L300 Motorschaden? in Norwegen

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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Borsty
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon Borsty » 31.07.2017 - 09:17

Hallo Fred
Also ich würde mir um die Temperaturen so wie Du es beschreibst 0 Sorgen mehr machen. Wenn er bei grosser Belastung und Bergfahrt nur knapp über 12 Uhr geht ist das normal. Ich würde mir eher Sorgen machen wenn er in den obersten Bereich ginge. Aich die gemssenen Sachen empfinde ich als Normal. Unter 40° zum Kühler raus ist mehr als gut und man empfindet dies schon als kühl wenn man den Schlauch anfasst. Temparaturen am Kopf bis über 100°C sind für mich auch kein Ding.
In der Firma wo ich war wurden die Dieselmotoren nur über einen Wasserschlauch ohne Kühler oder irgendwas auf dem Prüfstand laufen gelassen und da waren oft Temperaturen über 100°C zu messen.
Die Anzeigen die ab Werk verbaut sind verwundern mich wenn sie sich überhaupt bewegen. Wenn Du 100°C wissen willst wie hoch sie wirklich sind als mit dem Schätzwertding, dann baue eine genau Anzeige ein. Genau heisst für mich einen PT 100 Fühler mit einer geeichten Anzeige dazu. Oder Anzeigen von VDO die ich als sehr genau erachte. Die Schätzeisen die ab Werk verbaut sind steigen auch nicht proportional zur Temperatur an.
Meine Erfahrung mit Umbau von Visko auch Elektrolüfter haben dies beim V6 Benziner absolut bestätigt. Den erst danach bewegt sich die Anzeigenadel überhaupt etwas. Vorher war die wie festgeklebt bei Null und 12 Uhr.
Am LC habe ich auch Anzeigen zusätzlich eingebaut weil ich der Originalen Öldruckmessung nicht traue und auch das hat sich bestätigt. Ebenso Öltemparatur welche durch einen Ölkühler tief gehalten wird, aber Thermostat gesteuert ist. Der öffnet erst bei 110°C Öltemparatur. Aber bis dahin muss man extrem flott auf der Autobahn unterwegs sein können. Bergfahrten usw. bleibt diese Temparatur kontinuierlich unter 110°C.
Es gibt auch so Temaraturklebestreifen. Damit kannst Du es ja auch einmal schauen wie hoch es wirklich geht.
Mach Dir darüber keine Sorgen mehr nach mir. Das sieht Alles normal aus.
Gruss Uwe
BORSTY
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unbemerkt
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon unbemerkt » 31.07.2017 - 10:50

Moin Fred,

ich beziehe mich jetzt einmal nur auf Deine Nachricht vom 30.07.

freez hat geschrieben:Der Motor läuft zu warm. Die Anzeige steht unter Belastung (Ausserorts und Autobahn) knapp vor 12Uhr. Gemütliches Rollen bei 50-60km/h geht diese etwas zurück.


Woher nimmst Du diese Gewissheit. Ein Dieselmotor wie der 4D56 hat eine ideale Betriebstemperatur zwischen 80 und 90 Grad im Kühlmittel. Diese Temperatur dürfte bei etwa der Mittelstellung des Zeigers (bei 12 Uhr) anliegen. Hier siehst Du schon schön die ungünstig proportionale Ausrichtung des Schätzgerätes. Eher sollte die Temperatur nicht so ohne weiteres den mittigen Bereich nach unten verlassen.

Zur Vergeistigung: Eine Funktion des Thermostats ist den Kühler verschlossen zu lassen um möglichst schnell die Betriebstemperatur zu erreichen. Es beginnt also erst bei 82 oder 88 Grad zu öffnen und den Kühler in den Kreis einzubinden - da ist nichts zu heiß, sondern alles gewollt. Umgekehrt schließt es wenn diese Temperatur unterschritten wird um die Betriebstemperatur aufrecht zu erhalten.

Erst wenn der Kühler ausreichend heiß ist, beginnt der Lüfter aktiv Luft durch die Kühlrippen zu saugen (oder blasen) um dessen Temperatur zusätzlich zu senken.

Etwas beunruhigen kann mich nur, daß Deine Temperatur so stark absinken kann, denn dies kenne ich von meinen 4D56 in den L200 nicht. Es könnte also das Thermostat zu stark geöffnet bleiben, nicht ganz schließen oder ähnliches.

freez hat geschrieben:Der Typ von der Autoverwertung meinte, dass es nur einen Wasserpumpen Typ gäbe. Da sei keine Gefahr der Verwechslung. Ich möchte dies aber als Fehlerquelle ausschliessen können.


Die Wasserpumpe hat nichts mit dem Thermostat zu tun, oder war dieses beim Tausch automatisch dabei? Bei keinem anderen Mitsubishi habe ich dies bisher erlebt.

freez hat geschrieben:Ich habe mal am Kühler vorne auf der Kühlfläche gemessen. Oberer Teil waren es 65-70°C, im unteren Teil 35-40°C bei normal warmen Betriebszustand.


Dies ist eigentlich eher zu kalt (nicht normal warm) und träte nur ein, wenn das Thermostat gerade erst geöffnet oder geschlossen hätte, eher aber nicht als Dauerzustand bei langsamer Fahrt.

freez hat geschrieben:Dann habe ich ein andermal die Kühlerschläuche gemessen. Oben 84°C/ Unten 60°C, diesmal bei heissem Motor.


Dies halte ich für den idealen weitestgehend erstrebenswerten Zustand.

Alles in allem funktioniert Dein Kühlsystem nun mit einem gewissen Hang zu einem zu großen Pendeln um die Idealtemperatur im unteren Bereich. Man könnte mutmaßen das Kühler, Lüfter und Pumpe einwandfrei funktionieren, das Thermostat evtl. nicht richtig schließt.

Zur Thermostatverschlusskontrolle: Bei meinen Dieselmotoren in den L200 war die Betriebstemperatur nach etwa 2,5 bis 3 km bei Kaltstart erreicht. Wie sieht das bei Dir aus?

mit Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon freez » 31.07.2017 - 13:38

Hallo Uwe und Kay

Wie schon erwähnt, lief der alte Motor "kälter", gemäss der Temperaturanzeige. Daher kommt meine Aussage. Der neue Motor läuft zu warm im Vergleich mit dem Alten, gemäss Temperaturanzeige.

Ich habe heute Morgen einen neuen Thermostat bestellt. Gemäss meiner Logik/Vorstellung könnte der Thermostat für das Pendeln der Temperatur verantwortlich sein. Das werde ich somit bis Mitte Woche wissen. Dann können wir das Thema Thermostat mit 99% Sicherheit abhacken.

Ich schätze die Distanz zum Warmlaufen bis zur Betriebstemperatur länger ein. Kommt auf die Belastung an, durch die Stadt rollen oder direkt Autobahn.

Wasserpumpe kam ohne Thermostat. Daher die Vermutung dass WP und Thermostat nicht aufeinander passen. Jedoch schliesse ich dies mittlerweile auch aus. Da es gemäss Gernot ja nur eine Ersatzteilnummer gibt. Ich denke die Garage hat den richtigen Typ verbaut.

War heute Morgen nochmals auf Probefahrt und habe gemessen. Alles Oberflächenmessungen.

1. Messung nach langer Bergfahrt. Tempanzeige bei knapp 12Uhr.
2. Messung nach langer Talfahrt der selben Strecke. Tempanzeige wie auf dem letzen Bild im post vom 30.07.2017 - 21:10.

Messungspunkte:

Kühlerschlauch oben in der Krümmung nach Ausstritt Zylinderkopf 1. 90°C / 2. 80°C
Kühlerschlauch unten in der Krümmung vor dem Eintritt zur WP 1. 82°C / 2. 48°C

Kühlerfläche oberer Bereich 1. 65-75°C / 2. 55-60°C
Kühlerfläche unterer Bereich 1. 40-50°C / 2. 30-35°C
(Anmerkung: Die Kühlfläche ist unten links kühler als unten rechts. Unten links wäre dann auch der Ausslass zum unteren Kühlschlauch)

Kühlerrand (Gehäuse) oben 1. 92°C / 2. 80°C
Kühlerrand (Gehäuse) unten 1. 75°C / 2. 45-40°C

Motorenblock nähe Ölfilter 1. 92°C / 2. 90°C

Zylinderkopf in der Nähe des Wassertemperaturgebers 1. 100°C / 2. 91°C

Gruss
Fred
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon flo » 31.07.2017 - 13:49

Lieber Fred,
aufs erste Lesen finde ich das alles sehr normal.
E Gruess
dr flo
L300 TD 4WD (1992) auf 245/75R16, L200 4WD Doka (2003) auf 235/85R16 + Tischer 230 (1991)
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon Borsty » 01.08.2017 - 19:54

Hallo Fred
Nach meinem ermessen ganz normale Temperaturen. Bei Talfahrten geht auch die Temperatur beim LC ziemlich nach unten. Öl geht da auch so ziemlich bis 85°C runter und die Anzeige des Kühlwassers wandert da auch in die untere Hälfte.
Das Du nach dem Kühler so tief bist mit den Temperaturen finde ich gut. Das zeigt das der Kühler funktioniert. Thermostat funktioniert wenn ich die Temperaturen sehe auch.
Nach mir sollte ein Thermostat nur geschlossen sein wenn der Motor kalt ist und dann immer schön weit offen und ja nie zu ausser man fährt bei absoluten Tieftemperaturen.
Selbst das habe ich in meiner Rennsemmel überlebt und das ohne Thermostat drin.
Das der alte Motor kälter lief würde ich jetzt auf einen defekten Thermostat zurückführen aus meinen Erfahrungen ohne Thermostat drin.
Wie ich schon schrieb sind für mich die Zylinderkopftemperaturen bei Dir mit 100°C und 91°C besser als ich es an anderen Motoren gemessen habe. Die lagen immer darüber. Zwar auf einem Prüfstand mit nicht gerade der besten Wärmeableitung und Kühlung.
Gruss Uwe
BORSTY
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon freez » 06.08.2017 - 10:48

Hallo Kay, Flo und Uwe

Der neue Thermostat ist eingebaut. Die Temperatur ist noch immer auf dem selben Niveau. Das Pendeln der Temperatur hat sich aber verbessert und ist konstanter. Somit reagiert der neue Thermostat etwas feiner auf Temperaturveränderungen. Betriebstemperatur ist bei rund 3km erreicht.
Bei Autobahnfahrt ab rund 90km/h geht die Temperatur sogar ein wenig zurück. Das führe ich auf den stärkeren Fahrtwind zurück, welcher den Kühler durchströmt und somit den Kühler mehr Kühlleistung hat.

Das Thema Kühlung werde ich somit mal beiseite legen und mich auf die abgebrochene Stiftschraube am Abgaskrümmer konzentrieren.

Zudem Suche ich Hilfe betreffend dem Turbo. Anscheinend gab es vor 1998 einen Turbo mit Teilenummer MR355220 und danach mit MR404545. Kennt jemand den Unterschied? Gibt es ein Unterschied?
Ich fahre zur Zeit mit einem Turbo von 1999 auf einem Motor von 1994. Das ist theoretisch eine falsche Kombination.
Fakt ist, dass der Motor weniger Drehmoment bei tiefer Drehzahl hat. Der Turbo kommt viel zu spät für ein „Geländefahrzeug“. Obenraus habe ich dafür Power. Fährt sich eher wie ein Benziner. Das macht für mein Einsatzgebiet wenig Sinn.

Grüss aus Luzern
Fred
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon MF » 10.08.2017 - 10:22

Moin

Der Turbo solte ab 2200 U/min schon zu merken sein.

Wie sieht es denn mit der Druckdose aus?

Die ist vom 94er?

Gruß Mario
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon freez » 02.10.2017 - 13:39

Hallo liebe 4x4 Freunde

Der Varmer und ich melden uns mal wieder zurück. Ich sage es vorne weg: Es gibt schlechte Neuigkeiten!

Es gibt ja einige Leute die meine Odyssee hier verfolgt haben. Ich bin seit Ende Juli wieder zurück in der Schweiz. In der Zwischenzeit wurde die abgebrochene Stiftschraube beim Abgaskrümmer/Zylinderkopf erfolgreich getauscht. Auch wurden die nötigen Dichtungen ersetzt. Motorenölwechsel usw.
Das Thema Temperaturschwankungen/pendeln war aber leider immer noch aktuell. Jedoch habe ich es so akzeptiert und einfach stetig beobachtet.

Letzten Freitag hatte ich einen Termin zum Abgastest. Diesen bestand der Varmer mit den besten Werten seit Messbeginn :) Soweit gut. Jedoch bei der nächsten Fahrt am folgenden Tag hatte ich plötzlich wieder eine erhöhte Temperatur über 12Uhr Position. Oh Schreck. Als ich den Motor ausmachte hörte ich auch wieder das Gurgeln im Ausgleichsbehälter... Ja ihr ahnt es! Es gibt wieder die gleichen Symptome wie in Norwegen. Kühlwasserverlust über Expansiongefäss, Blubbern/Gurgeln aus der Kühleröffnung inlusive rauchende Gase... :hammerschlag:

Meine Vermutung ist nun, dass der Motor den Abgastest nicht vertragen hat. Es ist ja so oder so fraglich, ob man einen solchen Test überhaupt solchen alten Motoren zumuten darf. Das interessiert aber das Schweizer-Gesetz nicht. Alle zwei Jahre wird unter Höchstdrehzahl im Leerlauf gemessen...
Auch könnten die pendelnden Temperaturen schon auf ein Zylinderkop/dichtung Problem hingewiesen haben. Das wurde auch schon von Mario erwähnt. https://www.offroad-forum.de/viewtopic. ... c&start=30

Ich frage mich nun aber ob ich einfach Pech habe oder ob irgendwo ein Fehler verborgen liegt!?! Gibt es dazu Ideen/Gedanken?

Ich war vor dem Abgastest zirka 2 Wochen mit zuviel Motorenöl unterwegs. Das habe ich leider nicht bemerkt. Meine Ölstandwarnlampe scheint nicht immer korrekt zu funktionieren. Kann das auch dazu beigetragen haben?

Nun geht es wieder in die Garage. Zylinderkopf muss runter -> Abdrücken und den Block begutachten. Da ich ja noch meinen alten Zylinderkopf habe möchte ich diesen auch gleich abdrücken lassen. Könnt ihr mir helfen, wie ich im voraus herausfinden kann, welchen Bauart des Zylinderkopfes verbaut ist. Gibt es da eine Bezeichung irgendwo?
Meiner alter Kopf stammt von einem 1999er Motor, der neue Motor ist ein 1994er.

Grüsse Fred
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon MF » 06.10.2017 - 08:55

Moin

So hab ich da auch grad keine Idee.

War bei deinen Beiden das 4D56 eingegossen?

Gruß Mario
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon freez » 06.10.2017 - 21:27

Hallo Mario

Ja es waren beide 4D56 Motoren.
Der Varmer steht in der Werkstatt. Zyinderkopf kommt nun runter. Zuerst Begutachten der Zylinderkopfdichtung und dann weiter schauen. Bin noch unsicher wieviel ich investieren werde oder wann ich aufgebe...

(Habe bemerkt, dass ich zuvor auf deine Nachricht, betreffend Turbo, nicht geantwortet habe. Ich denke mittlerweile, dass der Turbo normal funktioniert. Da ich keine Drehzahlanzeige habe, kann ich nur schätzen.)

Schönes Wochende
Fred
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon Borsty » 08.10.2017 - 15:00

Hi Fred
Zuviel Öl macht noch nicht extrem viel aus ausser Dichtungen die dann nicht mehr dicht sind. Viel zu viel Öl kann einen Motorschaden hervorrufen.
Wenn die Symptome dieselben sind wie schon in Norwegen ist die Weise wie ran gegangen wird korrekt.
Apropos wird Dir die Ölstandswarnlampe nicht anzeigen das zu viel Öl drin ist, das passiert nur bei zu niedrigem Stand.
Abgastest macht einem gut gewarteten und korrekt warm gefahrenem Motor nichts aus. Wenn der Ölstand da immer noch zu hoch war kann man sowas nicht ausschliessen. Zu hoher Stand führt zu vermehrter Schaumbildung da die Kurbelwelle im Öl Schaum schlägt. Ist der Stand korrekt, passiert das eben nicht. Die KW darf nie voll ins Öl tauchen/schlagen. Schaumiges Öl führt zu Schmierfilmabrissen und Motorschaden.
Da Deine Abgaswerte so gut waren wie noch nie, würde ich sagen das Alles korrekt eingestellt war und nichts auf Fehler hindeutete. Sprich. ESP, Turbolader, ESDs funktionierten tadellos. Ansonsten hätte man die Untersuchung nie hingekriegt.
Mal abwarten was der abgenommene Zylinderkopf hervorbringt. Mehr wäre wirklich nur Kristallkugel lesen.
Gruss Uwe und viel Glück
BORSTY
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon freez » 25.11.2017 - 16:43

Hallo liebe Alle

@ Uwe. Der Ölstand wurde vor dem Abgastest kontrolliert. Daher wurde das Öl vor dem Test abgelassen! Beim ersten Test waren die Werte unregelmässig. Ich bin dann nochmals 200km gefahren und beim zweiten Test waren die Werte dann wunderbar.
Klar habe ich aber den Motor von den Tests schön warm gefahren und auch hochtourig "durchgerusst". Daher könnte er beim überhöhten Ölstand einen Schaden bekommen haben... Ich weiss es nicht...

Fact ist, dass der Kopf mittlerweile unten ist. Auch wurde dieser abgedrückt. Keine Anzeichen von Rissen! Soweit gut. Die Dichtung wurde auch inspiziert. Auch hier gibt es keine klaren Hinweise auf einen Defekt. Das war ja in Norwegen auch schon so. Nun stehen wir wieder vor dem Rätsel!?
Die Zylinderwände haben Spuren (ist ja auch eine gebrauchter Motor) aber keine Auffälligkeiten. Mein Mechaniker hat das Bauchgefühl es könnte nicht an der Kopfdichtung liegen...

Bevor ich jetzt aber aufgebe, bauen wir trotzdem eine neue Dichtung ein. Dann kommt aus ob ich schon wieder einen Motorschaden habe oder ob es nur die Dichtung war.

Ich platziere hier schon mal eine Announce, dass eventuell bald ein ausgebauter L300 mit Motorschaden abzugeben wäre. Bei Interesse melden.

Ich grüsse
Fred
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon freez » 15.12.2017 - 12:55

Hallo liebe 4x4 Gemeinde

Vor Weihnachten noch positive Neuigkeiten. Die Zylinderkopfdichtung wurde getauscht und die Luft im Kühlsystem ist weg! :grin: Das war jetzt aber wieder eine spannende Reparatur...

Soviel sei gesagt, ich habe genug! Mein Varmer steht zum Verkauf. Sollte jemand Interesse an meinem L300 haben dann bitte direkt bei mir melden. Allgemeinzustand ist nun ziemlich gut. Eigentlich zu schade nun aufzugeben. Aber ich habe das Vertrauen verloren...

Wünsche euch allen eine gute Weihnachts- und Neujahrzeit.
Gruss
Fred
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Re: L300 Motorschaden? in Norwegen

Beitragvon Beda » 16.12.2017 - 15:52

Hallo Fred,
einerseits schön, andererseits schade.
An dieser Stelle geht dein Verkaufsangebot sicher unter.
Mach Dir bitte die Mühe, ihn an der passenden Stelle mit Daten und Bildern anzubieten.
Es könnte sich lohnen.
Lange Elche gibt es D-land eigentlich nicht. Deiner ist doch lang?
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda

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