V20 vs High Jack

Rund ums Rad

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V20 vs High Jack

Beitragvon Schlappohr » 24.10.2018 - 21:58

Guten Abend miteinander,
so langsam muss man sich wohl vom Sommer verabschieden und auf Winter einstellen -> Zeit für Winterreifen. Nachdem ich das Gefummel mit dem Originalwagenheberchen gründlich leid bin, habe ich mal den High bzw. Farm Jack rausgezogen der in einer WG mit einem Holzschlitten und einem Kinderlenkdrachen im hintersten Garageneck ungestört wohnt. Das letzte Mal habe ich das Ding an einem Defender verwendet für den es ja wunderbare Verlängerungen gibt um ihn seitlich anzuheben. Nicht so bei unserem geliebten V20 und daher die Frage an andere, die sich schon früher versucht haben.

Bild

Hinten muss tatsächlich erst das Reserverad runter um den Jack gerade zu stellen und genügend Abstand zum AHK Stecker zu bekommen damit den Entriegelung am Jack wieder gelöst werden kann? Das ist zwar immer noch weniger Aufwand als den Originalheber unter der Sitzbank rauszufummeln und vor allem wieder reinzufummeln so dass später nichts klappert, aber trotzdem...

Bild

Vorne ist tatsächlich die einzige Möglichkeit am Rad anzuheben, unterzulegen oder Böcke drunterzustellen, abzusenken, Rad zu tauschen, wieder anzuheben, Böcke raus und wieder abzusenken und das Ganze zwei mal?

Und sollte das alles richtig sein - warum schaffe ich mir nicht gleich einen Rangierwagenheber an und welchen?

Schmunzelnde Grüße aus Norwegen
Florian
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon MF » 25.10.2018 - 05:17

Moin

Es gibt hier schon einen Thread für Galloper
und hier für V20.

Ich bin da immer an die Montagepunkte der AHK gegangen.

Da stört bei dir rechts aber der Auspufff.

Abstützen must du den Wagen für den Radwechsel sowieso.

Dann also Tire Lift nutzen und Böcke drunter stellen.

Oder den Wagen etwas anpassen, siehe V20 Thread.

Dieses Teil für die AHK könnte auch nützlich sein.
Hab es aber noch nicht in echt gesehen.

Gruß Mario
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Schlappohr » 25.10.2018 - 06:42

Guten Morgen Mario,
Danke für die Link zu Mattis und Bernds Beitrag die ich dank der Schreibweise mit der SuMa nicht gefunden habe und die eigentlich alle Fragen beantwortet. Dem Teil für die AHK traue ich nicht so wirklich.
Fazit: mit Mattis Umbau macht das Ding am V20 Sinn, sonst tire lift mit Böcken
Schönen Tag wünscht
Florian
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Matthias » 25.10.2018 - 08:40

Guten Morgen auch!

Ach schön, meinen alten V20 mal wieder zu sehen – wenn auch nur im Ausschnitt. Die Konstruktion, die ich da vorne für den HiLift gebaut hatte, hatte ich schon wieder völlig vergessen. Genial! Und ich kann versichern, dass ich den Wagen an allen vier Ecken x-fach hochgehoben habe, meist für den Sommer-Winter-Reifenwechsel. War immer völlig problemlos und ungefährlich. Auch heute nutze ich den (immer wieder mal geölten) Lift gelegentlich, um z.B. den zu schweren Hänger von der Kupplung zu heben. Geht sehr gut. Den Landy-Adapter habe ich allerdings irgendwie verloren. Finde ihn jedenfalls nicht mehr. Seltsam.

Guten Lift wünscht
Matti
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon unbemerkt » 25.10.2018 - 11:35

Moin allerseits,

Bernd hat geschrieben:Weißt Du wie schön es ist wenn der Schmerz nachläßt,während Du verzückt auf den negativ Abdruck von vier Fingern im Blech der Heckklappe starrst? :cry:
Ich schon.


ich habe zwar Bernds Erfahrungen so noch nicht gemacht, aber genug andere kritische und auch materialverformende Momente mit dem "Original" erlebt. Das gute Stück darf heute in der Ecke stehen und dort Werbung für vergangene Hardcoreeinsätze machen. Ein Umbau zum Anhängerstützradadapter ist jedoch auch schon angedacht.

Meine erste Wahl für den Saisonradwechsel ist zumeist ein Alu-Rangierwagenheber oder tatsächlich die Mitsubishi Langhubstempelheber in Zusammenarbeit mit einem Abstellbock oder dem Autojenga-Stapel.

Letzte Woche gab es bei Aldi Stahl-Wagenheber für nur 20,- Euro.

Bild

Für meine Getriebeadapterplatte habe ich mir einen mitgenommen und bin nach dem Auspacken nicht enttäuscht. Lediglich einen Gummihut hätte er für "normale" Anwendungen noch haben können. Im Bild auch sichtbar, die Adapterplatten des Wagenhebers und scheinbar haltbare Stahlräder. Die Hubhöhe beträgt knapp 40 cm .

mit Grüßen von Kay

PS: Einem bekannten Offroadhändler ist letztes Jahr beim anheben der Hinterachse des KFZ im schweren Gelände der Splint des Fußes am Hi-Lift gebrochen.
Die Hubstange hat beim Durchrutschen ein Sandblech fein säuberlich durchschlagen.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Matthias » 25.10.2018 - 14:13

Hallo Kay,

wo ist denn da ein Splint? Der Fuß ist bei meinem mit einer Schraube am "Gittermast" befestigt. Und wenn die brechen würde, würde voraussichtlich gar nichts weiter passieren. Aber die kann eigentlich nicht brechen, da keine Kräfte auf sie wirken. Also: ich versteh nicht, was da genau passiert ist. Würde es aber gerne.

Grüße
Matti
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon MF » 25.10.2018 - 15:37

Moin Matti

Beim original ist da ein Splint.

Bild


Der Hilft, wenn man den Lift in Teilen verpacken möchte,
kann aber eben auch mal nachgeben.

Gruß Mario
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon MF » 25.10.2018 - 15:49

Hallo

Hier noch ein Paar Beispiele wie man den "Hi-Lift"

nutzen kann.

Bild

Bild

Bild

Am Anhänger

Bild

Am klein LKW.

Bild

Wir nutzen ihn auch um bei den Treckern anzuhaben, oder wie beschrieben den Hänger von der Kupplung zu holen.

Aktuell sind zwei auf dem Hof im Einsatz,
einer wartet auf Reparatur.

Auf dem Hof ist der Lift oft im Einsatz.

Unterwegs fast nie.

Ich nutze ihn gerne, die Tücken sind mir bewusst.

Gruß Mario
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Schlappohr » 27.10.2018 - 06:22

Guten Morgen miteinander

Matthias hat geschrieben:Also: ich versteh nicht, was da genau passiert ist. Würde es aber gerne.

Das geht mir auch so. Die Hubstange oder wie Matti so schön schreibt „Gittermast“ steckt in einer Halterung auf einer massiven durchgehenden Stahlplatte. Die Sicherung - egal ob Splint oder Schraube - nimmt keinerlei Kräfte auf. Wie soll hier irgendetwas ein Sandblech durchschlagen? Für mich klingt das nach Geschichten aus dem Paulanergarten?

Gruß Florian

PS: Matti, hast Du gesehen was die inzwischen teilweise für den Landy-Adapter aufrufen? :shock:
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Matthias » 27.10.2018 - 08:28

Hallo Florian,

29 € beim nackerten Neger, ja ganz schön. Ich denke damals war er nicht so teuer. Anyway, ich muss noch mal in ein paar selten durchwühlten Ecken suchen. Danke für den Hinweis und Anstoß!

Schöne Grüße
Matti
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Schlappohr » 27.10.2018 - 13:00

Hallo Matti,
der taugt bestimmt nichts. Besser den hier für 72KommaAutsch Euro
:hammerschlag:
Gruß, Florian
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Borsty » 27.10.2018 - 13:09

Hi Zusammen
Doch das Durchdrücken würde sicher funktionieren. :nichtgut: Bei mir am Originalen Jack ist auch diese ominöse Splinte drin und die war durch die lange Zeit am Heck und der Rüttelei da sich der Fuss bewegen lässt arg angescheuert gewesen. Bei mir hat es zwar nicht das Sandblech durchgeschlagen, aber die Gitterstange verabschiedete sich nach unten in den Teer statt den LC anzuheben. Also würde ich sagen ein Sandblech gibt da auch den Geist auf wegen der kleinen Fläche die das abgibt. Nicht auf die Schnelle aber doch als Loch dann sichtbar. In Tunesien habe ich mir übrigens im Sand ein Kevlarboard geschreddert das ich als Unterlage für den Jack benutzt habe. Da hat Allerdings der ganze Fuss das Ding gleich durchgebrochen und das erst als der Dogde schon soweit hoch war das ich was unterlegen konnte. Weicher Sand eben und nur minimale Auflage. Hätte besser beide genommen und dann nix mehr zum unterlegen gehabt :roll: .
Den ominösen Stift habe ich übrigens wieder durch denselben ersetzt. Ich denke der ist eben durchs scheuern ziemlich dünn geworden und daher zu schwach. Die Splinte Original ist sicher berechnet worden damit es das Ganze tragen kann sofern eben nix an Material fehlt. Mein Jack ist um die 25 Jahre alt und kaputt ging der Stift in diesem Urlaub. Ich habe auch das Hydraulikdingens Original mit dabei. Prinzip wie das vom Pajero. Benutze es aber eher dann als Stütze. Darunter zu liegen und an dem kurzen Rohr zu hebeln und die Achse anzuheben ist mir zu wackelig.
Ich habe das Hydrogedöns mit einem Lappen umwickelt. Da scheppert nix.
Gruss Uwe
BORSTY
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon unbemerkt » 27.10.2018 - 14:29

Moin allerseits,

Schlappohr hat geschrieben:Für mich klingt das nach Geschichten aus dem Paulanergarten?


ich war bei dem Schaden nicht dabei, habe nur Fotos der Aktion und die Aussage des Offroadausbilders, daß die Sandboards erstaunlicher Weise die Punktbelastung des Hilifts trotz erheblicher Durchbiegung in sehr weichen Untergrund überstanden haben.

Bild

Als der Fuß des Hilifts wegbrach, war das Boards nach eigenen Aussagen dann aber "beleidigt" und hat dem Stab bzw. Mast Platz gemacht.

Bild

Durch persönliches Kennenlernen, mehrjährige geschäftliche Kontakte und das Wissen um deren langjährige Erfahrung, halte ich Herrn und Frau Piskorz für sehr seriös und weit entfernt von Biertischgeschichten.

Nach Ansicht der Galerie ihre Website könnte ich mir vorstellen, das der Mast des Hilift (vermutlich ein anderer Hersteller) durch häufige Nutzung den Stahl des Fußes stark ausgearbeitet hat. Ob der Gußfuß bei der betreffenden Anwendung durch seitliche Last gebrochen ist, sich der Mast gerade hindurch gearbeitet hat oder einfach im Modder verloren ging weil der Splint brach entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

Ganz ähnlich dem Mario habe ich jedoch diese Geräte auch häufig auf dem Bau zu Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten beziehungsweise dem Drücken großer Lasten im Grenzbereich im Einsatz gehabt. Dabei wurde öfter deutlich, das durch die bauartbedingte Tendenz zur Winkeländerung im Fuß größere Kraftmomente auftreten können. Der Fuß drückt schon öfter einmal fast nur noch über die Vorder- oder Hinterkante in den Untergrund.

Im Fuß meines Originales hat sich die Hubstange auch schon ordentlich eingearbeitet. Es stehen jedoch noch einige Millimeter Stahl zur Kraftaufnahme bereit.

Bild

Von unten betrachtet wird jedoch auch klar, das nur die äußeren Enden des Doppel-T die Lasten abtragen können. Die Hauptfläche der Hubstange steht komplett über dem Schlitz.

Bild

Nach diesem Beitrag (Danke auch an Uwe - war schneller) werde ich den Jack jedenfalls nicht öfter aber noch kritischer nutzen.

mit Grüßen von Kay

PS:
Matthias hat geschrieben:beim nackerten Neger


Für Peter Hochsieder sicher inzwischen kein Problem mehr und ich habe mit der Gewöhnung auch noch meine "Not", aber ...

Online-Dudenausgabe des Jahres 2013 hat geschrieben:Die Bezeichnung Neger gilt im öffentlichen Sprachgebrauch als stark diskriminierend und wird deshalb meist vermieden...
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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon unbemerkt » 27.10.2018 - 16:06

Hallo Uwe,

Borsty hat geschrieben:Bei mir hat es zwar nicht das Sandblech durchgeschlagen, aber die Gitterstange verabschiedete sich nach unten in den Teer statt den LC anzuheben.


sorry, wenn ich hier noch einmal explizit nachfrage. Heißt das, daß die Hubstange Deines originalen Jacks sich auch schon durch den Fuß gearbeitet hat?

Borsty hat geschrieben:In Tunesien habe ich mir übrigens im Sand ein Kevlarboard geschreddert das ich als Unterlage für den Jack benutzt habe.


Diese Erfahrung habe ich auch schon sammeln müssen. Mir fällt es heute noch schwer die enorme Schlagzähigkeit der Fasern mit einer ziemlich geringen Bruchkraft im Kopf in Übereinklang zu bringen.
Mit der Schere kommt man nicht durch die Fasern, aber in einer Platte vergossen brechen sie sehr leicht. Dazu kommt natürlich noch die enorme Faserschwächung durch UV-Belastung (z.B. 25% Stabilität nach 900 Sonnenstunden).
Ein eigenwilliges Material, welches ich inzwischen lieber im dunklen Schrank lasse.

Um so faszinierender ist für mich, das die Hersteller diverser Verbundmaterialien keinen UV-Schutz in die Platten bringen. Aber der Kunde liebt eben den Kevlar-Carbon-Look, egal was das Material dann noch taugt.

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Re: V20 vs High Jack

Beitragvon Schlappohr » 27.10.2018 - 16:10

Servus miteinander,
Ihr macht vielleicht Zeug, oder kennt Leute die Zeug machen....

Winterreifen sind mit Hilfe des Reifenlifts drauf. Sportliche Betätigung die höchst fummelig ist und immer wieder nachausrichten verlangt. Der ganze Ablauf ist nicht optimal - zu viele unnötige Zwischenschritte.
Rauf-unterlegen-runter-Rad runter-Rad rauf-rauf-Untergeöegtes raus-runter x4 inkl Geschraube.
Fazit: das Ding ist vermutlich für Reisen ins ferne irgendwas gut, für Reifenwechsel in der Garage mit Betonboden zu aufwändig.

Gruß
Florian
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