Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

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Deichgraf
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon Deichgraf » 10.06.2016 - 13:03

Hallo Kay,

dazu fällt mir nur ein Wort ein:

"Ladungssicherung" ?

Mit grinsenden Grüßen

Udo
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Pro

Beitragvon unbemerkt » 11.06.2016 - 08:38

Moin Udo,

das ist mir aber jetzt sehr peinlich, da ich auf die Ladungssicherung, und speziell mit zunehmenden Alter, wegen der immer notwendiger werdenden Fadenzählerei, immer mehr Rücksicht nehme.

Auch werden in unserem Unternehmen immer wieder Ladungssicherungskontrollen und Kurzlehrgänge durchgeführt, wobei ich bei Püppi und Luca keine Hoffnungen mehr hege.

Gibst Du den Beiden zwei flache Systainerkisten zum Einladen stehen diese womöglich in der Mitte des Kofferraumes liebevoll übereinander gestellt.

Zumeist wird deshalb ausschließlich durch den erfahrenen Ladungsbeauftragten gepackt und die Kollegen dürfen nur Ladegut anliefern.

Natürlich haben wir die Ladung gesichert, kein Stein lag auf blanken Blech oder Holz, es wurden Rutschschutzlederpolster untergelegt. Alle Ladungsteile lagen auf Anschlag in Fahrtrichtung und wurden zu den Seiten verkeilt. Die Dämmstoffpakete konnten sich keinen Millimeter bewegen.

Die Fahrtgeschwindigkeit wurde wegen der erhöhten Zuladung und Dachlast auf rund 100 Km/h beschränkt und die größtmögliche "Eigenverzögerung" durch Bremsen oder "geplante" Kurvenfahrt hätte nichts in Bewegung bringen können.

Lediglich auf eine Abspannung durch Gurte wurde verzichtet da kein Platz mehr für eine, unnötige Umreifung war.

mit Grüßen von Kay, welcher ganz stolz ist, daß der "Fastnichtmehr-Auszubildende" auf dem Anhänger immer die Sperrstangen verwendet und die 150 KG Zelluloseverblasmaschine immer festzurrt.

PS: Manchmal wünsche ich mir regelrecht, daß die Autobahnpolizei uns einmal kontrolliert und so auch einmal Freude an der Arbeit hat und ein Lob aussprechen kann.... :coolman: :wink:
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Re: das Sushi Projekt mit "public viewing" in Oberthau

Beitragvon unbemerkt » 21.07.2016 - 08:13

Moin allerseits,

ganz kurz hatte mein Herr Sport einmal Fernsehen eingebaut. Da der Monitor jedoch weder in den DIN-Schacht noch in die Kopfstützen passte, habe ich nach zwei Abenden des Sportfernsehens mit Freunden im Freien wieder rückgerüstet.

Bild

mit Grüßen von Kay, welcher nie ein großer Autokinofan war.

PS: Noch einmal einen Dank an den Spender der Stativleinwand. Auch als abendlicher Sonnenschutz ist diese sehr nützlich.
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon unbemerkt » 02.01.2017 - 11:50

Moin allerseits,

und auch hier noch einmal meine besten Wünsche für Euch und Eure Geliebten (incl. Autos) für 2017.

Nachdem ich ja durch ganz zaghafte Nutzung meinen alten Pajero schadensfrei übers offensichtlich gefährliche 2016er Jahr retten konnte, bekam er beim jährlichen Fetten nun seine neuen Schmiernippeldeckel quasi zu Weihnachten.

Bild

Die Schutzkappen für Schmiernippel aus der Bucht passen ganz wunderbar und scheinen dauerhaft halten zu wollen. Im folgenden Bild habe ich ein paar Versuche an diversen Altnippeln gemacht.

Bild

Am Pajero Sport (ähnlich dem L200) sind übrigens je ein Nippel an jeder vorderen oberen und unteren Radaufhängung verbaut und am Lenkgestänge insgesamt drei Stück. Entgegen dem L200 hat mein Sport am vorderen Kardan nur einen Nippel vorn (hinten ist ein Schiebestück) und am hinteren Kardan wieder zwei.

Neben dem jährlichen Ölwechsel (bei etwa 10.000 km) gab es noch ein praktisches Ölablassventil von Stahlbus (lag für nur einen Zwanziger in der Bucht). Das Adapterstück mit Siliconschlauch gehört natürlich zukünftig zum Bordwerkzeug.

Bild

Im nächsten Bild sieht man den neuen Ölfilter mit Kilometerstand (diesen gibt es jetzt neben einer fortlaufenden Beschriftung der Filter- und Ölwechsel unter der Haube bei mir nur noch beschriftet) und den schön tief versteckt sitzenden Deckel hinter Stabi und Querträger. Unten im Bild ist (mit Pfeil gekennzeichnet) der untere Schmiernippel der Radaufhängung sichtbar.

Bild

Im Rahmen der Aktion "Neue Gummiteile" gab es, bei der Winterradmontage im Dozomber (Reifenwechsel muß ja von Monat mit O bis Ostern) schon einmal Ersatz am hinteren Stabi. Das Bild täuscht regelrecht - die Stützen waren sehr labberig und eine Hülse schon gesprengt.

Bild

So konnte ich auch keine Muttern mehr lösen und musste zur Säge greifen. Die Überreste sind wahrlich kläglich.

Bild

Bei den neuen Streben (ASA Nr. MR344624) für nur 16,- Euro incl. Versandkosten hatten zwar, trotz japanischer Bezeichnung, leider nur Muttern mit 17er Schlüsselweite was ich bei meinen Mitsus gar nicht mag, wirken aber vertrauenerweckend.

Bild

Mit vorerst nur grobem Rostschutzanstrich und reichlich Weißfett halten die Teile hoffentlich nun wieder für ca. 180.000 Kilometer.

Bild

somit grüßt der Kay ganz neujährlich optimistisch und geht nun an die Schneeschieberbastelei
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon Crazy.max » 02.01.2017 - 12:22

Hallo Kay,

fein sieht es aus, aber bei dem Stahlbusventil bist Du ja ein "Nachmacher".
War doch mein Impreza schon damit ausgerüstet, der von meiner Grau nachgerüstet und nochmal eines im neuen Legacy verbaut.

Ich habe den Vormittag damit verbraucht aus meinem alten Impreza die Gasanlage auszubauen, denn am Mittwoch geht der Legacy zum Gasanlagenbauer und bekommt die gleiche Anlage wie der Impreza...somit ist die Alte Anlage quasi der Ersatzteilträger. Für mehr ist der Tag hier allerdings nicht gut...schneit es doch recht ordentlich.

Ich freue mich schon wieder auf den Mai wo ich den "Silberpfeil" vorstellen kann.

Ich wünsche Dir weiterhin fröhliches Schrauben, ein Frohes Neues Jahr und vor allem Gesundtheit allen Deinen Familienmitgliedern und natürlich Dir auch.

Olaf - der manchmal richtig neidisch ist auf Kays hobbyraum :respekt:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon MF » 02.01.2017 - 18:31

Moin

Sehr schön :super:

Freue mich auf deine Erfahrungsberichte.

Gruß Mario
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon terriblue » 02.01.2017 - 19:15

Lieber Herr Sushitreiber,

die lustig roten Kappen dienen der Auffindung der Nippel , oder ?
Der Ölablassdoppelnippel soll die Ablassschraube mit dem nützlichen Magnet ersetzen ?

Verwirrter Gruß 1

Arno
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon unbemerkt » 03.01.2017 - 14:58

Moin Ihr Lieben,

@ Olaf, klar bin ich ein Nachmacher. Die erste Version (bei mir) bekam damals auch der Noisy von Matti, bei welchem eine Traverse direkt unter dem Ablassloch liegt.

Bild

Beim Sport ist die Situation nicht viel besser und ich erwarte mir nur eine sauberere Ablasserei direkt in einen Kanister. Nach wie vor gefällt mir nicht, daß beim Ablassen nur ein schmaler Spalt rund um die Dichtkugel entsteht und "Grobteile" so in der Ölwanne verbleiben würden.
Nach meinem fadenzählenden Altersgefühl werde ich aber das Ventil wohl doch jedes mal nach dem Ablassen rausschrauben und mit Magnet und Pfeifenreingern den Ölwannenraum inspizieren. Schließlich habe ich auf diese Weise auch schon zwei mal böse Schadteile ausfindig gemacht und irgendwie muß ich die langen Werkstattage ja auch rumbringen.
Ohne Frage ist die Ventil-mit-Schlauch-Methode für den umweltbewussten, ölwechselnden Fernreisefahrer aber ein klares Plus in der Pampa....

Auf die Vorstellung Deines Silberpfeils bei einem schönen Schlauchkaffee freue ich mich auch schon dolle. :huepfen: Auf meinen Hobbyraum musst Du aber nicht neidisch sein. Wenigstens die Anzahl Deiner doch liebenswerten und Geld sparenden Autos berechtigt Dich gewiß vor jeder "Familienregierung" zur Anmietung oder dem Neubau eines feinen Liebkoseraumes.... :wink:

@ mein lieber, verwirrt grüßender, Ingenieurs-Arno,

selbstverständlich benötigen die selbstdichtenden Schmiernippel, welche seit Jahrhunderten still unter Lanz-Bulldogs und Fordson-Traktoren ihren schmudelligen Dienst tun, keine roten Deckelchen und ich finde auch alle Nippel immer wieder. Bei den roten Kappen kann es sich in meinem Fall, also nur um eine zusätzliche vordere "Zwischen-Hosentaschenfüllung" handeln und ein klein wenig nervt mich noch die Verdreckerei....

Das Ölablassventil kann bei den Mitsus den nützlichen Magneten nicht ersetzen, da ich ihn noch nie vorgefunden habe und auch seit meiner Simsonzeit nicht vermisse. Die S50-Ölablasschrauben brachen gern und scheinbar immer wegen der erheblichen Hohlbohrung für den Magneten. Der Ventilschlauchanschluss soll nur meinen Werkstatt-Teppich schonen, weil ich in 2 von 10 Fällen zu blöd bin kleckerfrei zu arbeiten, aber...

...Du kommst schon noch einmal und willst ein Spiegelei...

mit ebenfalls verwirrten, aber nett grinsenden Grüßen von Kay

PS: Wie geht es eigentlich Deinem Fernreisekuchenteigrührgerät? Hast Du schon eine verstärkte Offroad- und Outdoorversion finden können? :duck:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon terriblue » 06.01.2017 - 11:41

Hallo mein lieber Kay,

ich wollte dich doch nur ein wenig foppen ... .

Vor dem Ansetzen eines Fettpressenmundstückes reinige ich den Nippel grundsätzlich um
das Eindringen vom Schmutz zu minimieren - da wäre mir eine Kappe kontraproduktiv.

Meine Ablassschraube ist aus dem Vollen und hat keinen Magneten, meine Wanne ist aus Alu,
teuer (da G-Teil) und minimalst undicht. Viele Gründe also, dass ich mich mal mit diesem
System beschäftigtigen könnte. Ich würde den Doppelnippel dann mit einer Dichtmasse
einsetzen, Teflonband z.B. (ich vermute einen Haarriß oder eine ander Beschädigung um die
Ablassschraube herum ).
Wie du auch schon erwähntest , ist mir dieser Abflussspalt um die Kugel herum, auch etwas
suspekt.
Ich traue dort einem CU Ring auch mehr als den beiden halbseidigen Dichtungen des Stahlbus.

Eigentlich wollte ich die kplt Wanne nochmal abnehmen um mir meine modifizierten
Ölfangbleche und die modifizierte Ölpumpe anzusehen. Wenn das i.O. ist könnte ich mir den
Umbau durchaus vorstellen.

Der neue Handmixer fährt übrigens schon lange mit .

Gruß Arno
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon unbemerkt » 06.01.2017 - 12:41

Moin mein Arno,

dann ist ja alles gut und ich werde mich bei nächster Gelegenheit wieder foppend revanchieren... :mrgreen:

Mit den Deckeln auf den Nippeln erwarte ich natürlich neben weniger Dreck zum Abwischen auch das die Kügelchen an den Federn "aktiver" bleiben und nicht so oft vor- und nachgeschubst werden müssen.

terriblue hat geschrieben:ch traue dort einem CU Ring auch mehr als den beiden halbseidigen Dichtungen des Stahlbus.


Du sprichst aber in Sachen Dichtung an dem Stahbusventil von verschiedenen Stellen. An der Dichtung zur Ölwanne hat er ebenfalls den Kupferring.
Nur für die Dichtung während des Ablassens mit dem Schlauchstück wird der innere O-Ring verwendet.
Der äußere O-Ring hält als zusätzliche zweite Dichtung für den Deckel her, falls die Kugel einmal undicht wird.

Wenn, wie Du schreibst Deine Kupferdichtung an der Ölablasschraube nicht perfekt dichtet, würde ich anstelle des Teflonbandes, Versuche mit gut Hanffäden machen, oder....

.... wenn dies nicht funktioniert, abends Öl ablassen und die vorher geputzte Ablassschraube incl. Kupferscheibe mit hitzefester Dichtmasse, nur gewindedeckend eincremen und mit der Hand eindrehen. Am nächsten Morgen (nur bei sportlichen Mitsus mit 38,755 Nm) anziehen. Die Ölwannenseite würde ich dabei etwas ölig lassen um später besser aufschrauben zu können.

Auch hier bietet sich der Stahlbus an, weil Du so über Nacht bei eingeschraubtem Gewinde noch Öl austropfen lassen kannst.

Die Flächen der Dichtungsunterlagen hast Du natürlich schon geprüft, geputzt und gehont? Ich habe mit Kupferscheiben mit kleinerer Fläche auch gute Erfahrung gemacht - aber was sage ich dem Ingeniör.... :wink:

mit lieben Grüßen von Kay, welchem noch keine gute Rückverfoppung einfallen will.

PS: Mit Aluminiumhanf habe ich noch nicht gearbeitet, aber auch noch keine Hitzeprobleme mit Hanf gehabt.

PPS: Wir könnten beim Treffen einen leicht klunschigen Kays-Großmutter-Gedächtniskuchen mit Zitrone und Orange backen um Deinen neuen Outdoorrührer zu testen.

PPPS: Das Du immer neue Kupferringe nimmst oder diese wieder ausglühanweichst habe ich vorausgesetzt.
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon terriblue » 06.01.2017 - 13:04

Hi Kay,

beim ersten Auffüllen hatte ich den CU Ring recycelt, beim 1. Wechsel einen neuen orig. MB
verwendet und letztens Schraube und CU Ring erneuert. Aber, es ist wirklich nur ein Tröpfchen
zu sehen , welcher an der Schraube hängt.

Kuchenteig rühren klingt nach einem Plan ...

Gruß Arno
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon unbemerkt » 06.01.2017 - 14:05

Hai Arno,

dann kannst Du nur den Tropfen markieren um sicher zu stellen, daß er nicht heimlich ausgetauscht wird. So habe ich es an meinem Kupplungsgeberzylinder ja auch gehalten.

Einziger Nachteil - Faden- und Tropfenzähler schlafen unruhiger.... :extremlached:

mit Grinsegrüßen von Kay, welcher einen Druckbecherpistolenheizer projektieren muß.... :hammerschlag:
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon unbemerkt » 07.07.2017 - 13:30

Moin allerseits,

das Projekt hochleistungsfähige Kühltruhe wird im Rahmen einer Kurzurlaubplanung noch einmal voran getrieben.

Vorausgeschickt sei, daß wir in aller Regel tagsüber eher mehr fahren und normaler Weise nicht über mehrere Tage rasten. Der Anspruch geht also mehr in Richtung hoher und schneller Kühlleistung. Meinen teilweisen Geiz kennt Ihr schon und so gehen folgende Komponenten an den Start.

66 AH Batterie Optima Blue (Bj.12/15), beim Start mit 12,85 Volt und 1127 A nach CCA EN.

Bild

Stromwandler (reiner Sinus) 1500 Watt von Solartronics (wird vermutlich noch durch kleines Ecksinusgerät mit 600 Watt ersetzt) Dazu bleibt der Wandler dicht an der oder den Batterien, dahinter wird ein simples aber edles Baustromkabel (Elektron Berlin - 25 Jahre geprüft) in das Fahrzeug geführt. Im ersten Test 20 Meter 1,5 mm2 Kabel. Beide 220 Volt Kabelenden bleiben im ersten Fahrzeug-Versuchsaufbau so lang, daß sie wieder nach außen geführt werden können - dazu später noch Bilder.

Bild

Kompressor-Kühltruhe Tristar 35C 220 Volt (nicht mehr im Handel - heute Nr. KB-7245) gab es für einen knappen Hunderter einmal auf der Allradmesse. Die Leistung ist mit 58 Watt bei 0,63 A angeben (?), und das Gerät kann in kurzer Zeit ganze Bierkästen herunter kühlen, wie ein erwachsener Kühlschrank (35 Grad Temperaturunterschied). Die Raumtemperatur betrug von 27 Grad fallend am Ende des Versuches 23 Grad.

Der Versuchsaufbau ist mit einem originalen Anlasserkabel vom V43 (so etwas habe ich ja neuerdings) zwischen Batterie und Wandler geschaltet und wird wahrscheinlich auch so eingebaut, da ich bisher immer mit zu dünnen Drähten vor dem Wandler Probleme hatte.

Im ersten Aufbau konnte ich im Kabel an der Batterie rund 10 Ampere Leistungsaufnahme für den Wandler mit laufender Kühlbox messen. Der Wandler im Leerlauf ergab 0,78 A also ca. 10 Watt. Die Box springt zum Kühlen natürlich immer nur kurz an und rödelt danach eine Weile mit dem Kältemittel (R134a) herum. Wenn ich richtig rechne dürften während der Fahrt ab und zu 120 Watt gezogen werden, was in etwa der Beleuchtung entspricht. Vom Einschaltintervall rechne ich mit höchstens 25 % Nutzung, also ca. 15 Sekunden pro Minute, daß muß ich noch einmal messen.

Bild

Da die Box in der kleinsten Stufe natürlich nach 20 Minuten bei 12 Grad lag, habe ich noch eine Taschenlampe mit einem Ampere über drei Stunden geladen und ca. 15 Liter Wasser mit etwa 30 Grad Celsius in Kanistern in Truhe verfrachtet.

Der Wandler ging nach ca. 10 Stunden Betrieb mit 11,22 Volt hin und wieder aus. Die Kühlkistentemperatur lag bei 12,5 Grad (Sensor 1).

Bild

Die Batterie hatte noch knapp 11,3 Volt und hätte mit 555 A CCA-EN wohl noch gut zum Anschubsen des Benzinmotors genügt.

Bild

Ohne Zweifel macht es also einen tiefen Sinn solche Kühlboxen daheim vorzukühlen und auch die Kühlware nicht heiß einzufüllen. Nachts bleibt meine Box immer aus (Kühlschrankgeräusche), und wird zumeist nach draußen gestellt um die nächtliche Kälte auszunutzen.

Somit werde ich das System wohl nun erst einmal verbauen. Für das Dornröschen als zukünftiges Urlaubsfahrzeug sind zwei Batterien im hinteren Fahrzeugbereich mit direktem Anlasserkabel und zusätzlichem Fahrzeugkabel geplant, so wie es bei Mitsubishi ja eigentlich schon immer ist. Mein wichtigstes Ziel bleibt, die schweren Batterien in den mittleren bis hinteren vor allem aber unteren Fahrzeugbereich zu verbannen.

mit Grüßen von Kay, welcher wie immer für Tipps dankbar bleibt

PS: Nicht ganz unwichtig - die Lüfter des Wandlers sprangen äußerst selten und nur ganz kurz an, das Gerät selbst blieb immer völlig kalt bzw. raumwarm. Der kleinere Wandler dürfte ganz anders zu kämpfen haben.
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Re: Leichter Fernreise- & Alltagswagen K90 V6, das Sushi Projekt

Beitragvon Hirvi » 07.07.2017 - 14:13

Hallo mein liebstes Sparbrötchen!

1. Das mit der Kiste Bier gefällt mir. :super:
2. Die Verwendung von 240 Volt Komponenten im Auto ist unter der Berücksichtigung von Punkt 1. vertretbar.
3. Du hast echt einen Messfimmel. :mrgreen:
4. Altgeräte-Recycling ist lobenswert.
5. Diebstahlschutz nicht vergessen............falls Bier in der außen stehenden Kühltruhe ist. Sonst unnötig.

Sorry habe gerade Pause sagt

Volker
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Beitragvon unbemerkt » 08.07.2017 - 07:48

Moin allerseits,

@ Volker, der Messfimmel rührt wahrscheinlich daher, daß ich nach einigen Fehlschlägen feststellen musste, daß es besser ist Basteleien im Vorfeld durch Tests abzusichern.

Deshalb gestern Teil zwei des Versuches.

Das 600 Watt Wandlerchen ist angekommen und wird sofort eingespannt.

Bild

Da ich frischen grünen Tee angesetzt hatte, wurde der selbst gefriggelte Flüssigkeitsfunksensor gleich ausprobiert. Leider zeigen die Wetterdinger aber über sechzig Grad noch nicht an - die Messspitze könnte viel mehr. Ein Liter Flüssigkeit kam bei ca. 70 Grad um 15.00 Uhr in die Kühlkiste.

Bild

Zwischendurch testete ich auch gleich noch den kleinen Güde-Kompressor am Wandler, da er ja Reifenpuster und Diffsperrensteller werden soll. Momentan läuft er noch schlecht an und nach längerem Betrieb wird er auch ganz schön handwarm.

Bild

Im Betrieb mit dem Kompressor (380 Watt) wurde der Wandler dann einmal bis 44 Grad warm, wohingegen er im Kühltruhenbetrieb etwa drei Grad über Raumtemperatur blieb. Auch ein 10 mm2 Stromkabel vor dem Wandler geht 1 bis 2 Grad in der Temperatur herauf, was somit verworfen wird.

Nach zirka 3 Stunden Betrieb hatte die Kühltruhe den kochenden Tee in huh-kalt verwandelt. Da ich den Regler der Truhe voll aufgedreht hatte, ging diese um 18.30 Uhr in den Tiefkühlbereich über, was ich bei immer noch knapp 30 Grad Außentemperatur als brave Leistung ansehe.

Bild

Nach vier Stunden habe ich den Test abgebrochen, da ich den Wandler zum Einbau vorbereiten wollte. Die Optima hat diesmal mit verbleibenden 12,18 Volt und 1063 A CCA-EN mit Bravour bestanden. Wir erinnern hier auch die Werksangabe des Startstroemes von 845 A CCA-EN.

Bild

Des Messfimmels ist damit Genüge getan, das System dürfte funktionieren. Ich erhöhe lediglich den Leitungsquerschnitt wieder und kürze zähneknirschend die teuren Kabel auf das Notwendigste ein.

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