Winterschläfer

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Ulrike
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Re: Winterschläfer

Beitragvon Ulrike » 07.12.2014 - 11:30

Hi Ihr,

ich habe mein Sommerauto anfang November in den Winterschlaf geschickt:

Ich suche mir dafür immer einen trockenen sonnigen Tag aus. Da wird er noch mal richtig warm gefahren. Dabei sorge ich für saubere Bremsscheiben, in dem ich in der Autobahnausfahrt ordendlich auf die Bremse trete. Dann geht es mit normalem Reifendruck und dem restlichen Tankinhalt in die gut belüftete Scheune. Batterie abklemmen, Nylongarage gegen Staub drüber und fertig. Zwischendurch wird die Batterie mal geladen.

Früher hatte ich Saisonkennzeichen. Da mussten die Autos immer am Tag x gewechselt werden. Ich fand es stressig, weil ich keine Überlappung der Verträge hatte und am Wechseltermin vor Mitternacht zuhause zu sein musste.

Endlich scheint hier mal wieder die Sonne, ab nach draußen!
Grüße aus Lalo
Ulrike
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Re: Winterschläfer

Beitragvon Beda » 07.12.2014 - 15:15

4x4tourer hat geschrieben:Moinsen die werten Scheunen- und Garagenfüller,

Zur Entlastung park ich ihn wohl noch auf kleine Unterstellböcke...die stehen im Winter eh nur ungenutzt rum.

winterfeste Grüße Dirk

Hallo Dirk,
in Oldtimerkreisen heißt es, daß Drehstabfedern es nicht mögen, wechselweise über längere Zeiträume entlastet und dann wieder belastet zu werden.

Aber eine Kleinigkeit habe ich noch.
Die Reifen sollten keinesfalls auf einem Kunststoff- oder Gummiboden stehen.
Da kann es zu Wanderungen von Weichmachern etc. kommen.
Die Auswirkungen können abenteuerlich sein.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Winterschläfer

Beitragvon terriblue » 07.12.2014 - 19:51

Hallo Sommer/Winter/Frühling/Herbst-Autoeigner,

ich frage mich die ganze Zeit, ist Rosti auch ein Winterschläfer :achselzuck:

Gruß Arno

... der seit kurzem kein Cabrio mehr hat ...
Slow Underpowered Vehicle und ein ProjeGt
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Re: Winterschläfer

Beitragvon MF » 07.12.2014 - 21:32

Moin

Nein Arno, dein G ist ein "viele Winter Projekt"! :wink:

Aber mal im Ernst.

Der Wohn-G wird ja sicher ganzjährig angemeldet sein,oder?

Und dann steht er,bei nicht Benutzung, in den heiligen Hallen seiner Geburt?

Also, brauchst du hier nicht weiterlesen.
da du den G sicher auch im Winter vor die Tür lässt. :grin:

Gruß Mario
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Re: Winterschläfer

Beitragvon 4x4tourer » 07.12.2014 - 23:33

Ahoi ihr Winterfesten,

Beda hat geschrieben:in Oldtimerkreisen heißt es, daß Drehstabfedern es nicht mögen, wechselweise über längere Zeiträume entlastet und dann wieder belastet zu werden.


Oh, das hab ich noch nie gehört. Würd es dann Sinn machen nur die Hinterachse, sprich an der AHK gebockt, und somit Blattfedern und Räder zu entlasten??? Für die Reifen vorn wär das doch dann wohl eher kontraproduktiv!?
Oder würd das gehen, vorne soweit anzuheben, dass die Reifen entlasten, aber dann was unter die Achsschenkel zu bocken, sprich dann Drehstab belastet, aber Reifen entlastet...oder hab ich da grad nen Denkfehler drin? :idee03: :achselzuck:

Beda hat geschrieben:Die Reifen sollten keinesfalls auf einem Kunststoff- oder Gummiboden stehen.
Da kann es zu Wanderungen von Weichmachern etc. kommen.
Die Auswirkungen können abenteuerlich sein.


Uuups, noch was neues! Was kann da passieren? Festkleben mit dem Untergrund, ablösen oder weichwerden des Reifengummis???

dazulernende Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: Winterschläfer

Beitragvon Beda » 08.12.2014 - 00:05

Hallo Dirk,
alle deine Überlegungen sind zutreffend.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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hapaai
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Re: Winterschläfer

Beitragvon hapaai » 08.12.2014 - 10:33

Hallo, Moin, Servus Ihr Winterschläfer,
ich hab schon seit 17 Jahren einen Winterschläfer und seit gut 4 Jahren einen zweiten Winterschläfer.

Der erste mit 17 Jahren ist ein Chrysler Stratus Cabrio 2.0l Benziner mit Saisonkennzeichen.

Da bleibt die Batterie auch drin, weil sie sich sehr umständlich im linken Radlauf unter der Abdeckung versteckt, sie wird nur im Motorraum von der Masse abgeklemmt, nachdem sie nochmal eine sanfte Aufladung bekommen hat. Dennoch tut der Winterschlaf nicht der Batterie nicht gut. In keinem anderen Auto geht die Batterie so schnell kaputt. Hab schon die dritte Batterie drin - mit der Originalen eigentlich schon die Vierte. Aber das kommt auch davon, dass ich selbst im Sommer selten damit fahre und der Ruhestrombedarf recht hoch ist, dadurch kann's schon mal sein, dass ich selbst im Sommer vor leerer Batterie stehe. Meine Schuld.
Eingestellt wird er am 30. September immer warm. Frostschutz ist immer drin, also im Kühler und im Wischwasch.
Ich bock ihn nicht hoch, hat den Reifen und der Aufhängung bisher nicht spürbar oder sichtbar geschadet. Kurz vor Stilllegung wird werden die Gelenke noch abgeschmiert - ja er hat hie und da noch Schmiernippel.
Am 1. April wird dann gestartet. Völlig problemlos. Nur ein Ventilklappern ist festzustellen, das sich nach ein paar Minuten legt. Das Öl in den Hydrostössel läuft bei der langen Standzeit wohl aus.
Einzig die Bremsscheiben rosten, nicht schlimm aber immer eine feine Schicht im Frühjahr, die kann man aber vorsichtig wegbremsen. Allerdings nörgelt der TÜV regelmäßig über das Bremsscheibenbild wegen der feinen Riefen, lässt es dann aber doch durch. Die Originalqualität ist bekanntermaßen sehr bescheiden. Vielleicht bekommt das Cabrio demnächst doch mal qualitativ hochwertige aus dem Zubehörhandel Nach 17 Jahren legitim.
Mehr mach ich eigentlich nicht. Dackelgarage drüber, Gang rein, Handbremse raus und auf einen sonnigen 1. April freuen.

Der zweite Winterschläfer ist betagter. Immerhin hat er bald 54 Jahre auf dem Buckel. Ein Auto Union 1000s Saxomat mit einem Dreizylinder Zweitakter. Gemisch mit 1:40. H-Kennzeichen.
Als ich ihn vor gut vier Jahren bekam hab ich alle sechs Bremszylinder (Trommelbremser) und den HBZ getauscht, weil er lang stand und alle festgerostet haben. Mein Kfz-Meister meines Vertrauens und Spezialist für alte Fahrzeuge, hat gesagt ich solle doch die Bremsflüssigkeit gegen Silikon-basierende Bremsflüssigkeit tauschen, die nicht hygroskopisch ist und daher nicht so leicht die Zylinderbuchsen rosten.
Hab ich gemacht. Ist zwar nicht erlaubt, glaub ich. Aber der KÜS-Mann meines Vertrauens ist Oldtimerliebhaber und hat mir stark kopfnickend zugestimmt. Bei der HU macht keiner chemische Analysen oder einen Geschmackstest der Bremsflüssigkeit.
Der Oldie steht auf recht alten Diagonalreifen, da merk ich schon mal kurz was beim Saisonstart. Das legt sich aber.
Handbremse raus und auch Gang raus, weil der Saxomat eine elektropneumatische fliehkraftgestützte Kupplung ist. Also kleine Holzklötze unter die Reifen.
Nachdem das Handbuch sagt, dass alle 2000km !!!! abgeschmiert werden soll, wird nochmal kurz vor Saisonende entsprechend des umfangreichen Schmierplans abgeschmiert. Hab jetzt schon eine zweite Fettpresse.
Beim Frühjahrsstart dauert's recht lange bis die Kurbelkammer-gestützte Pneumatikbenzinpumpe die, zwischenzeitlich ausgetrocknete, Schwimmerkammer wieder voll macht. Aber ich hab ja einen Benzinfilter mit echtem Schauglas, den man manuell füllen kann.
Auch hier kommt die Dackelgarage drüber.
Beide stehen dann in unbeheizter trockener Garage und sehen sich nach sonnige Tage.

Schöne Grüße, Walter
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Re: Winterschläfer

Beitragvon MF » 08.12.2014 - 18:40

Moin

Heute habe ich an meinem "Winter(schläfer)projekt" weiter machen können.

Zuerst gab es aber ein Gruppenbild mit Hallennachbar.

Bild

Auf dem normalen Stellplatz wartet das Astra-Cabrio meiner Schwägerin auf den Frühling.



Gruß Mario
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Re: Winterschläfer

Beitragvon unbemerkt » 09.12.2014 - 10:47

Moin die Winterschläfer,

hapaai hat geschrieben:Hab schon die dritte Batterie drin - mit der Originalen eigentlich schon die Vierte.


@ Walter, weil ich ja so sparsam bzw. geizig bin und mich von "Altbatterien" immer so schlecht trennen kann, aber auch auf dem Hof so einige "Seltenverbraucher" rumstehen, konnte ich eine interessante Erfahrung sammeln.

Die roten Optima scheinen eine öftere Tiefentladung weniger übel zu nehmen als herkömmliche Batterien. Im Durchschnitt fliegen die Batterien nach sieben Jahren, wegen nachlassende Leistung aus meinen aktuellen Autos raus und kommen z.B. in den Bagger oder "bewegliche Altfahrzeug". Andere Batterien brechen in der Leistung völlig ein und werden recht zügig Vollschrott, von den roten Optimas habe ich in den letzten 12 bis 15 Jahren noch keine weggeworfen.

Wenn ich dazu komme werde ich diesen Winter einmal eine kleine Messreihe zu Produktionsdaten und verbliebener Leistung der kleinen roten Freunde machen.

Sicher ist jedenfalls, daß ich, auch wenn es meiner Sparbüchse jedes mal einen harten Schlag versetzt, nur noch die kleinen roten Helferlein kaufe. Einziger Wehrmutstropfen dabei ist, daß die Herren Hersteller immer noch nicht begriffen haben, daß es sich lohnen würde mir die Batterien zu Werbezwecken zu sponsern. :achselzuck: :nichtgut:

Im Winter lasse ich allerdings inzwischen zwei kleine 2 elektronisch geregelte Mini-Ladegeräte über das Grundstück kreisen, mit welchen ich im wochenweisen Wechsel die ganzen Standbatterien in den diversen Rasenmähern und Altfahrzeugen nachlade, wenn ich es nicht vergesse.

hapaai hat geschrieben:Beim Frühjahrsstart dauert's recht lange bis die Kurbelkammer-gestützte Pneumatikbenzinpumpe die, zwischenzeitlich ausgetrocknete, Schwimmerkammer wieder voll macht. Aber ich hab ja einen Benzinfilter mit echtem Schauglas, den man manuell füllen kann.


Fein, das es einen Leidensgenossen gibt. Ich hatte im letzten Jahr den Vergaser eines Lieblingshass-18HP-Brigg&Stratton, zwei mal auseinander bevor ich begriffen habe, daß der Gummi der "Kurbelkammer-gestützte Pneumatikbenzinpumpe" einfach einmal erneuert werden müsste. Den Benzinhahn mit Schauglas hatte ich im Vorfeld bei der unnötigen Benzinleitungserneuerung auch schon eingebaut.

Wirklich - tolle Technik - :kopfgegenmauer: - ich spare jedenfalls schon einmal auf meinen zweiten Hatz-Diesel.

Mit lieben Grüßen von Kay, welcher sich wegen der verwirrenden Diskussionen um das Dot 5.0 zu einem häufigeren Wechsel des Dot 4 entschieden hat und damit immer über brandbeschleunigenden Alkohol verfügt.

PS: Ist es nun rostschutztechnisch besser ob eine Bremsflüssigkeit Wasser bindet oder verdrängt? Muss ich wirklich alle Leitungen vor Einsatz des Dot 5.0 wechseln? ......












..... Dot 4 brennt besser..... :extremlached:
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

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Re: Winterschläfer

Beitragvon hapaai » 09.12.2014 - 11:26

Hai Kay,
ja DOT4 brennt besser :super:

Aber DOT5 von Mike(http://mike.british-cars.de/Silikon.htm) soll ja nicht brennen.

Ich denke der Korrosionsaspekt bei hygroskopischen Bremsflüssigkeiten ist bei neueren Fahrzeugen nicht so dramatisch, hingegen bei meiner alten Diva mit sechs Zylindern und acht kleinen Kölbchen in 60er-Jahre Design und das bei einer Jahresfahrleistung von 2000km maximal, ist die Steherei durchaus tödlich für Kolben und Zylinder. Noch dazu schwer zu beschaffen.

Wiki schreibt:
In der Bremsflüssigkeit gelöstes Wasser fördert die Korrosion innerhalb der Bremsanlage, ganz besonders zwischen Bremskolben und Bremszylindern. Durch Lochfraß wird die Oberfläche des Bremszylinders beschädigt, so dass die Dichtmanschetten der Bremskolben nicht mehr 100 % abdichten können. Austretende Bremsflüssigkeit gelangt so auf die Bremsbeläge und führt zu einem drastischen Verlust der Bremswirkung. Im Endstadium klemmen die betroffenen Bremskolben in den Zylindern und die Bremse geht fest.


Warum das Zeugs in meiner Diva keine ABE hat..... :achselzuck:

Schönen Gruß, Walter
PS: Kay, hast Du eine Quelle für Thorium-Glühstrümpfe?
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Re: Winterschläfer

Beitragvon unbemerkt » 09.12.2014 - 12:55

Hallo Walter,

ich hatte die Dot-Diskussion schon befürchtet, aber mein physikalisches Halbwissen geht über die Weisheiten der fünfseitigen Autotalk-beschimpfungen und Oldtimer- und Rostschutzforendiskussionen nicht hinaus.

Wiki (also irgendwer) schreibt:
In der Bremsflüssigkeit gelöstes Wasser fördert die Korrosion


Andere "irgendwer" schreiben: "durch Dot 5.0 wird Wasser an verschiedene Stellen (z.B. die tiefsten Kolben) verdrängt und kann dort noch besser "zuschlagen".

Ich befürchte jedoch der Rost hat weniger mit Wasser sondern mehr mit dem enthaltenen Sauerstoff zu tun und wie verhält sich "gelöstes" Wasser in Alkohol bezüglich Rost. In meinem Gin ist kein Rost, der heißt aber auch Dry-Gin ist also sowieso schon trocken..... wobei noch in rostfreiem Glasmantel.

Man müsste jetzt eine Versuchsanordnung mit Eisenbehältern und wasserverunreinigten Dot4, Dot5 und Gin für ein paar Jahre ansetzen, aber dann kommt wieder einer und macht ein Tröpfchen Leinöl, Mike Sander Fett oder gar Tonic an die Mischung und schon muß der ganze Versuch neu gestartet werden.

Bei mir sind die Bremsen bisher nur von außen vergammelt und etwas Pflege und Fett hat in den letzten Jahren bei den meisten Autos schon ganz gut geholfen. Außerdem habe ich ja den Werkstattofen, welche ab und zu einen Spritzer Anzündhilfe benötigt.

Spaß beiseite, ich mutmaße einmal, die schlimmsten Schäden an den Bremsanlagen entstehen durch völlig fehlende Pflege also auch ewig alte Bremsflüssigkeit mit hohem Wasseranteil.

Die typischsten Gammelstellen an z.B. Bremsleitungen sind bei mir immer die der Befestigungen und dort rosten diese von außen nach innen durch. :achselzuck: :mrgreen:

hapaai hat geschrieben:Warum das Zeugs in meiner Diva keine ABE hat.....


Das wäre meine allerletzte Sorge und wer behauptet das? Braucht man diese? Fordern viele Autohersteller nicht z.B. Dot3 oder höher? Bringt Dot5.0 nicht diese Eigenschaften mit sich?

hapaai hat geschrieben:Kay, hast Du eine Quelle für Thorium-Glühstrümpfe?


Ups, die strahlen ja.... :lachen: Sollen die ein Weihnachtsgeschenk für Chef, Schwiegermutter und/oder Frauchen werden? Tun es nicht in Eurer Gegend auch ein paar frisch gesammelte Schwammerln? :coolman:

Nein, da habe ich keine Ahnung, aber wahrscheinlich ganz unbewusst noch welche liegen. Ab wann gab es diese denn nicht mehr im Handel? Ich habe bei unserem neuen Promi-mitglied vor vielen Jahren zur Petromax welche dazu gekauft, bestimmt finde ich da noch welche für Dich.

Bei der Gelegenheit biete ich gleich noch die Lampe im Tausch gegen ein oder zwei hübsche alte Petroleumlampen an. Mir ist kleines warmes Licht einfach schöner.... Zum Basteln habe ich LEDs und neuerdings sogar eine, welche mit dem Magneten an Reifen hält.... :respekt:

Doch zurück zum Thema: "Irgendwer" schreibt Ytrrium zerbröselt nicht so leicht wie Thorium. Das wäre doch mein erster Kaufentscheid.

mit grinsenden Strahlegrüßen von Kay

PS: Im alten Wohnwagen hatte ich aber auch in der Gaswandlampe ständig Glühstrümpfe wechselnder Qualität. Manche hielten trotz schwerem Geländeeinsatz ewig und andere nur eine Fahrt. :achselzuck:
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Re: Winterschläfer

Beitragvon Joe » 09.12.2014 - 13:12

Moin Walter,

warum holst Du denn für das Cabrio nicht ein einfaches Ladegerät aus der Grabbelecke vom Feinkost Albrecht? Bei uns in der Gegend liegen die Teile dort für 12-14,-- € rum. Wenn Du in Fahrzeugnähe einen Stromanschluss hast, sind die ideal als Erhaltungslader zum Überwintern geeignet und Deine Batterie bekommt die bestmögliche "Pflege" für ein langes Leben. Wir hatten uns bei Aldi ein ähnliches Gerät vor über 10 Jahren gekauft (noch in der 3,6 A-Version) und das funktioniert bis heute einwandfrei.

Seit dem Wechsel der 75 Ah Originalbatterie im Löppel nach 11 Jahren (!) auf eine mit 95 oder 100 Ah ist das kleine Ladegerät allerdings doch "etwas" überfordert. Bis zu 2 1/2 Tagen Ladedauer ist dann doch "ein wenig" unpraktisch, weshalb wir uns gerade ein CTEC MXS 7.0 bestellt haben. Das gute alte Aldi-Teil darf dann wohl künftig den PT Cruiser von Schwiegermuttern beim Überwintern dauerladen :wink:

Gruß Rolf
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Re: Winterschläfer

Beitragvon Joe » 09.12.2014 - 14:50

Moin Ihr Winterschläfer :grin:

unbemerkt hat geschrieben:PS: Im alten Wohnwagen hatte ich aber auch in der Gaswandlampe ständig Glühstrümpfe wechselnder Qualität. Manche hielten trotz schwerem Geländeeinsatz ewig und andere nur eine Fahrt. :achselzuck:


Von einem "fliegenden" Händler auf einem Mittelaltermarkt habe ich den Tip bekommen, Glühstrümpfe nur frei schwebend zu transportieren. Er hat zu diesem Zweck in seinem Transporter ein Gummiseil quer durch den Laderaum gespannt, an welches er die Glühstrümpfe in Leinenbeuteln anhängt. Seitdem hatte er keinen gebrochenen Glühstrumpf mehr, vorher waren es etliche defekte im Jahr :wink:

Gruß
Rolf - der gerade überlegt, ob eine Petromax auch Winterschlaf hält - aber nur, damit dieser Beitrag nicht OT ist :rofl:

unbemerkt hat geschrieben:Wiki (also irgendwer) schreibt:
Zitat:
In der Bremsflüssigkeit gelöstes Wasser fördert die Korrosion


Andere "irgendwer" schreiben: "durch Dot 5.0 wird Wasser an verschiedene Stellen (z.B. die tiefsten Kolben) verdrängt und kann dort noch besser "zuschlagen".


Nach genau diesen Überlegungen habe ich das Thema Dot 5.0 vor Jahren zu den Akten gelegt. Lieber regelmäßig die alte Suppe vollständig erneuern, als nicht zugelassene Bremsflüssigkeiten zu verwenden. Damit ist zum einen das Korrosionsthema erledigt und zum anderen behält das Fahrzeug die StVO-Zulassung. Unsere Trecker haben ja nun mal von Haus aus einen deutlich längeren Bremsweg. Bei einem Unfall wäre eine nicht zugelassene Änderung an der Bremsanlage sicherlich ein gefundenes Fressen für jede Versicherung, sich der Zahlungspflicht zu entziehen. Wenn die erst einmal anfangen zu suchen, dann suchen die auch richtig. Da wäre eine Probenentnahme der Bremsflüssigkeit sicherlich denkbar. Zwar würden die sicherlich nicht geziehlt nach Dot 5.0 suchen, sondern nur den Zusatand der Flüssigkeit prüfen, aber spätestens dabei sollte das denen dann auffallen ...

Und wenn man den Wechsel dann vorm Überwintern durchführt, sind wir auch wieder On-Topic :extremlached:
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Re: Winterschläfer

Beitragvon MF » 06.12.2015 - 11:07

Moin

Mein Galloper ist ja nun seit 01.11 im Winterschlaf.

Einmal wurde er ja noch geweckt.

Bild

Jetzt kommt er aber immer noch regelmässig an's Licht,
da er ja auf der Hebebühne parkt und die immer wieder mal von anderen
aus der Familie benutzt wird.

Ich versuche vor jedem Starten mit der Standheizung vorzuheizen.
Wenn ein anderer ihn rausfährt, wird das dann nicht gemacht.

Dann kommt er jetzt auch regelmässig an's Batterieladergerät.

Zwischen den Feiertagen möchte ich ,spätestens, mit den weiteren Umbauten beginnen.

Gruß Mario
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Re: Winterschläfer

Beitragvon MF » 10.10.2016 - 07:41

Moin

Die Winterschlafvorbereitungen laufen so langsam an.

Habe letztens gelesen das man vor dem Einmotten
einen Ölwechsel machen sollte,
da das alte Öl agressiver ist als frisches.

Klingt nachvollziehbar,
oder ist das vernachlässigbar?

Hatte bisher den Ölwechsel zum Saisonbeginn gemacht.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed

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