L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

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onkel_uhu
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L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon onkel_uhu » 11.04.2014 - 22:13

Hallo zusammen,

Ich möchte keinen neuen Kühler-Beitrag lostreten, mir raucht nach der Lektüre der verschiedenen Kühler- und Überhitzungsgeschichten schon der Kopf.
Was man da alles lesen kann, kann bei einem unbedarften Neuling schon ein wenig Unsicherheit hervorrufen.

In dem Zusammenhang habe ich aber trotzdem eine Frage. Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Turbodiesel-L in den Bergen auf hohen Pässen?

Auf der Rückfahrt aus den Julischen Alpen über die Dolomiten und den Schweizer Nationalpark hatten wir auf dem Pordoi auch einige Tropfen Kühlmittel am Schmutzfänger hinter dem Vorderrad.
Auf dem Stilfser Joch dann sogar eine Pfütze unter dem Auto und es brodelte auch vor sich hin.

Uns ist vorher nichts aufgefallen. Die Temperaturanzeige blieb wie immer zwischen den zwei Punkten, manchmal etwas darüber, ging aber immer wieder zurück.
Das Auto hatte aber in Richtung 2000 – 3000 m ü. M. deutlich zu kämpfen. Maximal im zweiten Gang und maximal 20 km/h bei hohen Drehzahlen auf den Geraden waren drin.
Mit teilweise gehöriger Russwolke. Ansonsten teilweise in Schrittgeschwindigkeit im 1. Gang.
Ich hab mir nichts dabei gedacht, das alles trat ja nur in dieser Höhe auf. Vom Berg runter, und alles war wieder normal. Wir haben jetzt auch keinen Wasserverlust.
Der Pegel steht immer bei max. Wenn das Auto warm ist darüber, dann geht er aber wieder zurück auf max. Ich denke mal, es ist wird also alles in Ordnung sein.

Aber wie soll das dann auf 4000 m oder höher sein? Deshalb meine Frage: Wie fahren Eure Autos in den Bergen, auf steilen Strecken in grosser Höhe?
Wenn ich die Berichte über die grossen Andenpässe oder die Bergfahrten in Zentralasien lese, muss ich immer an unser Dolomitenabenteuer denken
und frage mich, wie unser Auto wohl da oben funktionieren würde? Vielleicht soll es ja mal da hin fahren.
Wie behandelt Ihr das Auto auf so einer Strecke? Wie geht Ihr so eine Steigung an? Ich will das Auto ja nicht quälen.
Was sagen die Fernreisenden dazu? Und sind unsere Erfahrungen am Stilfser Joch normal?
Die Bilder und Videos von Dinoevo und Co. z.B. sehen irgendwie dynamischer aus, als es sich in den Dolomiten angefühlt hat.

Hoffentlich sind das keine dummen Fragen. :oops:
Aber ich war noch nie mit einem Fahrzeug in so grosser Höhe und mit dem Töff oder dem PW hab ich so einen grossen Leistungsverlust auf den hohen Alpenpässen noch nicht bemerkt.

Gruss, Sylvio
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Beda
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon Beda » 12.04.2014 - 07:04

Morgen Sylvio,

technisch ist das Kühlsystem mit Pajero & Co. identisch und müßte von da her ausreichend dimensioniert sein. Jedenfalls scheint das für fast alle zu zutreffen.
Nur unser Galloper hatte fast vom ersten Tag an thermische Probleme. Die letztlich ungeklärt blieben.
Der Fahrtwind spielt bei diesen geringen Geschwindigkeiten eigentlich keine Rolle.
Ob der Luftstrom zum, durch und aus dem Kühler beeinträchtigt ist, hast Du vermutlich schon geprüft.

Was Du über die Leistungsentfaltung schreibst, klingt nicht normal.
Ein Turbo sollte in der Höhe nur wenig Leistungsverlust haben.
Viel weniger als ein Sauger.
Luftfilter, Verschlauchung etc. hast Du vermutlich schon geprüft?
Nicht vergessen: Steuerzeiten des Zahnriemens und Ventilspiel.
Hat er einen OXI-Kat? Der könnte verstopft sein.
Hat er ein AGR-system? Falls ja : Verschließen!

Bild
http://www.4x4camp.eu/images/4x4_AGR_Platte_Logo.jpg

Der nächste Schritt wäre, den Ladedruck zu prüfen.
Solltest Du jetzt noch keine Ergebnisse haben, geht es an die ESP.
Stimmt der Förderbeginn?

Noch was allgemeines.
Mit der Untersetzung zu fahren, kann deutliche Entlastung bringen.
Dazu ist der Umbau auf manuelle Freilaufnaben erforderlich.
So gewinnst Du die Fahrstufe 2L und kannst auch auf festem Untergrund die Untersetzung nutzen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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unbemerkt
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon unbemerkt » 12.04.2014 - 08:02

Hallo Sylvio,

Deine Frage ist keinesfalls dumm und mehr als berechtigt. Schon die allgemeine Existenz von Temperaturproblemen mit dem 4D56 spricht dafür.

Leider habe ich auch noch keine wesentlichen Erfahrungen jenseits der 3000er Höhengrenze machen können, eine gewisse Vorbereitung und das Wissen um die Vorgänge scheint mir jedoch wichtig.

So wird der Motor durch den Viscolüfter bei höheren Drehzahlen besser gekühlt, was durchaus auch einmal ein Fahren in der Untersetzung sinnvoll machen kann. Hier sollte man jedoch eine sehr hohe Drehzahl im großen Gang über längere Strecken vermeiden, da das Getriebeöl sonst zu heiß werden kann.

Allgemein heißt es, daß durch die AGR die Verbrennung nicht so heiß vonstatten geht. Einen Unterschied in der Kühlung habe ich jedoch bei Tests in den Bergen nicht nachvollziehen können, entscheide mich also grundsätzlich für die Verbrennung mit saubererer Luft und damit mehr Leistung bzw. geringerem Dieselverbrauch.

Bei Fahrzeugen ohne Ladeluftkühler hinter dem Turbo würde ich aus heutiger Sicht einen solchen als Luft/Luft Kühler nachzurüsten versuchen. So bekommt man leicht mehr Sauerstoff bei niedrigeren Lufttemperaturen am Einlass.

Hier scheint mir die Erwähnung Arnos "Thermischer-Probleme-Bibel"nennenswert. Drei Beiträge tiefer habe ich, die für mich wichtigen "Erfahrungen" aus der Diplomarbeit noch einmal zusammen gefasst.

Meine Temperaturanzeigen in zwei Mitsubishis zeigen übrigens nach ordentlicher Spülung des Kühlkreises und Befüllung mit nur noch mindestnotwendiger Glykolzugabe auf minus 24 Grad Celsius im Normalbetrieb auch weniger Temperatur an. :achselzuck:

Bleibt noch die Erwähnung, daß ein spezielles Augenmerk auf einen sauberen Kühleraußenbereich und Luftfilter mit gutem Durchlaß gerichtet sein sollte. Selbstverständlich kann ein zusätzlicher Elektrolüfter vor dem Kühler, wenn denn Platz ist, noch einiges bewirken.

Mit gut gekühlten Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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motorang
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon motorang » 12.04.2014 - 09:08

Hallo,
bin in allen Punkten ganz beim Beda!
Ich hab leistungsmäßig und kühlmäßig am Berg keine Probleme trotz reichlich Beladung.
Wenn der Kühler OK ist (oft erst nach Tausch :hammerschlag: ) dann reicht er aus.

Dein Problem klingt nach Ladedruck bzw hängendem Wastegate. Was läuft der Wagen denn auf der Ebene Spitze? Echte 125-130 km/h sollte er schon schaffen (tut meiner mit Dachzelt und Urlaubsgepäck, also maximal erlaubt beladen, bei 0,7 bar Ladedruck), sonst ist mit der Leistung sicher was nicht OK. Da reicht es schon wenn der Luftfilter ungepflegt ist oder das kleine Sieb an der Einspritzpumpe zu oder der Dieselfilter alt.

Gebirgstauglichkeit bemisst sich bei meinem eher an der Bremsleistung. Knapp drei Tonnen nen Alpenpaß runter mit zwei Trommelbremsen und zwei recht knapp bemessenen Scheibenbremsen, da ist sehr wichtig dass die Bremsflüssigkeit nicht kocht - und man nicht zu schnell macht. Immer schön mit Motorbremse ...

Gryße!
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onkel_uhu
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon onkel_uhu » 08.05.2014 - 21:10

Hallo zusammen,

Danke für die Antworten. Dann ist das also doch nicht normal mit der Leistungsabnahme über 2000 m.
Ich hatte schon ein komisches Gefühl als ich das Auto da hoch gequält habe.
Andererseits sind die 48 Kehren aufs Stilfser Joch schon ne ziemlich lange und steile Strecke.
Und das mit voller Urlaubsbeladung.
Vielleicht hätte ich da mal zwischendrin anhalten sollen.
Oben standen auch noch zwei andere Autos mit geöffneter Motorhaube.
Und sonst fährt das Auto ganz normal. Zieht eigentlich ganz gut.
Und auch auf der Bahn ist er nicht heiss geworden.

Naja, jedenfalls werde ich erst mal nach Diesel- und Luftfilter schauen.
Das Pumpensieb war ja gerade gemacht.
Auf der Fahrt nach Sachsen werde ich dann mal die Geschwindigkeit testen.
Bin bis jetzt noch nicht über 110 gefahren, weil einem ja immer Angst um das Getriebe gemacht wird.
Ich weiss, blutiger Anfänger. :oops:
Ich hab also noch keine Ahnung, wie schnell er wirklich rennen kann.

Und Berg runter, ja da bin ich immer schön langsam runtergekrabbelt.
Das ging ganz gut. Aber die Bremsen sind wirklich nicht so dolle.

Soweit, liebe Grüsse, Sylvio
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motorang
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon motorang » 09.05.2014 - 06:54

Hallo Silvio
Wenn es eilig ist lass ich meine Frau fahren, die denkt nicht immer ans Getriebe :hammerschlag:

Mit voller Urlaubsbeladung inklusive Dachzelt läuft der Wagen auf der Bahn konstant 125, das macht er notfalls auch im vierten, direkten Gang, der ja der schonendste fürs Getriebe ist. Wenn der Elch nicht viel leisten muss (leicht bergab, Rückenwind, wenig Beladung) nehm ich den fünften oft und gern - aber sobald die Straße leicht steigt kommt der vierte rein. Bis jetzt hält das Getriebe, derzeit knapp 240 tkm. Man darf sich auch nicht unbedingt verrückt machen ...

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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon Harald88 » 15.03.2018 - 00:57

Hallo Forumsmitglieder...
Ich greife dieses Thema nochmal auf, weil ich zur Zeit mit eben solchen Probleme in der Höhe zu kämpfen habe... 2,5l d 4x4 Jg 94
- stehe gerade in Ecuador auf ca 2800m
-Motor zieht nicht mehr richtig an (bei Steigungen 1.-2. Gang mit max 20kmh)
- auf flacher bahn max 80kmh
Ich habe bereits einen neuen luftfilter bestellt, sollte diesen am Freitag bekommen.
Sollte dies keine Besserung bringen, wäre ich froh, wenn ihr mir (Nicht schrauber gewohnt) noch kurz erklären könntet, wie und wo der dieselfilter und Sieb zu finden/tauschen/reinigen sind.
Mit einer Überhitzung hatte ich noch keine Probleme...
Werde wenn wieder mal gutes Netz vorhanden ist, auch gern noch Bilder hochladen...

Freundliche Grüsse

Harry
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon Deichgraf » 15.03.2018 - 07:40

Hallo Harry,

schau mal hier:
viewtopic.php?f=2&t=8202&start=60

Dort ist es eigentlich sehr ausführlich beschrieben.
Die Fotos beziehen sich zwar auf den Galloper, dürfte beim L300 aber ähnlich aussehen.

Udo
Seit 19 Jahren Galloper 2,5 TD lang
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon motorang » 15.03.2018 - 09:52

Servus,
ich fürchte das Problem ist so nicht lösbar, wenn es tatsächlich an der Höhe liegt, und nicht nur an einem Dieselengpass.

Das kleine Sieb hat mein Vorschreiber schon erwähnt.
Davor sitzt der eigentliche Dieselfilter.
http://www.motorang.com/L300/L300_4x4_T ... terwechsel

Dieselfilter.jpg
Dieselfilter.jpg (50.97 KiB) 379 mal betrachtet


Falls es an der Höhe liegt, ist der erste Gedanke zu wenig Luft, weil die wird halt in der Höhe dünner.
Zusätzlich könnte der Dieselfilter durch versulzenden Diesel teilweise verlegt sein.
Dazu fiele mir das hier ein:
http://forum.buschtaxi.org/mischungsver ... 16391.html

Zur Luft: Die simple Motorsteuerung erlaubt keine automatische Korrektur durch irgendein sensorgesteuertes Motormanagement.

Mehr Luft ist die Devise.
Ein neuer Luftfilter ist sicher schlau.

Du kannst dann noch versuchen, den Ladedruck etwas höher zu schrauben, aber ganz ohne Kontrollmöglichkeit ist das so eine Sache ...
EINE Beilagscheibe unterlegen sollte aber (meiner Privatmeinung nach) problemlos sein, da in der Originalabstimmung noch reichlich Luft bis zum kritischen Bereich ist.
http://www.motorang.com/L300/L300_4x4_T ... htm#tuning

Gryße!
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon Harald88 » 15.03.2018 - 14:38

Hallo
Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Werde dies zur Zeit ausprobieren...!

Grüsse Harry
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon Sven » 15.03.2018 - 21:51

Hallo Harry,

2800m ist schon eine Ansage, so hoch sind gerade mal die höchsten Alpenpässe, d.h. der Erfahrungsschatz ist hier recht begrenzt.
Wir hatten damals auf dem Pamir Highway auch Schwierigkeiten. Auch mit Turbo, es fehlt einfach Luft. Bei meinem war der Turbodruck erhöht, das geht mit den Unterlagscheiben, bei einigen Modellen über eine Verbindung mit rechts und linksgewinde. Ist der Druck zu hoch bläst das Überdruckventil ab, das ist ein klar hörbares Zeichen, dann den Druck halt wieder erniedrigen. So kann man die Druckerhöhung auch ohne Manometer einstellen.
Neuer Luftfilter schadet nicht, zur Kontrolle mal ganz ohne fahren.
Bei uns war das Hauptproblem das Starten des Motors. Wenn er mal lief wars soweit ok, wobei dort die Strassenverhältnisse nicht für eine Bestimmung der Maximalgeschwindigkeit geeignet waren. Bei Steigungen musste häufig die Untersetzung genutzt werden.

Grüsse
Sven
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!
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Re: L300 4x4 Turbodiesel in den Bergen

Beitragvon Harald88 » 16.03.2018 - 15:28

:grin:
Hey Hey, Sieb gefunden und gereinigt! Läuft schon wieder viel viel besser...!!

Nochmals Vielen Dank!!

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