L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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Beda
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 27.03.2019 - 08:24

freak-tom hat geschrieben:Moin Andreas,
Laut manual werden hier 20nm empfohlen, laut seiner Recherche sind 50nm erforderlich.
Man weiß ja nie.

Morgen Thomas,
das müsst ihr unbedingt nachprüfen!
Ich finde:
Zylinderkopf

Bild
Sechskantschrauben in folgenden Stufen anziehen:

30-40 Nm
60-70 Nm
90-100 Nm

Zwölfkantschrauben in folgenden Stufen anziehen:

80 Nm
Vollständig lösen (Einzeln!)
20 Nm
90°
90°

Maximale Schraubenlänge = 120,4 mm

50Nm sind auf jeden Fall viel zu wenig
und könnten der Auslöser des Schadens sein.

Hier noch einmal von Elring:
https://www.autoteilepilotplus.de/Artic ... tArtType=0
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon freak-tom » 31.03.2019 - 03:20

Moin beda.
Kleiner Fehlerteufel. Meiner ist Baujahr 1994 und wir haben die Bolzen mit 55lbs angezogen, da diese 7000km alt waren und damit nicht 80nm (58lbs ) entsprechen konnten.
Ist das Okay?

Desweiteren stelle ich gerade fest, dass die Temperatur doch Recht stark variiert. Normalerweise war der Zeiger wirklich immer 1mm über dem ersten schmalen Strich.
Bei bergauffahren steht der Zeiger nun 3mm über dem ersten schmalen Strich. Also erhöht. Bei langen Abfahrten sinkt dieser signifikant auf den ersten dicken Strich im Instrument. Früher hatte ich solche Schwankungen nie wahrgenommen.

Aussentemperatur beträgt derzeit 30grad.

Danke für eure antworten.
Thomas
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon freak-tom » 27.04.2019 - 17:53

Tach auch.
Kurze Rückmeldung zu meiner eigenen Fragestellung.
Ich habe den 6 Monate alten 100€ Viscolüfter nun gegen meinen "wer weiß wie alt" zurückgetauscht. Der läuft deutlich lauter und macht ordentlich Wind. Temperatur steht angenagelt, selbst bei den übelsten Bergfahrten, unterhalb des ersten schnmalen Strichs.
Soviel dazu.
Liebe Grüße aus Utah
Thomas
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 30.04.2019 - 11:32

Hallo Tom
Spannende Sache ...

Alles Gute mit dem Motor!

Gryße!
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 25.05.2019 - 22:00

Hallo zusammen
ich lebe noch
und der Bus hoffentlich auch bald wieder. Ich hab in Constantin einen netten Menschen gefunden der mir hilft und LKW-Mechaniker gelernt hat (ich helf ihm dafür bei seinem Motorrad).

Also haben wir heute endlich den Kopf abgebaut.

block_G64B.jpg
block_G64B.jpg (142.17 KiB) 305 mal betrachtet


Er ging samt Steuergehäuse runter, allerdings waren noch einige Schläuche und Kabel auf der verbauten Rückseite zu lösen woran ich alleine wahrscheinlich verzweifelt wäre. So konnte einer den Zylinderkopf halten und der andere die Verbindungen lösen.

Wie erwartet ist die ZKD zwischen 3 und 4 durch.

ZKD_G64B.jpg
ZKD_G64B.jpg (106.54 KiB) 305 mal betrachtet


ZKD_3-4_G64B.jpg
ZKD_3-4_G64B.jpg (125.16 KiB) 305 mal betrachtet


Sowohl am Block als auch am Kopf scheint es keine wilden Schäden zu geben. Hier vor dem Putzen:

kopf_G64B.jpg
kopf_G64B.jpg (88.5 KiB) 305 mal betrachtet


Mit dem Haarlineal geprüft sind die Flächen plan, nigends geht eine 0,05mm-Lehre drunter. Das entspricht dem Sollmaß laut MMB (Verschleißmaß ist 0,2 mm).

ZKD_Verschleissmasse.jpg
ZKD_Verschleissmasse.jpg (40.01 KiB) 305 mal betrachtet


Hier noch was Interessantes. Ich hab mich immer gewundert warum der Motor mal 4G64 hieß und dann wieder G64B.
Hier in der Tabelle steht ein markanter Unterschied:

jetventile.jpg
jetventile.jpg (134.51 KiB) 305 mal betrachtet


4G64 = ohne JET-Ventile
G64B = mit JET-Ventilen (meiner hat die, ist also wohl ein G64B). Außerdem hat er Vielzahn-Zylinderkopfschrauben und Hydrostößel.


Der Ventiltrieb schaut OK aus, die Lagerung der Nockenwelle hat ein paar kleine Riefen aber nichts tragisches.

Die Frage ist jetzt: wie weiter? Brennräume sind alle recht rußig, zu mager lief der Motor schon mal nicht.
Dichtheitsprüfung der Ventile muss ich noch machen.

Dehnschrauben messen. Wenn nicht mehr im Maß: bestellen.
Zahnriemensatz und Keilriemen neu
Nockenwellen-Dichtring neu.
Die untere Zahnriemenabdeckung muss noch runter, dann seh ich ob die Dichtringe da OK sind. Wenn nicht trocken dann neu.
Motordichtsatz Elring komplett mit Ventilschaftdichtungen, Auspuffdichtungen, O-Ringen etc. +1x ZKD in Reserve :D

Was ist wegen der Jetventile zu empfehlen? Ich hab in Erinnerung dass da Gefahr lauert und die Dinger eh kaum was bringen. Stilllegen? Wie? Ventilspiel auf maximal stellen? Kipphebel bearbeiten?

Gryße!
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Zuletzt geändert von motorang am 25.05.2019 - 22:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 25.05.2019 - 22:10

Hallo nochmal,
um das Forum nicht zu sprengen hier nur ein Link zur Bilddatei der gesamten Dichtung:
Gescannte Zylinderkopfdichtung, 6778x2862 Pixel bei nur 1,5 MB

Hier der relevante Ausschnitt:

ZKD_3-4_scan.jpg
ZKD_3-4_scan.jpg (62.69 KiB) 304 mal betrachtet


Gryße!
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 26.05.2019 - 06:28

Hallo nochmal,
Hier ein Link zur Bilddatei der gesamten Dichtung von der UNTERSEITE her:
Gescannte Zylinderkopfdichtung von unten
Schon auf der Verkleinerung sieht man, dass es auch zwischen Zylinder 2 und 3 bald soweit gewesen wäre:

ZKD_unterseite_scan.jpg
ZKD_unterseite_scan.jpg (57.81 KiB) 294 mal betrachtet


Fun fact übrigens:
Elring sagt solche Schäden kommen von zu wenig Anpressdruck.
Die Dichtung ist nachgewiesene 30 tkm alt und wurde von einer Fachwerkstatt montiert. Ob mit neuen Schrauben weiß ich leider nicht.
Die Schrauben gaben bei Öffnen den Eindruck, alle mit dem gleichen Drehmoment angezogen zu sein.

MMC gibt ja einen Verschleißwert für die Dehnschrauben an.
Lieber ignorieren und jedenfalls neue Schrauben einbauen?

Gryße!
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon kasimodo » 26.05.2019 - 09:03

Lieber ignorieren und jedenfalls neue Schrauben einbauen?


Hallo Andreas,
ich glaube das Thema hatten wir schon.
Und es war wohl auch Beda, der das sehr befürwortet hat.

Die Spezis werden sich bestimmt noch dazu äußern.
Viel Erfolg & Gruß
Gernot

Ps: ich persönlich würde "Neue" nehmen. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis dazu die Arbeit nochmal machen zu müssen bzw. zu eventuellen Folgeschäden.
L300 4WD / 2,5TD / lang+hoch+LSD / OME
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Allradantrieb bedeutet, daß man dort steckenbleibt, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt...
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 26.05.2019 - 10:11

Hallo, es ist Recherche angesagt!
Ersatzteilnummern für meinen P24W ( JMBLNP24WPA500xxx )

  • Dichtsatz Zylinderkopf MD971634
  • Ventilspielausgleicher AKA Hydrostößel MD072177 bzw MD377560
  • Spannrolle, Zahnriemen, Ausgleichswelle MD115976 (kompletter Satz, beide Riemen, Spannrollen)
  • Wellendichtring, Nockenwelle MD153103 bzw. MD133317
  • Wellendichtring, Ausgleichswelle, vorn rechts MD168059
  • Schraube, Zylinderkopf Washer assembled 11x118 MD191472
(danke kasimodo!)

Ab hier dreht sich alles um die Jetventile:

In der ASA meines Wagens ist das Wort JET nicht zu finden :nichtgut:
Im Internetz findet sich dennoch was ...
https://partsouq.com/en/catalog/mitsubi ... &group=230
PNC 03430A führt zu MD088380

Hier liegt ein interessantes PDF: http://www.jinford.com.tw/Private/JINFORD%202015_E.pdf
Da steht drin dass es nur ZWEI Jetventile gibt, und dass sich MD009440 und MD088380 eventuell nur in der Länge unterscheiden (um 5 mm) wobei MD009440 die kürzeren sind.
Könnte man also zumindest messen welche drin sind im Motor, eventuell passen die ja. Made in USA!

Suche nach beiden Teilenummern:

https://www.mitsubishipartswarehouse.co ... e-md088380
Description:
All models.
Applications: 2.0L, 2.4L. 1.5L, 1.6L.
Discontinued Part
No Longer Available For Purchase


und
https://www.mitsubishipartswarehouse.co ... e-md009440
Description:
Starion. All models.
Applications: 2.6L. 1.5L, 1.6L. 2.0L, 2.4L. 1.8L, 2.0L, 2.4L.
Sale Price: $59.64


Letzteres sollte eigentlich passen - also MD009440

Für ein Jet Valve MD009440 gibt es beim Amerikaner ein JET VALVE ELIMINATOR KIT - CHRYSLER. Sweet! > Einfach nach diesem Begriff suchen - der Satz kostet mit Versand nach Europa weniger als EIN originales Jetventil ... es handelt sich quasi um Blindschrauben.

Hier sieht man wie die ausschauen: http://www.aamidwest.com/files/file/Ins ... JVE156.pdf

Gryße!
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 26.05.2019 - 10:57

Hallo,
ich war gerade die ausgebauten Zylinderkopfschrauben messen.
MMC gibt einen Verschleißwert (nominelle Länge) von maximal 120,4 mm an.
Das Neumaß laut ASA ist 118 mm.
Meine Schrauben haben alle exakt 118 mm. Auf dem Kopf ist eingeprägt: OC 98.

zkschraub_verschleissmasse.jpg
zkschraub_verschleissmasse.jpg (60.68 KiB) 278 mal betrachtet


Ich seh da mal zumindest keine offensichtliche Ursache für das Dichtungsversagen. Die Schrauben waren alle noch im elastischen Bereich.

Ein neuer Zylinderkopfschraubensatz Elring 709.240 kostet aber nur 20 Euro, eh schon egal ...

Gryße!
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 26.05.2019 - 14:25

Hallo Andreas,

ich kann zum Thema leider nichts fachkundig Wissendes beitragen, obwohl ich sehr bemüht war, mich z.B. mit den Jet-Ventilen auseinander zu setzen.

Hab trotzdem einen großen Dank für Deine schreibenden Mühen, mindestens ich verfolge den Beitrag weiter hoch gespannt mit.

mit Daumen drückenden Grüßen von Kay, hofft seinen 400tausender noch über die halbe Million hieven zu können, bräuchte bei jetziger Fahrleistung aber fast 30 Jahre. :extremlached:
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 27.05.2019 - 21:01

Hallo Andreas,
ich habe mit den Jet-ventilen keine nutzbaren Erfahrungen.
Bei den Schrauben habe ich mich immer an die Vorgaben gehalten.
Beim Prüfen der Dichtfläche halte ich mich an die optische Prüfung mit dem Haarlineal.
Ich halte sie für viel genauer, als Experimente mit der Fühlerlehre.

Eigene Erfahrungen mit Kopfdichtungen bei dieser Motorbaureihe habe ich schon.
Diese liegen im letzten Jahrtausend.
Damals gehörten Zylinderkopfdichtungen noch zum Schrauberalltag und stellten uns vor keine Probleme.
Leider erinnere ich mich an sehr unbefriedigende Ergebnisse bei Motoren wie deinem ohne positiven Ausgang und ohne Erkenntnisse zu vermeidbaren Fehlern.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 08.07.2019 - 12:50

Hallo zusammen
langsam geht es voran.

Nachschau am Kopf ergab, dass die Jetventile vorhanden und dicht sind, aber schon mal jemand die Kipphebel für die Jetventile ausgebaut hat. Problem gelöst :D
Dichtheitsprobe am Kopf ergab dichte Ventile. Auch gut.

Leider ist dann ein Malheur passiert.
Fürs Reinigen der Zylinderkopfdichtfläche (Schleifpapier) wurden die Kanäle vermeintlich zugestopft (Wasser und Öl), dafür haben wir Schaumstoff-Pfropfen genommen.
Blöderweise haben wir dabei nicht bedacht dass die Kanäle nach unten weiter werden.

Fazit: Drei Schaumstoff-Pfropfen sind wohl in den Kühlwassermantel abgerutscht. Wäre natürlich unschön wenn die später einen Kanal verstopfen oder den Thermostat blockieren.

Nach Abbau der Wasserpumpe haben wir die Kühlwasser-Ablassschraube am Motorblock gesucht, leider erfolglos.
Im 4G64-Handbuch des L300 ist keine erwähnt.
Kay (unbemerkt) hatte eine im L200-Handbuch gefunden, aber an der erwähnten Stelle findet sich beim L300 Block leider nix.
Über die Öffnung der Wasserpumpe ist nichts zu finden, auch mit Endoskop nicht. Pressluft förderte nichts zu Tage.

Laut Werkshandbuch und den Ausführungen hier und hier DRÜCKT die Wasserpumpe das Kühlwasser vom Kühler in den Motorblock, von da steigt das Kühlwasser hoch in den Block und weiter übers Thermostat zurück zum Kühler.

Alles zusammenbauen und mit Wasserschlauch über den oberen Heizungsanschluss den Motor in Richtung Wasserpumpe durchspülen wäre jetzt meine Idee gewesen.
Motor ist kalt, also Thermostat zu. Dann sollten die Chancen eigentlich am besten sein dass es da alles rausschwemmt. Gibt es eine bessere Idee?

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 08.07.2019 - 15:17

Hallo Andreas,
Du schreibst vom Motorblock oder?
Nicht vom Zylinderkopf.
Ich würde es noch einmal mit Gehirnschmalz probieren, bevor ich riskiere, die nagelneue Kopfdichtung wieder zu demontieren.

Bild
Die Öffnungen sind wirklich sehr klein.
Aber ich stelle mir vor, daß man den Wassermantel mit dem Endoskop vollständig einsehen kann.
Ansonsten fallen wir nur 2 Alternativen ein:
Chemisch auflösen und Hitze.
Beides eher abenteuerlich.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 08.07.2019 - 18:24

Hallo Andreas!

Aua, aber was macht man denn mit Schleifpapier an den Dichtflächen und was für eine Körnung hast du verwendet?

Es grüßt Volker, der kurzfristig die Reiseroute nach Portugal, vom Norden in den Süden verlegt hat und jetzt auch über Gibraltar nachdenkt.
L 300 4WD BJ. 1988 Barbie Edition Brand-new, now with new old engine and proven transmission

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