geräte zusammenschreiben die man betreiben will und prüfen ob die Last induktiv ist (alle Motore, Transformatoren), Ohmsche Last (Glühlampen, Heizstäbe) oder Kapazitiv (keine Ahnung, dürfte sehr selten vorkommen) und dann prüfen wie kritisch dieses Gerät auf modifizierten Sinus reagiert. Am einfachsten mit Try and Error und einer Kontrolle der Temperatur.
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mani325
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Beitragvon mani325 » 22.07.2003 - 19:05

Hallo AC/DC-Fans!

Wir haben ja richtige Elektronik-Profis an Board. Na ja, dann erspar ich euch meinen technischen Komentar und will nur dies dazu beitragen:
Primär ist es ein grosser Unsinn von 12V auf 230V zu transformieren um Geräte zu betreiben. Der Leistungsverlust (auch bei Schaltnetzteilen) ist relativ gross.
In unserem Womo ist alles auf 12V ausgelegt, Wasserpumpe, Licht, Lüfter, Heizung und Kühlschrank bezieht den Strom aus einer Solarbatterie 110Ah der bei der Fahrt aufgeladen wird. Auch ein Solarpanel liefert (meistens) Strom, mit 3A zwar relativ bescheiden. An unseren Autocross-Wochenenden überbrückt ein Stromerzeuger Engpässe. Zu Hause erhält ein "intelligentes" Ladegerät (18A) die Batterie am leben.
Die Frage ist nur: Braucht es in den Ferien ein TV??? oder doch lieber :knudeln:

Für unsere Touren mit dem 4x4 benutzen wir ein 100W-Wandler von Conrad und laden so unsere Laptop's, Digicam's, etc. Es ist ja wirklich Unsinn: zuerst auf 230V, danach wieder auf 6-20V... Doch für die kleinen Geräte funktioniert das gut und ist sehr einfach und universell einsetzbar.

Ach ja, die Wegräumerei des Spannungsabfalls darf auch nicht unterschätzt werden :wink:

Steff
Visit us - http://www.autocross.ch -> Off-Road
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Chris99
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Beitragvon Chris99 » 11.08.2006 - 21:07

Hallo!

Aus akuellem Anlass (DC-AC-Kauf) habe ich diesen Fred wieder mal aktiviert. Meine Wahl ist auf ein äusserst günstiges Gerät mit allen möglichen Schutzeinrichtungungen und modifiziertem Sinusausgang gefallen. Leistung 150/300W (Dauer/Kurzzeit).
Alles was ich damit vorhabe, ist das Laden diverser Akkus (Foto, Handy, Laptop). Sonst nix. Und ich bin ein reiner Gelegenheitslader :wink: .

Und nun muss ich hier lesen:
Aufpassen bei Ladegeräten. Manche mögen diese 220V nicht.

ODER
Billige nicht für Laptop.

Anderseits
Viele Kleingeräte haben Schaltnetzteile (z.B. Laptops, Fernseher, Handylader,...) denen ist vollkommen wurscht (=egal - bin aus Österreich) wie das Signal aussieht da sie es sowieso gleichrichten und dann selber auf ca. 50 kHz zerhacken.

:?:
Was für Probleme könnte ein "billiger" Wandler (wohl einer mit mod. Sinus) einem Laptop bereiten? Oder den Ladegeräten? Is schon klar - modifizierter Sinus, Fourier, Oberwellen, Störaussendungen, eventuelle Probleme mit div. Empfängern etc....

ABER LADEGERÄTE UND DER LAPTOP?

Wäre toll, wenn sich jemand dazu äussern könnte.

LG
Christian, der seine Ladegeräte, die Akkus sowie den Laptop noch lange haben möchte und dennoch der Ansicht ist, dass nicht immer die teuersten Geräte auch die beste Wahl sein müssen.
** Toyota HZJ78 **
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Beitragvon berny » 12.08.2006 - 07:24

Hi,

bisher habe ich mit meinem Spannungswandler (modifizierte Sinuswelle) gute Erfahrungen gemacht, sogar eine ekektronisch geregelte Bohrmaschine funktioniert einwandfrei.
Beim Laden von Akkus für die Kamera bzw. beim Laden vom Handyakku wird das Netzgerät etwas wärmer als am normalen 230 V Netz, der Wirkungsgrad ist also geringer und die Wärmeverluste höher.
Eine Gefahr sehe ich für die Netzteile, die unter "normalen" Bedingungen, also am 230 V Netz, schon sehr warm werden, für diese könnte die zusätzliche Wärme zu viel sein. Das Netzteil meines alten Laptops wäre zB. so ein Kandidat, das wird im Normalzustand schon so heiß dass ich mich wundere, dass es überhaupt noch funktioniert - was aber laut anderen Nutzern des Notebooks völlig "normal" ist!

Davon abgesehen habe ich keine Bedenken, alle möglichen Geräte am Spannungswandler anzuschließen!

Gruß
Ingo
I wish I was where I was when I wished I was where I am now :-)

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