Projekt Island 2016

Berge, Flüsse, Tundra und Moskitos

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Beda
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon Beda » 16.08.2016 - 08:32

Morgen Oliver,

Bild
einzig am Strand sehe ich Sandbleche im hilfreichen Einsatz.
Die Rettung war damals, ohne Lenkbewegung in den eigenen Spuren den Rückzug anzutreten.
Ansonsten meiner Meinung nach völlig überflüssig.
Aber Du weißt ja, daß Sandbleche magische Objekte sind.
Hat man sie dabei, braucht man sie nie.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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kasimodo
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon kasimodo » 16.08.2016 - 08:46

Hi Oliver,

Matti hat es vollkommen richtig benannt. Du wirst dich nur auf Pisten bewegen.
Bei deinem ersten Besuch auch kaum die Zeit haben um alles zu erkunden.
Ich war mit einem kleinen Jimny unterwegs. Es gab nichts, was der auf diesen Pisten nicht bewältigen konnte.
Und du bist nie allein unterwegs. Auch andere fahren dort.
Lass den Ballast daheim und zu Duschen such ein Schwimmbad oder Campingplatz auf.
Meine Erfahrung - fast jeder kleine Ort mit einem Stück Asphaltstraße hat ein Schwimmbad mit Duschen.
Natürlich beheizt!

mfg Gernot
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Allradantrieb bedeutet, daß man dort steckenbleibt, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt...
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon OliB » 16.08.2016 - 17:37

Hallo,

Jetzt wird doch noch ein Kurzprojekt für die Motorradfahrerfraktion aufgelegt.

Eine Motorrad-Abschleppvorrichtung für tiefe Wasserdurchfahrten, bzw für evtl. Pannen.
Wird hinten an die AHK gebaut.
Konzept habe ich schon zusammen.

Bild folgt wenn es fertig ist.

Gruß Oli
Bevor ich mich drüber aufrege, ist es mir lieber scheißegal!
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon terriblue » 16.08.2016 - 20:15

Hallo,

Beda hat geschrieben:Aber Du weißt ja, daß Sandbleche magische Objekte sind.
Hat man sie dabei, braucht man sie nie.


gehören Seilwinden und Reifenflickzeug eigentlich auch dazu :achselzuck:

Gruß Arno
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon Borsty » 17.08.2016 - 10:40

Hi Arno
Meine Seilwinde am Pajero habe ich für mich nicht ein einziges Mal benutzt. Mal in LAH um Holzflohs L300 Bügel zu richten, dann in Ederswiler um Teko1911 den Rest des Steilhangs hochzukriegen, im Winter mal um einem LKW in der Spur zu halten, ein Bobcat der Unglücklicherweise beim nach Vorne fahren den Sand schon verteilte und sich so selbst die Falle schaffte usw. Deshalb habe ich das unnötige Gewicht von 30-40kg sein lassen.
@Oli Wenn die Sandbleche stabil genug sind auch hervorragend um beim Stellplatz auszugleichen sofern es ziemlich uneben ist. Ansonsten hatte ich die Nur in Tunesien und Marokko dabei. In Island finden sich auch immer irgendwie etwas um sich zu helfen. Wie Matti schon schreibt. Offroad in Island nur auf den angegebenen Routen oder wo es klar geschildert ist. Einfach so mal raus ins Gelände kann sehr, sehr teuer zu stehen kommen.
Gruss Uwe
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon Bart » 17.08.2016 - 11:32

Grüß euch!

Also die Seilwinde am Pajero hab ich definiv schon zur Selbstbergung verwenden müssen :roll:
Deswegen hab ichs ja auch wieder auf den Patrol gebaut :wink:

Sandbleche sind auch schon ne feine Sache und wenns nur zum unterstellen unter den Wagenheber ist :wink:

Gruß Florian
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon unbemerkt » 17.08.2016 - 12:12

Moin allerseits,

also rudere ich zurück und bekenne, daß man in Island die Sandbleche vermutlich nur zum Duschen oder Wagenheber drauf stellen benötigt, sie damit nicht so wichtig sind und ich sie nur einpacken würde, weil sie zum Geländewagen mit oder ohne Schnorchel irgendwie dazu gehören und ich sie sowieso schon habe... :mrgreen:

Das meine Winde nur noch an der Schrägstellrampe zum Rahmen auswaschen, die Fahrzeugaufholung erledigt, hatte ich gewiß schon einmal erwähnt. Meine Kosten-Nutzen-Rechnung ging ganz schlecht aus - nur andere damit geborgen, mehrfach wegen Verrottung überarbeiten müssen - Schade ums Geld.

terriblue hat geschrieben:gehören Seilwinden und Reifenflickzeug eigentlich auch dazu


Auf das immer im Fahrzeug befindliche kleine Flickzeugpäckchen würde ich aber nie verzichten, schon weil ich nach gefühlten 15 Jahren ohne Reifenschaden nun doch wieder einmal einen Platten in wenigen Minuten beseitigen konnte.
Der Pilz ist übrigens, trotz mutwillig schlampiger schneller Montage immer noch dicht.

mit Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon wolfischauer » 17.08.2016 - 20:13

Hallo,

kann mich nur anhängen bei Kays und Arnos Meinung:

Kosten Nutzen vermutlich für normalreisende wie uns eher ungünstig. Sie zu haben gibt aber ein gutes Gefühl.

Auf Island am Strand wo wenige sind ists nicht schlecht die Sandbleche dabei zu haben, aber ich würde auch wieder ohne Winde rauffahren. / Sandbleche trotzdem dabei /

Wir können auch bestätigen dass die Isländer Offroad fahren ganz und gar nicht gerne sehen.

Aber wie solls denn auch anders sein, wenn jahrelang da oben ohne Hirn rumgegraben wurde ,bis der Vulkan einen Seitenausgang hatte ;)

Beste Grüße Wolfi
Auch ein Auto hat Gefühle... Mein Pajero zeigt es jeden Tag aufs neue...
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon OliB » 17.08.2016 - 22:51

Hallo

Fast fertig, es fehlt nur noch die Querstrebe um das Motorrad ggf nach unten zu spannen.
Ich hoffe das wir das Teil nie wirklich brauchen.
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Gruß Oliver
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon Schlappohr » 18.08.2016 - 08:25

OliB hat geschrieben:Eine Motorrad-Abschleppvorrichtung für tiefe Wasserdurchfahrten, bzw für evtl. Pannen.


Guten Morgen Oli,

anscheinend ist die Information trotz mehrfacher Widerholung nicht ganz angekommen. Offroad-Touren sind in Island nicht mehr zulässig! Wir von 4x4travel.org unterstützen bedingungslos diese Regelungen um die Natur, die wir hier alle merheitlich durch alternatives Reisen abseits der großen Touristenströme geniessen möchten, zu schützen.

Wir haben bereits an vielen anderen wunderschönen Orten Europas erleben müssen, dass undiszipliniertes Verhalten von Geländewagenfahreren zur völligen Sperrung bestimmter Regionen geführt hat. Beispiele sind der Tagliamento oder bestimmte Bereiche der Westalpen.

Deswegen noch mal unser Hinweis bitte unbedingt die Regelungen vor Ort zu beachten und nicht für den eignen egoistischen Spaßbedarf wild offroad zu fahren oder irgendwelche tiefen Wasser illegal zu durchqueren!

Gruß
Florian, leider mal wieder in Admingrün
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon OliB » 18.08.2016 - 08:32

Hallo Florian,

Was läßt dich vermuten das der Hinweis nicht angekommen ist?

Wir habe nicht vor Querfeld-Acker zufahren.

Gruß Oliver
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon OliB » 18.08.2016 - 20:31

Hallo

2 Fragen hab ich noch an die Experten hier.

1) macht es Sinn Schneeketten mit zu nehmen? Nicht wegen dem Schnee, sondern wegen evtl. sonstiger Unwegsamkeiten?

2) auf steinigem Untergrund, was macht Ihr da für einen Luftdruck auf die Reifen.

Gruß Oliver
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon Schlappohr » 18.08.2016 - 20:43

Hallo Oliver,
wie ich da drauf komme? Ich weiss nicht - soll ich das Zitat noch mal posten?
Na gut:

OliB hat geschrieben:Eine Motorrad-Abschleppvorrichtung für tiefe Wasserdurchfahrten, bzw für evtl. Pannen.


Oder liegt es an der Frage nach Schneeketten wegen "eventueller Unwegsamkeiten"?

Gruß
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon OliB » 18.08.2016 - 21:03

Hallo Florian,

Das ist wie mit einem Messer, da kann man sich ein Brot damit schmieren oder evtl. jemandem das Leben verkürzen.

Und in Island gibt es nun mal legale Möglichkeiten Wasserdurchfahrten zu nutzen, und dies Wasserdurchfahrten könnten für ein Motorrad u.U. zu tief sein, obwohl man es mit den Geländewagen locker packt.

Und das mit den Schneeketten, das war eine Frage an die Fraktion die evtl. schon mal in Island und evtl. erzählt hätte das es im Morgentau gefährlich glatt ist, oder auch nicht.

Deshalb frag ich halt mal, für den Fall das mir das noch gestattet ist.?

Gruß Oliver
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Re: Projekt Island 2016

Beitragvon Beda » 18.08.2016 - 21:59

Hallo Oliver, hallo Florian,

ein Zitat aus unserem Reisebericht viewtopic.php?f=26&t=4281&hilit=uda+island
27. Tag. Das Wetter ließ keine Wünsche offen. Also wagten wir noch eine Tour durch die Mitte, statt gemütlich nach Reykjavik zu fahren. Einfach immer Richtung Süden. Erst am Fjordungsvatn verließen wir die "große" Straße, um einer Piste am Fuß des Hofsjökull zu folgen. Am späten Nachmittag lockte uns dann wieder mal eine Servicepiste entlang einer Stromleitung. Sie beginnt mit einer spektakulären Furt kurz oberhalb des Haifoss. Es sollten noch einige folgen . Bei der 6. oder 7. Furt war dann Schluß. Die einzige erfolgversprechende Spur endete mitten im Fluß an einer Stufe, die unser Galloper einfach nicht schaffte. Rückwärts wieder den Fluß zu verlassen, war aber auch nicht ganz einfach. Außerdem war es sowieso Zeit ein Nachlager zu errichten.

Diese Servicepiste ist im Straßenatlas Island / Kortabók eingezeichnet. Keine Spur von Offroad.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda

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