Getriebeschaden in der Schweiz

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Timo TA93
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Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Timo TA93 » 20.08.2017 - 22:40

Nabend Gemeinde,

kann mir vielleicht jemand sagen wie die Schweizer Eidgenossen mit dem Pannendienst aufgestellt sind?
Unser Otto hat nach 1500 schönen Kilometern beschlossen, die Funktionalität des Getriebes zu verweigern. Es deutet alles auf einen vor 2 1/4 Jahren behobenen Schadens hin.
Wir warten nun schon 2 Stunden und es rührt sich von Seiten des ADAC und seiner Auslandspartner gar nichts, dabei stehen wir nur 200m vom Schweizer Zollgebäude und nicht mal 400m von Deutschland entfernt.
Grüße
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Crazy.max » 21.08.2017 - 12:25

Hi,

ich bin auch mal in der Schweiz liegengeblieben, war allerdings Ende der 80er Jahre. Da gab es ein Abkommen des Schweizer Verkehrsclub mit dem ADAC und ich brauchte für 1,3km bis zur Werkstatt nur 50SFr zahlen :hammerschlag: , ansonsten wäre es über 200 gewesen. Da muss man aber den Schweizer kontaktieren.

Mein Rat an dieser Stelle: Bau die Kardanwellen aus und versuch das Ding selber über die Grenze zu bringen, vielleicht im Schlepp eines netten Deutschen der ebenfalls in Deine Richtung will oder aber schieb den Karren, oder falls noch ein Gang zum fahren taugt einfach damit über die Grenze fahren. Ich habe damals für eine Riemenscheibe (Kurbelwelle) an einem 2,8er Ford Granada über 250SFr zahlen müssen, die baugleiche Riemenscheibe eines 2 ltr Granadas wäre mit etwas über 50Sfr zu Buche geschlagen. Damals musste man Luxussteuer auf Ersatzteile zahlen die an Fahrzeugen über 2,0 Ltr Hubraum angebaut wurde.....Ich hoffe das es heute nicht mehr so ist.

Olaf - der in der Schweiz auf der Durchreise nur noch bei netten Forenmitgliedern stehenbleibt und jetzt ganz feste die Daumen drückt.
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Timo TA93 » 21.08.2017 - 16:13

Hallo Olaf und alle anderen,
die gute Nachricht ist, nach langem Hickhack mit dem ADAC kam gegen 1 Uhr ein netter Schweizer Pannenhelfer und brachte uns über die Grenze zurück.
Die schlechte ist, der ADAC muß nur noch dem Transport zu Beda ermöglichen.
Na schaun wir mal, das waren jetzt einige Stunden voller Frust und Aufregung...
Grüße
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Wenn einer eine Reise ...

Beitragvon Timo TA93 » 21.08.2017 - 18:46

Nabend,
wir stehen immer noch in Waldshut und haben unzählige Mal mit dem ADAC telefoniert. Transport vom Otto zum Beda geht nur per Sammeltransport irgendwann, wir bekommen dafür aber keinen Ersatzwagen. Dabei hat Beda ein passendes Getriebe sofort zur Hand und könnte es uns einbauen.
Mietwagenfirmen sind in Schaffhausen oder Lörrach, Taxikosten sind aber weit höher als das was der ADAC zu zahlen bereit ist.
Ach Leute ... ich hab kein Plan mehr ..............
Grüße
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon MF » 21.08.2017 - 22:05

Moin

Och Mensch.

Das tönt ja nicht gut.

Ja, bei den Gallopern ist die Neuanschaffung günstiger als so manche Reparatur.

Ich hoffe ihr kommt noch irgendwie zum Beda.

Das mit dem Sammeltransport ist ja üblich,
finde ich auch unbehaglich aber die müßen ja auch wirtschaften.

Ich drück die Daumen.

Gruß Mario
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Timo TA93 » 21.08.2017 - 22:10

Moin,

ab heute heise ich "Egon" ... ich habe einen Plan!
Morgen hole ich mir über ADAC einen Mietwagen. ATU ist von hier ca. 500m entfernt und sollte Abschleppstangen vorrätig haben.
Hoffe nur, daß das Mietauto einige Pferdchen unter der Haube hat. Sonst wirds bissel stressig fürs Wägelchen :huepfen:
Grüße
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Beda » 22.08.2017 - 07:58

Morgen Timo,
ich ahne, was Du im Sinn hast.
Das ist keine gute Idee.
Du kommst mit dem Gesetz in Konflikt und riskierst einen Schaden am Mietfahrzeug.
Laß den ADAC seine Arbeit machen!
Anschließend kannst Du ja den Verein wechseln. Dazu gibt es hier reichlich Lesestoff.
Das gehört zum Leben dazu, daß ein Urlaub mal ganz anders verläuft als geplant.
2 Tipps in eurer Nähe:
In Mulhouse ist ein ganz besonderes Automuseum: http://www.citedelautomobile.com/de
In Schönau ist ein sehr netter Campingplatz: http://www.camping-schoenau.de/
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon MF » 22.08.2017 - 08:31

Moin

Timo :hosenscheisser2:

Wie weit willst du abschleppen?
300Km?

Das würde ich nicht machen.

Am Ende ist der Schaden, gerade finanziell höher als jetzt.

Und das restliche Risiko für Unbeteiligte und deinen Führerschein auch.

Wo klemmt es denn?
Du kommst nicht nach Hause?

Kannst du die Bahn nehmen und der Wagen kommt per Sammeltransport nach Hause?

Gruß Mario
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Timo TA93 » 22.08.2017 - 10:53

Moin,

der Plan wurde verfeinert, statt einer Abschleppstange kommt nun ein Anhänger hinter einem Tiguan zum Einsatz.
Also ich bin wieder recht entspannt.
@Beda, ja von dem Lesestoff weis ich. Hab das schon mal überflogen und einen Schreck bekommen. Nun hats uns eben erwischt :oops:
@Mario, am Sonntag müssen wir wieder zu Hause sein. Silvana muß Montag ja wieder zur Arbeit.
Samstag wollen wir in Thüringen noch Verwandschaft besuchen und ein Konzert besuchen.

Ich denk mal, jetzt gehts wieder aufwärts.
Grüße
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Timo TA93 » 22.08.2017 - 10:56

Ps: Ich vergaß zu erwähnen das wir uns sobald wir den Tiguan haben, auf den Weg zu Bedas Werkstatt machen und seine Hilfe in Anspruch nehmen. Damit sollten die gröbsten Probleme beseitigt sein.
Grüße
Timo TA93

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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Crazy.max » 22.08.2017 - 12:30

Hallo Timo,

Timo TA93 hat geschrieben:der Plan wurde verfeinert, statt einer Abschleppstange kommt nun ein Anhänger hinter einem Tiguan zum Einsatz.
Also ich bin wieder recht entspannt.


ernsthaft? Du willst 2,5t hinter einen Tiguan hängen? Da wäre ich alles andere als entspannt...

Olaf - hofft immer noch auf einen Schreibfehler...Tiguan statt Tuareg geschrieben....
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon MF » 22.08.2017 - 17:35

Moin

Das tönt vernüftiger :super:

Hoffe dein Plan geht auf.

@Olaf: Nicht die Perfekte Lösung, wohlwar, aber wenn der Tiguan die 2.5t Anhängelast Variante ist,
dann sollte es gehen.

Gruß Mario
Der bisher gut mit dem ADAC gefahren , oder besser, liegengeblieben :wink: , ist.
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Crazy.max » 22.08.2017 - 18:04

Hallo Mario,

genau das wird die Tiguan Variante nicht sein. Der Tiguan basiert auf dem Golf Plus mit angestricktem Syncroantrieb. Da ich ein bischen Anhängererfahrung, auch mit Autotranportern habe weis ich um die Probleme die dabei entstehen können wenn ein ausgewachsenes Schwermetall hinten auf dem Trailer steht. Es ist kein Vergleich mit einem Gallopper oder Pajero als Zugfahrzeug. Damit konnte man auch mal 3t an den Haken nehmen, das ging zwar langsam aber fahrstabil. Bei der angestrebten Kombi habe ich da große Bedenken.

Das mag vielleicht legal sein, aber sinnvoll sicher nicht. Für 20km vielleicht eine Lösung, aber nicht für 300km Berg und Talbahn auf der BAB.

Wie der Timo das letztendlich auch macht, ich drücke ihm die Daumen das es gut ausgeht.
Und was den ADAC angeht habe ich auch nur gute Erfahrungen gemacht. Allerdings nur in Deutschland und in anderen Ländern mit den entsprechenden Deviraten. Zeit muss man auf jeden haben.

Olaf - ist gespannt wie diese Herausforderung ausgeht.
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon Timo TA93 » 23.08.2017 - 00:20

Moin,

@Olaf, diese Kombination ist beherrschbar wenn man seinen Gasfuß in Ruhestellung schickt und die Arbeit dem Tempomaten machen läßt.
Auf Landstraßen meist 70 km/h und auf der AB 80-90 km/h... ich fand es schon entspannt, nur beim Anfahren zeigten sich leichte Traktionsschwächen des Tiguan. Sonst sehr bequem.
@Mario, alles gut. Aus einer Schnapsidee ist doch eine schöne Fahrt geworden mit einem zugegebenermaßen nicht alltäglichen Gespann. Muß man mal erlebt haben :grin:
@Beda, auf ein fröhliches Schaffen. Wir stehen sicher etwas zuweit hinten. Dafür war aber noch bissel Platz zum rangieren :coolman:

An alle, der Tiguan mit seinem Hänger, unser Otto nebst Silvana und meiner Wenigkeit habens geschafft aus Waldshut wegzukommen und unseren Otto zu retten. Böser ADAC :haue02:
Nun harren wir der Dinge die da kommen wollen ... und diesmal freiwillig :fahren:
Grüße
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Re: Getriebeschaden in der Schweiz

Beitragvon MF » 23.08.2017 - 07:31

Moin

Das ja prima.

Dann wird ja alles gut :super:

Gruß Mario
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