L040 von moni und sven

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Sven
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L040 von moni und sven

Beitragvon Sven » 25.01.2006 - 10:49

Der reisefertige Zustand:

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Geschichte:
Irgendwann Ende der 90er Jahre suchten wir einen Geländewagen für Reisen und als Lastesel. Wir kauften uns einen 1990er Pajero L040 V6. 2003 stellten wir fest, dass wir den L040 mögen, aber der Rost war beträchtlich, ausserdem wollten wir einen Dieselmotor wegen der großen Mengen Zusatzsprit, die wir auf Reisen zum Teil dabei haben müssen. Die Steuer des Benziners wurde auch immer höher, dafür gabs das Steuerloch mit der Auflastung für den Diesel. So kamen wir zu unserem jetzigen, zu Ehren von Herrn Diesel genannt Rudi, einem 1990er L040 TDI mit 95 PS.

Umbauten:
Der Benziner war fast serienmäßig und schon ganz brauchbar. Wir reisten damit mit Dachzelt und hatten uns für den Innenraum flexibel mit Kisten eingedeckt. Nun beabsichtigen wir aber unseren Rudi länger zu behalten und brauchen ihn kaum mehr als Lastesel. Er soll überwiegend als Reisefahrzeug dienen, so haben wir in dessen Aufpäppelung doch einiges investiert. Die letzten, genüsslichen Reisen zeigen, dass der Aufwand sich gelohnt hat.

- Zyklon vor den Luftfilter
- 2. Batterie, Solar
- hintere Stoßstange modifiziert
- optimiertes Fahrwerk und Reifen
- Differenzialsperren + Druckluft
- Innenausbau

Innenausbau:
Rudi ist ein kleines Wohnmobil. Man kann zu zweit (wir sind zum Glück beide recht klein) gemütlich drin sitzen und kochen, eine Standheizung sorgt auch im Winter für kuschellige Wärme. Der 85l Wassertank ist über die Motorabwärme beheizbar, somit gibts auch warme Duschen. Wintercamping ist gut möglich, allerdings gehts schon recht eng zu.

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Die Schlaffläche:
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Darauf kommt zum Schlafen eine doppelte Thermarest. Der Umbau von Wohn- zu Schlafzimmer ist in Sekunden erledigt.

Man kann auch die ganzen Kisten rausnehmen und die Küchenzeile (Waschbecken, 2 Flammen) darauf stellen, so kann man bei schönem Wetter im Freien brutzeln.

Für Fernreisen können zusätzliche 100l Sprit am Fahrzeug befestigt werden, weitere 115l Wasser können in Wassersäcken mitgenommen werden.

Viele kleine nutzlose Winkel wurden nutzbar gemacht. Hinter den hinteren Verkleidungen findes das ganze, umfangreiche Werkzug und viel Ersatzkram Platz. In und auf der vorden Stoßstange ist ein 20l-Kanister, der Greifzug und der Hilift. Das Drahtseil des Hilifts ist im Ersatzrad untergebracht, welches selbst wiederum als Druckluftspeicher dient. Jedoch ist der Greifzug nur selten dabei.

Grüße
sven
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!

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