Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

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Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

Beitragvon Beda » 24.04.2005 - 17:01

Bild
http://auto.aggress.ru/images/26/Galloper/hyundai_galloper_1280x1024beuye4nye.jpg

Die Hyundai/ Mitsubishi Galloper wurden in Korea von Hyundai Precision gebaut.
Es handelt sich um weiterentwickelte Lizenznachbauten der letzten Entwicklungsstufe des Pajero L040.
Unter dem Namen Galloper finden sich auch viele Fahrzeuge,
die ich noch nie zu sehen bekommen habe.

Bild

Bild Bild

Deshalb beschränke ich mich auf die, die ich kenne, und zwar
die Galloper, die von Mitte der 90er bis 2001 bei uns angeboten wurden.
Bei mir in D-Land gibt es von Mitsubishi verkaufte ohne Hyundai-Symbol Prospekt.pdf und Zubehör.pdf außerdem Importautos aus div. EU-Ländern.

Ich bin kein Fan von autobild, aber der Vollständigkeit halber:
autobild hat geschrieben:HDPIC Galloper (1998–2001)
— 04.03.2004
Zweiter Aufguss

Mit dem Lizenzbau Galloper verhalf Hyundai dem ersten Mitsubishi Pajero zu einem zweiten Leben. Der Wagen verkaufte sich gut, aber für den Gebrauchtkäufer birgt der Billig-Koreaner beträchtliche Risiken.

Technik und Preisniveau
Das Rezept war simpel, das Resultat überzeugte auch in Deutschland: Man nehme die alten Produktionsanlagen des Mitsubishi Pajero I aus Japan, richte in Korea wieder eine Fertigung ein und verkaufe das Fahrzeug als Hyundai Galloper zum Dumpingpreis. Ganze 33.600 Mark, umgerechnet nur 17.179 Euro, kostete die günstigste Version des Galloper bei seinem Erscheinen im Frühjahr 1998 in Deutschland.

Dafür gab es Servolenkung, Turbodieselmotor, drei Tonnen Anhängelast und drei Jahre Garantie. Die Käufer griffen beherzt zu und nahmen offensichtliche Nachteile wie das schon damals veraltete Allradsystem, das kippelige Fahrverhalten, die triste Kunststoff-Armaturentafel und die mit 7500 Kilometern arg kurzen Wartungsintervalle in Kauf. Weil Hyundai den Galloper in Deutschland seinerzeit nicht anbieten wollte, nutzte Mitsubishi die Gelegenheit und nahm das Auto ins Programm. Vor dem Verkauf über die deutschen Mitsubishi-Händler, die auch heute noch den Service übernehmen, wurden sämtliche Hyundai-Embleme entfernt.

Dass der Galloper in Wahrheit nichts anderes ist als ein in Details veränderter Pajero I, merkt man schnell. Er fährt sich praktisch genauso wie das Original: ein wenig steif in der Federung, mit mäßigen Bremsen, aber immer noch recht mühelos zu bewegen, weil die problemlose Bedienung und die angenehme Lenkung es dem Fahrer leicht machen. Leider hat der Galloper offenbar auch die bekannten Probleme des Pajero I übernommen. Jedenfalls lassen die Erfahrungen der Leser nur diesen Schluss zu.

Karosserie und Motor
Eine rostanfällige Karosserie war schon beim Original ein zentrales Manko, beim Galloper ebenso. Man sollte deshalb vor allem die Bodenbleche, die Türen, die Radläufe und die Heckpartie genau auf Bläschenbildung unter dem Lack untersuchen. Auch die schwer kalkulierbare Lebensdauer des Schaltgetriebes macht den Kauf eines gebrauchten Galloper zum Glücksspiel. Bei einigen Lesern hält es über 250.000 Kilometer, bei anderen nicht einmal 40.000.

Fahrweise und Nutzung spielen dabei offenbar nur eine untergeordnete Rolle. Aber das war beim Pajero I auch schon so. Dritter großer Problemkreis: der Turbodieselmotor. Seine Vorglühanlage ist in Kombination mit der für Deutschland installierten Wegfahrsperre für so manches Startversagen verantwortlich. Dazu kommen überdurchschnittlich häufige Zylinderkopfschäden, verursacht durch thermische Überlastung.

Der relativ schwache Motor hat wenig Reserven und muss deshalb viel unter Volllast laufen. Das bekommt keinem Turbodiesel. Zudem ist der fünfte Gang zu kurz, das Drehzahlniveau zu hoch. Die seltenen 3.0-Benziner sind für Wenigfahrer eine Alternative. Der V6 braucht je nach Fahrweise zwei bis drei Liter mehr. Schlimmer ist seine Eigenart, das Kühlwasser zu verlieren. Dafür gibt es ihn auch mit Automatikgetriebe, wodurch man das leidige Schaltgetriebe-Risiko elegant umgeht.
Galloper im Leserurteil
Die Bilanz der Leser sieht entsprechend aus: Im Mittelpunkt der Kritik stehen die mäßige Rostvorsorge (41 Prozent), der aus heutiger Sicht müde Dieselmotor (38 Prozent) und der auch beim Diesel nicht wirklich niedrige Verbrauch (34 Prozent) von durchschnittlich 11,fünf Litern auf 100 Kilometer. Auch die recht rustikale Federung wird gerügt (25 Prozent). Dafür sind immerhin 79 Prozent der Galloper-Besitzer mit den Mitsubishi-Werkstätten zufrieden, die ihr Fahrzeug warten. Der durchschnittliche Preis für eine große Inspektion beträgt 340 Euro.

Galloper-Besitzer haben sich das Fahrzeug häufig als Zugwagen angeschafft. 92 rozent geben an, auch mal einen Anhänger anzukuppeln. 35 Prozent besaßen schon vor dem Galloper einen Geländewagen, meist den Mitsubishi Pajero I oder einen Opel Frontera A. Immerhin 52i Prozent besitzen ein Zweitfahrzeug. Wenig Einigkeit zeigen die Besitzer des Koreaners, wenn es um die Wahl des künftigen Fahrzeugs geht. Nur elf Prozent können sich vorstellen, erneut einen Galloper zu kaufen – dann vom Gebrauchtmarkt. Immerhin 16 Prozent haben vor, auf den Mitsubishi Pajero Classic umzusteigen – das derzeitige Billigangebot der Mitsubishi-Händler mit abgelöster Technik aus dem Pajero II.

Zu den Hyundai-Händlern zieht es 13 Prozent, die dort ihre Unterschrift unter einen Terracan-Kaufvertrag setzen wollen. Bleiben satte 60 Prozent übrig. Der Großteil von ihnen – rekordverdächtige 23 Prozent! – ist noch völlig unentschlossen; ein sehr ungewöhnliches Ergebnis bei unseren Leseraktionen. Die restlichen 37 Prozent verteilen sich auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Fahrzeugen aller möglichen Marken – von Audi über Kia bis Volkswagen. Nur eines muss der Galloper-Nachfolger bei den Lesern offenbar stets haben: einen Allradantrieb.

Historie, Schwächen, Kosten
Modellgeschichte 1991 Vorstellung des von Hyundai Precision & Industry Inc. (HDPIC) in Korea nach Mitsubishi-Lizenz gebauten Galloper nach Einstellung des Mitsubishi Pajero I (Baureihe L040) 1998 Galloper nun auch in Deutschland, nur über die Mitsubishi-Händler, nicht bei den Hyundai-Händlern; Zweitürer (LxBxH 4,09x1,78x 1,87 m) oder Viertürer (LxBxH 4,69x1,78x1,90 m); 2,5-Liter-Vierzylinder- Turbodiesel (Wirbelkammer-Diesel) mit 99 PS oder 3,0-Liter-V-Sechszylinder-Benziner mit 141 PS 2001 Ende der Galloper-Produktion; als Nachfolger wird der Hyundai Terracan präsentiert, der in Deutschland von Hyundai verkauft wird

Schwachstellen • der Turbodieselmotor bringt nicht selten Ärger: Teure Zylinderkopfschäden (elf Prozent) durch Überlastung, defekte Turbolader und Einspritzpumpen, dazu aufwändig zu beseitigende Ölundichtigkeiten (24 Prozent) belasten die Bilanz • die Elektrik (26 Prozent) verursacht durch streikende Fensterheber, Airbag- und ABS-Steuerungen sowie lahmende Blink- und Lichtrelais Störungen • das Schaltgetriebe hat eine schwer vorhersehbare Lebensdauer. Ob 250.000 km, 100.000 km oder nur 40.000 km – alles ist hier möglich • die Rostvorsorge ist mangelhaft. 73 Prozent klagen über beginnende Korrosion • Wasserverlust, meist am Kühler (38 Prozent), ist eine Spezialität des V6-Benziners • die Zuverlässigkeit lässt zu wünschen übrig. An Startversagen (21 Prozent) haben meist Wegfahrsperre oder Vorglühanlage (Diesel) Schuld • Pannen auf freier Strecke (16 Prozent) durch Getriebe-, Motor- (Diesel) und Elektrikschäden

Reparaturkosten Preise inklusive Mehrwertsteuer am Beispiel eines Galloper 2.5 Exceed, Baujahr 1999. Günstig sind nur Bremsbeläge. Alles andere, vor allem das Getriebe, ist nicht billig. Zum Glück gibt es die teure Auspuffanlage in Teilen.

Reparaturkosten HDPIC Galloper 2.5 TD Exceed, Bj. 1999
Kotflügel vorn 301 Euro
Scheinwerfer komplett 295 Euro
Bremsscheiben vorn (ein Satz) .247 Euro
Bremsklötze vorn (ein Satz) 52 Euro
Schaltgetriebe (neu) 3567 Euro
Motor ohne Anbauteile (Teilmotor) 3637 Euro
Lichtmaschine (neu) 576 Euro
Anlasser (neu) 574 Euro
Wasserpumpe (neu) 158 Euro
Auspuff ohne Kat 619 Euro

Fazit und Technik
Fazit "Prinzipiell hat der Galloper die gleichen Probleme wie der 1991 abgetretene Pajero Nummer 1: Dieselmotor, Schaltgetriebe, Elektrik und Rost. Für den Gebrauchtkäufer ist der Galloper somit wenig empfehlenswert. Er war eben ein Auto für den typischen Leasingnehmer: Neu übernehmen, maximal drei Jahre fahren (mit voller Garantie!), dann schnell weg damit." Martin Braun, Redakteur AUTO BILD alles allrad

Technik • Allradantrieb: Heckantrieb, im Stand zuschaltbarer Frontantrieb (automatische Freilaufnaben); Kraftverteilung v:h 0:100 oder 50:50; Differenzialbremse (60 Prozent) hinten; Geländereduktion (1,93:1) • Aufbau: Leiterrahmen mit aufgeschraubter Stahlblech-Karosserie • Verbrauch: 3.0 Vsechs: 14,0l/100 km Normal; 2.5 TD: 11,5l/100 km Diesel • Höchstgeschwindigkeit: 3.0 V6: 164 km/h; 2.5 TD: 145 km/h

wierus hat geschrieben:Ein paar Galloper-Videos hab ich gefunden, sehr interessant, wie sich Koreanisch von der japanischen Sprache unterscheidet.

Galloper 1

Galloper 2

Galloper 3

Galloper vs Flugzeug

Wusst ich´s doch, dass mich die Beschleunigung vom Löppel an ein Flugzeug erinnert! :lol:

Lukas


Aber als erstes muß man 2 Baureihen unterscheiden.

Blattgefederte:
Alle 4-Zylinderversionen außer TCI ( Diesel mit Turboaufladung und Ladeluftkühler).
Sie haben leider ein auffallend empfindliches Schaltgetriebe, das insbesondere nicht autobahnfest ist.
Deshalb muß ich ganz pauschal von allen Gallopern mit blattgefederter Hinterachse abraten.

Schraubengefederte:

Bild

Alle 6-Zylindermodelle und TCI ( Diesel mit Turboaufladung und Ladeluftkühler).
Diese haben ein Lkw-Schaltgetriebe, das auch im Mitsubishi Canter verwendet wird.
Dieses Getriebe ist nicht sehr elegant schaltbar, scheint aber robust zu sein.
Auf diese Versionen bezieht sich diese Kaufberatung.
Es gibt 3-türige SWB und 5-türige LWB Versionen. Daten.pdf

Aber Vorsicht!
Diese einfache Unterscheidung trifft nicht zu 100%.
Es gibt auch einfacher motorisierte Versionen mit Schraubenfedern.
Sie haben das empfindliche Getriebe und sind nicht empfehlenswert.
Ganz sicher läßt sich dieses Getriebe daran erkennen, daß es unten einen quadratischen Blechdeckel hat.

Bild


Motoren:
Der 6-Zylindermotor ist mir aus der Praxis nicht bekannt.
Wenn jemand dazu mehr sagen kann, bitte melden!
Es ist ein V6-Motor der Normalbenzin konsumiert. Er hat 150PS.
Er hat Hydrostößel und einen Zahnriemen, der alle 90.000km oder 6 Jahre ersetzt werden soll.
Ölwechselintervall 15.000km.

Der TCI ( Diesel mit Turboaufladung und Ladeluftkühler) -Motor:
Es handelt sich um einen klassischen Vorkammermotor mit rund 2500cm³.
Er hat rund 100PS und ab ca. 1500 1/min ein ordentliches Drehmoment.
Er hat 2 Zahnriemen mit einem Wechselintervall von 90.000km oder 6 Jahren.
Das Ventilspiel muß regelmäßig kontrolliert und eingestellt werden.
Es gibt immer wieder Berichte über gebrochene Kipphebel und mehr oder weniger kapitale Folgeschäden.
Bei knapp 100.000km hatte ich selbst einen ziemlich bizarren Motorschaden, zu dem die Grundsteine schon bei der Produktion gelegt wurden.
"Normale" Schäden wie Riss im Kopf oder Zylinderkopfdichtung gibt es auch schon mal.
Der Motor heißt bei Hyundai D4BH.
Der sehr enge Verwandte von Mitsubishi 4D56T
Ein Ölwechselintervall von 7.500km ist zu beachten.
Die Einstelldaten und Anzugsdrehmomente sind nur fast gleich mit den Verwandten wie L040/V20 etc.
Ein lösbares Ärgernis ist die elektropneumatische Steuerung von Abgasrückführung und Einspritzpumpe.
Für die Probefahrt kann das bedeuten, daß man das AGR-Ventil mal versuchsweise abklemmen sollte.
Mit der Diesel-Kiki-Einspritzpumpe kennen sich, weil sie ein Bosch-Lizenzprodukt ist,
Boschdienste oft besser aus als der Markenhändler. So sind auch Bosch-Einspritzdüsen verwendbar. Das Vergessen von Dichtringen in der Produktion kann zu frühen Schäden an den Düsen führen
Außer für Dauerbetrieb mit Biodiesel sind diese ESP und dieser Motor für alternative Kraftstoffe geeignet.
Realistische Verbrauchswerte liegen zwischen 10 und 13l/100km.
Bei der AU kommt es vor, daß der Leerlauf plötzlich auf ca. 1100 1/min ansteigt. Keine Panik! Abhilfe hier.
Die Vorglühanlage ist schlecht abgestimmt. Wenn man zweimal vorglüht, springt er viel sauberer an. Die Glühkerzen sind leider nicht sehr langlebig.
Manchmal raucht zwar der Schornstein aber ohne adäquate Leistungsentfaltung:
Der Bericht über die Wunderheilung.

Motorkühlung:

Eigentlich macht das Kühlsystem kaum Probleme, außer beim eigenen Auto. Wichtig ist es zu wissen, daß die Temperaturanzeige nicht linear arbeitet. Die Viskokupplung des Kühlgebläses arbeitet meistens problemlos aber nicht immer. Eine sichere und simple Fehlerdiagnose ist leider nicht bekannt.

Antriebsstrang:

Kupplung:

Mindestens für den D4BH -Motor gibt es verschiedene Kupplungen.
Wenn man komplette Sätze verbaut, sollte es immer passen.
Die Einzelteile sind aber nicht kompatibel:

Bild


Bild

Links: Sachs 3000 855 001 rechts: Herth&Buss J2000557

Herth&Buss J2000557 gleicht der ausgebauten Originalkupplung wie ein Ei dem anderen inclusive Beschriftungen und funktioniert auch problemlos.
Das Ausrücklager aus Kunststoff und Blech gefällt zwar nicht, hat aber noch keine Probleme verursacht.
Von Sachs 3000 855 001 hatte ich jetzt 2 Sätze, die nicht funktionieren, weil die Tellerfeder viel zu weich war.
Verbaut ist jetzt wieder Herth&Buss J2000557
Wie testen ohne Einbau der Kupplung?
So!
In der hydraulischen Kupplungsbetätigung gibt es ein mysteriöses Bauteil, dessen positive Funktion unklar ist.
Es hat in einzelnen Fällen schon zu Fehldiagnosen und Beinaheausfällen geführt.
Außer dem Verschwinden der Fehlfunktionen hat der ersatzlose Ausbau noch keine wahrnehmbaren Folgen gezeigt.

Schaltgetriebe:
Es gibt ein Automatik- und ein 5-Gg.-Getriebe. Über das Automatikgetriebe kann ich leider nichts schreiben.
Wenn überhaupt kommt es hauptsächlich in Kombination mit dem V6-Motor vor.
Das Schaltgetriebe ist vom Typ "Rauh aber herzlich".

Verteilergetriebe:
Bei serienmäßigem Antriebsstrang kann es nur im Stillstand geschaltet werden.
Es hat eine eigene Ölfüllung. Die Untersetzung ist ausreichend kurz.

Kardanwellen:
Sie sind öfter Auslöser von Dröhngeräuschen auch bei Neufahrzeugen.
Markenhändler behaupten öfter, das wäre normal und müßte so sein.
Aber mit sachgerechter Instandsetzung bzw. Auswuchten ist dieses Problem lösbar.
Sie müssen regelmäßig abgeschmiert werden.

Differentialgetriebe:
Es gibt kein Mitteldifferential, sondern der Vorderradantrieb wird starr zu geschaltet.
Im hinteren Differential sollte eine Diff-Bremse verbaut sein.
Ihre Funktion wird von Fahrzeug zu Fahrzeug total unterschiedlich bewertet von "Nicht wahrnehmbar!"
bis "Sehr zufrieden! Wozu eine Vollsperre nachrüsten?"
Möglicherweise führt auch die Verwendung ungeeigneter Öle zu diesem Ergebnis.
In der Vorderachse ist ein Diff. ohne Bremse verbaut.

Hinterradantrieb:
Die Konstruktion der Lagerung erlaubt keine Weiterfahrt mit gebrochener Antriebswelle.
Derartige Probleme sind nicht völlig unbekannt aber sehr selten.

Vorderradantrieb:
Schon mehrfach sind Ausfälle des VA-Antriebs aufgetreten.
Der Fehler war immer derselbe: Die rechte Antriebswelle wandert in ihrer Lagerung nach außen
bis die noch tragende Verzahnung der Welle im Differential abgedreht wird.
Das Differential nimmt normalerweise keinen Schaden.
Es gibt nicht nur eine Radlagerung, sondern auch eine Lagerung der Antriebswellen.
Diese ist nur bedingt wasserdicht. Rechtzeitige Vor- und regelmäßige Nachsorge können hier 4-stellige Beträge einsparen.


Freilaufnaben:
Serienmäßig sind automatische Freilaufnaben verbaut. Zur Aktivierung muß man im Stand den Allrad 4H oder 4L einlegen. Beim Anfahren verriegeln die Naben und bleiben verriegelt solange nicht rückwärts gefahren wird. Ein Patent für Menschen mit Gottvertrauen.
Viele Fahrzeuge laufen ihr Autoleben lang damit, ohne daß es zu Zwischenfällen kommt.
Aber für harten Offroad-Einsatz sind sie ungeeignet, weil die sichere Zustandskontrolle fehlt.
Deshalb wird häufig auf manuelle Freilaufnaben umgebaut.
Dieser Umbau ist einfach, muß aber sehr sorgfältig ausgeführt werden; sonst hat man schnell ein neues Problem.
Mit den manuellen ist es möglich, sofern sie verriegelt sind und sich alle Räder gleich schnell drehen, bei jeder Geschwindigkeit von 2H in 4H und zurück zu schalten. Solange die Automatischen verriegelt sind, müßte das gleiche auch funktionieren. Ich persönlich würde dieses Roulettespiel aber nicht ausprobieren wollen.
Es ist tatsächlich so, daß die ganze Fuhre auf Schnee in 4H nicht gerne um die Ecken fährt und auch einen deutlich größeren Wendekreis hat. Deshalb schalte ich z.B. zum Abbiegen oft zurück auf 2H. Dann folgt der Löppel erheblich besser dem Lenkeinschlag.
Diese Konfiguration erlaubt auch etwas, was die Superselect-Fahrzeuge nicht können :kopfgegenmauer: .
Nämlich das Fahren in 2L, also 4L aber mit offenen FLNs. Diese Möglichkeit ist sehr hilfreich zum Anhängerrangieren oder beim Befahren von extrem engen Serpentinen.

Alle Getriebe haben ein Ölwechselintervall von 45.000km. Beim HA-Diff. muß ein Limited-Slip-Öl verwendet werden.

ARAL hat geschrieben:Marke: Galloper
Modellreihe: Galloper
Typ: Galloper 2.5 TD (paßt auch für die Benziner)
Baujahr: 1999 bis 2003

Betriebsstoffe Liter
Motor D4BH
Aral HighTronic 5W-40 6,5
Aral BlueTronic 10W-40 6,5

Automatikgetriebe
Aral ATF E-S 7,2 (vollsynthetisches ATF nach Dexron II E)
Aral ATF 55 7,2 (zulässig aber nicht empfehlenswert)
Aral ATF 22 7,2 (zulässig aber nicht empfehlenswert)


Hinterachsgetriebe (4x4)
Aral EP Synth 75W-90 1,8 (zulässig aber nicht empfehlenswert)
Aral Hyp Synth 75W-90 1,8 (Hypoidöl GL5)
Aral BS LSX 75W-140 1,8 (Hypoidöl GL5)

Hinterachsgetriebe, Ausgleichgetriebe mit begrenztem Schlupf (4x4)
Aral Hyp LS 85W-90 1,8 (Hypoidöl GL5 limited slip)
(Verwendung in Achsgetrieben ohne Diff.bremse z.B. Vorderachse ohne Einschränkung möglich)

Hinterachsgetriebe, mit Ausgleichgetriebesperre, (4x4)( beim Galloper nur als nachträglicher Umbau)
Aral EP Synth 75W-90 2,6 (zulässig aber nicht empfehlenswert)
Aral Hyp Synth 75W-90 2,6 (Hypoidöl GL5)
Aral BS LSX 75W-140 2,6 (Hypoidöl GL5)

Schaltgetriebe 5/1 V5M21 & V5MT1 (alle)
Aral SNS 75W-80 2,2 (zulässig aber nicht empfehlenswert)
Aral EP Synth 75W-90 2,2 ( Schaltgetriebeöl GL4+)


Verteilergetriebe
Aral SNS 75W-80 2,2 (zulässig aber nicht empfehlenswert)
Aral EP Synth 75W-90 2,2 (s.o.)
Aral EP 80W 2,2 (zulässig aber nicht empfehlenswert)

Vorderachsgetriebe (4x4)
Aral Hyp Synth 75W-90 1,2 (s.o.)
Aral BS LSX 75W-140 1,2 (s.o.)

Hydrauliksystem Bremsen/Kupplung
Aral Bremsflüssigkeit XHS DOT 5.1
Aral HS DOT 4 Super

Servolenkung
Aral ATF E-S 1
Aral ATF 55 1
Aral ATF 22 1


Fahrwerk:

Radaufhängung:

Keine besonderen Probleme. Aber das Abschmieren wird oft vernachlässigt. Selbst bei scheckheftgepflegten Fahrzeugen finden sich Schmiernippel, die noch nie eine Fettpresse geküßt hat.
Nicht wirklich wasserdicht sind die vordere Radlagerung und die Lagerung der Antriebswellen im Achsschenkel. Bei artgerechter Haltung, also bei Einsatz im tiefem Gelände und bei Wasserdurchfahrten, können kleine Mengen Wasser eindringen. Dieses Problem betrifft auch alle Verwandten des Galloper. Regelmäßiges Zerlegen, Reinigen und Schmieren kann Folgeschäden sicher verhindern.
Eine sehr einfache Methode die Verschränkung und damit die Geländegängigkeit zu verbessern, ist der Ausbau der Stabilisatoren. Davon ist dringend abzuraten, da so alle anderen Radaufhängungsteile höher belastet werden bis zum Bruch.
Irgendwann verschleißt das ein oder andere Silentlager, nach größeren Ausflügen z.B. nach Island finden sich schon einmal lockere Verschraubungen oder ein Federbruch.

Lenkung:
Die Lagerung des Lenkumlenkhebels schlägt schnell aus. Laut Mitsubishi ist er nur als komplette Einheit lieferbar.
Diese Aussage ist nicht richtig. Es gibt auch die Lagerbuchsen einzeln.

Bild

Diese Lagerung ist typischerweise ungeschmiert. Was natürlich nicht für die Lebensdauer zuträglich ist.
Die Anwendung von Fett verlängert die Lebensdauer dramatisch.
Mittlerweile gibt es den kompletten Lenkumlenkhebel auch im freien Handel.

Bremsen:
Bei etwas Pflege tut die Bremsanlage unauffällig ihren Dienst. Man darf aber keine Wunder erwarten.
Zu achten wäre auf festsitzende Bremsklötze, Führungen und Kolben.
Lautes Knurren des ABS unmittelbar vor dem Stillstand erschreckt manchen Besitzer.

Stoßdämpfer:
Wie bei fast jedem Fahrzeug sind die Stoßdämpfer im Galloper von eher mäßiger Qualität.
Die Listen der verschiedenen Hersteller sind leider fehler- und lückenhaft.


Räder:
Die schmalen Galloper ohne Kotflügelverbreiterungen (Tupperware :wink: ) haben 235/75R15 Bereifung auf Stahlfelgen oder Leichtmetallfelgen in einem 5-Speichen-Propellerddesign 6JJx15ET22,
die breiten 265/70R15 auf Leichtmetallfelgen 7JJx15 ET5. Diese hat ein 4-Speichen-Propellerddesign.
Der Galloper Innovation hat eine eigene Leichtmetallfelge 7JJx15 ET5.
Mit diesen Reifengrößen ist er nur bedingt geländegängig und für den Solobetrieb deutlich zu kurz übersetzt.
Völlig problemlos unter Verwendung der 7JJx15 Standardfelgen lassen sich
Reifen der Größen 31x10,5R15 oder 265/75R15
verwenden. 32x11,5R15 sollte auch möglich sein.
Denn selbst die Größe 265/75R16 kann ohne Karosserieänderungen eingesetzt werden.
Das ist mit 8x16ET0 völlig problemlos möglich. Ganz leichter Kontakt bei Volleinschlag am vorderen Stabi.
Mit 7x16ET13 (z.B. Dotz Dakar) ist etwas stärkerer Kontakt festzustellen. Durch Einstellen der Lenkanschläge kann das verhindert werden.
Mit 7x16ET-12 (13-25 Spurverbreiterungen) waren die vorderen Schmutzfänger im Weg, dafür konnte ich den Wendekreis deutlich enger einstellen.
Hinten immer völlig problemlos.
Falls erforderlich ist die Tachoangleichung mit verschiedenen lieferbaren Tachoantrieben unkompliziert.
Andere schwören auf die Größe 235/85R16. Diese habe ich nie ausprobiert.
Aber ich weiß, daß sie problemlos einsetzbar ist auch auf schmaleren Felgen ab 6JJx16.


Bild

Karosserie:
Leider ist die Korrosionsvorsorge ab Werk ausgesprochen schlecht.
Bei Fahrzeugen, die nicht nachträglich nachgearbeitet worden sind, erwarte ich in ein paar Jahren größere Probleme.
Auffällig sind jetzt schon:
Stellen an denen sich Sand und Dreck sammelt z.B. A-Säule, Tankschutzblech,
hintere Stoßstange, Rahmen im Bereich der hinteren Radhäuser.
Es rosten alle Stahlleitungen z.B. Kraftstoffleitungen oder die Ölrohre zum Ölkühler.
Aber auch Blechhalter der beweglichen Türscheiben in allen Türen und alle geschraubten Verbindungen.
Fernöstlich typisch sind die Verwendung der Schlüsselweiten 12mm für M8
und 14mm für M10 sowie der häufige Einsatz von Feingewindeschrauben.
Es gibt auch diverse Kunststoffclipse und Ähnliches z.B. an den vorderen Blinkern und Abdeckungen im Innenraum.
Die verwendeten Kunststoffe sind wenig elastisch und bei niedrigen Temperaturen sind Probleme vorprogrammiert.
Der Verstellbereich der Außenspiegel kann bei Bedarf vergrößert werden.

Elektrik:
Im Urkonzept ca. 1980 noch nicht vorgesehene Ausstattungen wie
ABS, Airbag, Wegfahrsperre etc. machen die Bordelektrik sehr unübersichtlich.
Leider gibt es auch keine guten Unterlagen dazu.
Bekannte Probleme sind Schalter für Fensterheber, Airbagsteuergerät, ABS.
Die Verkabelung selbst finde ich gar nicht so schlecht.
Probleme mit Verbindungen sind im Bereich Rücklichter vorprogrammiert. Da sollte man vorbeugen.
Die seltsame Verteilung der Funktionen ist der StVZO geschuldet. Ich finde einen Umbau sinnvoll. Er ist beim Galloper ohne Materialeinsatzmöglich.

Bild

Komfort und Sicherheit:
Bei den Versionen mit Klimaanlage schließt typischerweise die Umluftklappe nicht dicht.
Das führt zu tiefgekühlten Beifahrern.
Es gibt maximal einen Fahrerairbag.
In meinem Fall mußte nach dem ersten Ausflug ins Gelände das Steuergerät -Garantie- ersetzt werden.
Die Gurtpeitschen sind alle am Fahrzeugboden verschraubt.
Das läßt für Veränderung an den Sitzen viel Spielraum.
Das ABS scheint relativ anfällig zu sein und
kann durch sehr exotische Verknüpfungen auch entsprechende Störungen verursachen.
In meinem Auto verursacht es manchmal kleine Gasstöße von 1000 auf 1500 1/min.

Service:
In D-land ist der Mitsubishihändler Ansprechpartner und der Hyundaihändler hat keinerlei Informationen.
Leider hat der typische Mitsubishihändler mit diesem Stiefkind nur ungern zu tun.
Darum ist auch die Teilebevorratung minimal.

Diese Aussagen sind seit Mai 2006 überholt. Mehr dazu in einem eigenen Thread.
Dafür sind die Ersatzteilpreise exorbitant hoch, viel höher als für Mitsubishiteile. Deshalb versuche ich benötigte Teile aus Korea zu importieren.
Das Angebot im freien Ersatzteilhandel wird zunehmend besser. Es gibt diverse identische Teile im L040 und Galloper. Bis vor kurzem war die Identifizierung von geeigneten Teilen für die Galloper kaum möglich. Aber die Händlerunterlagen werden immer besser. Beispiel: Auspuff
Selbst der Mitsubishihändler verfügt nur über sehr dürftige Werkstattunterlagen,
kann also auch bei gutem Willen manchmal nicht helfen.
Es gibt 2 Varianten der Original-Galloper-Reparaturanleitung:
Die unten zitierte Ausgabe ist 3-bändig und grün wie die Bedienungsanleitungen und Servicehefte.
Die spätere Variante ist deutlich besser übersetzt und der Einband ist helltürkis.
Beide sind nur über Beziehungen oder ebay zu erhalten.
Mehrere Forumsmitglieder verfügen über Dateien dieser Reparaturanleitungen.
Bis vor kurzem konnte man den elektronischer Ersatzteilkatalog EPC I von einer Website in Israel downloaden.
Hier ein Link zum Galloper-EPC II http://hyundai.com1.ru:8041/WWW/Microcat/HEPC.rar
Dank an Bernd (bm), den fleißigen Sucher und Finder im Hintergrund.
Und hier ein direkter Link zu Serviceintervallen.
Hier noch eine pdf-Datei mit Inspektionsdaten.

Bild

Versicherung und KFZ-Steuer:
Die Typklasseneinordnung für die verschiedenen Versicherungen kann sich von Jahr zu Jahr ändern.
Deshalb hier der passende Link.
Die Schlüsselzahl des Herstellers Hyundai Prec. ist 8258.
Die Schlüsselzahl des Typs für den TCI ist 301 ob kurz oder lang.
Die Schlüsselzahl des Typs für den V6 ist 302 ob kurz oder lang.

Zur KFZ-Steuer auch erstmal ein Link.

Der TCI -ob kurz oder lang- ist normalerweise mit der Schlüsselnummer 29 ausgestattet.
Das bedeutet heute im Jahr 2005 27,35€/100cm³ und die rote Feinstaubplakette.
Nachgerüstet mit einem Oxi-Kat ist Schlüsselnummer 51, 16,05€/100cm³ und die gelbe Feinstaubplakette erreichbar. Umbausätze sind derzeit nur von Mitsubishi lieferbar.
Es gibt einen einzigen Anbieter, der einen Ruß/Partikelfilter im Programm hat. Getestet hat dieses Angebot noch niemand. Sicher ist, daß so die grüner Plakette möglich ist. Dafür ist ein Oxi-Kat nicht älter als 5 Jahre bzw. 80.000km Voraussetzung.

Der V6 kurz ist normalerweise mit der Schlüsselnummer 24 ausgestattet.
Das bedeutet heute 21,07€/100cm³. Umgerüstet ist Schlüsselnummer 27 und 7,36€/100cm³ erreichbar.
Der V6 lang ist normalerweise mit der Schlüsselnummer 29 ausgestattet.
Das bedeutet heute 15,13€/100cm³. Umgerüstet ist Schlüsselnummer 27 und 7,36€/100cm³ erreichbar.
Alle Benziner erhalten die grüne Feinstaubplakette.

Ob und welche Plakette in Frage kommt: Feinstaubrußpartikelplakettenrechner

Kosten bei der Versicherung lassen sich z.B. durch Umbau zum Wohnmobil reduzieren.
Bei der KFZ-Steuer wird in Zukunft voraussichtlich kein Weg an der Hubraumbesteuerung vorbei führen,
außer der Galloper ist als Wohnmobil zugelassen.

Suchen und kaufen:
Für die unter Euch, die jetzt einen Galloper suchen und kaufen wollen, noch ein Tipp.
Z.B. bei http://www.mobile.de sind viele Galloper weder unter Mitsubishi noch unter Hyundai eingestellt.
Sondern z.B. so: Andere HDPIC Galloper 2.5 TD Exceed
oder so: Andere Galloper 3.0 V6 Exceed

Bild

Es gibt auch Portale die Galloper und HDPIC als Marken vorgesehen haben.

Fazit:
Es handelt sich um ein Fahrzeug dessen Grundkonzept aus den 80ern stammt.
Man erhält einen Haufen Auto fürs Geld.
Dafür bietet der Unterhalt allerlei mehr oder weniger teure Überraschungen.
Die Gesamtqualität ist eindeutig unter Mitsubishi-Niveau.
Aber mit guten Nerven und der Fähigkeit sich selbst zu helfen,
kann man die Schwachpunkte durchaus in den Griff bekommen.*

Hier noch ein Bericht über meine 90.000km-Inspektion.
Bei knapp 100.000km gab es einen ziemlich bizarren Motorschaden.
Dem 2. bei ca. 175.000km bin ich zuvor gekommen.
Mitte 2012 läuft er wieder. Dazu bedurfte es einschneidender Maßnahmen.
Jetzt kann ich mir vorstellen mit dem geheimen Prototyp weit über 300.000km zu erreichen.

PS: Inkontinente Wagenheber können für unschöne Überraschungen sorgen.

Bild

Bild Bild

* Der Beweis im 3. Quartal 2008 21.000km Mainz-Rundreise Kasachstan-Mainz ohne nennenswerte Probleme.

Seit 2009 gefühlte 87 mal geändert
Zuletzt geändert von Beda am 01.03.2009 - 13:06, insgesamt 72-mal geändert.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Sven » 10.05.2005 - 16:17

Hier keine Diskussion, keine Fragen, denn dafür sind die jeweiligen Diskussionsthreads da!

Beiträge die hier gepostet werden, werden kommentarlos gelöscht.

Grüße
sven
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!
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Re: Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

Beitragvon bm » 28.08.2015 - 12:53

Hallo zusammen.

Ich hab da eine freie,englische original Anleitung für Galloper II, zur Elektrofehlersuche mit Schaltplänen u.s.w. gefunden.
Sogar mit Fotodokumentation,wo die Komponenten verbaut sind.
Diese Schaltpläne sind aktueller wie die in der bekannten,spanischen Anleitung.
210 Seiten PDF,ca 41 mb
http://www.galloper.ru/data/hyundai_gal ... ooting.zip

Dann noch einen Teil,der englischen original Reparaturanleitung für Galloper II.
Die Auflösung des Scans ist nicht so prickelnd und es fehlen die Kapitel für Motor,Öl,Kühlung und Getriebe,ca 210 mb
http://www.galloper.ru/data/GalloperSer ... al_ENG.zip

Da wären noch ein Link zum EPC 2:
http://www.galloper.ru/data/hepc_2.0.zip

Keine Viren und Trojaner bekannt.

Gruß Bernd

1999er,Galloper 2.5 TDI,Plechfelgen,lang,Basic,Nachrüstkat Euro2
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Re: Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

Beitragvon Beda » 15.03.2018 - 14:12

Hallo zusammen,

Bild
Unerfreulicherweise gibt es für den Galloper und seine Hinterbremsen nur alles (nicht lieferbar), Backen und Radbremszylinder.
Weitere Einzelteile sind nicht vorgesehen. Keine Federn, keine Einstellschraube.
Also! Liebe Kinder! So zerlegen, daß nix kaputt geht!
HinterbremsenGalloper.pdf
HinterbremsenGalloperBild.pdf
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Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

Beitragvon MF » 15.03.2018 - 17:33

Moin

Bild

Das wäre hier

Oder hab ich dich falsch verstanden?

Gruß Mario
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Re: Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

Beitragvon Beda » 16.03.2018 - 08:10

Morgen Mario,
ich bin mir ziemlich sicher, daß das mindestens beim TCI mit ABS nicht passen würde.
Wenn ich mir die Typenliste so ansehe, glaube ich nicht an 270mm Trommeldurchmesser.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Beschreibung Galloper (angereichert mit fast 5Mio Links)

Beitragvon MF » 16.03.2018 - 08:23

Moin

Da kann ich dir nicht widersprechen.
Hab beim letzten Bremsenwechsel am Silbernen die alten Federn und Spanner wiederverwendet.

Ich wußte nur das ich mir die Zubehörteile angesehen habe ob ich sie mitbestelle.

Vielleicht bestelle ich die Teile mal und vergleiche.
Wenn es nicht passt, können sie ja wieder zurück.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed

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