Pajero L044, eine Lebensaufgabe

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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 27.01.2015 - 16:25

Hallo

Ich stehe wieder vor einem komischen Problem.

Ich habe die Bremsbacken hinen getauscht und laut Aleitung alles eingestellt.

Die Trommelbremse hat ja eine automatische Nachstellung.

Leider ist der Bremspedalweg zu groß. Wie lange dauert es ca. bis sich die Bremse von alleine nachgestellt hat?
sind das 50-100 Bremsvorgänge?

oder sollte es schneller gehen?

Die Bremsen sind entlüftet und das Pedal sinkt nicht ab.

danke
LG
konrad
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 10.09.2015 - 20:31

Hallo

Ich melde mich mal wieder wegen meinem Pajero.

Er leistet sehr gute Dienste und macht sehr viel Spaß und immer wieder Arbeit.


Das Volumen meines Bremskraftverstärkers schein sich immer beim Drücken des Bremspedals zu verändern. Er wird sozusagen aufgeblasen.
Man sieht deutlich, dass der Hauptbremszylinder gute 5mm nach vorne wandert.

Habt ihr eine Idee was sein kann, ist der Bremskraftverstärker am Ende, also Materialschwäche?
Die Bremskontrollleuchte leuchtet hin und wieder auf, die Flüssigkeit passt.

danke euch

LG
Konrad
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Beda » 12.09.2015 - 16:49

Hallo Konrad,
der Bremskraftverstärker arbeitet mit Unterdruck, kann also nicht aufgebläht werden.

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https://www.youtube.com/watch?v=5BfzECAzlJ0
Aber mechanisch wird die Pedalkraft auf den Hauptbremszylinder übertragen.
Eine gewisse elastische Reaktion des Gehäuses ist da ganz normal.
5mm klingt viel, könnte aber normal sein.
Vergleich mal mit irgendeinem anderen Fahrzeug!
Eine Schwächung des Gehäuses durch Korrosion halte ich für ausgeschlossen.
Zur Sicherheit kannst Du den Unterdruckanschluß lösen und nachsehen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 15.09.2015 - 14:58

Hallo

danke dir, der Hinweis bei anderen Autos zu schauen war Goldes wert.

Bei unserem Zafira und Mondeo dehnt sich der Bremskraftverstärker auch aus.

LG
Konrad
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 15.09.2015 - 15:00

Hallo

Mein Pajero hat Zuwachs bekommen.

Ich habe mich für einen Eriba Puck entschieden.
Um ehrlich zu sein hab ich nur das GFK Dach verwendet, alles andere wurde 20 Monate lang von Grund auf neu gemacht :kopfgegenmauer:

Vor einem Monat hat er die Einzelabnahme problemlos bekommen :huepfen:

mal einige Bilder
Der Elektroblock befindet sich neben dem Portapotti
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das Waschbecken hat mich einige Nerven gekostet, weil das Loch im Waschbecken für einen Einhandmischer mir Warm- und Kaltwasser vorgesehen war und diese 10mm mehr im Durchmesser hat. Ich habe mir zwei Adapterscheiben aus Edelstahl Lasern lassen und dadurch war es möglich meinen Kaltwasserhahn zu verschrauben, vorher ist er einfach durchs Loch gefallen.
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Die fertige kleine, aber feine Küche
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der 49 Liter Wassertank befindet sich neben dem rechten Radkasten
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Die Sitzgruppe ist mittlerweile auch schon fertig uns sorgt für ein wenig Kontrast zu den grauen Möbeln
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Die Bettlänge ist leider zu gering und wird mit ganz wenigen Handgriffen um 25cm auf 2m verlängert.
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Die Unterkonstruktion ist seitlich zum Wegklappen
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und fertig, hier passt die die dritte Lehne hinein
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Die erste Ausfahrt ging zum Offroad Trucks Austria Rodeo in Erzberg mit mehr als 1000 Teilnehmen und über 3000 Zuschauer
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Die zweite führte uns durch unbefestigte und freigegebene Straßen in Österreich.
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LG
Konrad
Zuletzt geändert von Soundbypabi am 16.09.2015 - 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon MF » 15.09.2015 - 15:11

Moin

Der sieht super aus. :super:

Der Innenausbau, wie geleckt. :grin:

Das grün ist nicht meins, aber sonst. :respekt:

Gruß Mario
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Hirvi » 15.09.2015 - 16:11

Hallo Konrad!

Tipp Top :super: Das Grün ist total meins und der Rest ist Wohnkultur technisch auf die Spitze getrieben. :respekt:
Ich hoffe der Mario mag mich jetzt noch. :extremlached:

Ganz positiv neidisch und begeistert grüßt

Volker
Zuletzt geändert von Hirvi am 15.09.2015 - 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon MF » 15.09.2015 - 16:38

Hallo

Hirvi hat geschrieben:Ich hoffe der Mario mag mich jetzt noch. :extremlached:




Aber immer doch. :grin:
Wer Rusty von innen kennt weiß ja eh wie du zu grünem Teppich stehst. :wink:

@Konrad: Schön und erwähnenswert finde ich auch das
du am Wohni die selben Naben mit den selben Felgen des Zugfahrzeug montiert hast. :super:

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 15.09.2015 - 19:26

Hallo

danke euch. :huepfen:

Die Achse war eine Sonderanfertigung von Knott mit dem selben Lochkreis wie der Pajero.

Ich erspare mir dadurch ein Ersatzrad für den Wohnwagen und komme auf die gleiche Spurweite wie der Pajero.

LG
Konrad
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon pcasterix » 15.09.2015 - 22:03

Hi Konrad,

ein fast perfekter Neuaufbau eines Puck :super:
Offensichtlich habt ihr den Grundrahmen aus Vierkantrohr wahrscheinlich restauriert und komplett neu beplankt. Der Neuaufbau sieht besonders innen tatsächlich sehr gelungen aus.

Leider auch etwas hoffentlich konstruktive Kritik:

Tatsächlich ungebremster Anhänger ?
Die Rücklichtleiste mit dem Kennzeichen in der Mitte gefällt mir nicht so gut und nimmt dem Puck irgendwie seinen ursprünglichen Charakter.

Grüße
Peter, hat inzwischen unseren Offroad Puck sehr behutsam auf LED Rückleuchten umgestellt, Bilder folgen.
V60 Classic Bj. 05 auf 33" und Samurai Cabrio ( Allradkermit ) Bj. 87, Geländewohnwagen Eriba Offroadpuck Bj. 87 ( Umbau 2012 )
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 16.09.2015 - 06:52

pcasterix hat geschrieben:Hi Konrad,

ein fast perfekter Neuaufbau eines Puck :super:
Offensichtlich habt ihr den Grundrahmen aus Vierkantrohr wahrscheinlich restauriert und komplett neu beplankt. Der Neuaufbau sieht besonders innen tatsächlich sehr gelungen aus.

Leider auch etwas hoffentlich konstruktive Kritik:

Tatsächlich ungebremster Anhänger ?
Die Rücklichtleiste mit dem Kennzeichen in der Mitte gefällt mir nicht so gut und nimmt dem Puck irgendwie seinen ursprünglichen Charakter.

Grüße
Peter, hat inzwischen unseren Offroad Puck sehr behutsam auf LED Rückleuchten umgestellt, Bilder folgen.



Beim Rahmen ist nichts beim Alten geblieben, alles wurde verstärkt.
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genau so schaut der Unterboden aus :grin:

Ich hatte davor einen gebremsten Eriba Familia und im Gelände ist die Rückfahrautomatik ungeeignet, weil sie immer bremst.
Einen Randstein mit einem gebremsten Hänger hoch zu fahren ist unmöglich, bei mir problemlos.

Der Puck wiegt nur 545kg :super:

LG
Konrad
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Sven » 16.09.2015 - 12:19

Hallo Konrad,

wow, schönes Gespann.

Gut zu wissen, dass man alles renovieren kann und dass es sich lohnt, mein Puck ist irgendwie in letzter Zeit arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Grüße
sven
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Soundbypabi » 11.10.2015 - 09:42

Hallo an die Spezialisten

Ich spiele mich mit dem Gedanken meinen Pajero zu einem Wohnmobil umzubauen.

Ich würde daher einen Rahmen von einem Pajero mit einem langen Radstand verwenden und alles nach der B-Säule abschneiden.

Funktioniert es so einfach, dass ich alles 1:1 von meinem Pajero für den neuen Rahmen verwenden kann?

Mir ist klar, dass ich eine neue Kardanwelle für die Hinterachse und längere Leitungen und Kabel benötige.

danke und LG
Konrad
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon Jero V6 » 11.10.2015 - 10:49

Grüß dich,

willst du wirklich den schönen Pajero auseinanderschneiden??

Der Zustand ist nahezu original und traumhaft, sowas gibts fast nicht mehr. Bitte überdenk deine Entscheidung nochmals genau, ich würde dir eher zu einem langen L040 raten.

Justin
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Re: Pajero L044, eine Lebensaufgabe

Beitragvon unbemerkt » 11.10.2015 - 11:32

Moin Konrad,

ein ehrgeiziges Projekt, und wenn man es recht bedenkt, nach Deinem schönen Puck-Aufbau eine folgerichtige Weiterentwicklung. :respekt:

Um ehrlich zu sein, bin ich regelrecht ein wenig neidisch, daß Du diesen Einleitungssatz schon so schreiben kannst.

Auch ich gehe schon lange Zeit mit ähnlichen Gedanken schwanger und habe mich schon viel auf Ausbauerseiten rumgetrieben und mit den entsprechenden Herren geklönt.

Unabhängig von der Materialwahl gibt es im großen und ganzen zwei Herangehensweisen.

Nennen wir die Lightversion, jene bei welcher das Unterteil der Heckpartie bis zu den Fenstern einfach drunter bleibt um die großen statischen Probleme der Anpassung zum Vorderwagen im Zaum zu halten. Diese Einsteigerstufe willst Du offensichtlich gleich überspringen und zu den Hardcoreaufbauten über gehen.

Die Hardcoreversion (mit konsequentem Durchschnitt bis zum Rahmen) kann eigentlich wieder in zwei grobe Versionen unterteilt werden.

Einmal die Variante der elastischen Verbindung, bei welcher das Rahmenspiel eben elastisch vom Hinterteil zum Vorderwagen abgetragen werden soll. Als ehemaliger Wohnkabinenfahrer bzw. Besitzer eines durchgehenden Dachgepäckträgers auf einem L200 kann ich Dich nur warnen, daß die Rahmenverwindungen unglaublich sind und man an dieser Stelle die Probleme keinesfalls unterschätzen darf. Zwei Zentimeter Spiel in alle Richtungen sind allemal einzuplanen.

Zum anderen gibt es die Möglichkeit der festen Verbindung vom Vorderwagen zum Ausbauteil, bei welcher die meisten Profis versuchen, die Horizontalträger des Wohnbereiches weitestmöglich in den Vorderwagen zu verlängern. Diese Variante ist nicht weniger anspruchsvoll, aber womöglich hast Du Dich schon mit der Problematik auseinander gesetzt und eine Entscheidung getroffen.

Klar kannst Du einfach die Karosse des L040, mit den von Dir genannten Zusatzaufgaben, auf einen Langrahmen übernehmen. Ich gebe jedoch zu Bedenken, daß Dich der Einzelkauf der notwendigen zusätzlichen Komponeten schnell mehr kosten kann, als die Besorgung eines kompletten Trägerfahrzeuges. Die Nützlichkeit eines zusätzlichen Ersatzteilträgers sei hier ebenso erwähnt.

Vor das gleiche Problem gestellt (ich habe ja auch zwei Kurze) will ich die Zeit abwarten, bis ein Langschiff am Tor um Einlass auf den Mitsubishignadenhof bittet.

mit lieben Grüßen von Kay, welcher sich an Deinem Projekt sehr erfreut und Dir schon einmal gern jedwede Zusammenarbeit anbietet.

PS: Unsere Erfahrungen mit der Verzinkung des Rahmens (hier ein alter Range Rover) sind gut, wobei sich der Verzinker mit der Verzugproblematik durchaus auskennen sollte. Auch würde ich den Rahmen danach komplett farbgebend beschichten, um unabhängig von mehr als 60 % besserem Rostschutz, die Diskussionen mit dem TÜV-Mann gleich im Keime zu ersticken, aber offensichtlich hast Du nach dem Puckaufbau auch da schon geeignete Kontakte und Erfahrungen.

Also, Hut ab, :respekt: und ich freue mich auf Dein großes Projekt.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6

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