Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Fahrzeugausrüstung, Zubehör

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Beda
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Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Beda » 13.10.2017 - 15:18

Hallo zusammen,
das war 2003 und funktioniert bis heute:
Beda hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich bin gerade auf die Idee gekommen, daß man auch einen Spannungswandler
und einen 220V-Kompressor verwenden könnte.

http://shop.sg-onlineshop.de/trade/productview/79/11
Bild

und

http://www.kabelstube.de/webseiten/catalog/product_info.php?products_id=174
Bild

gemeinsam gegen

http://www.amr-outdoorwelt.de/Katalog/Fahrzeugzubehoer/F-Fahrzeugzubehoer.htm
Bild

Wacker Geld sparen und eine 220Volt Spannungsquelle für unterwegs
und ein handlicher kleiner Kompressor für zuhause 8)
oder ist da ein Haar in der Suppe :kopfgegenmauer:

Jetzt planen wir ja unser B-Modell.
Eine Gasanlage würden wir gerne vermeiden.
Der Dieselkocher scheint auch nicht die perfekte Lösung zu sein.
Warum nicht ein Induktionskochfeld, einen fetten Spannungswandler und ein paar fette Batterien?
Meine Recherche im Netz hat nichts verwertbares ergeben.
Wer weiß mehr?
Was verträgt so ein Kochfeld?
Nur feinste Sinuswellen oder auch gröberes Hackwerk?
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon MF » 13.10.2017 - 15:31

Hallo

Klingt interessant.

Bisher ist mir nur k.isl im Gedächtnis.
Der hatte für seine Womozulassung eine Induktionsplatte mit Spannungswandler benutzt.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon terriblue » 13.10.2017 - 16:12

Hallo Belrike,

für autarkes Kochen mit Induktion sind , meiner Meinung nach, unverhältnismäßig hohe
Batteriekapazitäten nötig. Ob schwer mit Optimas, teuer mit Lifepro oder nur mit
Landstrom - alles blöd.
Falls du auf meine Dieselkocherprobleme anspielst, das Teil war ein verbasteltes
Gebrauchtschnäpchen und würde nach dem Austausch der Förderpumpe, vermutlich,
tadellos funktionieren. In Sir Henry funktioniert er jedenfalls problemlos. Auch in einen,
fast durchgehend genutztem WoMo, dort sogar mit Wallas Aufsatz, als Heizung
mißbraucht, gibt es nur überschaubare Probleme (miserabeler Kundendienst).
Uns begleitet noch ein einfacher Gaskartuschenkocher als Backup, für draußen oder
wenn es mal ganz schnell gehen muss.

Liebe Grüße Arno
Slow Underpowered Vehicle und ein ProjeGt
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Hirvi » 13.10.2017 - 16:18

Hallo Beda!

Also da würde ich einen Hänger für die Batterie vorschlagen, dann hast Du auch mehr Platz für das Aggregat zum laden. Warum nicht so wie bei mir verbaut? Ohne festen Kocher und Anschluss mit Schlauch unter einem Meter, dann interessiert das den TÜV nicht. :super: Ist auch im Mog so gelöst worden.

Es grüßt ganz gespannt der

Volker
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon MF » 13.10.2017 - 17:26

Moin

Unter "Induktion im Camper" hab ich ein Paar Beiträge bei Google gefunden.

Zb den

https://www.wohnmobilforum.de/w-t122901.html

Hier könnte man eine Platte Mieten.
Dann könnte man ja testen wie lange eine gefüllte Batterie das mitmacht.

https://www.brachfeldshop.de/Geraete-zum-Mieten

Als Vorteil der Induktion habe ich auf die schnelle herausgelesen,
das es sehr schnell geht mit dem Kochen.

Das könnte ja im Umkehrschluß bedeuten, das man nicht lange Strom benötigt.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon terriblue » 13.10.2017 - 22:24

Hallo,

also, wenn jemand darüber nachdenkt, ein Lenkrad abnehmbar zu modifizieren, um
dem Fahrersitz eine Doppelfunktion zu ermöglichen. Um damit Platz zu schaffen
und Gewicht zu sparen, damit man einen Induktionsherd betreiben kann, ist das nicht
der Beda den ich kenne.
Jedenfalls sind das meine Eindrücke nach dem Lesestoff der letzten Stunden.

Dieses Ding gibt es im WoMo - Bereich https://www.campingplus.de/thetford-koc ... 26818.html kurioserweise auch mit 220V.
Somit wird auch noch ein min.3KW großer Sinus-Wechselrichter nötig, von
entsprechender Batterieleistung ganz zu schweigen und darüber, wie diese wieder erzeugt
werden soll, wollen wir garnicht erst diskutieren.

Gasfrei ? Na klar, aber unter 7,5t nicht mit einem Induktionsfeld.

Gruß Arno

... der gern alle Fragen zum Dieselceranfeld, offen und ehrlich, beantwortet ...
Slow Underpowered Vehicle und ein ProjeGt
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Hirvi » 14.10.2017 - 09:24

Guten Morgen zusammen!

Wir haben so ein Kochfeld in der Küche und das ist schon sehr schnell und auch sehr praktisch. Das es die auch für Womos gibt und das mit 240 Volt ist bei der Bandbreite an Luxus-Womos auch klar. Wenn man aber das ganze genau betrachtet, lassen sich Induktionsfelder nur wirtschaftlich an einem vernünftigen 240 Volt Anschluss betreiben. Das ist für die meisten ja auch auf den Campingplätzen gegeben. Im Bekanntenkreis haben wir jemanden, der Mikrowelle und Backofen elektrisch betreibt, dies aber nur mit laufendem Aggregat. Das Aggregat ist wirklich sehr leise und mehr als ein leichtes Brummen hört man nicht. Ich weiß aber jetzt nicht in welcher Leistungsklasse dies ist.

Ein sonniges Wochenende wünscht

Volker
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Matthias » 14.10.2017 - 14:14

Hi,

und Klein-Matti möchte nur einwerfen, dass er mit seinem zweiflammigen Origo-Spirtuskocher sehr zufrieden ist und es offenbar auch geruchsfreien/geruchsarmen Spiritus gibt. Muss ich mal ausprobieren.

Schöne Grüße
Derselbe
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Beda » 14.10.2017 - 16:21

Hallo zusammen,
unsere Art zu Reisen bedeutet, selten mehrere Tage am gleichen Ort zu bleiben.
Lichtmaschinen mit Nennleistungen von 150A und mehr sind heute Standard.
Sie leisten schon bei Leerlaufdrehzahl 100A und mehr.
Da sehe ich kein Problem auch fette Batteriesätze voll zu kriegen.
Notfalls und etwas unelegant indem man den Motor im Stand laufen läßt (Verbrauch ca. 1l/h)
Daß auf dem B-modell schon ein 90W-solarium vorhanden ist, wird da zur Randnotiz.
In AGM-technik wiegen 100Ah unter 30kg. Gefunden habe ich auch die Idee, die Starterbatterie mit einzubinden.
Mit einem Batteriewächter aktuellen Standards halte ich das für eine sinnvolle Überlegung.
So hielte sich das Mehrgewicht in überschaubaren Grenzen.
Daß ein wasserkochertauglicher Wechselrichter an Bord kommt, ist schon beschlossen.
Da ist der Schritt zum Sinuswechselrichter mit 3kW so weit nicht mehr.
http://www.solar-tronics.de/spannungswa ... -1141.html
https://www.autobatterienbilliger.de/Ex ... erie-105Ah
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon terriblue » 14.10.2017 - 19:49

Hallo Beda,

spontane erste Gedanken : Selbst 100AH, 100A und 90Watt werden nicht reichen um
dauerhaft vernünftige Mahlzeiten zuzubereiten. Ausserdem erscheint mir der
Wechselrichter unterdimensioniert und zu"billig" zu sein.

Mach doch mal einen Probelauf.

Gruß Arno
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Beda » 14.10.2017 - 20:42

Hallo Arno,
was ich zwar gedacht aber nicht geschrieben habe, ist,
daß 2 Batterien ja in jedem Fall zum Einsatz kämen.
Dann bedeuten 400Ah nur 2 zusätzliche und ca. 60kg.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon terriblue » 14.10.2017 - 21:08

Hallo Beda,

OK !

Ein 08/15 Ceranfeld kostet max 30, Batterien hast du genug in der Werkstatt,
besorg dir noch einen Wechselrichter und dann gibt's ein leckeres Menü, oder
2, oder drei ...

Ich würde es ausprobieren.

Gruß Arno
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Hirvi » 14.10.2017 - 22:02

Nabend Beda!

Ich glaube das geht schon mit Induktion. Ich glaube nur nicht, das es wirtschaftlich ist. Mir wäre der Komfort-Gewinn im Verhältnis zum Input einfach zu gering. Also das Auto starten für einen Topf Ravioli meine ich.
Du bekommst das bestimmt hin, aber was ist der ökologische Preis?

Weiter sehr gespannt grüßt

Volker
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Joe » 16.10.2017 - 13:42

Moin Beda,

würde den gleichen Weg beschreiten und mir einen Kartuschenkocher, nicht nur für draußen, zusätzlich anschaffen. Wie Arno ja schon schreibt, kannst Du das ja mit recht geringem Einsatz vorher testen, wenn Du einen Sinus-Wechselrichter "mit online Rückgaberecht" bestellst. Leider finde ich auf die Schnelle nicht die Seite vom holländischen WoMo-Bauer. Der baut Wohnkoffer in Stahlrahmen-/Sandwichbauweise grundsätzlich gasfrei mit Induktionskochfeldern. Die stellen fertige Plugandplay Kabinen her, welche sich auf beliebige Basisfahrzeuge setzen lassen und keine weitere Verbindung zum Fahrzeugnetz benötigen.

Edit: doch noch gefunden - hat mir nun doch keine Ruhe gelassen - es ist die Firma BlissMobil und mit Deinen 400 AH Batteriekapazität hast Du zumindest die gleiche Konfiguration wie die gewählt (runter scrollen zu elektrischer Stromkreis) :wink:

Gruß Rolf
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Re: Induktionskochfeld mit 12 Volt betreiben

Beitragvon Hirvi » 16.10.2017 - 14:10

Servus Rolf!

400 Ah bei 24 Volt gleich doppelte Leistung in Watt wie 400 Ah bei 12 Volt. Ich finde das ist ein deutlicher Unterschied. Wie war das noch? P=U x I?

Es grüßt

Volker
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