Probefahrt durch Kroatien

Sonne, Strand, Sand und Pisten

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Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 18.12.2015 - 18:05

Hallo zusammen,
ich freu mich immer wenn ich hier Reiseberichte lesen darf, und jetzt ist es endlich auch hier wieder mal soweit.

Es wird etwas länglich, aber ich werde in leicht verdaulichen Etappen schreiben.

Prolog
Eigentlich hätte es heuer Urlaub in Griechenland mit dem reparierten Dieselbus werden sollen, aber es kommt alles anders. Der Motorschaden des Dieselmotors ist größer als erwartet, ein kompletter Tausch des Motors und einiger Nebenaggregate ist notwendig, der Erfolg ungewiss (der Tauschmotor ist auch ein alter Recke, zwar getestet, aber nie unter Last).
Durch einen Zufall läuft mir ein fast baugleicher fahrbereiter L300 mit Benzinmotor, gemachtem Service und Pickerl (TÜV) zu. Also geht es mit Hochdruck an den Umbau, viele Ideen haben sich in den letzten Urlauben angesammelt, die raus müssen.

Leider wackelt Griechenland als Feriendestination, wegen der damals aktuellen Finanzkrise (unsichere Versorgungslage dort, Schlangen an den Bankomaten und auf den Inseln Flüchtlingswellen aus Syrien) und möglicher Schwierigkeiten mit dem bereits im Januar gekauften Camping-on-Board-Ticket der Anek Lines ab Venedig (gilt nur für "registrierte Camper und Wohnwagen", Bekannte von uns durften deswegen nicht mit ihrem VW-Bus aufs Camper Deck) entscheiden wir uns doch lieber für Kroatien. Das hat den netten Nebeneffekt, dass wir eine gemeinsame Familienurlaubswoche mit unserem Enkerl Emma (1) samt deren Eltern in Süddalmatien einplanen können; daraus kann man schon einen schönen Urlaubsplan basteln und die Suche nach "dem" schönen Platz für eine Woche Badeurlaub abseits der Fahrabenteuer entfällt damit auch. Ein vielversprechendes Apartment wird online in Omis gefunden und gebucht, zwei Wochen nach Urlaubsbeginn ist Treffpunkt dort.

Gerade noch wird - nach Verschiebung der Abreise um 3 Tage - der Wagen halbwegs fertig. Der Innenausbau ist großteils neu, teilweise vom alten Wagen übernommen, aber dazu hab ich ein eigenes Thema HIER.

So schaut beim Aufbruch meine Werkstatt aus:

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Tag 1-2: Auf nach Slowenien !
Endlich geht es los, nach mittäglich-ungeplantem Aufenthalt beim Schlüsseldienst wegen nicht sperrender Nachschlüssel.
Traue nie einem Schlüsseldienst, wenn Du nicht ALLE Schlüssel an ALLEN zugehörigen Schlössern getestet hast!
Es ist sonnig und heiß. Wir treffen Freunde in Wernberg beim absolut empfehlenswerten Gasthof Fruhmann, der nebenbei auch Wohnmobilstellplätze für durchreisende Gäste anbieten würde. Schnell den Wagen am Parkplatz abgestellt, steht zwar mitten am Parkplatz in der prallen Sonne - aber egal, dafür hat das Auto ja ein Solarpaneel, dann wird zumindest die Kühlbox brav weiter versorgt.

Als wir nach dem Essen weiterfahren wollen, steht der Wagen alleine auf der heißen Asphaltfläche, mit einem platten Hinterrad. Natürlich auf der Sonnenseite … aber es hilft ja nix. :kopfgegenmauer:
Ich stelle fest dass ich versehentlich den Zugang zum originalen Wagenheberfach verbaut habe :hammerschlag:
Drei Schrauben entfernen, die Pritsche wegheben, und ich halte einen Nachbau-Hydraulikheber in der Hand. Leider hebt er nicht, die interne Arbeitsdichtung dürfte defekt sein. Ärgerlich, sowas kostet im Baumarkt 10 Euro - der komplette Wagenheber meine ich - aber hier geht ohne ihn gar nix, weil den angebotenenen wagenspezifischen Volkswagen-Spielzeugheber der Freunde kann ich maximal unterm Auto durchwerfen, aber es damit nicht anheben. Also wird der Automobilclub angerufen, und der wechselt das Rad gegen das Reserverad - danke! Immerhin hatten wir kühle Getränke beim Warten ...

Übeltäter: ein fast abgerissenes Reifenventil:
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Es kann weitergehen zu einem weiteren Freund, der passenderweise gerade Urlaub hat und nur 20 km entfernt wohnt, als Mieter in einem alten Bauernhof. Wir dürfen auf der Wiese nebendran übernachten. Oberhalb des Faaker Sees geht der etwas stressige Tag ruhig zu Ende, bei Gulasch und kalten Getränken. Wir ratschen bis in die Nacht, und verbringen diese im und auf dem Auto. Die Nacht im Dachzelt ist viel getestet und ohne Neuigkeiten - aber Paul probiert ganz frisch sein fahrbares Schlafzimmer im Autoinneren aus.

Am Morgen danach:

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Die Nacht war OK, sagt Paul.

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Nach Einkauf beim örtlichen Baumarkt (unter anderem ein Wagenheber und ein Kleinkompressor) und nachdem wir den defekten Reifen reparieren haben lassen und wieder gegen das Reserverad getauscht haben, geht es weiter. Italien ruft!

Kaffee und Eis in Tarvisio, dann wunderbare Siesta am Lago di Predil:

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Bus im Wohnmodus:

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Nach einer Runde schwimmen und einer Stärkung geht es weiter nach Slowenien.

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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon Schlappohr » 18.12.2015 - 18:52

Servus Andreas,
ich freue mich auf mehr! Was mich erschreckt sind die Bilder von dem "kleinen Paul" :mrgreen:
Gruß
Florian
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon Hirvi » 18.12.2015 - 19:45

Hallo ihr Guten!

Sag mal, die Schlafposition von Paul habe ich noch nicht aufgelöst. Sind die Unterschenkel und Füße unter der offenen Heckklappe, oder hast Du zusätzliche Gelenke in den Beinen verbaut?

Ich freue mich auf mehr! :super:

Volker
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon unbemerkt » 19.12.2015 - 07:43

Moin Andreas,

und einen Dank für Deinen interessanten Bericht, ich freue mich schon auf mehr und lerne eifrig - die Ersatzventile bleiben in meiner Ersatzteilkiste und den alten Sperrenkompressor muß ich endlich einmal einbauen.

Der Stuhl vom "kleinen Paul" hat das Mitwachsen aber jedenfalls verschlafen.... :extremlached:

mit lieben Grüßen von Kay, welcher auch nicht mit an die Oberschenkel geschnallten Füßen schlafen will.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 19.12.2015 - 09:56

Servus,
hihihi. Die Füße stehen sozusagen raus.
Ich hab hier mal aufgelöst.

Also weiter: wir kommen spätnachmittags in Slowenien an und stechen nach Kobarid durch. Wir tanken, kaufen einen Reservekanister weil wir die Tankanzeige und den Verbrauch noch nicht gut kennen und da immer gleich Alarm ist, und einen aktuellen Straßenatlas.
Nach Check der fast vollen Camps LAZAR und KORANA in Kobarid fahren wir gerne nochmal retour die paar Km nach Trnovo ob Soci zum Camp TRNOVO - der halbleer ist und außerdem preiswerter. Wir ergattern ein geniales Platzerl im Wäldchen - hängemattentauglich, und sogar in WLAN-Reichweite. Den Stromanschluss sparen wir uns erstmal.

HECKWUNDER ausfahren, Außentisch hinstellen, Dachzelt ausklappen:

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Wenn das HECKWUNDER ausgezogen ist, lässt sich innen eine Pritsche runterklappen die dann der Mittelteil der Liegefläche wird. Der Fußteil ist sozusagen im Schrankraum vom HECKWUNDER, die entsprechende Kiste wandert wie die Kühltasche unters neu entstandene Bett. Ohne Umklappen der Sitzbank ist die Liegefläche 175x62 groß, das reicht noch für unseren Paul. Das ausgefahrene HECKWUNDER kann nicht nur durch eine versperrbare Tür im Heck benützt werden, sondern hat auch eine Gepäckklappe zu den Kisten mit unseren persönlichen Klamotten, und einen ausklappbaren Kochertisch.
Das alles ist natürlich auch von innen zugänglich.

Dann Spieleabend - Dreierschnapsen ist angesagt!

Donnerstag 13.8.

Es ist so fein, dass wir beschließen, hier einen ersten Rasttag einzulegen. Eva geht joggen und ich duschen, Paul schläft einfach. Er hat im Bus sein Jugendzimmer mit Schlafcouch und USB-Strom, jetzt nur noch etwas Ruhe vor den lästigen Eltern und alles ist gut.

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Später: ausgiebiges Frühstück mit Eiern und so. Ein paar kleine Ergänzungen am Bus gehen mit dem passenden Werkzeug gut von der Hand, am Ende des Tages ist das HECKWUNDER und seine Anschlüsse mückendicht. Wir haben uns auch etwas mehr eingerichtet und den Küchentisch aufgestellt.

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Sehr schön ist unser kleiner Badeausflug hinunter zur Bootslandestelle samt Schwimmen in der eisigen Soca.

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Weitere Beschäftigungen: Hängematteliegen und lesen (ich), im Bus absandeln und Musik hören (Paul) und im Sessel lesen (Eva). Und Wäsche waschen, Würstl mit Sterz kochen, mit Nachbarpaddlern tratschen, die uns Milch und Brot mitbringen, denn das Geschäft in Trnovo atmet noch den Geist des Sozialismus . Keine Frischmilch und abends nur hartes Brot ...

Der Plan für morgen steht: wir wollen Slowenien von West nach Ost durchqueren bis zum Grenzfluss Kolpa, denn ein Bericht hier im Forum von Arno (terriblue) hat uns darauf Lust gemacht. Er findet sich auch auf unserem neuen Straßenatlas:

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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 19.12.2015 - 14:43

Nach Kroatien, Fluss und Meer und Sintflut

Freitag 14.8.
Ausschlafen, Frühstück, gemütlich packen. Alles geht leicht von der Hand, jedes Trumm hat seine Box oder einen Platz. Das neue Gepäcksystem macht Spaß, die Sachen sind schnell verstaut und es kann losgehen. Zuerst geht es zum Supermarkt nach Kobarid, gleich bei der Ortseinfahrt. Ein Einkaufsparadies, quasi eine riesige Greisslerei mit integriertem Baumarkt.

Ich nehme das neue Spielzeug in Betrieb: ich hab mir eine GoPro Hero 4 gekauft. Eigentlich für Motorradreisen, aber sie lässt sich sicher auch gut im Autourlaub verwenden. Die Inbetriebnahme ist etwas hakelig ...

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Dann fahren wir am smaragdgrünen Fluss entlang nach Tolmin, weiter ostwärts und über Idrija in die Bela Krajina nach Gradac. Am Weg schöne Gegend, viele nette Dörfer und zwei kurze Erfrischungspausen mit brauchbarem Kaffee.

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Abends kommen wir beim Grenzfluss zu Kroatien an, der Kolpa (in Kroatien: Kupa).
Der erste Campingplatz "Kamp Podzemelj" bei Skrilje hatte sich zwar nett gelesen, ist aber recht voll und zur Hälfte Abenteuerspielplatz mit Hochseilgarten, Musikbeschallung und so. Wir warten ein paar Minuten in der Schlange an der Rezeption und beschließen dann, das Restlicht besser für die Suche nach einem anderen Platz zu verwenden. Und gut so, denn der nächste passt weitaus besser: Ein Wiesencamping am Fluss in Krasinec, locker bezeltet, mit einem kleinen Gebäude für Sanitärs und Rezeption, und am Wasser eine Strandbar wo uns kaltes Karlovacko verkauft wird und man professionell Hufeisen wirft. Neben einem orangen Bulli aus NL mit originaler Westfalia-Einrichtung klappen wir unser Dachzelt auf, und fahren das HECKWUNDER aus. Nach wenigen Minuten ist alles schlafbereit und wir können duschen und eine Runde im Fluss schwimmen gehen.

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Was für ein feiner Tagesausklang, dann noch Jause vor, und eine Runde Kartenspielen im Bus.

Samstag, Feiertag

Der Tag beginnt excellent: die örtliche Bäckerei schickt einen Verkaufswagen vorbei :super:

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Heute ist viel los, Familien treffen sich, und ein Verein hat wohl einen Badeausflug organisiert - der kleine Camping ist auch Badestrand. Tische und Würstlkocher werden aufgebaut. Das ist der Platz:

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Es gibt eine eigene Bahn zum Hufeisenwerfen, und nebendran kalte Getränke an einer kleinen Strandbar. Klasse.

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Wir beobachten das aus der dritten Reihe, weit genug weg um nicht gestört zu werden, lesen und faulenzen. Paul hat gratis WLAN und ist im Bus zufrieden, zeichnet ...

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Am Nachmittag zieht ein Gewitter auf, wir machen alles regenfest mit den paar Planen die wir mithaben; leider ist die neue Dachbox hygroskopisch, und auch das HECKWUNDER wurde noch nicht im Regen getestet.
Wir überstehen einige Regenschauer ganz gut, verlesen die Zeit, kochen Würstl und Sterz. Abends noch eine Runde Schwimmen im Fluss, samt Frisbee. Die heiße Dusche ist fein, der Schlaf tief.

Sonntag

Morgenbilder am Fluss:

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Heute ist von Westen her starker Regen angesagt der ins Landesinnere zieht, also fahren wir an die Küste. In Trogir können wir ein preiswertes Apartment für zwei Nächte buchen, wo wir die Schlechtwetterfront abwarten möchten, und Wäsche waschen. Vielleicht ist es schön genug für einen Altstadtbummel? Noch Reifenluft mit dem Kompressor nachpumpen und gutes Frühstück im Vorzelt. Gegen elf kommen wir trocken los, fahren zuerst der Grenze und am Fluss entlang, tanken nochmal voll inklusive Reservekanister (Verbrauch bei 11,x Liter) und queren dann nach Kroatien, wo es auf kleinen Holperstraßen nach Slunj geht. Vor Plitvice gibt es dort am Fluss Mühlen, Bächlein, Wasserfälle, Gasthäuser. Eine schöne einstündige Mittagsrast, knapp am Beginn der Regenfront:

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Dank Regen-App am Smartphone wissen wir, was uns erwartet - und wann:

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Dann geht es im Regen an den Seen vorbei, wir beheben Kuna, kochen vor der Autobahn noch unter der Heckklappe einen Kaffee weil wir müde sind und keine Ortschaft in der Nähe ist, dann geht es flott aber langweilig in drei Stunden nach Trogir, wo wir bei Starkregen ankommen.
Wir schwimmen quasi die kleine Straße hinunter, in der wir unser Apartment vermuten und nach kurzer Suche auch finden, Google Maps sei Dank. Nur knapp passt der L300 unter das Schattendach vom Parkplatz, dann ist aber der Weg kurz in die ebenerdig gelegene Garconniere.

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Ein paar Plastkboxen reingetragen, und wir haben alles was wir brauchen. Gute Nacht!

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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 19.12.2015 - 19:03

Trogir, Ston und Prapratno

Montag

Morgens eine Regenpause, Frühstück im Garten!

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Vormittags regnet es deutlich weniger häufig, und wir können ein paar regenfreie Stunden in Trogir verbringen, mit Altstadtbummel und Einkauf.

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Ein Starkregen geht runter als wir gerade im Supermarkt bezahlen wollen, Glück gehabt - wir warten den Guss noch im Trockenen ab. Auch eine T-Mobile Internet-Simkarte kann bei einer Trafik (Tisak) erworben werden: 1 Woche Flat-Tarif mit LTE (4G) um 11 Euro! Schwer beladen laufen wir die 900m zurück, wieder ist unsere Straße unter Wasser.

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Der Nachmittag wird dann wolkenlos, gut für unsere Wäsche, ein wenig Gartenleben, und den Bus: Ein Scheinwerferbirndl wird getauscht, Scheibenwischerarm und Fensterkurbel nachjustiert.

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Eine zweite Maschine Wäsche wird erledigt, am Abend noch ein zweisamer Spaziergang in die Stadt, ein Scampi-Kebap und eine Spule Zwirn kaufen. Die Auswahl an Olivenöl ist fast erdrückend.

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Dienstag
Nach gewittriger Nacht ist es vormittags zwar etwas windig aber sonnig. Wir packen auf und ein, sind um 10:30 unterwegs. Tankstop, Kaffee, dann zum Bauhaus nach Split wo wir eine neue Plane kaufen - die Dachbox ist ja nicht dicht.

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Als das geschafft ist geht es weiter auf der Küstenstraße und eine gute Stunde im Stau nach Omis hinein.

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Nach einem Stop beim Camping Danijel geht es weiter, Rast bei einem Picknickplatz:

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Langsam arbeiten wir uns in Richtung Bosnien voran, nur selten sind mehr als 60 erlaubt.

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Nach Kaffeestop am Fluss Neretva dann auf die Halbinsel Peljesac, Einkauf im kleinen Ort Ston und kurz drauf bei einem Gemüsestandl wo es Melone und Tomaten gibt.

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Der Tag endet am Autocamp Prapratno, wo gleich nebenan morgen unser Schiff nach Mljet ablegen wird:

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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon MF » 19.12.2015 - 21:39

Moin

Danke für den Bericht und die Bilder. :super:

Dein Heckwunder ist ja klasse.

Gruß Mario
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon terriblue » 19.12.2015 - 21:42

Hallo Andreas,

alter Schwede ... darum heist es bei euch auch Probefahrt und nicht Reisebericht :mrgreen:

Schöne Bilder, tolle Untertitel und viele Kilometer ...

Gibt es morgen Bilder aus/von Govedari ?

Gruß Arno

... hat den Wiesen-CP gleich gespeichert ...
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 20.12.2015 - 08:30

Guten Morgen,
Govedari haben wir nicht angefahren, das Wetter war leider etwas ... wechselhaft. Da dürfte es gerade ziemlich geschüttet haben :|

Probefahrt, ja - sogar in zweifacher Hinsicht. Wir sind mit dem Gebrauchtneuwagen daheim gerade mal 300 km oder so herumgefahren, davon waren 200 km die Überstellung vom Verkäufer. Haben uns darauf verlassen:

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Und natürlich war der Innenausbau völlig ungetestet und auch nicht fertig - Regen war nicht wirklich vorgesehen diesmal :oops:

Mljet

Mittwoch 19.8.

Nach feiner Dachzeltnacht wird knapp gefrühstückt, um ohne Stress die Fähre am Vormittag zu erreichen. Paul darf separat im Wagen sein Joghurt löffeln, während wir heute ohne Tee und Eierkocherei nur griechisches Joghurt und Kaffee jausnen. So erreichen wir die Fähre und setzen um etwa 45 Euro auf die Insel Mljet über.

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Blick zurück in die Bucht von Prapratno. Netter Campingplatz und schönes Wasser:

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Bei der Überfahrt stellen wir fest, dass wir bald mal zu einem Bankomaten müssten, die sind laut Reiseführer rar auf der Insel. Supermärkte mit besserem Sortiment als in Ston gibt es hingegen gleich zwei auf den ersten paar Kilometern, einer sogar mit Bankomat, der aber außer Betrieb ist. Eine schnelle Internetsuche schickt ins in den Küstenort Polace, wo wir nach längerer Parkplatzsuche Geld abheben und fein mittagessen können.

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Jetzt die Suche nach einem Schlafplatz: beide Campings an der Nordwestspitze sind weitab vom Strand und gefallen uns nicht. Auf dem Weg zur Südspitze erwischt uns das lange erwartete Gewitter, und Stellplatz tut sich auch keiner auf, es sei denn als Notplatz. Immerhin: im Fahrbetrieb ist der Wagen dicht :lol: .

Schließlich landen wir am Autocamp Mungos inmitten der Insel, nahe dem Hauptort. Der ist sehr nett mit schattenspendenden Bäumchen angelegt. Feiner Platz! Es wird eh schon dunkel, und nach Abendessen und einer Runde Karten spielen legen wir uns bald hin. Neben uns ein altes Münchner L300-Wohnmobil, und eine Landroverfamilie aus Italien.

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Blick von der hinteren Tür durch 1,20 Meter Heckwunder ins Jugendzimmer und die Küche:

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Donnerstag 20.8.

Die regnerische Nacht wird mit zugeplantem Heck gut überstanden.

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Dann kommt die Sonne mit Macht raus.

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Vormittags wandern Eva und ich die gut 2,5 km zur Odysseusgrotte, zuerst Schotterstraße und dann einen steilen Felssteig hinunter zum Wasser. Wir haben beschlossen, am AC Mungos einen Ruhetag zu verbringen und erst morgen weiter zu fahren. Paul wollte lieber beim Wagen bleiben, und wir genießen ohne ihn das Bad im kühlen Wasser und die kühlen Getränke bei der kleinen KALYPSO-Bar.

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Was für ein schöner Ausflug!
Den Resttag verbringen wir am Platz, lesend, Wäsche waschend, und so. Spieleabend!

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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 20.12.2015 - 13:25

Peljesac, Adria Magistrale, Omis

Freitag 21.8.
Wir nehmen die Mittagsfähre zurück nach Prapratno aufs Festland, wie gehabt. Eva hatte die Rechnung von der Hinfahrt zur Hand, was den Ticketerwerb erleichterte. Merke: nicht jeder Ticketverkäufer spricht ausländisch!

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Was dann tun auf Peljesac? Nachdem unsere Tochterfamilie erst Samstag nacht anreisen will, können wir noch einen Badeschlafplatz suchen, um den heutigen Nachmittag und morgigen Vormittag dort zu verbringen. Um Orebic herum scheint es laut Internet einige passende Plätze zu geben, wir machen uns auf den Weg. Einkaufen und Tanken steht noch auf der Agenda, Brot und Benzin sind fast aus. Der Weg führt durch reichlich waldbrandgeschädigte Gegend, durch kleine Orte mit Weinverkostung, sogar an einer Tankstelle vorbei, und dann führt die Straße hinunter zur Küste. Im Hauptort Orebic wollen wir einkaufen, und uns dann den passendsten Campingplatz herauspicken, Mitte August sind gute Stellplätze rar.

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An einem Aussichtspunkt einige Kilometer vorher sehe ich im Vorbeifahren ein Schild "Camping Paradiso" nach schräg rückwärts abwärts deuten - der war uns bei der Internetzrecherche entgangen und macht neugierig. Steil geht es bergab und schmal, wir sind wieder froh um den wendigen L300, doch selbst er muss zurücksetzen um die Campingplatzeinfahrt zu erwischen.

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Unten dann ein feiner Platz am Meer, von dem man auf die gewittrigen Inseln Korcula und Mljet hinüberschauen kann. Wir bleiben! Das Benzin ist auch morgen noch knapp, und die Chefin vom Campingplatz gibt uns einen halben Laib Brot ab, was die Übernachtungskosten um 5 Kuna auf 205 erhöht, entspricht etwa 25 Euro. Dafür sparen wir uns den Einkauf, so viel Proviant haben wir noch, um nicht hungern zu müssen!
Badenachmittag! Abends ein SMS von Töchterlein, dass sie doch schon heute nacht losfahren. He - ein Tag früher als geplant? Baden, fotografieren, kochen, lesen, dösen, spielen, Vollprogramm halt.

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Sa 22.8.
Alarm um halb drei, es donnert und windet und wetterleuchtet, das Zelt flattert. Ich ignoriere das zuerst, bin dann irgendwann doch wach genug um aufzustehen und alles zu verzurren, die Dachkiste zuzudecken und so weiter. Anständigerweise regnet es dann auch irgendwann ein paar Tropferl, mehr nicht.

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Nach kurzer Nacht packen wir bei Wind zusammen, ich koche im HECKWUNDER Kaffee, windgeschützt, und wir fahren los, um unterwegs zu frühstücken. Tanken am Weg, Kaffeehausbesuch über Prapratno, weiter die Küste hoch. Eva döst, es geht gut voran.

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Die kurze Fahrt durch Bosnien (20 km) hält uns leider fast zwei Stunden auf, zweimal Grenze mit je 2 km Stau, und dazwischen eine halbe Stunde im Schritttempo durch Neum. Da wäre es wohl doch besser gewesen, man hätte die innerkroatische Fähre genommen vom Nordosten Peljesacs. Das Brückenprojekt wurde ja leider auf Eis gelegt ...

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Oberhalb der Mündungsebene der Neretva:

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Mittagessen bei einer Konoba an der Straße, dann Bankomat und Einkaufen beim großen KONZUM in Makarska. 2800 Kuna können wir abheben pro Tag und Karte, das entspricht knapp 400 Euro.

Schwer beladen mit Wochenvorräten treffen wir in Stanici ein. Hier versagt wieder mal das Navi und schickt uns irgendwelche Stichstraßen runter, wo es das Apartment vermutet. Schließlich rettet uns das Töchterlein und holt uns an der Hauptstraße ab :-)
Das Apartment ist aus der Nähe betrachtet ein Volltreffer, und wir freuen uns alle sehr auf die gemeinsame Woche.

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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon motorang » 20.12.2015 - 15:34

Stanici

Eine Woche im Familienapartment, ein paar Fotos gibt es trotzdem. Stanici ist ein paar km südlich von Omis an der süddalmatischen Steilküste. Das Örtchen besteht großteils aus Apartments, die aber immerhin privat und in liebenswertem Chaos wachsen durften, keine durchgeplante Großsiedlung.
Unser Haus steht in der ersten Reihe und ist vertikal weiter vom Strand entfernt als horizontal, dazwischen nur Pinienwald und eine kleine betonierte Treppe.

Hier sieht man ganz gut was ich meine mit "steil":

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Das Haus, wo wir das Erdgeschoß bewohnen, ist hier:

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Und da geht es zum Strand hinunter:

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Terrassen- und Gartenbilder:

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Unten am Wasser ist meist viel los. Trotzdem: blitzsauber.

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Direkt gegenüber die Insel Brac mit den weltberühmten Marmorsteinbrüchen. Die Steine wurden unter anderem für den Bau des weißen Hauses in Washington, D.C. verwendet.

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Wir genießen die Freuden des Apartmentlebens. Tagsüber wird fallweise die Klimaanlage fürs Wohnzimmer eingeschalten für eine kleine Abkühlung zwischendurch. Zu Fuß für Kleinigkeiten hinauf zu einem der beiden Geschäfte. Zwischendurch schwimmen, was lesen oder im Internet surfen. Und natürlich mit der kleinen Emma spielen, die ihre Spieldecke mit einer erlesenen Auswahl an Spielzeug mit hat. Das Apartment hat Geschirrspüler und Waschmaschine, was die täglichen Pflichten deutlich erleichtert, auch wenn es nicht leicht ist die lärmigen Geräte außerhalb von Emmas Schlafenszeiten laufen zu lassen.
Dienstags fährt die Jugend nach Dubrovnik, neben der üblichen Berühmtheit als Perle der Adria inzwischen auch bekannt als Drehort der Serie "Game of Thrones". Es sind gut 200 km, sie nehmen die Inlandsroute (immerhin zum Teil Autobahn) und brechen früh auf: 7-10 Uhr Hinfahrt und 15-18 Uhr retour.

Eva und ich stehen mit ihnen auf, und machen tagsüber eine kleine Wanderung an der Küste, gleich südlich von Makarska gehen wir eine Dreiviertelstunde von Tučepi hinauf nach Gornje Tučepi, wo wir bei schönem Blick eine dalmatinische Jause genießen.

Am Fluß Cetina entlang, der die Hafenstadt Omis teilt, fahren wir ins Landesinnere und nach Süden.

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Hier kommen wir wieder an die Küste:

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Touristen-Wanderkarte:

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Gerumpel in der Ferne kündet von möglicherweise nahendem Gewitter:

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Also wird der Weg hinunter gestreckten Schrittes absolviert.

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Nachtisch liegt am Weg:

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Der geplante Wagenabstecher auf den Sveti Jure (1700) wird wegen Gipfelwolken abgesagt - keine Fernsicht. Stattdessen überfallen wir nochmal den großen Konzum in Makarska, denn zwei Geburtstage sind zu feiern - ein Geburtstagsessen wird auswärts absolviert und einmal wird gegrillt. Wir dürfen den Grillkamin im Garten verwenden - es gibt Huhn und diverse lokale Hackfleischdinge mit "vica", "cici" und "nici" am Ende, außerdem Gemüse und Würste und Salat.

Die restlichen Tage vergehen faul ... Baden, Lesen, wir haben alle verfügbaren (mitgebrachten) Liegestühle im Einsatz, plus einen Hängesessel und eine Hängematte - und dabei ist Paul auch noch meistens in seinem feinen Einzelzimmer, ungestört von Erwachsenen und ihren Bedürfnissen wie "Schwimmen gehen" und "Regelmäßig was essen" und so. Unten fahren die Ausflugsdampfer vorbei ...

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Hier noch was Geniales: kroatischer Milchkarton mit Füllstandsfenster:

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Abschiedsessen wird ein vorbestelltes lokales Schmorgericht, eine Lamm-Peka. Das ist ein großer Keramikteller mit Deckel, in dem Gemüse und Fleisch direkt in der Glut im Ofenhäuschen langsam gegart werden. Dann ist auch schon die fast autofreie Woche rum, die Enkelchenfamilie fährt wieder heim, und wir räumen das Apartment und suchen uns noch einen netten Campingplatz - wir haben noch ein paar Tage Resturlaub.

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Dominik82
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon Dominik82 » 22.12.2015 - 13:24

Hi,
dein Bericht weckt die Urlaubsvorfreude in mir :super: Danke dafür und auch für die tollen Bilder!

LG Dominik
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon Sam » 26.12.2015 - 11:14

Hallo,

Schöner Bericht, macht richtig Lust auf Kroatien...

Gruss
Sam
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terriblue
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Re: Probefahrt durch Kroatien

Beitragvon terriblue » 27.12.2015 - 12:23

Hallo mein lieber Andreas,

dein Abschlusssatz
"""und suchen uns noch einen netten Campingplatz - wir haben noch ein paar Tage Resturlaub. """
weckte Hoffnung auf noch mehr toller Bilder, Geschichten, Info´s usw.

Falls doch nix mehr kommt :wink: ... vielen lieben Dank für´s mitnehmen auf Probefahrt :super:

Die Insel Mljet habe ich schon in die nächste Tour mit eingeplant.

Ich bin ja absolut kein Fährefan, deine Anmerkung gibt mir nun aber zu denken
"""Die kurze Fahrt durch Bosnien (20 km) hält uns leider fast zwei Stunden auf, zweimal Grenze mit je 2 km Stau, und dazwischen eine halbe Stunde im Schritttempo durch Neum. Da wäre es wohl doch besser gewesen, man hätte die innerkroatische Fähre genommen ... """
Macht das Sinn ? Ist doch sicher Tageszeit/Wochentag-abhängig ?

Gruß Arno
Slow Underpowered Vehicle und ein ProjeGt

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