Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

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Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon unbemerkt » 27.09.2013 - 11:03

Hallo allerseits,

endlich habe ich es geschafft. :huepfen:

Nach 14 glücklichen Jahren mit meinem feuerroten Spielmobil, welches seinerzeit einen L040 V6 ersetzte, war es Zeit für etwas Neues.

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Der L200 mit der Explorerkabine hat mich über die Jahre derart beglückt, daß weder Frauchen noch ich bereit sind, ihn vorschnell weg zu geben, obwohl wir es uns eigentlich nicht wirklich leisten können, alle Autos zu behalten. Aber "Herr Schmidt" der L040 steht ja auch noch im Hof.

Was sollte es nun aber "Neues" werden? Schließlich hat mich der L200 nie im Stich gelassen und die Anzahl seiner "kleinen Macken" ist so überschaubar, daß es eigentlich keinen Grund gibt sich zu trennen. Auch ist es mir gelungen die Eisenoxidumwandlung soweit in Grenzen zu halten, daß dem Fahrzeug durchaus 10 weitere Jahre täglicher Nutzung zuzutrauen wären.

Leider darf ich ja nun aber mit dem Fahrzeug, Dank der Umweltbemühungen unserer Regierung, nicht mehr in diverse Innenstädte und der 4D56 mit 99PS hatte es auch nicht immer leicht mit großem Anhänger und Baustellenbeladung.
Ein Auto, an welchem ich wegen elektronischer Überfüllung nicht mehr selbst schrauben kann, verbietet sich von selbst und die Herstellermarke zu wechseln wüsste ich keinen triftigen Grund.

So war relativ schnell ein Pickup mit V6 gefunden, in England wurden die Fahrzeuge relativ häufig unter dem Namen Triton verkauft.

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Ich selbst habe wenig Probleme mit den Rechtslenkern und wollte mich fix an diverse Umbauten und Aufrüstungen des Fahrzeuges machen, um die deutsche Zulassung zu bekommen. Dazu wurde dann noch ein sehr preiswerter Ersatzteilspender angeschafft. Ein weiterer V6 böte zudem die Möglichkeit auch den Roten L200 eventuell noch auf Benzin umzurüsten. So kam ein fahrbereiter Pajero Sport K90 auf den Hof.

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Ab diesem Moment hatte ich leider verloren. Die Explorerkabine wegzugeben hat mir das Frauchen verboten, den Rechtslenker will sie nicht fahren und in den K90 mit hellem, lederbekleideten Innenraum und Kuschelsitzheizung hat Sie sich sofort verliebt. Neuerdings streitet meine Gute schon mit dem Sohn und mir wer mal fahren darf.

Nun ist unser "neues" Auto zwar ein paar Monate älter als das Alte, aber dafür, wie wir schon gut gereift und mit bekannten Mängeln.

M. Sushi ist ein Pajero Sport K90 3.0 Liter V6 und mit 140.000 km, vom Mitsubishimeister und seiner Frau gewissermaßen gerade eingefahren.

Nach den ersten 700 km mit neuer Zulassung und fehlerfreiem TÜV-Bericht, überlege ich schon, wie ich jemals vom 6G72 auf den 4D56 Motor wechseln konnte.

Das Fahren mit dem Benziner in der 177 PS Version ist dermaßen entspannend, daß ich mich frage, wozu das Auto 5 Gänge benötigt. Ständig überspringe ich Gänge beim Schalten oder dümple ewig im Fünften über Fernverkehrsstraßen mit dazwischen liegenden Ortschaften.

Den annähernd gleichen Motor in Kombination mit dem Automatikgetriebe im langen V20, welchen ich öfter auf Reisen durch die italienischen Berge nutzen konnte, habe ich dagegen immer als spritfressenden Ölkocher empfunden.

Am Schalter hat man jedoch das Gefühl, daß die Pferdchen an der Straße ankommen und nicht zur ineffektiven Erwärmung von Flüssigkeiten genutzt werden. Zudem habe ich, mit momentan ca. 12 Litern Verbrauch auf 100 km, trotz der gestiegenen Durchschnittsgeschwindigkeit auf Autobahnen auf ca. 140 km/h, und dem gelegentlichem Versuch Asphalt zu wellern, einen sehr unerwarteten Spritverbrauch.

Momentan ist der M. Sushi in seiner Erscheinung, abgesehen von einer sanften Höherlegung durch verstärkte Federn vom L040 noch recht langweilig, aber ich habe natürlich schon einige gute Ideen für ihn.

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Einen doppelten Boden im Heck gibt es schon und ich werde diesen nur etwas erhöhen um meinen gefühlten Kubikmeter immer benötigter Gurte, Werkzeuge und Kleinkram rechts und links an den Radkästen in Kisten zu verstauen.

Im mittleren Teil des Kofferaumes soll eine Schublade entstehen, welche es auch meinem kleinen Frauchen erlaubt die Bierkisten besser über die hohe Ladekante zu hieven. Für die Rente und die Autobahnrennen erfinde ich uns bestimmt noch ein Heckabsenksystem aber da hab ich noch etwas Zeit. Wenn der Mittelteil abgedeckt ist bildet sich schon wieder eine schöne Liegefläche. Anstelle des 5. Sitzes hinter dem Fahrer soll die Kühltruhe wohnen können. Kocher- und Gasheizungskiste sowie Packkisten sollen "knöpfbar" eingefügt werden können, so daß der Wagen weitestgehend als Familienkutsche und 5-Sitzer, Baustellenfahrzeug aber auch Reisemobil für 2 bis 3 Leute genutzt werden kann.

Ein Umbau auf Gasbetrieb, und ein begehbares Klappdach für ein Bettchen im Obergeschoß und Baustellenladefläche oben drauf, geistern mir im Kopf herum.
Die Plastestoßstangen am KFZ gefallen mir natürlich wieder einmal gar nicht. Die obere Frontgestaltung des schwarzen englischen L200 finde ich jedoch sehr schön. Ich mag die alten, tief sitzenden Scheinwerfer schon aus ästhetischen Gründen sehr. Leider sind die Frontbleche der Autos verschieden, aber da fällt mir bestimmt etwas ein.

Geplant sind weiterhin ein Doppelbatteriesystem mit den roten Optimas und Trennschalter für Notaus und diebstahlsicheres Parken. Ein vergrößerte Luftfilter mit Ansaugung aus dem Kotflügel wie ich es vom L200 gewohnt bin soll eingebaut werden. Der 2L-Schalter für entspanntes Rangieren in der Untersetzung muß wieder rein. Eine Sperre im Heck ist angedacht, jedoch habe ich schon je eine ARB im L200 und im L040, wovon ich natürlich gern eine verwenden würde.

Sprach ich schon über Rost, oh je, ich muß jetzt aufhören, ich beginne hellbraune Farbtöne zu hassen....

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Gruß von Kay

PS: Da ich die Farbe des Autos nicht mag und mein Sohn schon eine schöne Designstudie gezeichnet hat, werde ich mich wohl in Zukunft auch mal ans umfangreichere Lackieren wagen müssen. Die ursprünglich geplante Folierung scheint mir nicht länger als fünf Jahre ansehnlich bleiben zu wollen.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

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MF
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 das Sushi Proj

Beitragvon MF » 27.09.2013 - 11:24

Hallo

Du machst uns das aber sehr schmackhaft. :grin:

Danke schon mal für die schönen Ausführungen. :super:

Mangels alternativen muß man den Sport mittlerweile
wieder in den Kreis der "echten" Geländewagen mit einbeziehen.

Ich hab ihn bisher nicht mehr wirklich wahrgenommen.
Die nach oben öffnende Hecklappe ist für mich so gar nicht Geländewagen und die eher flache Sitzposition
finde ich auch nicht mehr überzeugend.

Und wenn, dann wäre dann gleich der L200 mein Favorit, da bräuchte ich nicht den "weichgespühlten" Bruder, und dann noch ohne Pritsche. :wink:

Mittlerweile gibt es aber so viele Liebhaber für
das Fahrzeug ,und dem entsprechend auch schöne Fahrzeuge und Umbauten.

Ich freue mich schon was du aus deinem Sporty machst.

Und Andre's Sorgen mit dem Motor hast du durch den Benziner ja auch nicht.

Gespannte Grüße Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon OffRoad-Ranger » 27.09.2013 - 15:25

Hej Kai,

ich kanns verstehen wenn du bei eL und Paji bleiben möchtest.
Mein eL wird mich hoffentlich auch noch lange begleiten.
Eigentlich sollte ich mich jetzt schon auf die Suche nach einem jüngeren K74 machen und diesen dann in die Ecke stellen, bis meiner das zeitliche segnet.
Hab mir ja zwischendurch einen Grand Cherokee als Spielzeig zugelegt, er fährt sich sehr entspannt.
Aber mit der amerikanisch-grazerischen Technik kann ich auf dauer keine innige Freundschaft schließen. :worry:
Gruß

OffRoad-Ranger
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon barisan » 27.09.2013 - 21:51

Hallo Kay,
deine Vorhaben hören sich sehr interessant an.
Ich habe den org Einbau im Kofferraum rausgeschmissen, entrostet und eine
Schiebdruckplatte reingemacht.
Mit 30x30 mm Aluprofielen und Airline-Schienen was zum Verzurren (ARB Kühlbox usw.)
eingebaut.
Momentan bin ich am Konservieren des Hecks und Rahmens.
Halte uns bitte auf dem Laufenden, auch mit dem Motor-tuning!
Die 12 l/100 km sind mit erhöhter O2-Zufuhr?
Gruß Sandro
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 28.09.2013 - 13:10

Moin Allerseits,

ich freue mich, über Euer Interesse und will gern Rede und Antwort stehen.

@ Mario, der Sport bildet tatsächlich eine merkwürdige Sonderstellung in der Mitsubishiflotte, da er ja eine Konkurrenz im eigenen Hause darstellt. Mit "sportlich" hat er bis auf die flache Bauhöhe und die nach oben öffnende Heckklappe eigentlich auch nicht viel zu tun. Die Motorpalette mit dem 4D56 und den 3.0 und 3.5er Benzinern umfasste weltweit, nach meinem Wissen auch den gleichen Umfang, bis auf den 4M40 welcher nicht verbaut wurde.

In der Ausstattung findet man sogar häufiger Modelle in der gehobeneren Variante mit Leder und Sitzheizung als bei den V20. Die Getriebearten und Übersetzungen wurden wohl ähnlich wie beim V20 angeboten.

Frontscheibenheizung, höhenverstellbarer Fahrersitz, verstellbare Sicherheitsgurte und Öldruckanzeige übertreffen aber auch die sonst baugleiche Ausstattung des L200.

Für mein Projekt ist die flache Bauhöhe sehr praktisch, da das Klappdach ja um 10 bis 20 cm "gehoben" werden soll. Beim V20 fände ich den zusätzlichen Aufbau ästhetisch schon grenzwertig, wenngleich ich die schöne Regenrinne nicht habe, was das Projekt etwas erschwert.

Die Heckklappe hat vor und Nachteile. Beim Klappdach behindert sie mich, für den schnellen "Duschvorhang" oder den kleinen Zeltanbau ist sie natürlich recht ideal. Von guten Freunden habe ich ein altes Oztent geschenkt bekommen, dies wird sicher hervorragend am Heck passen.

MF hat geschrieben:Mangels alternativen muß man den Sport mittlerweile wieder in den Kreis der "echten" Geländewagen mit einbeziehen. Ich hab ihn bisher nicht mehr wirklich wahrgenommen.


Ich hatte den K90 eigentlich auch nie auf dem Radar.
Jedoch sehe ich den Sport eigentlich als vollwertigen Geländewagen mit annähernd den gleichen Vor- und Nachteilen wie L200 und V20 auch. Beim L200 ist der Wendekreis größer und die Verschränkung dürfte durch die Blattfedern kleiner sein.

Der V20 baut höher auf, hat dem Sport zum Teil die Stoßdämpferverstellung voraus, ersteres stört mich wie gesagt (ich bin aber auch recht kurz), die Stoßdämpfer habe ich in Form von fast neuen "alten" Rancho 9000 aus dem L040 hier, welche ich sicher mal anhalten werde.

Mit der Hecksperre hoffe ich noch auf gewisse Baugleichheit mit den Achsen aus L200 oder L040. Wenn ich durch Änderung der Übersetzung das Auto langsamer und stärker machen kann, bin ich durchaus bereit auch die Achsen umzubauen - wer braucht schon 190 km/h in einem Reisemobil.

Lediglich die SUSE, vermisse ich etwas, hatte ich durch meine Schalterfahrzeuge aber auch noch nie. Ich bin aber der festen Überzeugung, daß eines Tages eine einsame Suse ans Tor klopfen wird und um liebevolle Zuneigung bittet ... kommt Zeit...

Die Verwindung des Rahmens scheint stärker zu sein als beim V20. Der Beda hatte, glaube ich, im Rahmen eines Fahrtrainingsurlaubs mit Jutta Kleinschmidt etwas ähnliches erwähnt. Dies bleibt zu erfahren, der Jeep Cherokee lies sich auf Dünen auch nicht an der Heckklappe öffnen.

MF hat geschrieben:Und wenn, dann wäre dann gleich der L200 mein Favorit, da bräuchte ich nicht den "weichgespühlten" Bruder, und dann noch ohne Pritsche. :wink:


Die Trennung der Ladung von der Fahrgastzelle war für mich vor 14 Jahren auch der Grund für die Entscheidung zum L200. Ich wollte den Dreck, wie ich ihn im L040 immer hatte, loswerden.

Mit zwei Kindern in Tunesien, die beiden schliefen hinten auf dem doppelten Boden des Hardtopausbaues, die Eltern oben im Dachzelt, war dies eine ideale Lösung.
Heute werde ich jedoch vermutlich nur noch zu zweit Reisen, die Kinder sind erwachsen.

Die Trennung der hinteren Kabine (auch mit der Explorer) vom Fahrgastraum bzw. von der hinteren Sitzreihe verringert jedoch auch diverse Ausbaumöglichkeiten.

@ Werner
OffRoad-Ranger hat geschrieben:ich kanns verstehen wenn du bei eL und Paji bleiben möchtest.
Mein eL wird mich hoffentlich auch noch lange begleiten.
Eigentlich sollte ich mich jetzt schon auf die Suche nach einem jüngeren K74 machen und diesen dann in die Ecke stellen, bis meiner das zeitliche segnet.


Genau dies ist inzwischen mein fest geplantes Konzept, die nächsten Jahre werde ich bei den 2000er Mitsubishis bleiben. Durch die Ersatzteilspender, inzwischen werden L040 und der englische L200 Benziner reichlich genutzt, spart es sich kräftig an Käufen. Wenn ich mit jährlich höchstens 1000,- Euro Investition rechne, bleibt viel Platz im Gegensatz zu einer Neuwagenfinanzierung (z.B. Isuzu D-Max für 25.000 €) auf 10 Jahre gerechnet.
Soweit macht es aus meiner Sicht Sinn nach einem Unfaller mit gutem Motor, oder über eine frische Karosse mit Motorschaden und neuen Rumpfmotor nachzudenken.
Voraussetzung dafür ist natürlich der Platz, die Werkstatt, die Zeit und nicht zuletzt die Lust selbst zu Schrauben.

@Sandro,
barisan hat geschrieben:Momentan bin ich am Konservieren des Hecks und Rahmens.

Eine wahrlich aufregende Angelegenheit. Inzwischen bewegen wir uns ja schon hart an der Grenze zur Oldtimerpflege. :extremlached:
Nach jahrelanger, positiver Erfahrung mit der "Kurzzeitversiegelung" mit Holzschutzöl auf Leinölfirnis-Basis habe ich seit diesem Jahr eine eigene Mischung aus etwa 50 % Holzschutzöl (Leinölfirnis), 15-20 % Tungöl, 5% Eisenglimmer und 5% schwarzer Farbe auf Alkydharzbasis und je nach Anwendung 10 - 20 % Terpentinöl bzw. Testbenzin.

Bild

Vordringlich geht es mir darum, den Rost am nicht demontierten Fahrzeug zu stoppen und den Zustand damit zu erhalten. Über Unterbodenschutz auf Bitumenbasis brauchen wir uns, glaube ich, nicht mehr streiten. Genug Schäden habe ich mit dem Geraffel in der Vergangenheit selbst angerichtet.

Viele Rostschutzmittel wie Fluid Film bauen auf Leinölfirnis auf und von der unnachahmlichen Kriechfähigkeit von Leinölfirnis konnte ich mich die letzten Jahre überzeugen. Das Tungöl bietet eine hohe Festigkeit, in nordischen Ländern werden beide Öle gemischt um eine lange Haltbarkeit zu erzielen. Der Eisenglimmer wird z.B. von Kreidezeit in Verbindung mit Leinölfirnis für die Rostschutzfarbe Platz 1 bei Tests verwendet.
Das Schwarz in geringen Mengen dient mir nur als Pigmentträger, daß ich sehe, wo ich behandelt habe und die Verdünnung je nach Anwendung zur schnelleren oder langsameren Trocknung. Langsame Trocknung schafft mehr Zeit zum Eindringen.

Inzwischen hat sich der TÜV, ja am nicht mehr hellbraunen Unterboden des K90 schon erfreut und ich bin voller Hoffnung auf lange Haltbarkeit.

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barisan hat geschrieben:Halte uns bitte auf dem Laufenden, auch mit dem Motor-tuning!
Die 12 l/100 km sind mit erhöhter O2-Zufuhr?


Nein, die 12 Liter sind noch vom Kaufzustand als rostiger Ersatzteilspender mit der scheinbar letzten ordentlichen Pflege und Zahnriemenwechsel in 2006 bei 90.000 km.
Den Luftfiltereinbau habe ich erst gestern halbwegs abgeschlossen. Das Messgerät aus dem Ansaugtrakt habe ich in den dicken Luftfilter des L040 V6 integriert. Die Filterfläche ist etwa doppelt so groß wie im Original. Der Luftfilter wurde im Motorraum nach vorn gesetzt um Platz für einen Kompressor zu schaffen. Der Ölbehälter der Servopumpe wandert wahrscheinlich noch an die Rückwand, ein Hitzeschutzblech werde ich womöglich auch noch vorsehen.

Bild

Das Zwischenstück am Luftfilter stammt von einem Ford-Escort (man haben die große Luftquerschnitte für die kleinen Benziner). Der Schlauch in den Radkasten ist ein innen glatter Förderschlauch einer Zelluloseverblasmaschine, (in einem anderen Leben mache ich Wärmedämmung) welcher sich sehr schön um Ecken biegen lässt und schon etwa einen halben Meter im Kotflügel leicht nach oben verläuft. So kann das Auto auch ohne Schnorchel (vielleicht gibt Mutti mir ja noch ein Geld) bequem recht tief im Wasser stehen ohne die Gefahr eines Wasserschlages zu bekommen. Die Ansaugung erfolgt nunmehr, wie beim L200 direkt aus dem Kotflügel und dort von hinten aus der A-Säule vor dem Türgummi, wobei der Kotflügel bis über die Unterkante des Radkasten voll stehen kann ohne das der Schlauch Wasser zieht.

Bild

Nach vorn habe ich den Kotflügel vom Blinker aus, mit Luftdichtungsklebeband, erst einmal grob gegen Schwallwasser abgedichtet.

Beim ersten Motorstart nach dem Luftfiltereinbau, noch ist ein Originalluftfilter enthalten, der K&N Filter vom L040 steht aber schon auf der Einkaufsliste, habe ich mich erst einmal reichlich erschrocken. Der Motor lief mit 1800 Umdrehungen pro Minute los, regelte sich jedoch in Schritten von etwa 100 Umdrehungen auf die erhöhte Kaltleerlaufdrehzahl und nach Erreichen der Temperatur auf die gewohnte Leerlaufdrehzahl herab.
Schön, wenn die Elektronik einmal so brav arbeitet. Offensichtlich bekommt der Motor jetzt jedenfalls erst einmal mehr Luft, dieser Beweis scheint erbracht.

Wieder einmal ist es ein Roman geworden, dabei warten die Doppelbatterien und der Trennschalter auf den Einbau.

Somit erst einmal Grüße von Kay
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon Salid » 29.09.2013 - 11:17

Sehr cool, freu mich wies weiter geht :)
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Leichter Fernreisewagen K90 Trennschalter + Doppelbatterie

Beitragvon unbemerkt » 02.10.2013 - 10:10

Moin Allerseits,

der Trennschalter ist drin und hat mich bei den weiteren Basteleien schon sehr überzeugt. Endlich kann man fix an der elektrischen Anlage basteln und muß nicht vorher ewig die Batteriekabel abklemmen. Somit ist zusätzlich auch eine weitere Wegfahrsperre für das Parken an unsicheren Stellen, wie bei mehrtägigen Paddelfahrten entstanden.
Der Platz war schnell gefunden und drängte sich förmlich auf. Im oberen Bereich kommt sowie die Masse an dieser Stelle an und ich habe den Schalter gewissermaßen nur eingeschleift.

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Unter dem Auto behindert der Schalter die Räder nicht und macht sich schön unsichtbar. Ich habe später zwei Schaltergriffe schwarz gespritzt, einer steckt immer und ein Zweiter verbleibt zur Sicherheit immer im Auto.

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Das Batteriepack hat ganz gut ins KFZ gepasst. Die roten Optima sind fürwahr schön handlich. Die hinterste steht hochkant (laut Hersteller ok) und die vordere ist normal, jedoch für quer eingebaut. So habe ich vorn noch die Anschlüsse für die Kabelei nutzen können. Lediglich der Scheibenwaschbehälter wurde gegen einen kleineren aus dem L040 getauscht, die Größe reicht mir vollkommen.
Eine Lade- oder Verbrauchstrennung für die Batterien gibt es nicht, da ich üblicherweise selten längere Zeit "lagere" und zudem für die Großverbraucher wie den Kühlschrank eine eigene Sicherheitsschaltung im Stromwandler habe.
Die Batterien wurden nur zur Sicherheit mit einem Gurt verbunden, welcher gleichzeitig noch ein Edelstahlblech als Hitzeschutz hält.

Bild

Unter den Batterien gibt es eine Siebdruckplatte mit Gummiauflage. Die hintere Batterie hängt mit der Kante über das Brett, so das sie ordentlich auf der Fläche steht. Cirka ein Zentimeter Abstand zum Ölmessstab und der Bremsleitung wurden eingehalten. Die GFK-Platte oben verteilt den Druck der leicht verlängerten Originalhalterung und überdeckt die Pole vorn noch etwas, da ich gern beim "schnellen Schrauben" noch eine Ablagefläche nutze.

Sehr angenehm ist, das ich im Moment drei Pole zum Anschließen von Kabeln habe. Bei den Zusatzanschlüssen auf der Seite einiger Optimas muß man lediglich das amerikanische Gewinde beachten, die kurzen, dicken Schrauben fand ich jedoch schnell an einem Ersatzteilrasentraktor.

Jetzt wird der Sport wohl erst einmal eine kurze Zeit auf Neuerungen warten müssen, wir wollen der Werkstatt noch vor dem Winter eine Innendämmung, Thermofenster und einen gemütlichen Holzofen (bisher 2-KW Elektrogebläse) verpassen.

Gruß von Kay
Zuletzt geändert von unbemerkt am 15.09.2018 - 08:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon barisan » 06.10.2013 - 21:12

Guten Abend Zusammen,

ich muss auch noch meinen Senf / "Umbau" unter die Leute bringen.
Für einen Sardinien-Ausflug wollte ich die Kisten und Kühlbox StVO-gerecht verzurren können.
Das ist daraus geworden.
Alles ausm Kofferraum raus, entrosten (mechanisch und mit Otrawol-Öl gesalbt und mit Brato 3-in 1 versiegelt).

Ne Siebdruclkplatte zurechtgesägt, Vorwerkteppich drauf. Mit 30x30mm-Boschprofilen und Airline-Schienen einen
Zurr-Rahmen gebaut.
Mal sehen wie lange es hält?!

Viele Grüße
Sandro
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 12.10.2013 - 08:54

Moin Sandro,

wenn Du noch Gurte durch die Ösen führst, ist die Fuhre luftlandetauglich... :respekt:
Ich persönlich würde mit dem Platz zwar etwas mehr geizen, aber mein Laster soll auch für zwei bis drei Leute reisetauglich werden.
Warum hast Du aber die Schienen unter den Zurrschienen verbaut? Ich hätte diese direkt verschraubt, das reicht doch vollkommen und baut nicht so hoch auf. Mit entsprechend geänderten Fittingen kann man Kisten auch direkt befestigen. Ich stelle, sobald ich kann, mal noch ein Bild davon ein.

Gruß von Kay
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon barisan » 12.10.2013 - 09:43

Moin Zusammen,
ja das mit dem Engineering war so ne Sache.
Erst waren die BoschProfile da, wollte einfache Zurrösen.
Dann kamen die Airline Schienen.
Als alter Falli muss das Auto luftverlastbar sein! :-)
Sicher gibt es andere Designs, vielleicht werde ich das mit der Zeit noch optimieren.
Ist ja mein erster Umbau.
So das Wetter ist schlecht, und ich muss noch etwas FluidfilmPampe und MS-Fett
unter dem Bauch kriegen.

Wie siehts mit dem Motor tunning aus? Wäre das was für mich? Geht der Sporty dann
richtig ab? Und wann gehts in die Wüste (ich will auch)?

Gruß Sandro
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 12.10.2013 - 11:49

Moin Sandro,

ganz kurz, mein Wochenende wird immer knapper (siehe letzte Beiträge).

barisan hat geschrieben:So das Wetter ist schlecht, und ich muss noch etwas FluidfilmPampe und MS-Fett
unter dem Bauch kriegen.


Nimm die Gummipropfen, welche Du in Rahmen und Karosse findest raus und fülle die Hohlräume ordentlich ab. Der K90 hat scheinbar im hinteren Innenkotflügel eine deutliche Schwachstelle. Weiterhin ist ähnlich wie beim L200 der untere Abschluss der A-Säule zur Durchrostung verurteilt. Hier sammelt sich der Dreck, welcher über die Lüftungsschlitze hinter der Motorhaube eingedrungen ist. Du kannst mit einer Lampe in den Hohlraum sehen wenn Du die vordere Tür öffnest und in die Verkleidung leuchtest. Trotzdem musst Du den unteren Teil öffnen um allen Dreck heraus zu bekommen.

Bild

Ich habe nunmehr den oberen Teil gegen eindringenden Dreck mit sehr dicken Kompribändern verschlossen und alle Hohlräume bis vor zum Scheinwerfer heftigst mit meinem Rostschutzmittelchen eingesudelt.

Bild

Gruß und viel Glück beim Rostschutz von Kay
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon Beda » 12.10.2013 - 15:02

Hi,
der L040/Galloper hat diese Stelle auch:
viewtopic.php?f=37&t=445&hilit=rostnest
Übrigens einer meiner ersten Beiträge.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 12.10.2013 - 20:06

Hi Beda,

irgendwann werde ich mir mal die Zeit nehmen und Deine 9515 Beiträge lesen. Mit Sicherheit werde ich eine Unmenge Lernen und zukünftig eine noch größere Menge an Zeit und Geld sparen.

Ich hatte schon überlegt, ob ich reichliche Bohrungen an der Unterseite setze, befürchte jedoch, daß mir Wasser dann zu schnell bei geplanten Flussdurchfahrten eindringt. Meine Autos atmen ja durch die Kotflügel bzw. den Anschluss A-Säule zur Tür.

Nunmehr kommt ja bei mir kein Dreck mehr in die A-Säule, ich werde die Stelle trotzdem genau beobachten, immer den Kreisbohrer in der Hinterhand.

Gruß von Kay
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Re: große Motorwartung am Fernreise- & Alltagswagen K90 V6

Beitragvon unbemerkt » 26.10.2013 - 12:38

Hallo allerseits,

nachdem der letzte Zahnriemenwechsel zwar erst vor ca. 50.000 Kilometern jedoch vor 7 Jahren
stattgefunden hat, die Keilriemen Zersetzungserscheinungen zeigten und ich auch sonst nichts über den Pflege- und Wartungszustand des Fahrzeuges der letzten Jahre weiß, stand nun die Große Wartung des Motors an.

Im Pflichtenheft hatte ich schon mal:

Zahnriemenwechsel, Wasserpumpen- und Kurbelwellensimmeringstausch, Ölpumpenkontrolle, Kompressionsmessung, Kerzen- und Zündkabelkontrolle, Abdichtung der hinteren Druckdeckel der Zylinderköpfe, Keilriemenwechsel, Kontrolle aller Rollen und Lager und Dichtungen, Wechsel aller Flüssigkeiten, Reparatur der teilweise kontaktarmen Ölstandskontrolle (die Kontrollampe brennte hin und wieder bei ausreichend Öl).

Zusätzlich sollte die Verdreckung der Ansaugstrecke durch Öl- und Rußeintrag unterbunden werden.

Der Austausch der rostigen Servoölleitung der Lenkung und die Verlegung in auffahrgeschützte Bereiche, kam leider dazu, da diese nach vorsichtiger Entrostung anfing zu tropfen.

Bild

An dem freien Platz vor dem Motor, und es gingen ja noch die Ansaubbrücke, Thermostat und die Wasserpumpe raus, sieht man schon, das dies die ideale Gelegenheit ist den Motorraum und vorderen Rahmen fein zu entrosten und zu behandeln.

Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, gehen speziell die Abdichtungen der hinteren Zylinderkopfdeckel aber auch der "fachgerechte Kühlwasseraustausch" und andere Nebenarbeiten bei ausgebautem Motor viel einfacher und schneller.
Im Nachhinein betrachtet war ich viel zu ängstlich. :kopfgegenmauer:

Die Einzelheiten zu den o.g. Arbeiten sind eigentlich kein Geheimnis und schon anderweitig besprochen.

Selbstverständlich wurden die Spannrollen des Zahnriemens mit getauscht. Die Spannrolle des Klimakompressors war im Lager wackelig. Die neue Rolle kostet rund 80,- Euro, das passende Lager 6203 2RS SKF / FAG DIN 625 mit 17x40x12 mm, gibt es für 4,40 Euro in der Bucht. Die Entscheidung war ja mal einfach, und ein zweites liegt jetzt auf Halde, da das Maß öfter vorkommt.

Die Wasserpumpe hat schon mal in der Dichtung getropft, wie man im oberen Bild sieht.
Aufgrund des geringen Preises der Zweitmarkthändler (höherwertige Pumpen kosten um 38,- Euro) ist diese beim Zahnriemenwechsel, wie auch der Kurbelwellensimmering, bei mir immer mit dabei. Ob ich die nicht neu abgedichteten Nockenwellen irgendwann bereue, werde ich falls erforderlich berichten.

Die hinteren Deckel der Zylinderköpfe habe ich, in Ermangelung neuer Nullringe, mit Silikon eingeklebt. Ich kann jedoch auch nicht nachvollziehen warum diese nur mit Nullring gedichtet werden sollten. :nichtgut:

Soweit vorerst,

mit Grüßen von Kay
Zuletzt geändert von unbemerkt am 19.08.2015 - 08:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gorße Motorwartung am Fernreise- & Alltagswagen K90 V6

Beitragvon hapaai » 31.10.2013 - 20:08

Lieber 6G72-Kollege,
tolle Arbeit!
Aber ein paar Fragen hab ich noch

unbemerkt hat geschrieben:
Reparatur der teilweise kontaktarmen Ölstandskontrolle (die Kontrollampe brennte hin und wieder bei ausreichend Öl).



Wie??
Hab das gleiche Leid seit Jahren. Hatte ihn auch schon mal ausgebaut. War aber nichts auffälliges.


unbemerkt hat geschrieben:
Selbstverständlich wurden die Spannrollen des Zahnriemens mit getauscht.


Spannrollen? oder Spannrolle?
Wenn ersteres hab ich eine oder mehrere übersehen.

unbemerkt hat geschrieben: Die Spannrolle des Klimakompressors war im Lager wackelig. Die neue Rolle kostet rund 80,- Euro, das passende Lager 6203 2RS SKF / FAG DIN 625 mit 17x40x12 mm, gibt es für 4,40 Euro in der Bucht. Die Entscheidung war ja mal einfach, und ein zweites liegt jetzt auf Halde, da das Maß öfter vorkommt.



Gut zu wissen. Ich hab die alten Spannrollen ja noch. Jetzt sind welche vom Chrysler/Dodge drin, die ja angeblich hätten passen sollen aber dafür nur 11€ das Stück kosteten.

In meinem Trailmasterumbaubericht hab ich noch was zum Thema Spannrollen gefunden
Ach ja die Spannrollen vom Dodge/Chrysler, wie im Spannrollenthread berichtet, passen doch nicht. Nicht ganz.
Denn sie sind höher und der Flansch liegt tiefer.
Um einiges tiefer:
Hier die Originalen im Vergleich
Bild

Da fehlen gute 5mm zu Flucht und nochmal 2mm damit sie nicht scheuert.
Bild

Also das hier gemacht:
Bild




unbemerkt hat geschrieben:
Die hinteren Deckel der Zylinderköpfe habe ich, in Ermangelung neuer Nullringe, mit Silikon eingeklebt. Ich kann jedoch auch nicht nachvollziehen warum diese nur mit Nullring gedichtet werden sollten. :nichtgut:



Nun frage ich mich, wo sind diese Nullringe (O-Ringe??). Du meinst doch mit Zylinderkopfdeckel den Ventildeckel, oder?
Dort hab ich die Ventildeckeldichtungen vor 4 Jahren getauscht und jetzt lecken sie schon wieder- hinten natürlich.
Nur O-Ringe hab ich keine gesehen...
Steht da was im WHB?


Viel Spaß beim Schrauben und schöne Grüße, Walter

der zur Zeit die erheblichen Urlaubschäden behebt....
Pajero GLS 1993, V20, 6G72, 12V, 150 PS/110 kW, V6, 3.0l lang = V43, Super Select

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