Reise nach Moskau 1991/92

Wälder, Weite, Moscheen und Basare

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Matthias
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Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Matthias » 07.08.2018 - 10:10

Hi,

hier möchte ich einen Bericht einstellen von einer Reise, die schon lange her ist. Wir haben sie mit unserem ersten Daily gemacht: einem 30.8er „Rundaugenbus“ ohne Allrad. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich Euch das zumuten soll, denn:
Erstens ist der Bericht sehr lang. Ein halber Roman, viel zu lesen. Hört einfach auf, wenn’s Euch zu viel wird.
Zweitens ist er ziemlich persönlich und manchmal sehr emotional.
Drittens gibt es nur zwei halbwegs brauchbare Bilder von der Reise. Warum, weiß ich nicht mehr.

Trotzdem – und schöne Grüße
Matti


Reise nach Moskau
21. Dezember 1991 – 5. Januar 1992

Ein junger Mann aus Moskau – Andreij – kommt nach Bayreuth im Spätsommer des Jahres 1991. Er ist Student der Zoologie an der Lomonossow-Universität, hat Bekannte in Deutschland, auch in Bayreuth eben. Er arbeitet einige Zeit an der Bayreuther Universität, dann im Büro von Franz, mit dem Gisela und ich manchmal zusammenarbeiten. Franz erzählt von Andreij, wir laden ihn ein. Er kommt an einem Abend im Oktober und zeigt uns Dias von seiner Expedition nach Kamtschatka. Wir sitzen zusammen, wir essen, wir mögen uns, und er sagt „You’re welcome“. In Moskau meint er, in Russland.

Herzklopfen beginnt! Nach Moskau! Solange habe ich gen Osten geträumt, solange habe ich keinen rechten Kontakt bekommen. Jetzt sind wir eingeladen. Andreij, das ist mir gleich klar, kann auch der Schlüssel sein für weitere Reisen in der Sowjetunion (oder ist es Russland oder Usbekistan oder Georgien?). Er kennt viele Wissenschaftler, hat in Mittelasien und im Kaukasus geforscht und im fernen Osten.

Zum Herzklopfen kommt ein tiefes Luftholen, und der Entschluß reift schnell: In den Weihnachtsferien werden wir nach Moskau fahren. Fahren mit unserem Bus, der uns bisher nur an die Müritz gebracht hat. Fliegen ist teuer, Zugfahren mindestens ebenso mühsam wie Autofahren, und ich denke, daß wir einiges mitnehmen müssen. Keiner ist so recht begeistert von unserem Vorhaben, alle wissen von der schlechten Versorgungslage in Moskau und einige wissen, wie weit und mühevoll der Weg ist.

In den letzten Tagen vor der Abfahrt bekommen wir Pakete mit Lebensmitteln, die wir mitnehmen sollen und allerlei Päckchen und Briefe und Liebesgaben für Moskau. Wir haben Visa und Versicherungsbestätigungen und jede Menge Deutschmarkscheine und Landkarten und Reiseführer. Wir haben Ersatzteile fürs Auto und 80 l Diesel in Reserve, Petroleum zum Verdünnen des Diesels, Schneeschaufel, Ketten, Werkzeug und eine neue Standheizung für die kalten Nächte. Warme Sachen sind in den Kisten und Koffern, Filzsohlen sind in den Stiefeln, die Schlafsäcke liegen ausgebreitet auf der Schlaffläche – was soll uns noch passieren?

Am 20. Dezember feiern wir ein vorläufiges Weihnachtsfest im warmen Haus und am 21. morgens brechen wir auf – ostwärts!

Der 1. Tag:
Bei Selb fahren wir über die tschechische Grenze nach Asch, von da nach Eger. Und als wir in Eger auf der letzten großen Kreuzung wieder anfahren wollen, reißt das Kupplungsseil. Das hebt natürlich die Stimmung nicht besonders, zumal sich bei der anschließenden Reparatur am kalten Straßenrand herausstellt, daß das mitgenommene Ersatzseil ein zu kurzes Gewinde für die Einstellmutter hat. Wieder Herzklopfen und bei der Improvisation, die nun folgt, kalte Finger, aber nach drei Stunden ein mit abgesägten Gewindehülsen notdürftig verlängertes Seil und Fortsetzung der Fahrt mit sehr wenig, sehr gefühlvollem Kuppeln. Von Eger nach Karlsbad, von da nach Prag – Weite beginnt – Autobahn nach Brünn und weiter nach Zilina, schon lange im Dunkeln und über viel Eis. Schließlich spät in der Nacht hinter Zilina stellen wir uns vor ein hellerleuchtetes Fabriktor, das freundliche Nachtwächter bewachen. Es ist warm im Bus, morgens um vier läuft die Standheizung und wir sind gar wohlgemuth.

Der 2. Tag:
Wenig auf der Landkarte. Über Martin, Kosice und Michalovce zur russischen, nein zur ukrainischen Grenze vor Uschgorod. Kalt ist es an der Grenze und schon längst wieder dunkel. Vorbei an den Lastwagen, die ihre Motoren nicht abstellen, auf den Zollhof. Die Visa sind nicht ganz in Ordnung, denn die Namen der Kinder müssen eingetragen werden, nicht nur die Anzahl. Früher wäre dies vielleicht ein Grund gewesen, einen zurückzuweisen. Ein eifriger Grenzer trägt die Namen nach, die ersten mitgebrachten Feuerzeuge wechseln ihre Besitzer. Nach zwei Stunden rollen wir langsam auf stockfinsterer Straße an Bussen und Menschen vorbei nach Uschgorod hinein. Dort haben wir die Adresse eines Professors für Wirtschaftsgeografie und wir suchen und finden die Wohnung in einem Wohnblock. Wir kennen uns nicht, aber der Empfang ist herzlich und warm. Ein Essen wird aufgetischt, Wodka natürlich und selbstgebauter Wein aus dem Garten. Es gibt viel zu erzählen und zu lachen und wir sind glücklich, nach zwei Tagen Rollen und Dunkelheit wieder wo zu Hause zu sein.

Der 3. Tag:
Der Vormittag vergeht damit, daß in einer schlecht ausgerüsteten Werkstatt in Uschgorod meine selbstgebastelten Schraubhülsen am Kupplungsseil durch Schweißnähte ersetzt werden. Das ist wesentlich stabiler und gibt uns Zuversicht. Aus- und wieder einbauen muß ich das Seil selber – im Schnee. Gisela geht in einen Laden, einen Kamm zu kaufen, denn wir haben unser ganzes Waschzeug daheim liegen lassen.

Ab Uschgorod endgültig werden die Straßenverhältnisse grob. Ganz glatt ist der Belag nun nirgends mehr, meistens gibt es Löcher und Rinnen, ganz schlimm auf Brücken, was man mit der Zeit lernt. Auch daß es Winter ist auf den Straßen der Ukraine, das ist nun nicht mehr zu übersehen. Salz wird nicht gestreut, höchstens mal Sand oder Erde, so daß es immer rutschig ist. In der Nacht gibt es viel Eis auf der Straße und der schwere Bus schlingert ein paar Mal bös. Um 15 h ist es schon wieder dunkel.

Bild

Irgendwann am Abend brauchen wir das erste Mal in der Ukraine Diesel. Wir fahren auf eine Kolchose, denn die haben ja Traktoren und auf jeden Fall saljarka, wie sie den Diesel nennen. Wir finden die Chefs, sie fahren mit ihrem Jeep vor uns her und wir kommen an den großen Tank, an dem zwar keine Zapfsäule ist, dafür aber ein prima Blecheimer. Da war zwar vorher Teer drin oder Farbe, aber die Brocken davon hält das Sieb im Trichter zurück, den wir dabei haben. Der Tank ist voll, was noch im Eimer ist, wird weggeschüttet. Nun werden Adressen ausgetauscht, Feuerzeuge und Kugelschreiber verschenkt, Hände geschüttelt und wir gehen wieder auf die Rollbahn und fahren durch das Dunkel auf schnurgeraden Straßen. Noch weit vor Kiew, in Novograd-Volynski fallen mir auf einem Parkplatz zwischen tuckernden Lastwagen endgültig die Augen zu. Meine Lieben schlafen schon lange.

Der 4. Tag
bringt uns noch immer nicht nach Moskau! Weit weit ist der Weg über Zitomir, durch Kiew, nicht weit an Tschernobyl vorbei auf ungeheuer geraden, immer gleichen Straßen, vorbei an niedrigen Dörfern mit schönen, bunten Holzhäusern. Ein großer Takt verfestigt sich von Birkenwäldern und feuchten Niederungen (da muß man im Frühjahr umherstreifen mit dem Fernglas) und Birkenwäldern und riesigen Feldern und Niederungen und Birkenwäldern. Und dann fällt die Dunkelheit wieder und Gisela liest den Kindern wieder von Timofeij und der Taiga vor und von Tomte und dem Fuchs.

Irgendwann werden Brote von hinten gereicht und Gläser mit Milch. Die Kinder kriechen in die Schlafsäcke und Gisela versucht noch ein wenig zu schreiben, was aber schlecht geht. Wir bekommen wieder Diesel auf einer Kolchose, diesmal aus dem Tank eines Traktors. Im Schneetreiben werden die Eimer in den Tank geschüttet und lange feine Kristalle bleiben auf dem Sieb zurück. Ob das schon das gefürchtete Paraffin ist oder ob es Schneekristalle sind, möchte ich gar nicht wissen. Dann wieder Feuerzeuge, diesmal ein Zehnmarkschein, Händewaschen im Scheinwerferlicht und weiter.

Um ein Uhr nachts ist aus meinem Langmut eine Müdigkeit geworden, die nicht mehr zu besiegen ist, und wir bleiben am Straßenrand hinter einer Polizeistation stehen und knöpfen die Vorhänge hinter die Scheiben.

Bild

Der 5. Tag:
Von Brjansk nach Moskau. Nur noch 350 km, wir sind fast da! Die Stimmung ist gut, die Zahlen hinter dem Wort MOCKBA werden immer kleiner. Die ersten höheren und dann hohen Häuser stehen in den Dörfern, dann kommen die Fabriken und der Flugplatz und mehr Polizeistationen und schließlich der Autobahnring. Wir müssen Moskau halb umrunden bis zum nördlichsten Punkt des Rings. Gisela zählt die Abfahrten mit und wir finden die Dmitrovskoe schosse, der wir nach Norden folgen müssen. Bis wir den richtigen Ort und dann die richtige Straße mit den Datschen, von denen eine Andreij bewohnt, finden, vergehen schon wieder drei Stunden. Längst wieder dunkel ist es, und in dem Haus, das wir für das richtige halten, ist es dunkel. Eine Nachricht findet sich auch nicht. Wir würden so gerne endlich ankommen – aber es soll noch nicht sein. Wir sind niedergeschlagen. Warum ist Andreij nicht da? Die Kinder können es überhaupt nicht begreifen, reden wir doch die ganzen Tage davon, wie gemütlich es bei ihm sein wird. Was nun?

Ich habe eine Telefonnummer in Moskau von Andreijs Mutter und wir wollen anrufen. Also wieder hinüber in den Ort, ein Telefon suchen, in einem Lebensmittelgeschäft, das gerade schließen will, kleine Münzen einwechseln, dann jemand fragen, ob er mir helfen kann. Die Kopeken fallen nicht richtig hinunter, wozu ist der Knopf da? Man muß mit der Faust gegen den Kasten donnern und schreien. Irgendjemand am fernen anderen Ende ruft allo, allo, dann wieder Rauschen. Die Kopeken sind weg. Es klappt nicht. Aber da kommt Valjota. Er kommt aus dem Laden mit einer großen Tasche voller Flaschen und Dinge für das bevorstehende Jolka-Fest. Wir sehen uns an, und er bleibt stehen, als ich ihn um Hilfe bitte. Er stellt seine Tasche auf den Boden und versucht, zu telefonieren. Auch er muß schreien und donnern, aber die gewünschte Verbindung stellt sich nicht her. Valjota ist Offizier bei der Roten Armee. Ich erkläre ihm mühsam unser Problem und er begreift den Ernst der Lage. Er sieht die Kinder im Bus (Milan hält gerade weitgreifende Volksreden aus dem Fenster an die versammelte Kinderschar) und Gisela, die furchtbar erkältet ist inzwischen. Er sagt, daß er seine Tasche nach Hause bringen will und in zwei Minuten wieder kommt. Valjota ist Offizier bei der Roten Armee und er ist in zwei Minuten wieder da. Er geht mit mir zu einem Wachhäuschen, da ist ein Diensttelefon, und nun telefonieren wir richtig nach Moskau. Ein Fernseher läuft in der Stube, Gorbatschow hält seine Abschiedsrede. Valjota redet ziemlich laut mit Andreijs Mutter oder mit Andreij, ich weiß es nicht genau. Er redet laut, weil er ärgerlich ist, daß jemand aus Moskau deutsche Freunde eingeladen hat und nun nicht da ist, nachdem sie viereinhalb Tage gefahren sind. Es stellt sich heraus, daß Andreij gestern oder vorgestern mit uns gerechnet hat (da wären wir auch gerne da gewesen!) und heute morgen wieder nach Moskau zurückgefahren ist. Aber er wird sofort seine Sachen wieder nehmen und in zwei Stunden hier sein! Herzklopfen, Durchatmen. Ich liebe dieses blaßgrünkantige Telefon und die Wachstube im Neonlicht. Und Valjota ist eigentlich mein Freund. Daß mir ein Offizier der Roten Armee einmal aus einer Not helfen würde, daran war früher nicht unbedingt zu denken.
Nun haben wir zwei Stunden Zeit, und da kommt Valjotas Einladung. Es ist völlig klar, daß wir nun zu ihm nach Hause gehen müssen. Also nehmen wir die Einladung an und gehen zu ihm nach Hause! Wir kommen zum zweiten Mal in eine russische Wohnung. Alles ist sauber geputzt und aufgeräumt, eine sehr liebe, sehr blonde Frau mit Namen Raissa kommt soeben nach Hause, hocherfreut über den unerwarteten Besuch, ein Junge springt umher, der Fernseher läuft, warm ist es, und alles wird gut werden. Nun wird ein festliches Essen bereitet mit Pilzen und Wodka und allerlei Köstlichem und wir holen eine Ananas aus dem Auto und ein paar andere Dinge und die zwei Stunden vergehen schnell. Die freundliche Einladung, noch in die bereits eingelassene Badewanne zu steigen, lehnen wir schnöde ab, denn wir wollen nun zu Andreij. Adressentausch, gegenseitige Versicherung, nicht gegeneinander Krieg zu führen, und wir fahren hinüber zur Datsche.

Andreij und Alla sind da. Bald nach uns kommen noch andere, unexpected guests, Freunde aus Moskau. Tee wird bereitet, wir haben zu erzählen und sind endlich da. Um zwei Uhr nachts schlafen wir ein in den dunklen Ehebetten.

Vom 6. bis zum 13. Tag
wohnen wir in der Datsche. Trudawaja severnaja heißt der Ort, ca. 25 km vom Autobahnring nach Norden. Es gibt etliche im Wald verstreute Datschen. Manche sehr herrschaftlich, manche einfacher, alle mit Garten. Angeblich sollen sie von deutschen Kriegsgefangenen gebaut worden sein.

Fast jeden Tag fahren wir nun nach Moskau hinein. Mit Andreij, mit Olga, zu Olga und Ruben, zu Oleg und Alla, auch mit Dima und Natascha. Freunde von Andreij kommen in die Datsche: Kolja, Mischa, zwei Frauen, deren Namen ich vergaß, Sergeij der Autofreak und Artjom, der im Chor singt. Sie kommen und essen und schlafen und wir haben uns irgendetwas zu erzählen, sie schlafen im Wohnzimmer und am nächsten Morgen fahren sie wieder nach Moskau. Wir fahren also auch in die Stadt und laufen in den ungeheuer breiten Straßen umher, auf dem Roten Platz – der ist erschreckend groß, und das Lenin-Mausoleum stört aber wirklich sehr, die rote Fahne ist schon nicht mehr auf dem Kreml, im berühmten Kaufhaus GUM (das heißt übersetzt Staatliches Universal-Magazin), in der Puschkin-Galerie, im Kreml, auf dem Arbat (das ist eine Straße im alten Teil Moskaus, ohne Autos, mit hunderten von Verkaufständen, an denen es hauptsächlich Matrioschkas gibt, die Puppen in der Puppe), fahren Metro tief unter der Erde, nehmen in einem Kafe dünnen Kakao und seltsame Aprikosen- und Zitronenpuddings zu uns und gehen nach Ismailowo. Zweimal sogar.

Ismailowo, da, sagen sie immer, da sei eine „Vernissage“, eine Ausstellung, auf der man viele schöne Dinge sehen und kaufen könne, Schmuck und Volkskunst und Malerei. Na, da konnten wir uns was drunter vorstellen! Wir waren sehr gespannt. Am 30. Dezember fahren wir also mit Andreij in die Stadt, holen an einer Metrostation Alla ab und fahren dann hinaus nach Ismailowo. Ein großer Park ist in der Nähe. Im Osten der Stadt liegt es. Dann finden wir einen Parkplatz und gehen. Wo wird die Vernissage sein? Da sind riesige Hochhäuser, auch ein Hotel mit großen Buchstaben auf der Fassade. Da wird es wohl sein, denke ich. Hoffentlich kann man mit Kindern auf die Vernissage gehen! Es ist aber gar nicht in dem Hotel. Da weiter hinter sind noch große Gebäude. Sie sehen aus wie Ausstellungshallen. Geschwungener Beton, Freitreppen. Sicher ist es da. Es ist aber nicht da. Neben dem Beton sind kleine Bäume, ein wenig Gebüsch, Zäune, Wege. Und da ist die „Vernissage“, die Ausstellung. Im Freien hunderte von kleinen Ständen, meist nur ein kleines Tischchen, oft auch nur ein Stück Zeitung auf dem Boden, auf dem die Dinge ausgebreitet sind. Was gibt es? Kunsthandwerk in Mengen aus Holz, die Matrioschkas, die bemalten Dosen, Schmuck, Sachen aus Mittelasien, Textilien, Glas, alte und neue Ikonen, einige davon sehr sehr schön, Trödelkram, Lederschnüre, Hundegeschirre, Bücher und Zeitschriften, einen Quelle-Katalog von 1979, kleine Stände mit zwei, drei Wodkaflaschen, ein paar mit Champanskoe, einen jungen Hund in einer Tasche gegen die Kälte, eine Jazzband dazwischen, die „O when the Saints go marching in“ spielt, dann Häkelarbeiten, Spielzeug, gebratene Hähnchen, Kaviarbrote aus Plastik, Werkzeuge, Filzstiefel, kleine Möbel. Die Wege sind Eisbahnen, auf denen sich die Besucher dieses Marktes schlurfend und drängend bewegen, es sind tausende da. Eiskalt ist es, die Kinder sind zu leicht angezogen, denn am Morgen war das Wetter trügerisch mild. Als wir alle durchgefroren sind, gehen wir endlich. Wir haben viel zu wenig gekauft, es gab zu viel zu sehen.

Am nächsten Tag kommen wir noch einmal, aber es sind nur wenige Stände da und im Schneetreiben sind die Köstlichkeiten gar nicht recht zu sehen. Ismailowo, fast schon ein Grund für sich, noch einmal nach Moskau zu fahren.

Am Samstag, den 28. Dezember begleiten uns Andreij, Oleg und Alla nach Sagorsk. Sagorsk heißt heute gar nicht mehr Sagorsk, es heißt wieder wie früher Troiza Sergeijewa Lawra und ist das Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. Es liegt außerhalb von Moskau, so um die 50 km nach Nordosten. Durch Birken- und Kiefernwälder geht die Straße, übrigens eine der besten in ganz Russland, erst vor zwei Jahren von deutschen Firmen gebaut. Dann auf einer Anhöhe der Klosterkomplex. Ein ganzer Wald von Zwiebeltürmen, Kirchen, Kapellen, der Palast des Metropoliten, Refektorium, Bäume, eine hohe Festungsmauer um alles. Blauer Himmel, Schnee, Krähen in den Bäumen, dann die kleine Tür zur Dreifaltigkeitskirche mit dem Sarkophag des Klostergründers Sergius, der im 14. Jahrhundert lebte. Die Farbe wechselt zu honigzellengelb, es ist dämmrig und warm. Viele Menschen sind in dem hohen Raum. Es gibt einen Vorraum, dort sitzt ein Mönch und nimmt Zettel entgegen, auf die die Besucher die Namen derjenigen schreiben, für die am Abend gebetet werden soll. Durch einen Torbogen gehen wir in den Hauptraum und sehen die Ikonenwand, sehr hoch, sehr berühmt und wahrhaftig unerhört schön. Rechts in der Ecke steht der Sarkophag, mit Gold beschlagen, mit einem goldenen Baldachin. Es sind viele Menschen im Raum, Frauen singen mit heller Stimme und mit großen, sehr östlichen Pausen zwischen den immer gleichen Strophen. An der rückwärtigen Wand ist eine Reihe von Bänken, nein Sitzen. Darin hocken, kauern, sitzen alte Weiblein, manche ganz zusammengesunken und eingeschlafen in der Seligkeit dieses Raumes. Die meisten Menschen bewegen sich, gehen nach vorn zum Sarkophag und zur Ikonostase und küssen immer wieder voller Inbrunst und mit Dutzenden von Bekreuzigungen die immer gleichen, ganz blanken, leuchtenden Stellen. Kerzen werden angezündet, die zu kurz gewordenen ausgeblasen.

Es ist ein Ton da von den Worten und Schritten und Gesängen, ein Grundton des Menschengeschlechts, der Kammerton all unseres Fühlens. Ich weiß nicht, schnürt es mir die Kehle zu oder geht mir das Herz auf, wird mir dunkler oder heller? Alles zugleich und sehr stark!

Nun gehen wir wieder in die Kälte und über die Schneewege und wir gehen in ein Spielzeugmuseum mit einem illustren Gemisch von Spielzeug aus aller Welt und allen Zeiten. Die Kinder kommen kaum nach mit Schauen und Zeigen und Staunen. Eine Matrioschka mit 15 Teilen ist zu sehen. Als wir herauskommen, ist es schon wieder dunkel und wir gehen noch einmal ins Kloster, denn es soll eine andere Kirche geöffnet sein, und die wollen wir noch sehen. Es ist aber nicht nur die Kirche geöffnet, sondern es steht der Beginn eines Gottesdienstes kurz bevor, und wir gehen hinein und stellen uns weit nach vorne zum Gold. In dieser Ikonenwand ist die Tür geöffnet und man sieht in den Altarraum und auf ein großes Christusbild. Eine grandiose Inszenierung, die Brüder Asam hätten hier noch lernen können. Der große Raum, der eigentlich der Speisesaal ist, füllt sich schnell mit Besuchern, nein mit Gläubigen. Priester mit goldenen Gewändern und ungeheuer ernsten Gesichtern laufen vorne umher. Auch Mönche mit schwarzen Gewändern und steifen Hüten. Sie verschwinden alle in einer kleinen goldenen Kammer. Nun verdichtet und ordnet sich das Umherlaufen, ein Priester und der Chor beginnen zu singen, große Kerzen werden vor der Ikonenwand hin und her getragen, zwei Weihrauchverteiler umrunden den ganzen Raum mit der Gemeinde und der Gottesdienst, dessen Regeln wir nicht kennen, hat begonnen.

Wieder entsteht ein Takt, ein großer Rhythmus. Kein Gleichtakt, eher ein Auf und Ab, ein Stärker und Schwächer. Es wird gesungen und gebetet und gelesen, mal fern im Altarraum, dann vor der Ikonenwand und nahe bei uns. Auch von hinten, ich habe den Eindruck, daß von da die Namen von den Zetteln verlesen werden. Es ist eine Zeremonie ganz aus Gold und Filigran und Ornamenten. Wir verstehen sie nicht oder eigentlich doch, denn es sind viele sehr einfache Symbole in all der Kompliziertheit: das Tor in der Ikonostase wird geschlossen, ganz fern hört man einen im Altarraum beten. Der Chor antwortet ihm und vermittelt zu den Gläubigen und zu dem Mönch, der aus dem großen heiligen Buch liest. Dann wird das Tor wieder geöffnet, aber nicht gleich. Dann wird mitten durch die Gemeinde ein langer Teppich gerollt und die ungeheuer ernsten Priester schreiten auf ihm und verschwinden aus der Kirche. Bald kehren sie jedoch wieder zurück und der Teppich, der ihre Füße vor dem gemeinen Boden bewahrt, wird wieder eingerollt.

Ich überlege, ob es gut ist, sich mit der Lithurgie dieser russisch-orthodoxen Gottesdienste zu beschäftigen, da tritt eine Art Pause ein, ein erster Abschnitt scheint zu Ende zu sein, und Andreij kommt von hinten und sagt, wir könnten jetzt gehen, wenn wir wollen, denn es würde noch bis morgens um 4 dauern. So gehen wir hinaus, meine Arme sind lahm, denn Milan hat eineinhalb Stunden auf ihnen geschlafen und er wurde vor Seligkeit immer schwerer dabei.

Es bleibt etwas zurück von uns in diesen Herzkammern, bei der Rückfahrt nach Moskau denke ich daran, daß es mich noch nie ergriffen hat in einer unserer Kirchen, vielleicht ein Zittern beim Abendmahl, aber die Sehnsucht nach dem Glaubenkönnen wurde nie gestillt.

Am 14. Tag
morgens um halb neun beginnt unsere Heimreise. Wir sind, nach den Mühen der Hinfahrt, entschlossen, doch über Polen zu fahren. Bis Smolensk gibt es viel Schneegestöber und soviel Sand auf der Straße, daß die Farbe von den Radmutterkränzen der Hinterräder wie von einem Sandstrahlgebläse abgeschliffen wird. Die Geradlinigkeit und die Dimension der Straße ist noch extremer als bei der Hinfahrt. Es geht schnurgerade über sanfte Hügel. Einen ganzen Tank kann man leer fahren, ohne einmal zu schalten. Nun ist der Diesel wieder ein Problem. Mit den Kolchosen klappt es nicht so recht, aber wir finden eine Tankstelle, die Diesel verkauft – 2 Rubel pro Liter, das sind für uns etwa 3 Pfennige. Es geht über Minsk nach Brest, die klassische Route nach oder von Moskau. An der Grenze in Brest sind wir nach Mitternacht, das große Eisentor ist geschlossen und wir schlafen davor unter einer Laterne.

Der 15. Tag:
Zwei Stunden Grenzformalitäten, was eine gute Zeit ist. Die Bestimmungen werden locker gehandhabt, nicht mehr auf allen Mützen ist die Sichel mit dem Hammer zu sehen. Wir erregen keinen Verdacht und werden freundlich behandelt. Daß wir kein Visum für die Strecke haben, interessiert scheinbar keinen. Auch eine fehlende Ausfuhrbescheinigung für den Bus ist kein Grund, uns zu ärgern. Nun fahren wir durch Polen, nicht weit weg von Masuren und dem Bialowieza-Urwald, wo wir doch schon so lange einmal hin wollten. Aber wir müssen heim, die Schule beginnt wieder, und noch wissen wir nicht, wie die Strecke sein wird. Also fahren wir, ohne Probleme, nach guter Beschilderung über Warschau und Breslau durch Polen und sind um Mitternacht an der deutschen Grenze in Görlitz. Dort endlich ärgert uns ein Zöllner, ein deutscher natürlich, der uns für den Diesel in den Kanistern Zoll berechnet. Aber das war schon immer so auf weiten Reisen: die deutsche Grenze bei der Heimfahrt ist die schlimmste. Hinter Dresden an einer Autobahnraststelle verbringen wir die letzte Nacht.

Am 16. Tag
am späten Vormittag biegen wir zu Hause ein, finden Schnee im Hof und ein kaltes Haus. Trotz Kälte: Es gibt kein anderes Haus, das einen so freundlich empfängt nach langer Reise, das die Trennung und die liebevollen Blicke auf so viele andere Häuser so schnell verzeiht und das einen gleich so heimlich und traulich empfängt wie dieses.



Weihnachtswünsche meiner Eltern

Weihnachten 1991

Ein herzlicher Gruss zur Weihnacht Euch allen Lieben! Nehmt die Wärme Eures Hauses und Eurer Herzen mit auf die lange Reise, Auch dort, wo Ihr eingeladen seid, wird es Menschen geben so wie Ihr: Warmherzig, klug und voller Zukunft. Wir wünschen Euch viel Freude und gute Erlebnisse.

Ihr fahrt in ein Land, das für mich einst „Feindesland“ war – kalt, abweisend und voller Gefahren. Von seiner Schönheit haben wir wenig gesehen, die guten Leute, die es auch dort gab, kaum erlebt. Wir waren „Frontschweine“, ausgeliefert der Härte des Kampfes, der Härte der gefrorenen Erde und dem Zwang zu Sieg und Überleben, der wenig Raum lässt für die wahren Werte des Lebens.

Und es war Schicksalsland: Über Kampf und Sieg, über den vermeintlichen Triumph gut bedienter und funktionierender Waffen bis hin zu der allmählich dämmernden Erkenntnis von der Sinnlosigkeit dieses Tuns: Tod und Verderben, Verlust von Freunden und dem Vertrauen in eine angeblich so wertvolle „vaterländische“ Aufgabe. Im Herzen noch die Verse von Liebe und Schönheit und die Hoffnung auf ein erfülltes Leben. Und dann der Verlust der Beweglichkeit, das Ende der Unversehrtheit und die unsäglichen Schmerzen.

Aber – das Versöhnliche hat sich eingestellt, hat längst die Oberhand gewonnen. Die Bitterkeit ist verflogen. Neuer Mut hat sich entwickelt und die Freude ist wiedergekommen – und auch die Liebe und die Schönheit – und ein erfülltes Leben obendrein an der Seite einer geliebten Frau, Euch guten Kindern und den hellwachen Enkeln.

Und nun fahrt Ihr in dieses grosse Land, eingeladen von Freunden. Ich will Euch sagen, wie glücklich ich bin über diese Art der Wende. Sagt’s auch den Jungen dort, die offensichtlich klüger sind als wir es damals waren oder sein konnten. Und sagt’s auch den Alten, die wohl auch längst die Versöhnlichkeit in ihren Herzen tragen.

Anbei eine kleine Wegzehrung für die grosse Fahrt. Und die Reisekasse aus gutem Holz möge sich immer wieder füllen, wenn wichtige Wege nötig oder ratsam werden.

Gott schütze Euch auf allen Euern Wegen!
Euer oller Vater


Seid lieb umarmt zur Weihnacht – Weihnacht in einem fremden und so fernen Land Land – es war eine gute Idee – kommt gut an – viel Freude dort – und kommt heil wieder zurück – Auch ich will sagen: Gott schütze Euch!

Eure Mutter
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Crazy.max » 07.08.2018 - 12:29

Hallo Matti,

mir fehlen die Worte, ich habe alles gelesen und bin begeistert. Die Fotos passen so richtig in diese Zeit, geprägt von recht trostloser Optik und dunkler Vergangenheit im Sinne von Wissen. Ganz so, wie ich es 1989 noch in der DDR erleben durfte als ich dort zu Besuch war.

Ich freue mich für Dich das Du eine doch sehr ursprüngliche Erfahrung gemacht hast, danke das Du den Mut gefunden hast uns diese Geschichte zu erzählen.
Der versöhnliche Brief deines Vaters spricht Bände, sollten sich doch grade jetzt wieder mal Leute daran besinnen um nicht auf dumme Gedanken zu kommen.

Vielleicht hast Du ja doch noch ein paar "unbrauchbare" Fotos ? Mich würden die doch sehr interessieren. Wobei ich das auch wieder gut finde das man mehr lesen muss und nicht nur Bilder in den Raum wirft.

Olaf - freut sich über diese "Weihnachtsgeschichte" die sehr gut die Hoffnung auf die Zukunft fühlen lässt.
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Beda » 07.08.2018 - 15:33

Lieber Matthias,
danke für die Abkühlung.
Wir waren im Sommer 1991 in den Pyrenäen unterwegs.
Zurück zuhause stellten wir fest, daß der Warschauer Pakt sich zwischenzeitlich aufgelöst hatte.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Ulrike » 07.08.2018 - 21:53

Lieber Matthias,

Vielen Dank für Gänsehaut bei 30°C!
Du hast uns ja schon manche Episode von Fahrtagen dieser unglaublichen Reise erzählt...
Die Worte von deinem Vater beeindrucken mich sehr, ebenso die überwältigende Gastfreundschaft der Russen.

Liebe Grüße
Ulrike
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon unbemerkt » 08.08.2018 - 09:49

Hallo Matti,

hab einen großen Dank - kein Wort zu viel, wunderbar geschrieben.
Ich glaube wir können mehr solche Berichte brauchen.

Auch der Brief des Vater hat mich sehr beeindruckt, macht er doch wieder einmal deutlich, daß wir im Umkehrschluss durch unsere individuellen Reisen und vielfältigen Auslandsbekanntschaften etwas bewirken können - Völkerverständigung gelebt werden kann.

mit Dank und Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon terriblue » 09.08.2018 - 21:03

Hallo Matti,

hoffentlich brauchst du nicht für jeden Reisebericht sooo lange ...

Die älteren unter uns kennen ja noch Grenzkontrollen, fahren nach Landkarte,
Kommunikation ohne ständige Erreichbarkeit, Verständigung ohne Übersetzerapp,
Tankstellen mit Öffnungszeiten und Abenteuer.

Also, richtiges Abenteuer.

Obwohl es vielleicht nicht deine abendteuerllichste Reise war ?!?

Vielen Dank für die vielen Zeilen .

Ich erinnerte mich sofort an die Worte über deinen Vater, neulich bei dir.

Liebe Grüße

Arno
Slow Underpowered Vehicle und ein ProjeGt
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon M1009 » 14.08.2018 - 16:11

Beda hat geschrieben:Zurück zuhause stellten wir fest, daß der Warschauer Pakt sich zwischenzeitlich aufgelöst hatte.


Moin,

wir waren im Oktober / November 1989 in der Sowjetunion. Mit einem Barkas, kennt sicher keiner von Euch... :grin: ... 50PS im Zweitakt.... :super:

Losgefahren in der DDR. Wiedergekommen in einem sich aufloesenden Staat.

Ansonsten.... Super Bericht!

Gruss

Jens
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Timo TA93 » 14.08.2018 - 17:16

Moin,

ich kenn den guten alten B1000 natürlich noch, bin doch ein gelernter DDR-Bürger :coolman: :lachen: :huepfen:
Grüße
Timo TA93

Der immer für "Oberförster Pudlich" gehalten wird...
M1009
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon M1009 » 14.08.2018 - 18:25

Moin

aus Koenigsstein/Sachsen?

Gruss

Jens
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Hirvi » 14.08.2018 - 19:34

Hallo Matti!

DANKE!


OT: Ich kenne als Wessi auch noch den Witz mit dem Barkas, aus dem drei Polizisten aus gestiegen sind. :super:

Ganz so hoch war die Mauer zum Glück nie. :extremlached:

Nachtrag:
Sorry, das kann man jetzt auch falsch verstehen, aber so ist es nicht gemeint. Für manche war die Mauer leider doch zu hoch.
Diese sollten nicht vergessen werden.


Es grüßt

Volker
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Timo TA93
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Re: Reise nach Moskau 1991/92

Beitragvon Timo TA93 » 14.08.2018 - 21:31

Moin Jens,

Antwort ist ja. Sind wir uns schon mal persönlich begegnet?
Weiter per PN, wird zu sehr offtopic.
Grüße
Timo TA93

Der immer für "Oberförster Pudlich" gehalten wird...

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