Luft-Kompressoren im Offroader

Fahrzeugausrüstung, Zubehör

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pcasterix
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Beitragvon pcasterix » 07.02.2007 - 05:49

Hi,

die Arbeiten sind beendet, es funktioniert jetzt alles :D .
Pajero V60 Classic Bj. 05 auf 33" und Samurai Cabrio ( Allradkermit ) Bj. 87 mit H Kennzeichen, Geländewohnwagen Eriba Offroadpuck Bj. 87 ( Umbau 2012 )
Franz375

Beitragvon Franz375 » 31.07.2007 - 13:15

Hallo Kompressor-Freaks,

habe das Problem, wie ich glaube, auf diese Weise passabel geloest: Fuellmengenstarken Kompressor chinesischer Fertigung (leistet ca. 80 Liter Luft / Minute gegen 34 Psi) auf Metallplatte montiert fuer umgerechnet 35 Euronen bei Carrefour in Riyadh gekauft, inkl Vorfilter, abnehmbarer langer Spiralfuellschlauch & Tragetasche dabei. Mit v.e. Metallplatte fest auf Deckel der Mittelkonsolenablage zwischen den beiden Vordersitzen draufgestellt und mit altem Gummi-Fahrradschlauch (paar Mal drum rum gewickelt) ordentlich festgestrapst. Sitzt so bombenfest, hat sich noch nie bewegt. Deckel kann gleichwohl geoeffnet werden, Kompressor durch Losnehmen des Fahrradschlauchs beschaedigungsfrei bei Bedarf auch wieder abgenommen werden. Stromkabel wird keinesfalls in Zigarrenanzuender-Steckdose gesteckt, sondern mit kraeftigen Krokodilklemmen direkt an die Batteriepole geklemmt. Dazu muss selbstverstaendlich das Kabel aus der zu oeffnenden Mittelkonsolenablage herausgenommen, nach vorne durch die Tuer zum Motorraum gereicht und die Motorhaube geoeffnet werden, sonst geht es nicht, logo! Dann wird der lange Spiralschlauch aus einem anderen Staufach herausgenommen und an den Kompressor qua Schnellkupplung eingerastet. Kompressor einschalten, Ventil an anderem Ende des Spiralschlauchs auf 1. Reifen ansetzen, und los geht's! Braucht fuer meine Yokohama Geolandar A/T 245/70 R16 Pneus von 12 auf 34 Psi nicht mehr als 5 Minuten pro Stck. Funzt praechtig! Motor kann, muss aber nicht mitlaufen. Selbstverstaendlich wird Kompressor dabei heiss, aber nicht uebermaessig. Loesen der Schnellkupplung nach getaner Tat muss dann allerdings doch mit Arbeitshandschuhen gemacht werden, ist sonst zu heiss. Da Kompressor in dieser Position genau hinter (in Fahrtrichtung) einem der Klimaanlagengeblaese-Auslaesse steht, kuehlt er auch bald wieder ab, wenn anschliessend (auf Strasse)weitergefahren wird. Kompressor bleibt da fuer gut stehen, Kabel kommt wieder in die Mittelkonsolenablage, Fuellschlauch wo anders hin weggestaut. Weitere Vorteile: Kompressor hat so seinen festen Platz (kann gleichwohl leicht abgenommen werden), ist kaum im Weg und kann auch nicht verdrecken wie bei Montage im Motorraum. Sollte er mal verrecken, dann ist er leicht & schnell auswechselbar. War bislang aber nicht noetig: >1 Jahr jetzt gut in Betrieb.

Ich bin's so recht zufrieden!
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Steffl
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Beitragvon Steffl » 02.08.2007 - 09:53

Tahiyya tayyiba wa ba'd - Grüße nach Riyadh,

daß klingt sehr nach dem Bushranger-Compressor, den auch ich mir zugelegt habe. Hat auch bei mir immer sehr zuverlässig und schnell alle Gummis von "Sanddruck" auf "Straßendruck" gebracht.

Ach ja, auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum :super: . Kann man im KSA heutzutage noch ohne bewaffnete Begleitmannschaft leben?



-Steffl-
seit einem halben Jahr vom Golf zurück
Franz375

Beitragvon Franz375 » 04.08.2007 - 08:00

Hallo Steffl,

(vielen Dank fuer die nette Begruessung!) ja, doch, geht durchaus! Es kommt zwar immer mal 'ne Warnung per eMail von den Botschaften, aber die nimmt eh keiner ernst: Es fahren auch oft Angehoerige diverser Botschaften mit - sehr praktisch, wenn es um gewisse Getraenke zum abendlichen Campieren geht. Wir haben & hatten auch Araber verschiedenster Nationalitaeten in ihren 4x4's mit und so Gelegenheit, deren "Fahrkuenste" zu studieren. Meine Meinung: Wenn potentielle Terroristen genau so fahren, dann kriegen die uns nie, dann fahren wir denen naemlich locker davon. Ansonsten ist die Wueste nicht eben klein, und wir sorgen schon dafuer, dass unser Camp nicht weithin zu sehen ist: Immer in Taelern, die auch Schutz vor sandigem Wind bieten. Da soll uns erst mal wer finden, wenn wir das nicht wollen!

Dazu moechte ich auch noch dies hier festhalten: Selbstverstaendlich sind wir unterwegs schon oft Beduinen und ihren Familien begegnet! Die haben stets der beruehmten arabischen Gastfreundschaft alle Ehre bereitet. So oft, wie wir in deren Zelten zu Tee und Kaffee und Erzaehlen eingeladen waren, kann ich kaum noch zaehlen. Allezeit ruehrend, wie die sich um uns bemuehten und sich ueber die Abwechslung in ihrem Wuesten-Einerlei freuten!
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Steffl
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Beitragvon Steffl » 06.08.2007 - 09:52

Hallo Franz,

danke für die ausführliche Antwort!

Was die Fahrkünste der Einheimischen betrifft, kann ich das komplette Gegenteil berichten. Mit welcher Eleganz die über die Dünen gegangen sind - ohne brüllende Motoren und durchdrehende Achsen war beeindruckend. :respekt: In der Regel zumindest. Wir haben aber auch Teenager gesehen, die ihr Fahrzeug offenbar unbedingt kaputt machen wollten. :hammerschlag: Ob meine Beobachtungen repräsentativ sind, kann ich aber auch nicht einschätzen.

Zur Gastfreundschaft kann ich - leider - nichts sagen. In den Emiraten gibt es offenbar kaum noch Beduinen. Andererseits hatte ich meinen Pajero mal auf einem Zaunpfahl aufgespießt, der nur noch 10cm aus der Dünen guckte. :oops: Ein Einheimischer kam vorbei und verließ uns erst, als er den Pfahl abgesägt hatte und das Auto frei war. Ist auch 'ne Art von Gastfreundschaft. Ein Ägypter, der noch dazukam, stand dafür daneben und hat große Reden geschwungen. Die Unterschiede in der Mentalität im arabischen Raum sind schon enorm.



-Steffl-

PS: Kennst Du den steyrischen Testfahrer von STEYR-PUCH? Name leider vergessen. Mit dem war ich mal einen Nachmittag unterwegs. An den kommen nicht mal die emiratischen Fahrer ran.
Franz375

Beitragvon Franz375 » 06.08.2007 - 11:07

Hallo Steffl,

ist alles richtig:

- es gibt auch hier Saudis, die mit ihren Pick-ups geschickt umgehen koennen (wenngleich wir auch schon mehrfach verunfallten bzw solchen mit ernster Panne Hilfe leisteten - wir haben auch Aerzte, Therapeuten und Krankenschwestern unter uns); dabei stellte sich eigentlich immer heraus, dass die verunfallten saudische oder sonstige arabische Staedter waren, also eher keine echten "Wuestlinge" (Beduinen).

- ein Beduine, der sich mit seinem Pick-up in den Duenen festfaehrt - kommt tatsaechlich eher selten vor, denn der ist dort ja zu Hause und weiss ganz genau, wo er sicher lang fahren kann - der hat in aller Regel die Option, seine Kumpels mit Kamelen heranzuholen, die ihn wieder herausziehen bzw abschleppen. Habe schon mehrfach Pick-up mit vorgespanntem Kamel gesehen, das da gemaechlich durch die Wueste trottete. Vor allem weiss ein Beduine, im Gegensatz zu uns, was sich hinter jeder Duene seiner Umgebung befindet. Er kann es sich ob dieser Kenntnis also leisten, einen Duenenkamm, ohne erst zu gucken, mit der erforderlichen Mindestgeschwindigkeit, und deshalb ohne steckenzubleiben, genau da zu ueberqueren, weil & wenn er weiss, dass sich dahinter kein Hindernis befindet. Das koennen wir nicht, wir sind gezwungen, wie auch immer, erst einen pruefenden Blick ueber die Kamm-Kante nach Lee & unten zu werfen, ehe wir uns ueber dieselbe im Winkel von bis zu 53 Grad nach unten stuerzen: Nur so kann einem evtlen Hindernis noch ausgewichen werden. Ein ortskundiger Beduine weiss das jedoch vorher und hat auch "seine" speziellen Passagen schon 100x gemacht.

- in unserem Club-Magazin SAND LADDER beobachten wir ja auch die lokale Presse und drucken von dort ab, wenn mal wieder von Wuesten-Unfaellen berichtet wird: Sind meistens Einheimische, die betroffen sind, und garnicht so selten. Nur neulich, im Februar, passierte es mal, dass in der weiteren Umgebung von Madinah (Naehe Madain Saleh, glaube ich) 4 rastende Franzosen (alles Maenner) von augenscheinlichen Terroristen an einer Strasse erschossen wurden. Die Taeter wurden bald gefasst, zum Teil wenigstens (Details wurden mir nicht bekannt), aber dann der Schock: Bei mindestens 3 der "Franzosen" kam heraus, dass es sich um solche marokkanischer Herkunft handelte, Muslimen also, die zgl Pilger waren. Ein absolutes Eigentor also, falls es sich bei den Taetern um Extremisten gehandelt haben sollte.

- Deine Beobachtungen (aus dem Emiraten) sind vermutlich & in der Tat nicht immer ganz representativ. Meine aber wohl auch nicht: Es gibt eben immer so'ne und solche.

- autofahrende 12-jaehrige sieht man hier auch oft.

- Die Unterschiede in der Mentalität im arabischen Raum sind schon enorm. Das kann ich nur bestaetigen.

- nein, den steyrischen Testfahrer kenne ich - leider! - nicht.

Ich weiss zwar nicht aus eigener Kenntnis, wie die Emiratis bei sich daheim (auf Strassen) Auto fahren, aber hier in Riyadh fahren die Saudis, aber auch andere Araber, mit einer kaum noch zu ueberbietender Aggressivitaet gepaart mit gleichzeitigem Ungeschick & Abgebruehtheit: Die taegliche Zahl der schweren Unfaelle mit Personenschaeden ist absolut abenteuerlich, auch oft zu sehen, auch zahllose Beinahe-Unfaelle. Ich war ja lange in Metropolen wie Karachi und Jakarta taetig, wo die Leute auch wie die Verrueckten rasen, aber verglichen mit Riyadh fahren die noch relativ zivilisiert!

Kennst Du schon den neuen Werbe-Slogan der Saudia Airlines? => "You saw us driving, now watch us flying!"
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Beitragvon Steffl » 06.08.2007 - 14:07

Franz375 hat geschrieben:... Ich weiss zwar nicht aus eigener Kenntnis, wie die Emiratis bei sich daheim (auf Strassen) Auto fahren, aber hier in Riyadh fahren die Saudis, aber auch andere Araber, mit einer kaum noch zu ueberbietender Aggressivitaet gepaart mit gleichzeitigem Ungeschick & Abgebruehtheit: Die taegliche Zahl der schweren Unfaelle mit Personenschaeden ist absolut abenteuerlich ....


Leider voll bestätigt. Der Glaube an die Vorbestimmheit und Nachdenken an Konsequenzen schließen sich leider gegenseitig aus. Außerdem war immer mein Eindruck, daß Rücksichtnahme als Verlust der eigenen Ehre/Männlichkeit eingestuft wurde. (Leider beoabachte ich diese Einstellung aber auch mehr und mehr auf der A3 bei Frankfurt ... )


-Steffl-

PS: paß auf Dich auf
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Beitragvon pcasterix » 05.10.2008 - 20:01

Hallo Gemeinde,


pcasterix hat geschrieben:
hab ihn eingebaut, den T-Max für 12 Volt , seitlich liegend auf dem Behälter des oben erwähnten Güde-Kompressors.

(...)

Bild


nach etwas mehr als 1 1/2 Jahren und 30.000 km Dauerbetrieb hat´s ihn erwischt. Ausgerechnet während des Treffens in Langenaltheim.
Ein klassischer Lagerschaden, die Kugeln rollen im Gehäuse herum:

Bild

Ersatz gleichen Typs ist schon eingebaut, schafft es aber nicht den Abschaltdruck ( 10 bar ) zu erreichen :evil: . Immerhin ist noch Garantie drauf.

Grüße

Peter
Zuletzt geändert von pcasterix am 02.03.2009 - 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Booner » 05.10.2008 - 20:08

pcasterix hat geschrieben:Ersatz gleichen Typs ist schon eingebaut, schafft es aber nicht den Abschaltdruck ( 10 bar ) zu erreichen :evil: . Immerhin ist noch Garantie drauf.


Das liegt dann evtl. an den Federblechen, die die Ventile darstellen.
Ist mit denen alles in Ordnung? Oder hat ne Kugel gar die Zylinderwand beschädigt?

Ich hab mittlerweile den gleichen Kompressor mit zwei Zylindern. Den nehm ich aber zum tauchen her...


Grüße,

Tom
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Beitragvon pcasterix » 05.10.2008 - 20:21

Hallo Tom,

Booner hat geschrieben:
pcasterix hat geschrieben:Ersatz gleichen Typs ist schon eingebaut, schafft es aber nicht den Abschaltdruck ( 10 bar ) zu erreichen :evil: . Immerhin ist noch Garantie drauf.


Das liegt dann evtl. an den Federblechen, die die Ventile darstellen.
Ist mit denen alles in Ordnung? Oder hat ne Kugel gar die Zylinderwand beschädigt?



es handelt sich beim Ersatz um einen neuen Kompressor, der zwar schon ein halbes Jahr hier steht aber außer einem ganz kurzen Testlauf noch nicht eingesetzt wurde.
Ich wollte ihn eigentlich ins Boot einbauen. Da noch Garantie drauf ist werde ich ihn nicht zerlegen, die Dichtungsmasse am Zylinderdeckel wird sonst beschädigt.

Grüße

Peter
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Beitragvon Booner » 05.10.2008 - 20:46

Hei,

achso mit Ersatz meintest Du einen kompletten Kompressor.
Ich dachte, Du meinstest mit Ersatz ein Kugellager.

Ich setze meinen ja auch auf dem Boot ein.
Bin schon gespannt, wie der sich macht, wenn ich das Boot im Salzwasser bewege.

Bei meinem mit doppeltem Zylinder ist ein max. Wert von 100psi angegeben, was ca. 7 bar wären.
Das könnte ja bedeuten, dass der gleiche Motor bei unseren Kompressoren verbaut ist.
Allerdings hab ich meinen Druckregler so eingestellt, dass er bei ca. 5bar stoppt und bei 3bar wieder anfängt.
Das ist ein guter Bereich zum tauchen, da der verwendete Lungenautomat erst mit einem Überdruck von 1bar komfortabel wird.

Wo hast Du denn Deinen gekauft?
Ich hab meinen über Ebay...

Deine Bilder sind für mich übrigens sehr interessant, weil ich auch schon überlegt habe, ob man ihn noch irgendwie für meinen Druckbereich optimieren kann. Dabei war ich mir nicht sicher, ob man den Zylinderkopf runter bekommt, ohne die Dichtung zu beschädigen. Was ist denn da für eine Dichtung drin?
Nur so ne Dichtmasse oder eine richtige Gummidichtung?


Grüße,

Tom
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Beitragvon pcasterix » 05.10.2008 - 21:13

Hallo Tom,

hab die Teile auch aus der Bucht....

Meinen Druckregler im V60 kann ich nicht einstellen, er schaltet bei 7,5 bar ein und bei 10 bar aus. Maximal können mit dem Kompressor 12 bar erreicht werden, dann öffnet aber auch schon das Sicherheitsventil am Luftbehälter.

Dichtmasse gibt es nur am Gewinde des Luftausgangsrohres, welches demontiert werden muss. Danach kannst du den Zylinderdeckel einfach abschrauben, es ist ein Gummiring als Dichtung vorhanden.
Vielleicht dann gleich mal das Pleuellager etwas schmieren, das defekte Lager sah ziemlich trocken aus.

Grüße

Peter
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Beitragvon Borsty » 06.10.2008 - 07:58

Hallo Peter
Schmieren ist immer gut. Ich habe den Bushranger auch aus Erfahrung mit den komischen gelben Monroe Kompressoren(der mit dem ich die Schwellerrohre mit 8-10bar befülle) auch von Anfang an gleich geöffnet und abgeschmiert. Es war zwar ein bisschen Schmiere vorhanden, aber eindeutig zu wenig um das er lange gehalten hätte.
Deiner hat eigentlich recht lange gehalten wenn man die Stunden rechnen würde die er bei 30'000km gelaufen ist.
Gruss UWE
BORSTY
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Re: Da ist er: unser erster offizieller Kompressorvergleich

Beitragvon unbemerkt » 01.06.2016 - 19:55

Moin allerseits,

ich fand ja die Idee von Beda mit dem 370 Watt Lichtstrom-Kompressor hinter einem Spannungswandler richtig gut und hatte nur etwas Angst wegen der Größe des Güde Silverstone.

Jedenfalls habe ich mir jetzt in der Bucht einen wenig Gebrauchten für 70,- Euro incl. Versandkosten geschossen und war sehr erstaunt. Im Bild zu sehen, vor dem Kompressor eine normale 500g Feuerlösch-Spraydose und daneben eine 1,5 Liter Flasche.

Bild

Einfach wunderbar und handlich das Gerät. Er läuft bei 70 Liter Ausgangsleistung herrlich leise und ruhig. Mein Kompressor schaltet erst bei 9 bar ab, das sollte immer reichen.

Eigentlich wollte ich mir ja alte (neue) Feuerlöscher unter das Auto hängen und den Kompressor fest einbauen, aber bei dem Packmaß muß ich die Sache noch einmal überdenken. Schließlich habe ich den neuen Freund so auch schnell einmal auf einer Baustelle zur Hand.

Beda hat eben immer Recht - Danke für die Idee. :super:

mit Grüßen von Kay, welcher nun nach einem kleinen neuen Spannungswandler suchen muß

PS: Danke auch noch einmal an Walter, für die gute Idee mit den rückstandsfreien Kleinfeuerlöchern. Bei unserem Edeka gab es die Feuerlösch-Spraydosen preisgesenkt für 4,90 Euro und ich habe jetzt ganz viele... :mrgreen:

Die Dosen sind vom Verbrauchsdatum etwas abgelaufen, aber vorab getestet genügen sie vollauf beim Dachbahn verlegen und beginnenden Weihnachtsbaumbränden, schließlich sind meine Tetralöscher alle aus DDR-Beständen.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: Da ist er: unser erster offizieller Kompressorvergleich

Beitragvon Deichgraf » 03.06.2016 - 07:38

Hallo Kay,

ich habe letztes Jahr in der Bucht auch so ein Teil für 60 Euro geschossen.
Bin sehr beeindruckt, was der kleine schafft.

Schade, das die Fa. Güde dieses Modell nicht mehr herstellt, es gibt aber noch Ersatzteile zu kaufen.

Mich würde einmal interessieren, wie groß ein passender 12 V Inverter sein müsste, um den Anlaufstrom zu verkraften.

Udo
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