Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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Salid
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Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Beitragvon Salid » 20.01.2018 - 19:43

Hallo Kollegen,

ich beschäftige mich momentan mit der Idee, einen 4M41 aus dem V60 (also der mit 160/165 PS) in meinen V20 Classic zu verpflanzen.

Hintergrund ist der Folgende: Ich war ja bezüglich Leistung und insbesondere Leistungsentfaltung immer unzufrieden mit dem Classic, habe es aber als notwendiges Übel immer in Kauf genommen. Da der Wagen jetzt jedoch bald 300'000 auf der Uhr hat, benötigt mein 4D56T langsam etwas Zuneigung - ESP, Düsen usw. Daher kam mir eben die Idee, den 4M41 samt Getriebe aus dem V60 in den V20 zu verpflanzen. Umbau auf den Benziner habe ich überlegt - allerdings habe ich keine Lust auf die geringe Reichweite etc.. Weiter reizt mich eben die V60-Idee. Dass das jetzt gerade in Sachen Elektrik / Elektronik nicht ganz trivial wird, ist mir bewusst. Insbesondere würde ich natürlich gerne mein Altes Kombiinstrument behalten...

Bis jetzt habe ich mal einen V60 probegefahren und bin gerade noch dabei, ein bisschen Schreibtischarbeit zu verrichten. Aktuell ist mein Kenntnisstand der folgende:

- Motor 4M41 ist jetzt nicht der ruhigste, aber vom Fahren her schon ein deutlicher Unterschied zum verbauten 4D56
- mechanische Anschlussmaße sollten passen --> Das Getriebe gibts in V20 und V60 (V5M31), der Block ist zwischen 4M40 und 4M41 zumindest in den Außenmaßen identisch
- Kupplung und Kardanwellen muss ich mal schauen, sind aber sicherlich ein eher kleines Problem --> ggf. von einem 4M40 Pajero oder anfertigen lassen
- Getriebeübersetzungen passen --> bin mit meiner Achse (4,625) und den 33" Reifen im 20 ca. 4,4% kürzer als V60 Serie

Momentan bin ich gerade dabei, die folgenden Sachen zu klären:
- Eingangssignale Motor-ECU seitens Fahrzeug (Signal und Signalart - Gaspedal, Zündschlüssel, ...)
- Wegfahrsperre?
- Kommunikation Motor-ECU <--> Kombiinstument

Ich habe bsi jetzt nur einen Südafrikaner gefunden, der ein solches Projekt (in seinem Falle in einen L040) verwirklicht hat. Sind da noch weiter Umbauten bekannt? Hat jemand von euch so etwas schonmal versucht??

vG
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Re: Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Beitragvon Beda » 20.01.2018 - 21:54

Hallo Roman,
da dürftest Du auf alle Probleme stoßen, die ich bei meinem Umbau hatte:
https://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=31&t=12627&p=141423&hilit=ein+galloper+lernt+wieder#p141423
Ich drück die Daumen!
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Beitragvon unbemerkt » 21.01.2018 - 10:14

Moin Roman,

fein, wieder einmal von Dir zu hören. Deinem Schreiben entnehme ich, daß der Schöne noch immer zufriedenstellend läuft und Eure Liebe anhält.

Zu Deinem Projekt: Lies Bedas Beschreibung und überlege gut, ob Du im Zweifelsfall all die Einzelschritte durchführen kannst und willst.
Hast Du entsprechende TÜV-Kontakte und wie steht es mit grüner Plakette?

mit Grüßen von Kay, welcher in diesem Land nicht mehr dieseln wird.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Beitragvon MF » 21.01.2018 - 13:05

Moin

In einem L200 wurde es schon mal gemacht,
da habne wir hierdrüber gesprochen.

Gruß Mario
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Re: Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Beitragvon OffRoad-Ranger » 21.01.2018 - 20:06

Hier nochmal der OR-Bericht:
K74T 4M41 Motorumbau OR13.12-14.02 kpl.pdf
(5.39 MiB) 40-mal heruntergeladen
Gruß

OffRoad-Ranger
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Re: Hat das schonmal jemand gemacht: 4M41 in V20

Beitragvon Salid » 21.01.2018 - 22:58

Guten Abend zusammen!

Danke für den Offroad Bericht und die anderen Infos!

auf eine grüne Plakette bin ich - da der Pajero "nur" noch Hobbyauto ist - nicht mehr zwangsläufig angewiesen, auch wenn's sicherlich schöner wäre eine zu haben. Ist ja eh die Frage, wie lange man sich davon noch was "kaufen" kann.

Grundsätzlich wäre es natürlich auch eine Option auf ein Fahrzeug umszusteigen, welches schon alles mitbringt was ich mir hier sucher... aber da empfinde ich das Angebot entweder als überteuert oder immer durch K.O. Kriterien rausfallend. Weiter ist mir 'mein' V20 halt schon ans Herz gewachsen, man hat ja schon viel zusammen erlebt :-o und ich hoffe eigentlich, ihn für möglichst <10.000 € mit dem neuen Motor wieder in einen zufriedenstellenden Zustand zu versetzen - um dann ein passendes Reisefahrzeug für die nächsten Jahre zu haben.

Eintragungsfähig sollte das Ganze, wenn man immer schön Originalteile verwendet (so möglich), ja eigentlich sein. Muss man halt absprechen und sich einen prüfwilligen Prüfer suchen, da hätte ich vllt. schon jemanden in der Hinterhand.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich am Rahmen nicht schweißen müsste... Aber auch beim V20 gab es laut ETK verschiedene Konsolen für die Motorlager in Abhängigkeit von der Motorisierung... was man früher alles gemacht hat... damit wird dann ein Weg zurück schnell unmöglich. Ich werde mal eine Liste erstellen, mit allem was aus heutiger Sicht geändert werden muss und mich dann an die Verdrahtung in der Theorie machen, ggf. kann man das Ganze dann ja abschätzen. Bei Beda waren ja, wenn ich das so lese, die großen elektrischen Probleme der Tacho und die Getriebesteuerung?! Letztere habe ich ja dank Schalter dann nicht zu fürchten. Da sehe ich reelle Chancen, das gebacken zu kriegen...

vG und gute Nacht
Roman
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