Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

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wolfischauer
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon wolfischauer » 29.05.2015 - 15:23

Halli Hallo,

da es hier ja unter anderem auch um den Anhängebock beim "Sporty K90-K94" Alias Mister Herr Sushi geht, wollt ich da mal ne Frage reinwerfen bezüglich Rahmen.

Da ja Kay mit dem Anhängebock einen wahren "Glückstreffer" gelandet hat und der Markt mit diesen "Böcken" leider spärlichst gesäht ist,

wollte ich mal wissen ,da der Sport ja auf dem selben Leiterrahmen basiert wie der L200 (?? ), ob man nicht einfach einen original Anhängebock von nem L200 nehmen kann.

Eventuell kann jemand beantworten ob die Rahmen wirklich ident sind, denn dann wär es kein Problem so einen wunderschönen Bock zu ergattern. Auch im Nachbau.

Ich selber hatte leider nie nen L200, soll aber gelesen haben dass die Rahmen ident sind, aber bei welchem Modell und welchen Baujahren.

Mein Sporty ist EZ 08/05, also schon an der Grenze zwischen den Modellen.

Lg Wolfi
Auch ein Auto hat Gefühle... Mein Pajero zeigt es jeden Tag aufs neue...
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 29.05.2015 - 18:06

Hallo allerseits,

@ Wolfi: Die Rahmenenden von L200 und Sport sind nicht identisch und die Anhängerböcke des L200 passen dementsprechend nicht. Hier die weitestgehend seitliche Befestigung am L200:

Bild

und die Halterung (nur darunter) und mit Adapterstücken am K90:

Bild


Einen Bock für die Aufnahme von Haken mit zwei Schrauben (Z3738451) habe ich hier liegen, falls Du Interesse hast, ich bedurfte für mein Adaptersystem aber des Bockes mit vier Schrauben (MZ312283). Siehe auch Pajero-Sport-Zubehörprospekt.

Ansonsten gibt es die Anhängeböcke auch hin und wieder gebraucht in der Bucht.

@Volker: Püppi smst nicht, noch nie - wir, besser sie haben gar kein Telefon.... :respekt:

mit telefonlos-neidischen Grüßen von Kay
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon wolfischauer » 13.09.2015 - 14:15

Hallo mitnand,

@ Kay, ich wollte mich für die Maße des Anhängebocks bedanken, ebenso für die Teilenummern, passt wunderbar.

Nachdem ich den Anhängebock bekam bröckelte gleich der Lack ab,

Das heißt :

Abschleifen,
Reinigen
Lackieren mit Brantho Korrux 3 in 1 aus Pistole mit Verdünnung
4 Tage Trockenzeit für BK 3 in 1
Danach mit Seilfett 2 Schichten überlappt. Dazwischen jeweils 1 Tag antrocknungszeit. Fast gleiche Prozedur wie mit dem Pajero Rahmen.

Jetzt darf er noch eine Woche aushärten dann gehts ab aufs Auto.

Ein Paar Bilder gibts natürlich auch.

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Wie immer vielen Dank

Wolfi
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 02.01.2016 - 17:55

Moin allerseits,

mein Pajero verblüfft mich immer wieder aufs Neue. Nach knapp 14.000 Kilometern sank der Öldruck im Standgas auf knapp unter 2 Bar im Mitsubishi-Mäusekino und (vermutlich nur) ein Hydrostößel begann zu klappern.

Das normale Ölwechselintervall liegt bei 15.000 Kilometern, was mein Herr Sushi offenbar als zu lang empfindet.

Schon vor dem letzten Ölwechsel und nach rund 13.000 Kilometern begannen die Hydrostößel sich bemerkbar zu machen.

Jetzt habe ich Öl und Filter gewechselt, der Öldruck im Standgas liegt wieder bei knapp über 2 Bar und nach grober Hydrostößelentlüftung scheint das Problem erneut gebannt.

Offensichtlich können gewisse Autos sich also auch ganz ohne große Sensorentechnik brav melden, wenn der Besitzer nur drauf hört.

Den Wechselintervall werde ich nun aber deutlich in Richtung 10.000 Kilometer verlagern, um meinem Motörchen nichts Schlechtes zu tun.

Bild

Der Ölverbrauch zwischen den Ölwechseln liegt bei etwa 50 ml pro 1000 Kilometer und die Hydrostößel sprechen scheinbar eher auf Ablagerungen im Altöl und weniger auf zu wenig Öl an, so zumindest meine Erfahrung bei den Benzinern.

Leider ist jedoch ein Teil des Öles aus der hinteren Nockenwellenabdichtung einer der beiden Bänke entwichen und ich werde versuchen den Deckel von unten neu einzudichten, wovor mir wegen der schlechten Erreichbarkeit jedoch sehr gruselt. Davon dann aber mehr in einer anderen Geschichte.

mit lieben Grüßen von Kay, welcher nach dem Ölsieben zum Glück wieder einmal keine Ablagerungen fand und trotz fehlendes Ablassventiles ausnahmsweise fast schnuddelfrei arbeiten konnte - Übung macht eben doch den Meister... :wink:

PS: Es bleibt eine Restfrage im Hinterkopf, warum der Motor eher einen Ölwechsel wünscht, bzw. das Öl schneller schnuddelig wird und erneut grübele ich über eine veränderte Motorgehäuseentlüftung und Reinluftansaugung... :kopfgegenmauer:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon MF » 02.01.2016 - 20:25

Moin

Uih, das sind ja Denkanstöße :shock:

Könntest es nicht eher an deiner Fahrzeugnutzung liegen?

Viel Kurzstrecke oder ähnliche Faktoren?

Wie stehts mit dem ÖL?
Macht ein Viskositätswechsel sinn?

Und was steckt hinter der Reinluftansaugung?

Ich hab ja nur Erfahrung mit "Ackermotoren" (Diesel) ,
da hat man wohl andere Sorgen. :?

Aber dem Dieselölwechselintervall kommst du ja langsam näher. :wink:

Gruß Mario
Hofft das Kay und sein Herr Sushi noch lange Freude aneinander haben.
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6 -das Sushi Pro

Beitragvon Hirvi » 02.01.2016 - 23:30

Hallo Kay!

Öldruck bei Standgas warmer Motor oder Standgas kalter Motor oder ist das egal? (blöder Satz, aber Du verstehst wohl was ich meine)
Die Reinluftansaugung verstehe ich auch noch nicht ganz. Lachgas kenne ich, aber was hast Du vor? Ich dachte immer unsere Autos wären der Grund für unreine Luft, dass die jetzt selber da welche von haben wollen ist mir wirklich neu. :hammerschlag:

Es grüßt

Volker

Nachtrag: Ich glaube jetzt habe ich es! Du willst die gute alte Blechdose in den Motorraum hängen! :super:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon Crazy.max » 03.01.2016 - 14:05

Moin Kay,

ich denke das Du überwiegend Kurzstrecke unterwegs bist, also unter 30km zwischen anlassen und ausschalten. Durch den Verschleiß lagert sich im Öl dann der unverbrannte Sprit im Öl ab und verdünnt dieses. Ich denke das dein Auto viel mehr Öl verbraucht als Du denst, die Fehlmenge jedoch durch Benzin aufgefüllt wird. Erst lange und öfters gemachte Autobahnfahrten zwingen das Benzin sich auf dem Öl zu verdampfen, erst dann kann man den realen Ölverbrauch feststellen.

Naja, die Erkenntnis sollte klar sein, je dünner das Öl desto klapper die Hydros....

Olaf - hat Tassenstößel mit Distanzplatten im Impreza....=> Ventilspielkontrolle alle 50Tkm wegen LPG....
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 03.01.2016 - 15:34

Moin Ihr Lieben,

jetzt habe ich doch glatt wegen des fadenscheinigen Öldruckanzeigers wieder einmal so ziemlich alle verfügbaren 6G72 Motorhandbücher durchgesehen und.... eigentlich keinerlei vernünftige Aussagen gefunden.

Vom Öldruck wird tatsächlich nirgendwo genaueres geschrieben. :hammerschlag:

Lediglich in der schnöden Betriebsanleitung vom Pajero Sport wird formuliert, daß der Öldruck bei warmen Motor im Leerlauf bei 0,5 bis 1,5 kg/cm2 bzw. bei 3000 U/min 3 bis 6 kg/cm2 liegen soll.

Mein Fazit es handelt sich um ein Schätzeisen, (ähnlich den Kippwinkelanzeigen) welches bestenfalls zu Vergleichszwecken dienen kann. Einen Öldruck um 1 bar habe ich noch nie bei einem Benziner gesehen, geschweige denn weniger. Einen Öldruck von um 6 bar ebenso wenig, außer auf Walters selbstgefertigter Digitalanzeige, welcher er jedoch noch nicht näher erklärt hat, noch dazu bei 5,5 kg/cm2 ein Überdruckumgehungsventil an der Pumpe öffnen sollte.

Somit bleibt mir also nur die vergleichende Prüfung der Öldruckanzeige meines L040 V6, L200 V6 und des Sport, welche sich kaum unterscheiden und weitestgehend zwischen 2 und 4 bar arbeiten.

Als übliches Mittelklasseöl verwende ich seit zwei Jahren das Castrol GTX 10-W40 (4,- Euro/Liter), und habe nicht das Gefühl da etwas verkehrt zu machen. Bei der letzten Füllung war es noch Alpine TS 10W40.

Färbung, Geruch und Konsistenz des Altöles waren für mein Gefühl für einen Benziner normal, bei einem Dieselfahrzeug hätte ich gesagt, das Öl ist wie neu. Gekostet habe ich jedoch wieder nicht - da fehlt mir auch der Vergleich.

Vom Gefühl tendiere ich sowieso eher zu häufigerem Wechsel mittelklassiger teilsynthetischer Öle.

Mit der Reinluftansaugung meine ich tatsächlich die noch verbleibenden Verschmutzungen des Ansaugsystems durch die Kurbelgehäuseentlüftung, welche ich wenigstens in Teilen ihrer Sinnhaftigkeit bei den V6 Motoren in Frage stelle. Die AGR entfällt ja bei meiner momentanen Motorversion.

Bei der ersten Motordiagnose beim Zahnriemenwechsel 2013 hatte ich ja festgestellt, daß der erste und letzte Zylinder scheinbar durch die zu späte ungünstige Einleitung von Fremdstoffen (Abgas und Öldämpfe) in den Ansaugtrakt (unmittelbar vor den Zylindern) im Kompressionstest schon um einiges abweichen.

Der Catchoiltank war jedoch noch keine echte Lösung des Problems, da in diesem neben sehr geringen Ölmengen recht viel Kondensatwasser gesammelt wird, so daß ich im Winter ständig Frostprobleme bekommen würde.

Bei all der Grübelei wird mir aber immer klarer, daß ich den Motor durch die vergrößerte Ein- und Ausatmungsorgane ja schließlich mit durchschnittlich unter 12 Litern Benzin pro 100 Km sehr mager betreiben kann (unter Herstellerangabe) und besser mit einer verstärkten Schmierstoffpflege reagieren sollte. :hammerschlag:

mit lieben Grüßen vom weiter grübelnden Kay

PS: Die Püppi hat es auf den Punkt gebracht:

Das Auto hat schließlich einige Jahre gestanden und somit vielleicht einige Wartungs- und Handbuchforderungen vergessen. Ich könnte ja einfach die Seiten mit dem Ölwechselintervall ins Handschuhfach legen, daß Herr Sushi noch einmal in Ruhe darüber nachgrübeln kann. :respekt:

PPS: Vor dem Absenden kam noch Olafs Beitrag: Recht hast Du, in letzter Zeit wird es immer mehr Kurzstrecke. Bleibt also die Maßgabe, lieber den Ölwechselintervall verkürzen, als das Gesicht später verlängern.... :wink:

Eine bei größerer Verschmutzung im Handbuch angedrohte notwendige Reinigung der Hydrostößel, stelle ich mir bei all den Vorbereitungsarbeiten am V6 auch äußerst unromantisch vor. Schließlich ist schon ein Kerzenwechsel an dem Motor eine beinahe tagfüllende Angelegenheit.

PPPS: Olaf, betrachte Dich als umarmt und geknuddelt.... Nette neue Unterschrift - könnte mir auch gefallen.
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon MF » 03.01.2016 - 16:05

Moin

Sie haben also schon eine Spur,Holmes! :grin:

Du fährst ja dann schon eher dickes Öl.

Der 4D56 steht auch auf 10W40.

Ich denke auch, einfach mehr Pflegen.
So ist es doch auch mit uns Menschen.

Mit zunehmendem Alter braucht es mehr Pflege und Zuneigung. :grin:

Wo wir wieder bei Olaf wären.

Als Vater einer 6 Jährigen bin ich voll im Bilde :super:

Gruß Mario
Unter dessen Tannenbaum dieses Jahr ein "Elsa-Kostüm" lag,
aber nicht für Mario. :wink:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 04.01.2016 - 10:22

Moin Mario,

Recht hast Du, und ich werde mehr auf die altersgerechte Ernährung, Pflege und Streichelbedürfnisse meines rohen Fisches achten.

Als Vater einer jungen Mutter muß ich schließlich auch voll im Bilde bleiben.

mit lieben Grüßen von Kay, unter dessen Weihnachtsbaum ein winziger Schlafsack mit Hasenohren lag, aber auch nicht für den Kay.

PS: Die Püppi hat mir aber eine Vogelhausüberwachungskamera geschenkt :huepfen: und der neue SAT-Receiver (VU+) kann die Festplatten mit dem Computer direkt hin und her gaubeln - auch schön... :super:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 02.02.2016 - 09:54

Moin allerseits,

es drängt mich, von der außerordentlich robusten Technik der Mitsubishiallrader zu berichten und ich bin fürwahr froh, daß ich meinen guten Herrn Sushi noch fahren kann. Doch der Reihe nach.

Am Sonntag Abend kam ich mit meiner Püppi in einer regnerischen Nacht aus Leipzig in Richtung Heimatdorf, als es hinter einer Autobahnunterführung in einer leichten Kurve völlig unvermittelt bei etwa 60 km/h einen unglaublich heftigen Schlag auf die Vorderachse des Pajero gab. So heftig hat es bisher nie in den Endanschlag gekracht, ein Gefühl als hätte ich eine besonders hohe Bordsteinkante voll getroffen, und ich befürchtete Schäden an Achse bzw. Felge des Autos. Zudem war das belastete kurvenäußere Vorderrad betroffen.

Ein "neues" Schlagloch hatte sich über Nacht in Straßenmitte aufgetan, offensichtlich ist der Asphalt völlig unterspült und an dieser Stelle eingebrochen - die Straße versinkt. Mit der Entwässerung der Unterführung gibt es jedoch schon seit vielen Jahren Probleme - Hochwasserstaustufen entstehen alljährlich wenn die Gossen wieder einmal verstopft sind.

Bild

Auf dem gestern Abend erstellten Bild, in der nunmehr vom Straßenamt erstellten halbseitigen Sperrung der Straße, erkennt man die etwa 30 cm Tiefe Absenkung kaum, wohl aber das Loch am Grund und die "Leere" darunter.

Ich bin jedenfalls heilfroh das meine 235/85 Reifen offensichtlich bei 2,5 bar solche Anschläge auf die Felgen noch abhalten konnten, die Spur stimmt noch. Woher eventuelle Beulen im Stahl der Endanschläge kommen, wundere ich mich nun aber nicht mehr. Eigentlich wollte ich die Drehstäbe etwas lockern, um meinen diversen Gummilagern etwas Gutes zu tun, das fällt nunmehr wahrscheinlich eher weg.

mit Grüßen von Kay, welcher stolz auf die Hartnäckigkeit seines Ur-SUV ist und glücklich, daß er in diesem Leben keinen Gedanken an Niederquerschnittsreifen vergeuden muß. :rofl:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon MF » 02.02.2016 - 10:22

Moin

Ein Hoch auf die solide Technik. :grin:

Und vor allem, gut das niemanden was passiert ist. :super:


Gruß Mario
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon terriblue » 02.02.2016 - 19:48

Mein lieber Kay,

danke für diese Warnung :super:

Schlussfolgernd, erscheine ich nur noch bei Tageslicht um mich verköstigen zu lassen :roll:

Bevor noch, mein tiefer gelegter Corsa, samt Fahrer, gen Erdmittelpunkt entschwindet :shock:

Gruß Arno
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon Schlappohr » 02.02.2016 - 21:08

Hally Kay,
gut das nichts passiert ist! Man stelle sich vor was bei einem niedrigen Sportwagen mit Niederquerschnittsreifen hätte geschehen können...
Herzliche Grüße
Florian
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 10.06.2016 - 11:25

Moin allerseits,

der arme Herr Sushi musste gestern seine Laderaumkapazitäten wieder einmal unter Beweis stellen. Irgend wie erinnert mich solches Hohlraum befüllen immer an ein uraltes Computerspiel namens "Kisten schieben".

Ziel war also neben einigen Werkzeugeimern, meinem Bausstellenkörbchen und einigem Krempel wie der hinteren Einselsitzfläche, 14 Betonplatten (50x50x5cm) für den Poolrandbau und vor allem möglichst 14 Zellulosedämmstoffsäcke (ca. 80x40x30 cm) möglichst hohlraumfrei in der Karosse zu verpressen, denn auf der Baustelle waren uns 3,5 Tonnen Dämmstoff beinahe ausgegangen.

Die zwanglose Sitzposition für 2 Personen, ohne Gepäck auf dem Schoß, war ebenfalls angestrebt.

Die Sitzfläche der hinteren Sitzbank verblieb im linken Seitenfenster und die schweren Sachen werde natürlich nach unten gepackt.

Bild

Bei umgeklappten Rückenlehnen der hinteren Sitzbank ergibt sich ja eine wunderbar eben Fläche im Kofferraum, die Hundedecke wird zum Polsterschutz.

Bild

Beim Säcke einschichteln ergeben sich dann noch kleiner Hohlräume für Schrauberkisten etc.
Der liebe Volker erkennt im folgenden Bild sicher schön, warum eine schnöde Stoffbespannung für unseren momentan ausgebauten Himmel keine Alternative wäre - Raumhöhen werden zu 100% ausgenutzt.

Bild

Dank der gewölbten Form der Kofferaumklappe und ohne deren untere Verkleidung können dann noch eine Kiste Luddichtungsklebeband (für Andreas - das gute dehnbare Schwarze mit 14,6 cm) und die Einzelsitzfläche, nach den Eimern und einer Werkzeugreisetasche eingepresst werden. Unten im Bild ist nunmehr endlich die gute Metallschutzleiste für den Türdichtungsgummi montiert, so daß keine Beschädigungen durch grobes Ladegut mehr entstehen können.

Bild

So konnten wir annähernd hohlraumfrei im Kofferraum alle gekauften Waren transportieren, wobei ich zugeben muß, daß drei Dämmstoffsäcke auf dem Dach mitfahren mussten und zum Glück auch auf der Baustelle auch nicht gebraucht wurden.

Mit den Betonplatten im Kofferraum und dem großen Anhänger am Haken ist die OME 910er Hinterachsfederung etwas weich aber nicht annähernd ausgereizt - eine negative V-Form entsteht nicht und die Fuhre steht noch gerade.

Bestimmt hätte ein V20 noch zwei bis drei Säcke mehr aufgenommen, aber wir wollen nicht unzufrieden, weil ziemlich durchrostungsfrei, sein.

mit glücklichen Grüßen vom 100% Pajero nutzenden Kistenschiebekay
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