L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 09.01.2018 - 12:56

Hallo Kay!

Also eine Einspritzpumpe hat der Motor nicht, außer Du meinst die Benzinpumpe im Tank. Eine Ablassschraube am Motor für das Kühlwasser ist mir auch nicht bekannt. Der Ansaugbereich ohne Brücke und Sensorik, kann am Kopf verbleiben. Der Verteiler ist nicht mit dem Kopf selbst verbunden und muss auch nicht ab. Wenn man reine Arbeitszeit rechnet, ist das ohne Nebenarbeiten in locker 4 Stunden zu erledigen. Wo ich wirklich Zeit investiere, ist das Säubern der Dichtflächen und die Beachtung der Kopfschrauben auf Maß und Drehmoment.

Es grüßt Volker
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 09.01.2018 - 13:39

Hallo Volker,

Hirvi hat geschrieben:Also eine Einspritzpumpe hat der Motor nicht, außer Du meinst die Benzinpumpe im Tank.


Du Langweiler, lass uns doch einmal Foto guggen... :wink:

mit Grüßen vom Kay, welcher auch nur MPI mit in Benzin eingelegter Pumpe hat. :shock:
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 09.01.2018 - 23:31

Hallo Andreas,

drei Kreuze, ich hätte nicht schlafen können....

...auf Seite 14-3 findest Du die Ablasschraube am 4G64 des L200. Google wäre gleich unser Freund gewesen mit "Ablasschraube 4G64".

Das Auffüllprozedere lässt mich schwer grübeln. Vermutlich habe ich bisher immer alles völlig verkehrt gemacht und nur Glück gehabt, denn ich mußte auch nie nachfüllen. :oops:

mit Grüßen von Kay
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 12.01.2018 - 10:59

Hallo
Wow - danke!
Bin grad noch grippig, bald sollte es aber hoffentlich weiter gehen.

Hab aber ein Bild am Telefon von neulich gefunden.

Ich hab mich mit dem Klumpen oben im Bild noch nicht weiter beschäftigt, und ihn der Einfachkeit halber Einspritzpumpe genannt.
Richtig wäre wohl "Drosselklappengehäuse- und Einspritzeinheit" oder wie nennt man das Teil zwischen Luftfilter und Zylinderkopf, das das Gemisch regelt?

benzinbus_zylkopf_01.jpg
benzinbus_zylkopf_01.jpg (94.19 KiB) 270 mal betrachtet


Gryße!
Andreas, der motorang
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 12.01.2018 - 11:20

Hallo Andreas!

Zu den Gummiteilen sage ich immer Ansaugbrücke und der rechte metallische Klumpen ist für mich Drosselklappengehäuse und Ansaugkrümmer. diese Teile können am Kopf verbleiben und stören bei den nötigen Arbeiten auch nicht. Was logischer weise runter muss ist das ganze Steckergedöns, dies ist aber selbst erklärend.

Es grüßt

Volker
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 12.01.2018 - 12:04

Moin Andreas,

der metallene Klumpen ist das Drosselklappengehäuse mit Stellmotor und rechts daneben die Plastebüchse ist der Ansaugluftsammler.

Eine Einspritzpumpe gibt es bei den MPI (Mehrdüsen- oder auch Saugrohreinspritzung ) nicht. Bei uns wird das Benzin aus dem Tank über die dort eingelegte Pumpe durch Rohre, Filter und Schläuche direkt in das Düsenrohr gedrückt und nur über den Kraftstoffdruckregler (vor dem Rücklaufschlauch) geregelt.

Durch die Motorsteuerung werden die einzelnen Düsen im Rohr nur kurz aller zwei Kurbelumdrehungen passend geöffnet und in den Saugraum vor dem Einlassventil eingespritzt. Am Motor siehst Du also nur das Rohr mit den Düsen dran als Einspritzeinheit. Alles andere sollte "benzinfrei" sein. Eine wunderbar einfache Lösung, zwischen Vergaser und GDI-Hochdruckgedöns, mit wenig Problemmöglichkeiten.

Viel wichtiger - gute Besserung.

mit Grüßen von Kay
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon freak-tom » 10.02.2018 - 18:47

Moin,

bisher hatte ich Themen zu Motorschäden gemieden, um mich mit meinen kleineren (im Gegenteil eher unwichtigen) Problemchen nicht wild zu machen.

Naja, gestern war es dann soweit. Mit 349.500 km auf dem Tacho bin ich auf dem Arbeits-Heimweg in Kanada mit Motorschaden liegengeblieben. Ich poste das hier, da ich genau die gleichen Erfahrungen wie Andreas machen durfte:

Normales Fahrverhalten - plötzlich Gasverlust - klimpern und Klonckern aus dem Motorraum - sofort angehalten, Motor stirbt ab.
Testlauf - Motor rüttelt sich wie ein Traktor - testweise Zündkabel von den Kerzen - offensichtlich Nr. 4 und Nr. 3 ohne Wirkung.
Versuche ich zu fahren, höre ich das Klimpern und Motor stirbt ab, im Leerlauf "nur" sehr unruhiger Motorlauf, Motor stirbt auch mit erhöhter Drehzahl.
Etwas weißer Qualm aus dem Auspuff. Kein Öl im Kühlwasser, Kein Wasser im Öl.

Ich bin hier gefühlt am Ende der Welt. Muss mit einer Fähre zum Festland übersetzen. Niemand hier in der gesamten Gegend will L300 anfassen. Der einzige L300 Mechaniker, ein Freund von mir, wohnt 100km entfernt. Eigentlich wollte ich heute nur mein Auto putzen. Nun schaue ich wehmütig auf einen endlich fertigen nagelneuen Innenausbau und einen Motorschaden.

Könnte das Ende meiner Reise mit Mr. Bushi werden. Ich habe nur eine Option: Mein Kumpel kommt in einer Woche hier mal raus und wir wollen uns dann alles genauer ansehen. Wenn ihr weitere Tips habt und Andreas aktuelle Infos hat, dann gerne her damit.

Macht es Sinn bei meiner Laufleistung einen neuen Zylinderkopf zu verbauen? Oder besser einen überholten Austauschmotor, den gibts in den Staaten für 2700$, uurgh.
Wenn ich ein neues Thema eröffnen soll, sagt es bitte, ich dachte nur meine Symptome sind ja gleich denen von Andreas.

Vielen Dank und lieben Gruß
Thomas
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 10.02.2018 - 20:20

Servus mein Guter!

ich mache dir jetzt mal Hoffnung, denn ich tippe sehr stark auf eine defekte Zylinderkopfdichtung. Klar, der Kopf wird auch einen Schaden haben, zumindest im Dichtflächenbereich, aber ich würde stark darauf setzen, dass eine neue Zylinderkopfdichtung dir Luft verschafft bis du in preislich und Schrauberkultur freundlicheren Gegenden bist. :super:

Es drückt dir die Daumen, der

Volker
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon freak-tom » 10.02.2018 - 20:32

Danke Volker für Dein Mitgefühl. Ist schon ziemlich hart gerade.

Freut mich zu hören, da mein Gefühl sofort in diese Richtung tendierte. Allerdings wurde der Kopf vor 60/80.000 km schon einmal getauscht. Deshalb die Frage, ob es sich denn lohnt ihn nochmals zu ersetzen oder ich gleich auf einen Austauschmotor gehe (eine finanziell sehr schmerzliche Entscheidung). Ich möchte ja gerne noch 50.- 80.000 km Richtung Südamerika fahren :-)

Mexiko wäre die genannte "preislich und Schrauberkultur freundlichere Gegend".

Thomas
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 10.02.2018 - 22:09

Hallo Thomas,
vielleicht hast Du ja recht mit Mexiko.
Ich habe Zweifel:
https://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=2&t=14349&hilit=mexiko
Aber vielleicht ist bei einem Benziner alles ganz anders.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 10.02.2018 - 22:13

Hallo Thomas!

Was hättest Du zu verlieren? Dein Motor ist so nicht brauchbar und die Zylinderkopf-OP ist für dich wahrscheinlich gut zu beherrschen. Ich würde in deinem Fall den kurzen Weg gehen. Kühler raus, Visko und Co raus, Auspuffkrümmer ab, Ansaugbrücke und Stecker weg, Zahnriemen auf dem Nockenwellenzahnrad mit Kabelbindern fixieren und nach vorne weg hängen, Kopf raus, reinigen und rückwärts mit neuer Dichtung zusammen schrauben. Der Zahnriehmen kann wirklich bleiben, wenn Du nur die obere Verkleidung entfernst und den Riemen sauber auf dem Nockenwellenzahnrad fixierst und nach vorne weg hängst. Das habe ich auch schon so gemacht.
Klar, dass ist die quick and dirty Version, aber einen passenden AT-Motor zu finden ist beim 4G64 nicht leicht. Block und Kopf gehen noch, aber bei Sensorik, Beatmung und Unterdruck fangen dann die Probleme an.
Bei der Kopfdichtung vertraue ich übrigens auf Elring.

Es grüßt Volker, der heute einen Turbo beim Smart CDI dreimal eingebaut hat, weil da die Reihenfolge gelernt oder besser, erlernt sein will :kopfgegenmauer: Das ist echt ganz nah am Modellbau oder besser, kurz vor Buddelschiff.
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon freak-tom » 11.02.2018 - 02:28

Volker, das mache ich dann nächstes Wochenende! Danke für den Tip.
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon freak-tom » 05.03.2018 - 02:26

Moin,

nun sind schon wieder 3 Wochen vergangen. Ich wollte eigentlich warten bis etwas konkretes bei "Jugend forscht" herausgekommen ist, aber leider Fehlanzeige.
Wenn ich zu meinem Motorschaden ein neues Thema eröffnen soll, dann bitte kurze Meldung an mich. Dachte nur, dass es für Andreas auch hilfreich sein könnte, sollte ich Reparaturen vornehmen und auf etwas stoßen.

Wir hatten vor einer Woche alles mal durchgetestet ohne den Kopf herunter zu nehmen. Das Wetter lässt es derzeit nicht zu. Zylinder Nr. 4 ist voll mit Benzin, außer Gefecht, und hat eine sehr niedrige Kompression, alle anderen Töpfe sind ebenfalls zu niedrig. Zündfunken inkl. Verteiler sind vorhanden und i.O., Motor dreht, stirbt aber ab, Nockenwelle ist in Ordnung, Kipphebel auch. Zahnriemen befindet sich auf Markierung.

Wir haben somit keinen blassen Schimmer was es genau sein könnte. Vielleicht ist der Kolben Nr. 4 beschädigt bzw. hat ein Leck.

Mein kanadischer Freunde hat schon einige Motoren umgebaut bzw. überholt und hat vorgschlagen den Motor rauszuholen und ggf. komplett zu überholen. Mit 350.000 km sicher keine schlechte Idee ... Frage nur, ob sich soetwas lohnt?

Wie steht ihr einem solch "alten" Motor und einer Generalüberholung gegenüber?

Mein Freund macht mir zwar Mut, bevorzugt allerdings einen anderen (ich glaube) Twin Cam Honda Motor, ich nicht. Alles in allem wird es natürlich teuer werden und ich möchte die richtige Entscheidung treffen bzgl. einer langen Haltbarkeit (und event. Rückführung nach Deutschland).

Besten Dank und Grüße
Thomas
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 05.03.2018 - 07:25

Servus,
hier forscht es sich gerade nicht so gut, und ich hab Zeit. Eigentlich muss der Wagen erst 2019 wieder laufen ... sorry.

Zu Deiner Frage hab ich aber eine Meinung: wenn das Ganze offiziell wieder in Mitteleuropa laufen soll, ist ein baugleicher oder zumindest bauähnlicher Motor sicher schlau. Bin beim Beda: Motor raus und ins Trockene/Warme bringen. Das ist ein Tag Action, aber DANN kann man dran arbeiten.
Oder halt warten (so wie ich) bis die Schraubereibedingungen (und die Motivation) stimmen.
So weit ich aktuell mal geschaut habe, bekommt man Nachbau-Zylinderköpfe, Dichtungen, Riemen, alles was man so braucht. Kolbensätze bzw Laufbuchsen dürften vom 16V passen.
Wenn Du den Motor überholen lässt weißt Du halt was Du kriegst. Alternative wäre meiner Meinung nach nur ein Spendermotor aus einem zu kaufenden funktionierenden Fahrzeug. Das könnte auch ein 2WD sein. Ein Tauschmotor aus einem Schlachtfahrzeug kann halt jede Menge Überraschungen bergen.

So lange Du nicht weißt, was kaputt ist, kann man auch nur schwer zu einer Reparatur raten.

Der Kopf wurde getauscht, BEVOR Du den Wagen übernommen hast, ja?
Kompression niedrig aber gleichmäßig auf Zylindern 1-3?

Ich würde mal tippen dass der Motor schon ziemlich ausgenudelt ist (> niedrige Kompression) und jetzt am vierten Zylinder die Dichtung durch ist in Richtung Kühlwassermantel, dass daher im 4. Zylinder Wasser steht mit Benzin drin.

Gryße!
Andreas, der motorang

PS:
freak-tom hat geschrieben:einen überholten Austauschmotor, den gibts in den Staaten für 2700$, uurgh.


Gibt es dazu Details? WER bietet den an? Welche Art von Garantie oder Erfahrungen gibt es damit? Ich find den Preis akzeptabel. Das sind ja gerade mal 2000
Euro ...

PPS: Hast Du Zeit ? > https://www.gumtree.com.au/s-ad/smithfi ... 1168608439
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 05.03.2018 - 08:18

Morgen Thomas!

Ich tippe immer noch auf Zylinderkopfdichtung. 350Tkm sind auch für einen 4G eine zu erwartende maximale Laufleistung bei guter Wartung.
Wenn ein Motor sauber und gewissenhaft überholt ist, dann ist der eigentlich neuwertig. Das Problem ist halt man erfährt die Qualität der Arbeit immer erst später. Austausch aus einem Schlachter ist auch eine Option, aber da würde ich nur einen wählen den ich selber habe laufen hören. So habe ich das bei mir gemacht und bis jetzt bin ich zufrieden trotz 190 Tkm Laufleistung.
Ich kann mir nicht vorstellen das der vierte Zylinder mit reinem Benzin gefüllt war, dass wird wie Andreas anmerkte, mindestens mit Wasser versetzt sein.
Die mangelnde Kompression ist eigentlich bei der Laufleistung nicht verwunderlich, solange diese halbwegs gleichmäßig ist und der Motor darauf anspringt, kann man damit leben. Das ist beim Diesel deutlich kritischer als beim Benziner.
Ich würde also immer noch die Dichtung auf Verdacht tauschen und nach einem guten Ersatzmotor suchen. Wie gesagt der 4G64 ist nicht selten wenn es nur um den Block geht, aber die Peripherie ist nicht ohne.


Es grüßt Volker
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