Cleverer Schutz gegen Regen, Wind + Sonne

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Alf
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Cleverer Schutz gegen Regen, Wind + Sonne

Beitragvon Alf » 16.08.2002 - 17:02

Für Camping-Urlaube benutzen wir einen Zeltanhänger.

Für reine Reiseferien eignet sich so ein Zeltanhänger weniger, deshalb haben wir noch ein älteres, aber bewährtes Dachzelt.

Für Reisen in nordische Länder mit regenreichen Tagen suchen wir nun ein System, welches sehr schnell und einfach aufzubauen ist, damit wir bei Regen auf dem Campinplatz trotzdem kochen, sitzen, etc. können.

Folgende Varianten habe ich mir durchgedacht:
- ein grosses Igloo Zelt (Personenhöhe), welches sehr schnell aufzustellen wäre und ohne Heringe stehen müsste
- eine Art Markise, wie man sie an den Wohnwagen sieht, doch leider sind diese sehr teuer und bieten nur ein "Dach"
- ein System aus Blachen oben und auf der Seite, wahrscheinlich so am günstigsten, aber das gibt Probs bei hartem, steinigem Boden, weil hier die Blache auch mit Eisenstangen/Heringen am Boden befestigt werden muss

Hat sonst jemand eine Idee?

Thx,
Alf
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uhu
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Beitragvon uhu » 16.08.2002 - 20:06

Hi Alf
beim Caravan-Schneider in Spreitenbach (gibt's vermutzlich auch beim Weibel, Schönbühl) haben wir grosse Tunnelzelte gesehen + uns davon inspirieren lassen.

Wir werden uns nun ein solches selber bauen.

Schau' Dir diese Teile mal an (wegen dem Prinzip) - das Qualität der günstigen Modelle lassen (IMHO) etwas zu wünschen übrig.

Gruss
Urs
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Alf
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Beitragvon Alf » 16.08.2002 - 22:07

Bin morgen in dieser Gegend (Schönbühl) - werd's mir mal anschauen, danke :super:

Alf
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Niek

Beitragvon Niek » 16.08.2002 - 22:48

Hallo Alf,

Ich habe vielleicht etwas gefunden auf : www.offroadstore.co.uk/acatalog/eezi.htm
Kann aber nicht gut sehen ob man auch heringen braucht,
Ubrigens sind für die markize auch seitenwanden zu kaufen,seh mal auf: www.omnistor.com
Wir haben selbst ein Omnistor 5002 (2,60m lang)auf unsere L300 und ohne sturm kann man darunter gut trocken sitzen und ist in 10 sekunden ausgedreht.(kostet 450 Euro)
Eine andere seite für ideen: www.hannibal.co.za

Gruss

Niek
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Alf
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Beitragvon Alf » 16.08.2002 - 23:02

Hallo Niek, Danke!

Ja, genau, so was in der Art :D

Bild

Bild

Quelle: www.offroadstore.co.uk/acatalog/eezi.htm

Sieht gut aus, gibt's in D oder A oder CH so ein Anbieter?

und

Bild

Quelle: www.omnistor.com

Die Markisen eignen sich wohl eher für die L300, da das Dach länger ist, als zB beim L040?

Wichtig ist: schneller, unkomplizierter Aufbau zu einem bezahlbaren Preis :)

Alf
Zuletzt geändert von Alf am 18.08.2002 - 00:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Niek » 17.08.2002 - 23:21

Hi Alf

Anbieter in D,A oder CH kenn ich nicht,vielleicht auf Google zu finden?

Markizen hat man schon ab 1,90 meter, also kann auch auf Pajero.
Unsere Omnistor hab ich übrigens nicht aufs dach befestigt aber auf die dachträger,es ist leicht zu demontieren und kann die rest des jahr im hause gelagert werden,
Man braucht dann nur noch ein gummistrip zur abdichtung zwischen dach und markize.

Gruss

Niek
micha

Beitragvon micha » 18.08.2002 - 10:47

Servus Alf,

wenn ihr länger auf einem Campingpaltz steht, eignet sich evtl. ein einfaches Vorzelt.

Wenn ihr aber tgl. woanders steht, könnte ein Tarp ausreichen! Es gibt da welche. die lediglich mittels 2 Mittelstangen und ein paar Schnüren (Erdanker) aufgestellt werden. Die Seiten des so entstehnden Giebels reichen bis zum Boden und bieten m. E. ausreichend Schutz vor Wind und Regen von oben und der Seite!

Bei Därr oder Woick findest du sowas für 120 - 250 Euro. Ich denke, man kann sich es auch selber bauen: ein bischen Zeltstoff, 2 Teleskopstangen und ein bischen Seil...


Gruß

micha
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uhu
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Beitragvon uhu » 18.08.2002 - 11:28

Alf
da gibt's auch noch die Produkte von Hanibal, die in der CH von Chris Elliot vertrieben werden.
Sind nicht ganz billig, aber sehr robust (sehr schwerer Canvas) + halten auch mal einen kräftigen Wind aus.

Allerdings gefällt mir das Prinzip der Tunnelzelte besser - weniger Material (=Gewicht), kann notfalls im Wagen zusammengebaut werden + die einzelnen Bögen müssen dann nur noch draussen auseinandergespannt werden (benötigt Häringe).

Gruss
Urs
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Verdi

Beitragvon Verdi » 18.08.2002 - 12:12

Hallo Alf,

ich habe mit Tarps bereits gute Erfahrungen gemacht, jedoch ebenfalls an einem Bus (damals T4). Eine Kederschiene war am Bus befestig und am Tarp selber hatte ich zwei Keder eingenäht. Das Tarp war 3 x 5 m groß, so dass eine Fläche von 3 x 3 m überdeckt und ein Seitenteil bis zum Boden geschlossen werden konnte (verständlich?).

Bei meinem Grünen plane ich ein etwas erweitertes System. Grundlage bildet erneut ein Tarp, diesmal jedoch über die gesamte Länge des Wagens (ca. 4 x 3 m). Befestigung ebenfalls über Keder und Kederschiene. Dazu einzelne Seitenteile, die je nach Bedarf angebracht werden.
Der erhoffte Vorteil besteht darin, dass je nach Witterungseinflüssen Seitenteile hinzugefügt oder weggelassen werden können. Außerdem wird ein kompletter Satz Seitenteile aus Moskitonetzen angefertigt – so kann man wirklich überall draußen sitzen und genießen.

Die Seitenteile sollen auch an der geöffneten Heckklappe befestigt und als Duschkabine genutzt werden können.

Das Tarpmaterial - Rip Stop Nylon – kann hier als Meterware bezogen werden.

Hoffe, Dir eine neue Anregung gegeben zu haben.


Gruß
Mario
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Beitragvon Alf » 18.08.2002 - 18:44

Hi all,

thx für den Input :)

Habe nun wohl die Wahl der Qual :D

Das Markisensystem kommt wohl nicht in Frage, da teuer und eigentlich mehr für Wohnwagen/Wohnmobile. Es gibt zwar auch welche für Geländewagen, aber die wären dann zu klein :(

@Uhu ich habe in einem Camping Katalog ein "One Touch" Zelt Explorer von Herzog (kein Tunnel, sondern Igloo) gesehen, welches selber steht und sehr schnell aufzubauen ist, aber leider teuer ca. CHF 1100.-

@Micha + Verdi ich denke wohl, dass wir etwas in dieser Richtung anschaffen werden, da günstig und gut genug. Alle anderen Systeme sind uns zu teuer :(

Aber ich werde mich noch eingehender damit befassen..

Alf
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Beitragvon uhu » 18.08.2002 - 22:32

hi Alf

hab' noch ein bisschen rumgestöbert + einige dieser Tunnelzelte für an's Auto im Netz gefunden

z.Bsp. hier das Sirius (das 4.)
oder hier was aus der "Apotheke" (diesmal aber nicht sehr teuer) :lol:
oder auch dieses hier
dann noch diese wobei das Dakar konstruktionsbedingt nicht zu empfehlen ist

und falls diese "günstigen" Ausführungen bei Dauerregen mal nicht mehr ganz dicht sind - ist eine Plane aus dem Baumarkt problemlos darüberzulegen


+ dann hab' ich noch das hier gefunden - hoffe dass es noch aktuell ist - preislich allerdings eine andere Liga (ist das evtl. vom gleichen Hersteller wie Micha's Dachzelt ???)

Gruss
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micha

Beitragvon micha » 19.08.2002 - 07:51

uhu hat geschrieben:+ dann hab' ich noch das hier gefunden - hoffe dass es noch aktuell ist - preislich allerdings eine andere Liga (ist das evtl. vom gleichen Hersteller wie Micha's Dachzelt ???)


@Uhu: Nein, mein Dachzelt ist ein Beduin, das in dem Link ein Autocamp.

Ein Dachzelt hat Alf aber bereits, wie er im ersten Beitrag schreibt. Was mich wirklich erstaunt ist das relativ geringe Packmaß der "neuen" Busvorzelte. Ich habe noch ein antiquiertes Exemplar in der Scheune liegen. Das ist in 2 riesigen Säcken verpackt und wiegt zusammen bestimmt 20 Kg :lol:

Trotzdem wird ein Tarp noch weniger Raum einnehmen und schneller aufzubauen sein.

Gruß

micha
Gerdi

Hallo ich bin der Neuste

Beitragvon Gerdi » 21.08.2002 - 11:44

Ich werden mir jetzt ein Zelt anschaffen das sehr schnell aufzubauen ist


Wenn Du eins gefunden hast, bitte berichte hier :)

Thx,
Alf
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Beitragvon uhu » 21.08.2002 - 15:33

das Autovorzelt von Vaude hab' ich mir schon mal näher angeschaut

sorry, aber !!! Finger weg !!!

es ist unausgereift, durch die 2 Stangen die gegen das Auto gerichtet sind, lastet ein enormer Zug auf dem Zeltstoff - v.a. auf Dachrinnenhöhe am Ende der Stangen. Das Zelt das ich näher inspiziert habe wurde erst 2-mal an Ausstellungen aufgestellt + die Nähte fingen bereits an auszureissen.

zudem ist es relativ klein, für 1-2 Personen geht's gerade noch - nicht aber wenn noch Kinder da sind.

Gruss
Urs
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Hendrik

Beitragvon Hendrik » 25.06.2003 - 09:22

Kurzer Erfahrungsbericht zum Vaude-Zelt:

Ich habe mir, um mir vor dem Kauf ein Bild machen zu können, dieses
Zelt erstmal ausgeborgt. Das Zelt war vorher in Island, in der Sahara
und sonstwo unterwegs. Bei einem Sturm in der Wüste ist eine Alustange
gebrochen. Das Zeltmaterial selbst sah trotz häufiger Anwendung noch gut aus.

Die eigene "Erprobung" haben wir am Useriner See gemacht und von
der Schnelligkeit des Aufbauens waren wir sehr positiv überrascht.

Das Zelt hat IMHO einen sehr hohen Nutzwert. Ich habe die
"nicht selbst stehende" Baisvariante erprobt und gekauft.
Ursprünglich wollte ich die selbststehende Variante haben, um
es auf dem Campingplatz mit Stühlen etc. drin stehenlassen zu können.

Aber auf dem Campingplatz in Frombork/PL (ja, wer die Frage, wo Kopernikus wohnte
immer noch nicht beantworten konnte, dies ist die Lösung) habe ich
gesehen, dass das Vorzelt einfach wie ein Iglu auf den Boden gelegt
werden kann und das Gepäck darin bleiben kann und geschützt ist.
Damit war dann klar, dass dieser Zweck auch so erfüllt ist.

Das Geringe Packmaß (10l) und Gewicht (<4kg) ist ein großes Argument für dieses
Zelt. Ich habe keine Überbeanspruchung am Auto/Zeltstangen
erkennen könne, wie Uhu schrieb.

Man kann in dem Zelt an einer Tisch/Sitz-Kombination gut zu viert sitzen.
Bei getrenntem Tisch/Stuhl werden 4 Personen etwas eng, aber es müsste noch
gehen. Die Tür kann mittels Tarpstang aufgestellt werden -> zusatzdach,
unter dem man sitzen kann.

Durch das unten offene Auto zieht es bei Wind draussen unterm Auto ein bissl
vor. Daher kann man irgendeinen Windblocker unters Auto stellen (Kühlbox,
Esskiste, Kleidungstasche etc. etc.).

Eine Lösung, es zum Dachzelteingang (seitlich) zu erweitern habe ich
auch schon, allein fehlt es am Material. Außerdem würde ich eine Dachrinnen-
klemmanbringung konstruieren wollen, um einen Dachträger nicht zwangsläufig
montieren zu muessen (2m-Grenze).

Bei Interesse dann Fotos...

Gruß

Hendrik

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