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Re: Rangierwagenheber....welche habt Ihr, welche sind gut?

Verfasst: 19.10.2015 - 04:00
von unbemerkt
Moin Willi, noch einmal,

bei mir haben sich zwar im Laufe der Jahre eine ganze Menge leichte und massive, feste und klappbare, Ost- und Westböcke angesammelt aber am liebsten, und speziell bei größeren Abstützungen, arbeite ich inzwischen wieder mit den säg- und brennbaren Unterlagen.

Bild

Der große Vorteil ist eine schmalere Grundfläche, keine Rutscherei von Metall auf Metall und inzwischen bin ich durch 8er, 10er, 12er und 14er Klötzer recht variabel, wobei auch ein Eimerchen mit verschiedenen Keilen schräge Abstützungen und Feinjustierung ermöglicht.

Zudem greife ich aber auch wieder immer öfter zum guten alten Scherenwagenheber und lasse die ständig undichten Hydraulikgeräte stehen. Einfach geht eben doch oft einfach besser.

mit lieben Grüßen von Kay und seinen verheizbaren, nachwachsenden Unterstellböcken

Re: Rangierwagenheber....welche habt Ihr, welche sind gut?

Verfasst: 24.10.2015 - 22:29
von freaky930
Hallo Kay,

die Holzboch methode ist mir geläufig allerdings aus verschiedenen Gründen nicht so ganz recht;

Die Auflagefläche der Klötze ist immer recht groß - da wäre mir etwas kleineres lieber - weil die Klötzer immer geraded dort im Weg sind, wo man gerade dran muss...
Die Versorgung mit ausreiched festen Hölzern in der richtigen Stärke ist bei mir nur im Baumarkt gegeben und auf längere sicht rentieren sich dann zweckbestimmte Böcke eher als auf wegbrennböcke zu setzen ;-) Der passende Ofen ist allerdings vorhanden.

Viele Grüße

Willi

Re: Rangierwagenheber....welche habt Ihr, welche sind gut?

Verfasst: 26.10.2015 - 11:31
von unbemerkt
Moin Willi,

ich spiele mein Auto-Jenga ganz bewusst lieber als die Dreibeinstützen einzusetzen. Die Lastabtragung ist im oberen Bereich näher am Rand möglich, so daß ich trotz mehr Grundfläche deutlich weiter an Aufnahmepunkte kommen kann. Oft ist ja die Übergabe vom Heber zum Bock an beinahe der gleichen Stelle eben das Problem.

Das Bild mit dem Iveco oben wurde auch ganz bewusst von mir gewählt um die Problematik anzudeuten. Dreibeine hätten immer mit mindestens einem Bein in der Grube stehen müssen, bzw. wäre eine Querpfoste über der Grube notwendig geworden, was den "Durchlauf" hin und wieder arg abbremst...
Der Jengastapel braucht zur Not nur etwa 3-5 cm zum "Hindernis".

Auch bekomme ich bei einem Auto auf vier rutschigen Stahlstützen immer Bauchschmerzen, was beim fachgerechten Jengastapel ausbleibt, da wackelt nüscht bei seitlicher Kräfteeinleitung am Rüstrohr...

Ganz wichtig ist aber auch, daß kleine Schrägen (Achsträger) mit Keilen unterfüttert werden können und zwei Keile gegeneinander ergeben natürlich ein Prima Höhenausgleichstück.

Bild

So kann man auch einmal einen Achsschenkel drehen oder durch eine kleine Bohrung im Stapel eine Mutter oder ein anderes empfindliches Bauteil "einsinken" lassen.

mit lieben Grüßen von Kay mit dem Autojenga

PS: Zudem sind meine Jengaklötzchen natürlich Dank meiner sonstigen Arbeit gewissermaßen selbstnachwachsend... :extremlached: