Solarpanels

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Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hainer » 27.02.2016 - 13:30

Hmmm ....

@Arno
Ja, stimmt schon, ist ganz schön teuer. Aber sunware ist ein deutscher Produzent der Oberklasse und ich habe, den Bildern nach, den Eindruck einer durchdachten, hochwertigen Qualität. Vielleicht frage ich meine Betreuerin, ob ich für ein paar Ampere (€!) mehr, an den Sparstrumpf darf. Meine Zusatzbatterie ist fast neu und hat halt perfekt in den Ausbau des Vorbesitzers gepasst. Ist eine Optima nicht immer Gel, bzw. AGM? Dann hätte ich doch das Problem der Ladung über LiMa, oder?

@Andreas
Ich hab mich ja gar nicht der Utopie einer autarken Stromversorgung hingegeben. Ich fahre im Urlaub fast ständig und die Kühlbox bleibt Nachts immer aus. Das Panel sollte mir lediglich ein ruhigeres Gewissen bieten, wenn ich z.B. mal ne Stunde länger am Strand bleibe. Und dann habe ich das Problem wohl aller L-Fahrer: den Platz. Deswegen auch die Liebäugelei mit dem kleinsten Modell dieser Baureihe.

Danke für eure Ideen,

sagt Hainer
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Hirvi
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hirvi » 27.02.2016 - 14:05

Hallo Hainer!

So wie ich das sehe ist das wirklich zu teuer. Zudem scheint das ganze auch monokristallin zu sein. Ich selber kann mein Paneel auch vom Wagen trennen, ich habe diese Option aber noch nie genutzt. Wie der Andreas schon sagte, sind die angegebenen Werte Spitzenwerte und die erreicht man nur selten. Zudem kommt bei solchen eingepackten Paneelen immer noch das Temperatur-Problem dazu. Bei deiner Anwendung im Sommer, sollten die Erträge trotz voller Sonne deutlich zu gering sein um den Preis zu rechtfertigen.
Da Du einen L fährst, ist die platzsparendste Variante immer noch ein gutes Paneel aufs Dach zu packen. Da solltest Du locker 100 bis 140 WP unterbringen können und das auch noch bei deutlich geringeren Kosten. Was spricht dagegen?

Beste Grüße sendet

Volker
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Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hainer » 27.02.2016 - 14:51

Hallo Volker!

Erstmal danke ich euch für diese Ratschläge. Ergebnis ist, dass ich von diesem Kauf erstmal absehe, mich fleißig durch diesen thread wurstele und das Ganze noch einmal neu durchdenke. Ich würde mich dann noch mal hier melden und mich gern von euren Erfahrungen und Gedanken inspirieren lassen.

Danke und bis bald :super:

Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon vergessen » 27.02.2016 - 18:31

Hallo zusammen,
ich habe auf meinem L ein 230Wp Panel von Solarworld. Dazu ein MPPT Regler von IVT. Das Ganze hing bis jetzt an den beiden Starterbatterien. In Zukunft soll es an einer gelben Optima hängen. Der Test waren 3 Wochen Skandinabien im Herbst.

Fazit: Die 230W Peak reichen gerade so um die 40l Kompressorbox und 2-3h Standheizung am Tag zu versorgen. In sonnigeren Gebieten sollte das System vollkommen überdimensioniert sein. Ich hab Panel, Regler und 1kw Sinuswechselrichter bei Ebay für 200€ bekommen. Da konnte ich schlecht nein sagen...

LG

Julius
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Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hainer » 27.02.2016 - 20:43

Danke Julius!

Zum Glück hab ich meine Truma Gasheizung rausgeschmissen und mein "kleiner Engel" nur 14l Volumen. Es passen genug Bier rein, aber leider keine Tiefkühlpizza :x .Der L ist eh jeden Winter abgemeldet und für extrem kalte Herbstnächte hätte ich sogar noch einen echten ajungilak. Deine Erfahrungen lassen mich sogar wieder hoffen, im Süden bei geringem Platzbedarf, ausreichend Solarstrom zu erzeugen.

@Volker
Hast du die Halterungen auf deinem Dach gesikaflext, oder geschraubt? Oder beides? Alles dicht? Hab so eine tiefe Abneigung gegen Löcher machen :?

Es grüßt,

der Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hirvi » 27.02.2016 - 22:01

Hallo Hainer!

Mein Paneel ist durch das Dach verschraubt. Ich habe aber auch ein Aufstelldach. An meinem Paneel sind Gummipuffer angeschraubt und diese sind durch das Dach mit Knebelschrauben befestigt. Da ich das Ganze mit einem Aluriffelblech (Hinterlüftung und Kühlung) unter dem Paneel versehen habe, habe ich einen Sikaflex-Kranz gebildet, der dem Gummipuffer ein sauberes Wiederlager bietet. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit Feuchtigkeit, ganz egal wie stark der Regen war und egal ob das Dach geschlossen oder offen war. Ich habe aber eh ein völlig durchlöchertes Dach. Alles wurde mit Sika verschraubt und ist bis jetzt absolut dicht. Bei einigen durchgehenden Verschraubungen habe ich nur Kondenswasser wenn es draußen kalt ist. Bei einem Blechdach würde ich wenn möglich nur verkleben. Wenn es aber abnehmbar sein soll, ist das natürlich nicht so einfach zu lösen. Wie schon erwähnt, habe ich diese Option bis jetzt nicht gebraucht, meistens reichte der Lichteinfall völlig aus um die Kühlbox zu puffern. Selbst bei schlechten Verhältnissen konnte man gut erkennen, dass das Paneel nur dann lieferte wenn die Box lief. Am Anfang habe ich die Box über Nacht auch immer ausgeschaltet, aber das habe ich mir irgendwann abgewöhnt weil es immer reichte. Ich habe 140 WP mit einem einfachen Regler, solange keine Verschattung entsteht, reicht das auch bei leicht bewölktem Himmel um genug zu liefern. Erfahrungen im skandinavischen Herbst habe ich nicht, aber 40 Liter Engel mit 2-3 Stunden Standheizung finde ich ist ein sehr gutes Ergebnis unter solchen Bedingungen. Jetzt kommt es natürlich stark auf die Standheizung an, Wasser oder Luft?
Wir planen auch gerne für den Norden und deshalb haben wir uns auch für 140 WP entschieden, allerdings hat man durch das Aufstelldach immer die Möglichkeit über Tag die Ausbeute zu optimieren. Also meine Erfahrung sagt mir: Unter 100 WP lohnt nicht, weder für den Süden noch für den sommerlichen Norden.
Der Regler ist meiner bescheidenden Meinung nach ein bisschen Glaubenssache. Was für eine Batterie zum Einsatz kommt ist für die A eigentlich egal, denn 200 AH sind 200 AH. Ich baue immer einfache, billige Sarterbatterien ein, diese halten normalerweise 5 bis 7 Jahre. Klar, hochwertige Batterien können deutlich mehr Zyklen, leben länger und sind bestimmt auch ökologischer, aber bis jetzt fahre ich mit meinen zweimal 50€ Speichern recht gut. In meinem Fall sind das zweimal 60 AH stumpf zusammengeschaltet. Wenn ich wie in diesem Jahr, weit ab vom Schuss, die Standheizung brauche, trenne ich einfach eine ab und habe immer noch die volle Standard Startleistung von 60 AH am Morgen. Wenn ich zivilisationsnäher stehe, spare ich mir das Trennen. :rofl:

Soweit grüßt Volker, der einfach auf einfach seht, wenn es denn geht.
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Re: Solarpanels

Beitragvon motorang » 28.02.2016 - 09:17

Hallo
Ich hab mein neues System ja noch nicht lange in Betrieb (1 Reise) und in Kroatien den Solarcomputer öfter im Blick gehabt, der zeigt mir die aktuellen Ampere an die vom Paneel zur Batterie fließen.

Als es mal zwei Tage regnete hab ich den Wagen an 230V gehängt. Ansonsten hat das Paneel mit 130Wp immer die Box versorgen können - aber knapp: Am dritten Tag Stehzeit hab ich den zweistufigen Spannungswächter an der Box von "Starterbatterie" auf "Versorgungsbatterie" umstellen müssen weil die Box sonst abgeschaltet hätte.

Aber - und auf das kam es uns an - die Kühlbox war immer kalt. Wir MUSSTEN uns nie auf die Suche nach einem Stromkabel begeben.

Nicht ideal:
Wir sind halt öfter mal nur zwei Stunden gefahren bis wir den nächsten Platz gefunden hatten (da lädt über die Lichtmaschine nicht viel nach, zumal es sich auch nicht um Autobahnstrecken handelte und bei jedem Zwischenstopp der Starter halt auch wieder ordentlich Strom entnimmt)
Wir haben auch mal im Halbschatten oder Schatten geparkt - man kann sich das auf Campingplätzen nicht immer aussuchen.
Es war durchaus manchmal bewölkt, da geht der Solarertrag schnell in die Knie
Auf manchen Plätzen kam die Sonne erst gegen elf übern Berg und/oder war ab 15 oder 16 Uhr wieder hinter einem Baum oder einer Bergkette verschwunden.

Stellplätze unseres Urlaubs:

Idyllisch aber vom Solarertrag Scheiße - Verschattung durch Baum und Dachzelt:
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Siesta ohne Nachladung:
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Drei Tage im Halbschatten:
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An der Kupa war es ganz OK, stellplatzmäßig - aber bewölkt:
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Dann regnete es und wir haben uns ein Zimmer genommen. 230V-Versorgung weil es gut möglich war.
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In Prapratno lag der ganze Campingplatz unter Schirmkiefern:
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Auf Mljet waren wir froh überhaupt einen Platz zu finden wo Platz fürs Dachzelt war. Teilverschattet.
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Hier stand der Wagen zwar praktisch in der Sonne, aber das bisschen Olivenbaum vor dem Wagen hat den Solarertrag auch getrübt:
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Dann der sonnigere von zwei möglichen Stellplätzen auf 4 angefahrenen Campingplätzen:
Bild

Und dann noch Camp Ucka, man sieht ja was die Sonne macht ...
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Alles keine solartechnisch tollen Stellplätze. Oft gab es keine anderen, und wo wir die Auswahl hatten haben uns die allerdings so ausgesucht und den Wagen so hingestellt, dass es zum Wohnen gut war - und nicht auf den Solarertrag ausgerichtet. Das kühle Getränk, Joghurts und Milch waren also nicht Selbstzweck, wegen dem wir weit weg vom Strand oder direkt neben der Straße gestanden wären.

Das Solarpaneel bringt uns wohl deshalb so viel, weil es tagsüber auch abseits des Stellplatzes ständig lädt. Beim Einkaufen, Fahren, Besichtigen, beim Warten auf die Fähre oder an der Grenze und so weiter. Ich hab die Zahlen jetzt nicht 100%ig im Kopf, aber bei Teilverschattung lieferte das Paneel 1,5-2 Ampere und ohne Verschattung je nach Winkel 5-7,5 Ampere.

Es ist hinterlüftet oben auf der Dachbox verschraubt, Dachdurchführung mit einem handelsüblichen Solara Plastikteil für Wohnmobile in der Nähe der B-Säule.

Gryße!
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Re: Solarpanels

Beitragvon vergessen » 28.02.2016 - 12:07

Hey,

ich habe eine Luftheizung verbaut. Sie verbraucht ca. 40W. Im Skandinavischen Herbst braucht die Kühlbox dank geringer Außentemperaturen recht wenig Energie. Ich lasse sie auf 2/3 ihrer Leistung laufen. Das sind dann ca. 4A und die Einschaltzeit liegt grob geschätzt bei 1/5. Außerdem habe ich der Kühlbox einen digitalen Thermostaten verpasst. Einschalttemperatur sind 7 Grad, Abschalttemperatur 1 Grad. Durch die große Hysterese steigt der Wirkungsgrad der Kühlbox. Für die ersten Sekunden zieht sie immer knapp über 6A. Bei ständigem An- und Ausschalten (was sie in der Standardkonfig tat) macht das gut was aus. Dank Leistungsreduzierung um 1/3 (Kompressordrehzahl nur 2000upm statt 3500) läuft sie nochmal etwas länger am Stück.

Da wir fast immer im Wald standen, hatten wir oft Verschattung. Das schränkt die Leistung des Panels enorm ein. Falls ich nochmal so etwas plane/montiere, werde ich mehrere kleine Panels verwenden und parallel verschalten. Mein Panel hat 60 Zellen in Reihe. Das ist dank des MPPT technisch problemlos möglich, in der Praxis dann aber doch nicht optimal. Dank Aufstelldach versuche ich immer die Morgen/Mittagssonne zu erreichen. Bei voller Einstrahlung und optimaler Ausrichtung bekomme ich ca. 150W, bei Teilverschattung oder starker Bewölkung 50W.

LG

Julius
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Re: Solarpanels

Beitragvon motorang » 28.02.2016 - 12:26

Hallo Julius
Bei Deinen 230 Wp sind das etwa 1/4 bis 2/3 Ausbeute; das entspicht meinen Zahlen (130 Wp und 30-90 W Ausbeute).

Wenn man das jetzt auf 50 Wp umlegt liefert das tragbare Paneel grob 15-35 W. So lange die Sonne scheint.

vergessen hat geschrieben: Außerdem habe ich der Kühlbox einen digitalen Thermostaten verpasst. Einschalttemperatur sind 7 Grad, Abschalttemperatur 1 Grad. Durch die große Hysterese steigt der Wirkungsgrad der Kühlbox. Für die ersten Sekunden zieht sie immer knapp über 6A. Bei ständigem An- und Ausschalten (was sie in der Standardkonfig tat) macht das gut was aus. Dank Leistungsreduzierung um 1/3 (Kompressordrehzahl nur 2000upm statt 3500) läuft sie nochmal etwas länger am Stück.


Eine Kühlboxmodifikation ist natürlich ein zusätzliches Optimierungsfeld!
Welche Box hast Du denn bespaßt und wie genau? Magst uns in einem eigenen Thema davon erzählen??

Meine WAECO könnte eine größere Hysterese gut brauchen, die schaltet oft 3-4x pro Viertelstunde. Und den Thermostat auf einen vernünftigen Wert einstellen geht praktisch nicht, der ist immer stark außentemperaturgetrieben - die Einstellung für beispielsweise 8° Innentemperatur liegt am Drehknopf außen dann jeweils ganz woanders. Also eine Art "Relativthermostat" ...

Gryße!
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Re: Solarpanels

Beitragvon vergessen » 28.02.2016 - 12:50

Hallo Andreas,

es ist eine MAN LKW Box. Entgegen der Beschreibung läuft sie mit 12V und 24V. Der eingebaute Danfoss Kompressor hat einen unbenutzen Kontakt, mit dem man die Kompressordrehzahl reduzieren kann. Die Box ist dann wesentlich leiser und die Leistung reicht für die meisten Zwecke noch locker aus.

Der Thermostat ist ein Chinateil von Ebay für 5€. Funktioniert allerdings wunderbar. Ein baugleicher ist schon im Kühlwasserkreislauf eingebaut und wird bald einen zusätzlichen e-Lüfter steuern. Ich habe irgendwo noch ein paar Bilder von der Modifikation. Wenn ich sie finde und mal Zeit habe, werde ich es in einem eigenen Thread mal vorstellen.

LG

Julius

Edit: Es handelt sich in der Box um einen BD35F Kompressor.
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Re: Solarpanels

Beitragvon motorang » 28.02.2016 - 14:30

Hallo Julius,
da meine Box den gleichen Kompressor hat (und viele andere alte WAECO Boxen auch) wäre das sehr interessant!

Danke
Gryße!
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Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hainer » 29.02.2016 - 09:00

Moin!

Erstmal vielen Dank für die Anregungen und auch schönen Urlaubsbilder :-) !
Aktueller Stand meiner Planung ist der:
Bei ebay gibt es Solarkomplettsets ab ca. 250€ mit 100WP, Sika, Befestigungen, Verkabelung+ Durchführung und Votronic- Regler. Das ganze käme dann auf mein Reimo- Pilzdach, oder auf einen der beiden Dachträger.
Jetzt meine Bedenken:
@Volker
ergeben sich Probleme durch das Gewicht beim Aufstellen des Daches, bzw. halten die Dämpfer das alles aus?
Und da die meisten von uns ja auch im Gelände fahren: klinken sich nicht manchmal tiefhängende Äste zwischen Halterung und Panel ein? Diese Überlegungen hatten mich ja damals zu der textilen Faltvariante mit seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten geführt. Ich habe auch vor, nur zu sikaflexen. Also ohne bohren!

Vielen Dank im Voraus!

Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon unimax » 29.02.2016 - 12:04

Hallo Hainer schau mal bei Wattstunde GmbH wegen Solar. Ist meiner Ansicht nach das beste Preis/Leistungsverhältniss.

Gruß Max
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hainer » 29.02.2016 - 16:30

Au ja,

danke Max! Da bin ich zwar auch mal drüber gestolpert, aber nicht allzu tief rein. Das macht einen guten Eindruck. Muss nachher mal messen. Da könnten auch 150WP möglich sein. Preislich nimmt sich das nicht viel zu 100WP.
Ich messe und denke ... :?: :idea: :!: ...

Da knall ich mal noch ein anderes Thema rein, welches ich nur bei entsprechender Resonanz im entsprechenden Thread weiterdiskutieren würde:
Ich überlege, die hinteren Scheiben der Schiebetür gegen identische Platten aus z.B. Dibond, Alu schwarz elox, o.ä. zu tauschen, mit den originalen Verschlüssen zu versehen und da dann wieder Kiemenblech einzubasteln. Die Scheibe fungiert gleich als Schablone.
Ein Bekannter hat sich jetzt eine CNC- Fräse zugelegt. Wenn sich mehrere für so ein Teil interessieren, würde ich ihn mal drauf ansprechen. Für mich allein nehm ich Stichsäge und Feile.


Liebe Grüße!
Hainer
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Re: Solarpanels

Beitragvon Hirvi » 29.02.2016 - 19:26

Hallo Hainer!

So viele Gedanken würde ich mir wegen den Ästen nicht machen. Wenn Du das Paneel mit Spoilern verklebst sollte die Angriffsfläche so klein sein, dass da kaum ein Ast für Problem sorgen kann. Zudem sind die Paneele sehr stabil und das Glas kann bestimmt mehr ab als die Windschutzscheibe. Was ist ein Pilz-Dach? Hast Du Schimmel im Obergeschoss? Spaß beiseite, ich habe ein Reimo Aufstelldach und bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit dem Gewicht vom Paneel. Bei mir haben die Stäbe erst aufgegeben als ich versucht habe, das Reserverad mit Felge, auch noch auf das Dach zu packen.
Zu Paneelen kann ich nur sagen, was Du hast, hast Du. Also je mehr Watt, desto besser. 150 Watt sollten eigentlich gut reichen für die allgemeinen Belange. Wir hatten in unseren Urlauben immer eine volle Batterie. Natürlich bricht die Spannung der Paneele schon bei der geringsten Verschattung ein, aber wenn man etwas drauf achtet sucht man sich halt einen passenden Stellplatz. Da reicht auch schon der Schatten von einem Ast. Ein MPPT-Regler ändert diese Verhalten nicht. Das sieht allerdings bei zwei parallel geschatteten Paneelen von denen nur eins verschattet ist, anders aus. Ich würde trotzdem immer zu einem Paneel raten. Die Fläche die auf unseren Dächer zur Verfügung steht ist einfach so gering, dass dieser Fall kaum über längere Zeit eintritt.

Soweit grüßt

Volker
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