Anhänger?

Fahrzeugausrüstung, Zubehör

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Bernd-Christian

Anhänger?

Beitragvon Bernd-Christian » 21.09.2016 - 07:59

Moin!

Ich stell das mal hier in de Runde ;)

Nach einem kleinen Italienabenteuer hab ich mir gedacht das man sich doch ein geländegängigen Anhänger hinters Auto schnallen könnte.

Den Vorteil sehe ich darin, das alles im Anhänger selbst verstaut werden kann und das Dachzelt auch drauf könnte.
Bei vielen Anhängern hat man eine Zuladung von mehr als 1000Kg, da bekommt man ordentlich Sprit und Verpflegung mit.

Damit könnte das Zugfahrzeug deutlich entlastet werden aussderdem ist der Anhänger auch an anderen Fahrzeugen einsetzbar.

Der Große Nachteil ist natürlich Rangieren auf kleinem Raum und rückwerts fahren im Gelände.
Auf den meist sehr kleinen Serpentinenstraßen in den Aplen hätte diese kombi sicher kaum funktioniert.

Was haltet ihr denn von der Idee?

Ich hab mir schon ein paar Anhänger im Netz angesehen und bin auf einen Südafrikanischen Herrsteller gekommen (mit Deutscher Vertretung)

www.cc-trailers.com

Ich glaube das die Jungs ihr Handwerk verstehen. Ein Nachfolgemodell ist bereits im Prototypenstadium und wird grade getestet.

Bitte sagt mir euere Meinung und gebt eure Einschätzung ob es sinnig ist mit Anhänger zu fahren oder eher nicht.

Viele Grüsse Bend!
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Re: Anhänger?

Beitragvon Sven » 21.09.2016 - 10:26

Hallo Bernd,

offroad-Anhänger haben schon viele probiert und alle sind zu dem Schluss gekommen, dass es nichts taugt.
Eine Schotterpiste kannst du mit Hänger fahren, darüber hinaus nicht.
Ein 4x4 mit Hänger (also 4x6) ist in etwa so offroadtauglich wie ein 2x4.

Grüße
sven
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Re: Anhänger?

Beitragvon Borsty » 21.09.2016 - 17:23

Hi
Meine Erfahrungen sind in etwa was Sven beschreibt. Ich war 10 Jahre so unterwegs und 1x Tunesien und 1x Marokko damit. Marokko war kein Problem da sozusagen nur Schotterpisten, Tunesien hingegen war das Problem mit Wanderdünen auf einer der Pisten weg von Khsar Ghilane. Im Sand festgefahren. Ich bin damit engste Strassen gefahren, es ging, aber man braucht entsprechend mehr Zeit und Geduld. Das Fahrzeug wird so überhaupt nicht entlastet. Du wirst die hintere Federung anpassen müssen, unterstützen usw. Vorallem wenn Du weg von geteerten Strassen willst.
Praktisch ist es mit dem Dachzelt und Material schon weil man Alles stehen lassen kann. Aber eigentlich ist das schon Alles. Anders konnte ich vom Fahrzeug her damals nicht reisen da Cabrio und mir verweigerte der CH TüV einen Dachträger den man dafür erhielt weil er nach Vorne noch auf die Stossstange abgestützt war.
Ich sage nur soviel wie Gewicht. Je leichter er ist je besser. D.h. auch das die Federung auch mit einem sehr leichten Anhänger ansprechen muss und da sehe ich wenn ich nur kurz die Angaben angucke von CC das es mit vielleicht 600kg sehr wahrscheinlich nicht so gut aussieht. Auch sehe ich keine konkreten Leergewichte und beim Maxi übersteigt die Zuladung das Gesamtgewicht was angegeben wird. Das die Anhänger welche aus Stahl gebaut sind nur 250kg wiegen sollen ist lächerlich. Meiner war komplett aus Avionalalu bis aufs Chassis und Achse. Leergewicht gegen 270kg. Länge war 4.20m und breite 1.70m Höhe mit DZ 1.80m.
Wenn Du Dich auf Schotterpisten, leichtes Offroad einlässt geht das, aber Alles Andere würde ich mir gut überlegen und vorallem vorab planen. Fähren kosten zusätzlich, Parkmöglichkeiten werden eingeschränkt. Fahrten durch Städte brauchen gute Augen. Auch wenn diese Anhänger klein erscheinen sind sie doch hinten am Fahrzeug.
Ich würde Heute wohl keinen Anhänger mehr mitschleppen sondern eher irgendwie das Fahrzeug so aus-umbauen das es für 4 Leute gehen würde. Sei es mit DZ auf dem Dach und 2 im Innern oder 2 DZ auf dem Dach je nachdem.
Gruss Uwe
BORSTY
Bernd-Christian

Re: Anhänger?

Beitragvon Bernd-Christian » 22.09.2016 - 10:52

Moin!
Vielen Dank für eure Antworten :)

Ich habe einen langen Pajero V60 reise allein oder zu zweit, die hinteren Sitze sind schon länger ausgezogen und ein eigenbau Gepäcksystem ist an dem Platz.
Das Fahrwerk ist schon angepasst.
Nach ein paar Anpassungen ist der Wagen schon recht schwer geworden (Windenstoßstange, Winde, Unterfahrschutz, grössere Räder, Versorgerbatterie, Dachzelt und Markise) wir hatten ein Abfahrtsgewicht von 3,04to (aufgetankt, voll bepackt mit 2 Personen) 2,84 hätten wir haben dürfen.
Wir waren in einer Gruppe untewegs und hatten auch manch zusätzliche Ausrüstung dabei (Notfallrucksack, großer Dutchoven, Solarpanel, Verpflegung für die Gruppe)
Knappe 100Kg hätten wir damit sparen können, ohne Beifahrer nochmal 100 ;)
Die Überladung war technisch nicht kritisch nur andere Länder sehen das anders (z.B.Schweiz)

Jetzt soll auch noch ein Zusatztank unter dem Patjero seinen Platz finden...

Daher dachte ich an ein Anhänger um die Gewichte aufzu teilen.


Anscheinend sind solche Anhänger eher was für die weite Prerie, Afrika steht zwar nicht auf meiner da-will -ich-mal-hin-Liste dafür Schweden, Norwegen, Island auch Spanien Albanien ect.

Viele Grüsse Bernd!

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Re: Anhänger?

Beitragvon Sven » 22.09.2016 - 11:48

Hallo Bernd,

möchtest du richtig offroaden, dann muss dringend eine Diät her. Einige der überflüssige Pfunde hast du ja genannt, eine Winde etc. braucht man nämlich nicht (es sei denn man ist zu schwer unterwegs). Bei uns ist irgendwann auch das Dachzelt der Diät zum Opfer gefallen, zu schwer, viel zu weit oben, das ist schlecht für den Schwerpunkt (außerdem ist ein Dachzelt bei feuchter Witterung Mist, man muss es jeden Morgen ausräumen). Gewicht ist immer der Knackpunkt, zu viel Gewicht führt auch immer zu mehr Verschleiß, Schäden und Reparaturen. Deher abspecken, abspecken, abspecken .... leider ist die Diät auch bei mir persönlich noch nicht angekommen, da ließen sich locker auch nochmals 30kg sparen ... aber bei der Ausrüstung sind wir ganz gut.

Bei Reisen in die von dir genannten Länder, würde ich entweder im Auto schlafen oder einen ganz normalen kleinen Wohnwagen dranhängen. Klar, sieht nicht so cool aus, ist aber viel praktischer, denn Kostruktionen aus Südafrika sind nun mal völlig ungeeignet bei Regen (derweil es das dort quasi nicht gibt), in Skandinavien hingegen zu genüge.

In den von dir genannten Ländern gibt es keine Versorgungsengpässe, weder bei Lebensmitteln noch beim Sprit, also lieber dort was einkaufen, als 1000kg hinterherziehen und Ärger mit dem Zoll bekommen.

Grüße
sven
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Bernd-Christian

Re: Anhänger?

Beitragvon Bernd-Christian » 22.09.2016 - 12:23

Hi Sven!

Damit hast ganz sicher Recht, Ich persönlich bin kein Freund vom schlafen im Auto, natürlich hat man dann ein festes Dach übern Kopf und kann nicht nass werden.

Ein Paar Kilo bekomme ich auch noch weg :wink:

Wir haben in der Nähe eine Fahrzeugwaage, vorhin hab ich mich mal drauf gestellt Leergewicht (mit Einbau, Dachzelt, Markise, aufgetankt ohne Fahrer) 2500Kg
Ganz schön schwer der kleine...

Viele Grüsse Bernd
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Re: Anhänger?

Beitragvon unbemerkt » 22.09.2016 - 14:17

Moin Bernd,

der Sven hat leider verdammt Recht und wir sind durch die allg. Offroadszene auch schnell geneigt Windenstoßstangen, Unterfahrschutze, Zusatztanks und diverse tolle Sachen an unseren Autos zu verbauen.

Meine Püppi und ich lieben es abseits eingefahrener Wege z.B. durch Dünen zu cruisen, da komme ich um eine gewisse Ablastung nicht umhin und muß mich bescheiden.

Für mich gilt dabei, daß ich versuche die zulässige Gesamtmasse eines Autos nie zu überschreiten, denn spätestens dann beginnt auch ein erhöhter Verschleiß, selbst wenn sonst alles auf der Tour heile blieb.

Ich kenne klappbare Ersatzradträger, welche weit schwerer sind, als die Räder die sie tragen sollen.

Bei meinen Reisen nach Nordafrika habe ich ein einziges Mal im Leben eine Tankstellenentfernung oberhalb 500 Kilometer erlebt und bin mit 3 Kanistern trotz ausschließlichen Pisten und Dünenstrecken gut hin gekommen. Wozu brauche ich einen Zusatztank?

Wir sind einmal mit 8 Fahrzeugen unterschiedlichster Bauart mehrere Tage ohne Wege durch Steinwüsten gefahren, kein Auto hatte Schäden am Unterboden. Auch habe ich bei meiner Offroaderei nur ernsthaftere Kontaktschäden an den Differentialen erlebt und das zumeist bei Rennveranstaltungen. Die meisten Unterfahrschutzsysteme haben da Schwächen, sammeln jedoch gern viele Kilos an Schlamm, Sand usw. und wiegen zumeist selbst ehrfurchtgebietend.

Bei Deiner Anforderung stellt sich die Frage nach den vorwiegenden Anforderungen. Bist Du eine Fahrer oder Lagerer?

Püppi und ich fahren in den Urlauben zumeist täglich zum nächsten Ort. Eine Solaranlage wäre völlig verfehlt, die Batterie wird täglich geladen. Ähnlich verhält es sich mit fast allem Zubehör. Mein Zelt möchte ich nicht täglich binnen je 20 Minuten auf und ab bauen müssen, der Kühlschrank öffnet zum Beifahrersitz hin gewannt.

Zum Lagern und vielleicht von da aus Tagestouren machen, würde ich mir den 800 kg Queck - Wohnanhänger eines Freundes leihen und wäre damit gewiß auch glücklicher als mit dem teilweise verhassten Klappzeltwohnanhänger aus DDR-Tagen.

mit Grüßen von Kay, welchem Dein Ausbau gut gefällt. :super:
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: Anhänger?

Beitragvon Joe » 22.09.2016 - 16:34

Moin Bernd,

sehe das genauso, wie meine Vorredner /-schreiber. Das Auto generell so leicht wie möglich halten und für geplant längeren Standzeiten vielleicht ein bezahlbares Anhängsel anschaffen. Alles wass Offroad und Trailer im Namen trägt ist richtig teuer. Viele einfache und kompakte Wohnwagen lassen sich aber mit überschaubarem Aufwand zumindest schlechtwegetauglich umrüsten. Zum V60 sind mir keine Auflastungen > 2.810 kg bekannt und das wird sicherlich nicht ohne Grund so sein. Sicherlich gibt es auch Möglichkeiten, eine einfachen Hänger mit Dachzelt oben drauf mitzuschleppen, aber dann hast Du halt immer noch ein Zelt mit all seinen Nachteilen und zusätzlich ´nen Klotz am Heck. Wenn dann sollte der auch max. 750 kg wiegen und ungebremst sein. Hast Du mal versucht, mit ´nem Hänger mit Auflaufbremse abseits der Straßen rückwärts zu fahren? :wink:

Auch wir haben schon über eine Anhängerlösung nachgedacht, zumindest als günstige Übergangslösung, bis ein größeres "Fernreisemobil" realisierbar ist. Doch all die hier aufgeführten Punkte haben uns diese Zwischenlösung wieder verwerfen lassen, weil es in unseren Augen nichts Ganzes und nichts Halbes ist - zumindest für unsere Bedürfnisse, denn Campingplätze, etc. sind absolut nicht unsere Welt und schon beim ersten eingefahrenen, halbwegs legalen Nebenweg kann das mit Hänger auch ganz schnell ein Weg ohne Rückkehr werden (zumindest aus eigener Kraft) ...

P.S. für den Preis eines Offroad-Trailer bekommt man auch locker ein Klappschlafdach, womit dann schon ein Teil des bisherigen Gewichts eingespart werden könnte :wink:

Gruß Rolf - der Dir dein Vorhaben sicher nicht ausreden will, aber die Nachteile vorher möglichst alle zu kennen, erpart einem teuer erkaufte Erfahrungen und damit verbundene Enttäuschungen
Galloper 2,5 TCI Exceed kurz, Bj. 2001
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Re: Anhänger?

Beitragvon Stefan » 22.09.2016 - 17:26

Bernd-Christian hat geschrieben:
Bitte sagt mir euere Meinung und gebt eure Einschätzung ob es sinnig ist mit Anhänger zu fahren oder eher nicht.

Viele Grüsse Bend!





Ich kenne ja deine Reisegewohnheiten nicht, aber für Europa braucht man sicher keinen Dranhänger, um Verpflegung und Kraftstoff in ausreichenden Mengen mitzuführen.
Außerhalb Europas ist das manchmal sehr praktisch und entlastet in vielen Dingen.
Solch Anhänger sieht cool aus, keine Frage. Mich hätte solch Ding immer gehindert - gerade in den Wüsten der Erde...

Ein pfiffiges Basisfahrzeug hast du ja mit dem Ausbau - das Reisen ist garantiert entspannter ohne Dranhängsel.



Gruß Stefan
Toyota Hilux - 41 Länder - 3 Kontinente. Tendenz steigend...
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Re: Anhänger?

Beitragvon Borsty » 22.09.2016 - 18:06

Hi
Denke wenn schon dann schon an einen Eigenbau nach. Den Alles erhältliche ist einfach viel zu schwer. Ich weiss von was ich rede.
Wir sind jetzt nur noch mit LC innen Ausbau zum schlafen und einem Heckzelt Marke Vaude Drive Base unterwegs und nem Partyzelt bei Schönwetter zum Sonnenschutz welches sicher auch mal gegen ein Tarp oder so getauscht wird weil zu schwer.
Ich fühle mich Einiges geborgener im Auto zu schlafen als ausserhalb und vorallem was ich erst nach etlichen Gewittern in Tunesien wusste, gehört das Dachzelt nicht zum pharadäischen Käfig. Zum Glück erfährt man solche Sachen erst später.
Wie geschrieben wird abspecken wo es nur geht. Winde hat Sven recht. Ich hatte Jahrelang eine Winde dran. Gebraucht wurde sie höchstens für Andere aber für mich selber habe ich sie nie gebraucht.
Mein LC bringt leer schon 2850kg mit Fahrer und vollgetankt auf die Waage. Reisefertig bin ich an 3400kg. Etwas mehr als das zulässige Gesamtgewicht.
Sparen kann ich auch an mir noch. An diversen Kleinigkeiten beim Bett. Wir haben Alles runtergedreht das es für uns 2 reicht und Ende.
Klar wenn Du für eine Gruppe noch Sachen mit an Bord hast wird es eng. Aber wie geschrieben kann man in den Ländern einkaufen wo Du beschrieben hast.
Zusatztank höchstens für 40-60ltr. Am Pajero hatte ich auch ungefähr soviel mehr und es gab nie Spritprobleme da die Reichweite locker über 500km ging.
Ich würde es Heute nicht mehr machen.
@Rolf. Kein Problem Rückwärts zu fahren mit Auflaufbremse. Problem ist nur im Sand da er macht was er will.
Wenn Du etwas so machen willst, dann ein billiges Chassis suchen und eben selber einen Aufbau machen. Ein Kollege von mir hat wenn er länger an Ort bleiben will einen Bauhaus Anhänger gekauft und das Dachzelt dort befestigt. Günstige Lösung und war damit auch schon auf Schotterpisten in der Sierra Nevada usw unterwegs. Aber eben nur wenn er weiss das er Standorttreu bleibt und dann Sternfahrten von da aus macht.
Gruss Uwe
BORSTY
Bernd-Christian

Re: Anhänger?

Beitragvon Bernd-Christian » 23.09.2016 - 07:17

Moin!

Hier gibt es ja ein reges treiben um den Anhänger :wink:

Im Allgemneien scheind es einfacher und entspannter zu sein ohne auszukommen.
Danke für eure Erfahrungen und Einschätzungen.

Vielleicht ist es keine schlechte Idee, auf Dauer, sich nach einem anderen Gefährt umzusehen.
Der Pajero V60 ist eh mein Alltagsauto.

Im Moment wird bei Ulm ein V20 classik mit Heckverlängerung und Klappdach verkauft, laut Verkäufer hat er ein Leergewicht von 2100Kg.
Mit kleinem Ausbau sicher als Womo zulassungsfähig und immer noch "leicht" zur Zeit ist er noch leer innen.

Bild

Ein Anhänger ist noch nicht ganz vom Tisch aber er ist sehr weit nach hinten gerückt.

Viele Grüsse Bernd!
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Re: Anhänger?

Beitragvon MF » 23.09.2016 - 09:09

Moin

Ach, steht der wieder zum Verkauf, oder immer noch.

Ich denke auch,
wenn Anhänger dann etwas was man am "Basislager" stehen lässt und dann von da aus Touren startet.

So zum ständig dranhängen lassen ist es dann am Ende doch eher nervig.

Auch Fährkosten etc. sind dann doch höher.
In Skandinavien darf man auch nicht so schnell mit Anhänger fahren.

Zum Reisen sehe ich auch keine Vorteile ,
ausser es ist ein Wowa.

Um Treffen in D anzusteuern hab ich aber auch schon mal
darüber nachgedacht.
Besonders wenn der 4x4 das Alltagsauto ist,
und wie du sagst, man kann dann auch einen anderen Zugwagen nehmen.

Gruß Mario
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Re: Anhänger?

Beitragvon pcasterix » 23.09.2016 - 11:39

Moin Bernd,

V60 mit Klappdach geht auch...

Oder eben :

Bild

Leer 560 kg, zul GG 1350 kg, natürlich gebremst. Keine Probleme beim Rückwärtsfahren im Gelände.
Ich würde niemals mit ungebremsten 750 kg am Haken ins Gelände fahren, nicht mal mit dem V60. Viel zu gefährlich.

Gegenüber herkömmlichen Wohnwagen sehr robuster, für viele Kilometer auf Rappelpisten geeigneter Aufbau. Autarkausrüstung spart Platz und Gewicht im Zugfahrueg

Für leichtes bis mittlereres Gelände geht das schon. Mit den meisten der genannten Nachteile halt, aber auch große Vorteile.

Grüße
Peter
V60 Classic Bj. 05 auf 33" und Samurai Cabrio ( Allradkermit ) Bj. 87 mit H Kennzeichen, Geländewohnwagen Eriba Offroadpuck Bj. 87 ( Umbau 2012 )
Bernd-Christian

Re: Anhänger?

Beitragvon Bernd-Christian » 23.09.2016 - 12:17

Moin Peter!

Na dann borge ich mir mal den Puck beim nächsten Treffen aus und mache eine ausgedehnte Probefahrt 8-)

An eine solche Möglichkeit hatte ich aber auch schon gedacht.
Besonders wenns kalt, regnerrisch und windig ist.
Da denke ich immer an unsere Neujahrstreffen :wink:

Vielleicht sollten wir uns bei der nächsten Gelegenheit mal beim Bierchen über den Umbau des Puck unterhalten, evtl könne ja ein 2. entstehen.


Viele Grüsse Bernd!
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Re: Anhänger?

Beitragvon Sven » 23.09.2016 - 14:50

pcasterix hat geschrieben:für viele Kilometer auf Rappelpisten geeigneter Aufbau


Hallo,

ich weiß nicht so recht ... mußte Anfang der Woche an meinem Puck (BJ 1986) die Verplankung links abnehmen und den Rahmen schweissen, der war durch (da wo der Aufbau auf dem Gestell sitzt). Beim betrachten der zarten Konsruktion würde ich den Puck nicht auf einer Piste quälen. Bis wann wurden die denn eigentlich gebaut?

Bernd-Christian hat geschrieben:Besonders wenns kalt, regnerrisch und windig ist.


also der Puck ist schon arg klein. Man sollte nicht sehr hoch gewachsen sein und mit dem Partner bestens auskommen. Beides ist bei uns gegeben, aber der ist eigentlich für Schönwettercamping gedacht, wenn man außen essen kann, dann machts Spaß. Wir haben mitr dem auch schon 2x in Spanien überwintert, es geht, aber ... bei uns gehen daher momentan die Überlegungen in Richtung Eriba Triton 430 :? man wird nicht jünger.

Aber erst mal bekommt der Puck neue Reifen, die liegen schon da, und dann schauen wir mal weiter.

Grüße
sven

PS: der Rahmen, da ist nicht viel dran:
Bild
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