unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 07.03.2017 - 09:13

"Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe."


Danke, Walter Röhrl und auch hier noch einmal alles Gute zum Siebzigsten. Deine Rallye-Siege mit heckgetriebenen Autos gegen Allradler mögen verblassen, Deine Sprüche werden dies nie tun.

Moin mein lieber Arno,

ich habe mehr als 6 Stunden geschlafen und sitze seit 5.40 Uhr vorm Rechner und langweile mich, darf ich jetzt endlich wieder ein wenig schreiben, ohne Dir das Gefühl zu geben unter Druck zu stehen.... :extremlached:

Moin allerseits,

wenn ich eines Tages einen Mitsubish-Ingenieur gekidnappt habe, und ihn tagelang Kühlmittelablassschrauben am 6G72 und Kupplungsgeberzylinder am L300 wechseln lasse, werde ich mir auch gleich erklären lassen, warum ein Zylinderkopf der 6G72 zwei riesige Löcher braucht, um die Nockenwelle nicht nur einfügen sondern hindurch werfen zu können.

Was der Rostschutzölverteiler (auch Halbmond genannt) am Ventildeckel der 4D65 ist, wird am V6 Benziner durch zwei wunderschön leichte Aludeckel ersetzt, fein groß und nach drei Jahren ebenso undicht wie beim Diesel. Im Bild oben links die Deckel und darunter die O-Ringe, rechts die Dichtringe für das Rohr der Kühlleitung. Die alten Dichtringe können nicht mehr schadensfrei demontiert werden, denn sie sind völlig plastifiziert und viereckig geworden.

Bild

Wie schon erwähnt, scheint neben der Zwangsölschmierung des äußeren Motorblocks, der einzige Grund der Deckel zu sein, daß man die Nockenwelle wahlweise von vorn oder hinten oder aber auch durch den Kopf schieben kann.

Die Nullringe mit 43,7x3,55 mm dürften die schwer erhältlichen Originale mit der Teilenummer MN176208 zu einem günstigeren Preis bestens ersetzen. Auf der Rückseite der Deckel, welche an den Block gepresst wird, füge ich immer noch eine kleine Raupe Silkon bei, um meine Motoren nicht mehr so sehr "rostzuschützen".

Für das dicke Rohr der Kühlleitung wird zumeist mit der Wasserpumpe ein neuer Ring mitgeliefert. Dieser Ring MD030764 wird aber am anderen Ende des Rohres noch einmal benötigt. Auch in der ASA ist die Teilenummer mit Durchmesser 33,4 mm beschriftet, geliefert wird jedoch ein 32 mm Ring (siehe vorstehendes Bild mit Mitsu-beutel) mit annähernd 4 mm Dicke. Ob meine normalen Dichtringe 33,4x3,5 mm passen, darf bezweifelt werden.

Wer bei den Nockenwellen des 6G72 die Wellendichtringe (MD153103, MD372536 oder MD133317) ersetzen möchte, und nach Werkstättenbrachialart einen Dorn einschlägt, wird sein blaues Wunder erleben und den Ring verschwinden sehen, denn er hat nach hinten wirklich keinen Sitz. Die Maße sind 35/50/8 Drehrichtung Urzeigersinn.

Bild

Im nächsten Bild sichtbar, gibt es keinen hinteren Sitz für die Wellendichtringe, so daß die Erwähnung von Spezialwerkzeugen in Form von Distanzscheiben zum Einpressen in den Handbüchern für L040, V20 und Sport nicht ganz grundlos sind.

Bild

Zum Glück gibt es noch weitere Möglichkeiten der Demontage, wobei ich die Methode einen Schraubenzieher in den Gummi zu stecken und seitlich zu hebeln, einmal nicht beschreiben will, denn in der Werkstatt des "kleinen Mannes" werden die alten Dichtringe gern als Einpresshülsen für die neuen Dichtungen verwendet und dazu sollten diese nicht völlig verbogen sein.

Man kann auch Löcher in die Ringe bohren um danach einen kleinen Schraubendreher zu verbiegen, der Tockenbauer nimmt jedoch einfach ein bis drei Blechschrauben, je nach Gusto mit oder ohne Bohrspitze (ohne macht keine Späne). Im nächsten Bild der Nockenwellendichtring mit Bohrschraube, Schraube mit böser Spitze und eingeklopftem Anreißdorn (nicht maulen - ich habe viele davon) . Achtung - die Trockenbauschrauben sind extrem hart und damit blechschraubtauglich, mit einer 0815-Holzschraube geht das nicht.

Bild

Bei den Nockenwellen des 6G72 brauchen wie dies nun aber alles nicht, denn man kann den Dichtring ausnahmsweise und vorsichtig mit der 33 cm-Nockenwellenvonhintenschiebezange nach vorn aushebeln.

Bild

mit Grinsegrüßen von Kay

PS: Einer geht noch:
Walter R. hat geschrieben:"Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 09.03.2017 - 07:12

Moin Beda,

mein vermutet undichter Wellendichtring an der Kurbelwelle war doch trocken und vielleicht habe ich nur am oberen Ölwannenrand vorn eine kleine Undichtigkeit.

Bild

Gestern ging mir durch den Kopf ob ich nicht die Ölwanne einmalig abnehmen, und den Motor von unten inspizieren sollte. Dazu wollte ich die seitlichen Spiele der Pleuel messen und evtl. vorerst nur den Pleuelfußlagerdeckel der auffälligsten Zylinder (2 und 6) abnehmen um die Lagerschalen zu prüfen. Bei Unauffälligkeit würde ich auf weitere Messungen, wie Lagerspiel mit Messdraht etc. verzichten wollen. So käme ich auch gleich an die Ölpumpe um die Spiele zu kontrollieren.

Hältst Du diesen Umfang an Prüfungen für zu viel, zu wenig oder würdest Du ebenso verfahren? Nun fiel mir auch noch Dein gestriger Beitrag zu Martins Motor auf die Füße. :shock:

Beda hat geschrieben:genau deshalb würde ich bei einem gebrauchten Motor vor dem Einbau immer die Ölwanne abnehmen und die Lager kontrollieren. Pleuellager sind nicht teuer. Pleuellagerschäden aber sehr.


mit ein ganz klein wenig unsicheren Grüßen von Kay

PS: Die Nocken und Rollen in den Köpfen sehen gut und spurenfrei aus, mir gefällt jedoch nicht, das es einige kleine Ablagerungen an den äußeren Seiten des Gehäuses zu den Ventildeckeln gibt, welche mir für einmal zu viel Hitze zu sprechen scheinen. Auch die O-Ringe der hinteren Deckel und Ventildeckeldichtungen waren steinhart, wie zu heiß geworden. Deshalb möchte ich äußerst wachsam bleiben.... :achselzuck: Immerhin gibt es keinerlei Öl- oder Wasserspuren von den Köpfen zum Block. :super:
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon Beda » 09.03.2017 - 08:27

Morgen Kay,
wenn die Ölwanne ohne großen Aufwand demontierbar ist, rate ich dazu.
Aber eigentlich sollst Du doch die Zylinderköpfe abnehmen :duck:
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 09.03.2017 - 09:51

Mein lieber Beda,

sobald ich dazu die Notwendigkeit sehe, werde ich die Zylinderköpfe "zur Probe" abnehmen und zwei dann schräg abgebrochene Stehbolzen in einer Fachwerkstatt ausbohren lassen. :roll: Die Auspuffkrümmer sehen momentan noch dicht und gerade aus. :grin:

Die ZK-Dichtungen sind nach meinem Gefühl in Ordnung und wenn ich Unrecht behalte, gebe ich Dir bei nächster Gelegenheit furchtbar einen aus oder bestücke Dir ein Differential mit ARB-Sperre. :wink:

Nur Seitenspiel messen und bei zwei Pleuel die Laufbuchsen ansehen ohne weitere Messungen?

mit Grinsegrüßen von Kay

PS: Natürlich macht die Ölwanne Aufwand, aber ich habe in den Dingern bei Mitsus auch schon seltsame Sachen, wie zerbrochene Prallbleche, gefunden und komme dann gut an die Ölpumpe. Danach ist auch endlich Bergfest und es geht an die Montage... :huepfen:
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon Beda » 09.03.2017 - 11:15

unbemerkt hat geschrieben:Mein lieber Beda,
Nur Seitenspiel messen und bei zwei Pleuel die Laufbuchsen ansehen ohne weitere Messungen?

mit Grinsegrüßen von Kay

Hi,
Seitenspiel haben die immer.
Interessant ist radiales Spiel.
Ich würde alle erreichbaren Lager öffnen und optisch prüfen.
Nacheinander! :idee03:

Bild
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 09.03.2017 - 11:51

Hallo Beda,

hab Dank für die Info und die Vorlagebilder, dann will ich mich einmal bemühen.

Klar haben die Pleuel Spiel, aber mein Handbuch auch eine Idee zu den Toleranzen. :mrgreen:

mit nacheinanderen Grüßen von Kay
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 11.03.2017 - 10:29

Moi Ihr Lieben,

zum Wochenende einmal keine Bilder von der Arbeit, aber forengerecht etwas, nach meiner Ansicht wunderschönes, beeindruckendes.

Bild

Dieser winzige Klumpen aus Alu und Stahl kann bis zu 320 Pferdchen (mit Turbo im 3000GT oder Dodge Stealth) auf ca. 60 cm Länge entfesseln.

Bild

An diese eindrucksvollen Ingenieursarbeit kann ich mich kaum satt sehen. Wenn man einmal so tief in der "Materie" gesteckt hat, entwickelt man aber auch völlig neue Blickwinkel zur Pflegebedürftigkeit von z.B. Ölwechseln und Kühlflüssigkeitsversorgung.

Bild

Mein Motörchen ist leider ein gutes Beispiel in Sachen Zusammenspiel der Bauteile und Medien. Fast alle Gummiteile am Motor sind scheinbar durch Hitzeeinwirkung beschädigt oder grenzwertig. Auch die Undichtigkeit vorn an der Ölwanne rührt von einem verhärteten O-ring in der Dichtung der Ölfilterhalterung. Der Kurbelwellensimmering war doch noch dicht, wird aber wie alle Gummiteile getauscht.

Bild

Nun habe ich rundum am Motor vermutlich alle sabbernden Undichtigkeiten gefunden und muß mich hoffentlich zukünftig nur noch um Korrossionsschutz wegen ungenügender Zwangsölung kümmern.... :rofl:

Heute oder morgen (je nach von Püppi auferlegten Einkaufszwängen) werde ich eine zahnriemengesteuerte Zwischenlösung basteln, um an meiner kleinen Wundermaschine ein wenig kurbeln, Pleuellager zu öffnen und Ventilen beim hopsen zusehen zu können.

Das ist dann aber schon wieder fast wie Arbeit und im heutigen Beitrag sollte es ja nur um Schönheit gehen.

mit Grüßen von Kay, welche beginnt völlig neue Gefühle zu seinen KFZ zu entwickeln.

PS: Inbesitznahme durch Bastelei und Vorfreude. Es ist ein wenig wie zu DDR-Zeiten, als man völlig bewusst monatelang gespart hat, um sich irgendwann einen Walkman für einen vollen Monatslohn zu kaufen. Diesem nähte man dann eine Schutztasche mit zusätzlichem Batteriefach und Fach für den Tonkopfeinstellschraubendreher und hing an dem Gerät wie - ach, ich kann das nicht erklären.... :troesten:
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon Jero V6 » 11.03.2017 - 12:28

Hallo Kay,

du gibst dir wirklich viel Mühe. :respekt: Ich schick dir dann später meinen 6G72 vorbei... :extremlached:

Wenn du mit der ganzen Arbeit fertig bist, läuf die Maschine die nächsten Jahre sicher unauffällig, abgesehen von den Wartungen.

Ich muss mich in die ganze Thematik noch einlesen. :idee03: Und das macht nichts, wenn die Köpfe so offen liegen? Meine jetzt wegen Schmutz etc.

Gruß Justin
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon MF » 11.03.2017 - 13:16

Moin

Hut ab :super:

Eine schöne Arbeit.

Ich drücke mich gerne vor solchen "Herausforderungen".

Wenn ich sehe wieviel Platz da jetzt im Mottorraum ist,
und du die Kardanwellen eh ab hast,
warum holst du den Motor nicht raus und machst den Rest im freien?

Gruß Mario
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 11.03.2017 - 18:27

Moin allerseits,

@Justin,
Jero V6 hat geschrieben: Und das macht nichts, wenn die Köpfe so offen liegen? Meine jetzt wegen Schmutz etc.


Abends kommt natürlich ein weißes Leinentuch darüber, daß der Kleine nicht friert und kein Stäubchen abbekommt. Auch sonst habe ich in der Werkstatt natürlich jetzt weder Platz noch Zeit für Holzschleifereien oder ähnliche Schmutzerzeugung. Zum Rostschutz will ich ihn aber wieder grob geschlossen haben.

@ Mario, vor solchen Herausfordeungen drücke ich mich auch nur allzu gern, aber eigentlich ist ja genau das der Grund, daß ich jetzt so gründlich sein will. Die nächste ganz große Liebkosung würde ich eigentlich gern erst wieder beim übernächsten Zahnriemenwechsel bei 435 TKm machen. Eigentlich bin ich also besonders faul, wenn ich jetzt mehr mache, um Liegenbleiben weitest möglich ausschließen zu können.

Fürwahr trennen mich nur noch ca. 9 Schrauben vor Motor raus, aber entgegen dem Sport ist die Schrauberei beim Pajero viel entspannter, da um den Motor viel Platz ist. Vielleicht ist dem auch so, weil es noch so eine Flachtaxe ist, oder ich mich einfach dran gewöhnt habe.
Für das Auto und einen ausgebauten Motor ist meine Werkstatt aber auch im Moment noch zu klein und wir arbeiten ja auch zeitgleich an mehreren Fronten. Beinahe alle Demontagen an Unterboden und Innenraum hat ja der Luca gemacht, während ich stundenweise ein wenig am Motor bastle.

Dazu kommt das ein ausgebauter Motor auch einen guten Drehspieß haben will, um "schön arbeiten" zu können. Durch die Grube, komme ich aber auch prima darunter. Zudem bastele ich ja viel an Anbauteilen am Motor wozu dieser am Platz sein sollte. Nein bisher lohnt der Ausbau doch noch nicht und ich hoffe sehnlichst auf aalglatte Pleuellagerbuchsen.

mit Grinsegrüßen von Kay, welcher sich auf die Zahnriemenauflegeübungen und Zuguggekurbelei freut. :huepfen:
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 13.03.2017 - 13:07

Moin allerseits,

und noch einen kleinen Nachtrag aus der letzten Woche.
Neben einigen Dosen Branth´s Spezialrostschutzfarben wie Glitzergrau (vom Glitzze-Glimmer), diversen Nullringen vom Gummihändler etc. gab es für meinen Eismaschinemotor den Reiniger (Dank an Beda) und recht preiswerte Ventildeckeldichtungen, welche ich für den Sport gleich mit auf Lager bestellt habe.

Bild

Weil ich meine alte Cherokee-Lederbestuhlung eines XJ auf Bagger und Großflächenmäher so bequem und haltbar finde, habe ich auf einer Kurzreise nach Hessen für einen Hunderter die kompletten Ledersitze eines angeblichen 1997er Grand Cherokee in grau eingekauft, und weil der Preis so gut war noch eine überteuerte Memmorysteuerung für 50,- Euro dazu genommen. Im ZJ Schaltplan des Jahres sieht die Schaltung nicht so kompliziert aus und so wollte ich mir den Spaß machen, da ich nach Lucas Autonutzung immer ewig brauche um meine Einstellung zu finden. Die Jeepsitze können ja noch einige Verstellungen wie Kippen, Hüfteinklemmung und Wirbelsäulenbiegung mehr.
Das Gestühl passt erst einmal größenmäßig ins Fahrzeug nur die Aufnahmen im Bodenblech muß ich natürlich mit Adapter versehen und meinem Tüv-Onkel bei der Ansaugtraktabnahme mit vorzeigen..... :mrgreen: :wink:

Bild

Zu meinem Leidwesen haben die Frontsitze jedoch nur einen zweipoligen Anschlussstecker und ich fand auch Datumsaufkleber von 1998 unter den Sitzen. Wie ich so die Steuerung, welche beim Cherokee in der Fenstersteuerung eingearbeitet ist anschließen soll, weiß ich nun noch nicht, da passt mein Schaltplan nicht mehr dazu.

Der Verkäufer, ein "privater" Ebay-Kleinanzeigenanbieter mit bestimmt 10 Jeeps auf dem Hof und endlosen in Kartons verpackten Fahrzeugresten, zweigte mir an seinem Auto, wie der Sitz bei Bedienung der entsprechenden Fernbedienung zur Zentralverriegelung gleich in die Schlüsselbesitzerposition fährt. Ein wunderbarer Gimmick aus der Abteilung "schön wenn es funktioniert". :respekt:

Hinter der Tankdeckelklappe am Sport habe ich einen Langzeittest mit Fluid-Film begonnen. Die Übermengen sind nur um Verdreckung, Trocknung und eventuelle Abtropfung des Systems zu testen, ich muß da ja nicht dran fassen. Mein Rostschutzsystem kann das nicht werden, da schon der Geruch mich schlichtweg anekelt, aber immerhin hat man so einmal eine halbwegs finanzierbare Spraydose für die kleine Pflege zwischendurch.

Bild

Zum Glück habe ich ja notfalls noch meine Jubiläumspackung diverser Würth-Haftfettsprays, welche meine Nase nicht so quälen.

mit besten Wochenanfangsgrüßen von Kay, welcher heute bestimmt wieder ein Stündchen für Dornröschen findet
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon Borsty » 15.03.2017 - 07:33

Hi Kay
Immer was zu tun :mrgreen:
Gestern hatte ich die Ehre beim Kollegen in seiner Garage wegen zwei Motoren meinen Senf dazu zu geben wegen aus zwei mach eins. Dabei handelt es sich um zwei V8 Motoren der Land Rover.
Was mir aufgefallen ist das derjenige der viel mehr Kilometer hatte im innern sauberer ist als der Andere mit relativ wenig Laufleitung. Der Unterschied ist, der mit weniger Kilometern sieht auch bräunlich aus wie deine Innereien. Der Grund war durch die Aussage des "Vorbesitzers" relativ rasch gefunden. Er hatte auch eine Überhitzung des Motors, ohne ZKD Schaden, aber eben mit Folgen das sich diverse Dichtungen verabschiedet haben die Gummi beinhalten. Also Dito wie bei Dir. Er fuhr ihn relativ wenig, aber nach dem Problemchen traten öfters undichte Stellen auf und auch immer wieder das Problem des zu warm werden.
Daher rührt seine Idee den älteren Grundblock leicht zu überholen, dann alle 4 Zylinderköpfe zu zerlegen und diese mal prüfen zu lassen. Auf Risse, Verformungen usw. Danach den Grundmotor mit neuen Lagern, Kolbenringen und ner ganz leichten Honauffrischung wieder zusammenbauen zu lassen.
Ich habe gestern mit Reinigern und schleifend wirkenden Materialen bei den Kurbelwellenböcken einen Versuch gemacht. Die Verfärbung ging nur mit Schleifpapier weg. Alles was wir an Reinigern probiert hatten war machtlos. An den Aluteilen ging es weg damit aber an der Stahlteilen nur mit polieren.
Mich hatte das kurz an meine Ausbildung erinnert als günstiger Korrosionsschutz für Stahlteile. Brünieren. Verfahren gibt es ja Einige wie man die Verfärbung erreicht.
Versuch mal an Einer Stelle(zB. Pleuel wie auf dem Bild) das zu reinigen. Wenn Du es auch nicht hinkriegst wie ich, dann hat sich das Ganze tatsächlich durch eine viel zu hohe Öltemparatur und eben Hitzentwicklung abgelagert. Darum sind auch was Gummiteile sind diese bröselig. Es gibt ein paar Arten des Brünierens. Eine davon ist, da man oft eben Altöl dazu nimmt das man dies bei 150° ein paar Stunden drin lässt. Die Variante 150°warmes Öl und ein Teil das 400°warm ist halte ich für absolut unwahrscheinlich. :rofl:
Aber ich denke das könnte hinhauen wieso es verfärbt ist.
Ich bin auf Deine Lager gespannt. Zum Glück werden die Lager nicht mehr gegossen wie ich es noch bei alten Morrismotoren gelernt habe. Das Metall war eine Blei Alulegierung die bei ca. 250° geschmolzen ist. Heute sind es ja meist Zweistofflager oder Dreistofflager die eingesetzt werden. Da habe ich bei Schäden gesehen das die Lager ausgeflossen sind. Aber eben Schäden, nicht durch normalen Betrieb.
Ne Frage zu den Sitzen bei Dir. Hast Du an den Originalsitzen des Dornröschen keine sogenannte Lordosenstütze? Bei meinem Cabrio war das damals der Fall und beim Kollegen in seine Pajeros auch. Einmal mit Stoffsitzen und einmal Leder. Ist so ein Rad auf der Seite. Halt nicht elektrisch. Ich empfand die Pajerositze immer sehr bequem gegenüber anderen Fahrzeugsitzen und ehrlich gesagt bin ich im Cherokee von Corinne über längere Zeit nicht wohl obwohl auch Stütze, aber irgendwie kein Halt weil obwohl es Seitenführungen hat sich die Sitzfläche kaum eindrücken lässt und somit das Einklemmgefühl abhanden kommt.
Naja, Du willst ja auch wegen des Einstellgimmicks diesen Tausch vornehmen was ich zu gut kenne im Tausch mit Corinne beim Lenkertausch. Beim Toyota ist das auch vorhanden und der Dogde hatte das auch. Diesen Teil möchte ich nicht mehr missen. Die Bestuhlung des Dogdes empfand ich bis jetzt als die Beste die ich je hatte nebst natürlich den Recaros vom E28 M5 wo ich gaaanz früher mal hatte.
Fluid Film riecht sicher besser als den Mist den ich gekriegt hatte beim Innenausbau von mir zum Holzschutz. Lieber Fluid Film als Gammelfischgeschmack :rofl:
Gruss Uwe, gespannt auf Weiteres
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 15.03.2017 - 13:18

Moin Uwe,

ich bin wieder einmal absolut Deiner Meinung und Danke Dir für Deinen Text.
Mit allergrößte Sicherheit ist der Motor einmal zu heiß gelaufen und ich habe mich inzwischen auch entschieden, alle Gummiteile zu tauschen.
Um die vernünftige Materialien zu verbauen, die Kosten dazu in Grenzen zu halten, und weil ja sowieso immer weniger Zubehör angeboten wird, habe ich z.B. alle Ringe und Aufnahmen vermessen und dem Diehr-Rabenstein noch einmal 25,- Euro gelassen.

Auf der Seite (etwas runter skrollen) wird auch schön erklärt, welche Materialien bei welchen Temperaturen und Medien sinnvoll sind, und so habe ich gleich einen kleinen Berg EPDM und FKM Ringe für die 6G72-Motoren geordert.

Beispielsweise bin ich fest überzeugt, daß die originalen hinteren Ventildeckeldichtringe nur aus NBR und damit zur ewigen Undichtigkeit gezwungen sind. Ob ich mit, zusätzlich geringfügig dickeren FKM Ringen, jetzt eine haltbarere Lösung finde, zweigt sich natürlich nur, wenn ich für die Wissenschaft auf meine zusätzliche Silikonnaht am Deckel verzichte. Doch was tut man nicht alles für die Forschung und beim V43 komme ich ja im Gegensatz zum Sport wenigsten halbwegs an die Deckel heran.

Die Brünierung des Blockes ist nicht zu leugnen, aber gerade das, und natürlich das Wissen um den Reservemotor und Zweitwagen im Hof stachelt mich jetzt an, den Block zu retten. Die Verdichtung ist schließlich wunderbar, die Ventile schließen ordentlich (Öltest bei Kompressionsmessung) und die Gleitflächen der Nockenwellen glänzen prima.

Letztendlich verschafft mir der Motor und seine Problemchen die Gelegenheit, mich einmal tiefer mit der Technik zu beschäftigen und eine Menge zu lernen, dafür bin ich recht dankbar. :coffee:
Freilich schafft dies auch gleich wieder die Gelegenheit entsprechende Helferlein wie Ausgleichsgefäßschwimmerschalter, diverse Temperatur- und Drucksensoren zu überdenken und evtl. einzuplanen. Schließlich soll ja auch dieser Motor, wie sein Vorbild im Sport, im "Magerbetrieb" zu Höchstleistungen in Sachen geringstmöglichem Spritverbrauch durch Leistungszuwachs auflaufen.

Inzwischen suche ich nach Lektüre zu Helmholtz-Resonatoren und Airboxen und freue mich ganz allgemein an einem ständigen Zuwachs an Aha-Effekten-

Bei den Sitzen geht es mir in erster Linie um eine halbwegs haltbare Lederbestuhlung mit Heizung, da ich es Leid bin, Zusatzbezüge auf dem Plüsch an- und abzuwurschteln. Seit dem Sport mit seiner Höhenverstellmöglichkeit und weil der Luca auch etwas kleiner ist, wird dieses Variante auch sehr gern genommen. Wenn man dann wie bei den Jeepsitzen den ganzen Sitz sogar noch neigen kann (sehr angenehm auch auf dem Bagger) wird es prima. Die lustigen Gimmicks kommen erst dann als interessant zum Tragen, da man seine Lieblingseinstellung am Ende noch schwerer findet. Die Lordosenstütze habe ich an dem Pajerogestühl leider nicht bzw. nur im L040-Sitz.
Sicher werde ich die plüschigen Pajerositze erst einmal zu den ersten Fahrproben einbauen, dank meiner Haut- und Rückenprobleme sehe ich aber wenig Chancen für diese, auf meinen gefürchteten 1000-Kilometertouren.

mit Grüßen von Kay

PS: Klar muß Rost- und Holzschutz auch der Nase gefallen, oder was denkst Du, warum ich echtes Terpentinöl verwende.... :extremlached:
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon unbemerkt » 27.03.2017 - 14:04

Moin allerseits,

leider ist in letzter Zeit nicht so viel am Dornröschen entstanden, Frühjahrsputz, diverse Haushaltreparaturen an WCs, der Kaffeemaschine etc. warfen das Projekt zurück, und ständig stört noch die ganz normale berufliche Arbeit. Ab übermorgen haben wir nun auch noch eine Baustelle abzuarbeiten.... :hammerschlag:

Jedenfalls konnte ich aber die Ölpumpe vermessen, und alle Wartungsvorgabewerte sind im grünen Bereich.

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Zur weiteren Kontrolle der Pleuellager musste der Motor wieder vorübergehend teilmontiert werden, da ich die Kurbelwelle ja nur im Gleichklang mit den Nockenwellen drehen kann. Im Bild sichtbar der Kolbenstellungskontrollaufbau mit Altzahnriemen, Neuwasserpumpe und grob angebauter Ölpumpe.

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So konnte ich die Kolben wieder sausen lassen, um die jeweils passende Stellung für die Vermessung der Spiele und Demontage der Lagerbuchsen zur Ansichtskontrolle und eventuellen Vermessung, zu finden.

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Nach Handbuchanleitung werden nun die Pleuel im Lager einzeln geöffnet und geprüft. Ich bin noch nicht ganz fertig, aber bisher sind alle Werte im sehr grünen Bereich.

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Alle Kleinteile werden gereinigt und zum Teil rostgeschützt oder neu lackiert. Schrauben, Muttern und Kleinstkram wird je eine Nacht aus dem Setzkastenfach in die Rostschutzmischung verbannt und danach wieder abgetrocknet. Ein leichter Überzug der Gewinde mit der Rostschutzlösung hat sich als gute und leichte Schraubensicherung bei Rostfreihaltung im angebauten Zustand bewährt. Zusätzlich werden alle Gewindeteile vor Montage leicht in Keramikpaste getunkt.

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Falls Interesse besteht, werde ich zur Ölpumpenbastelei und Pleuelvermessung in einem extra Beitrag noch Konkretes niederschreiben.

Mein Entschluss den Motor nach Montage nur kurz mit der ersten Öl- und Kühlflüssigkeitsfüllung zu betreiben, ist nach einiger Lektüre und Gesprächen mit diversen Motorerfahrenen weiter gereift.

Ob und welches Reinigungsadditiv ich im Motoröl verwende, bevor ich wieder wechsle, ist noch nicht ganz klar, über Mitteilungen zu Euren Erfahrungen bezüglich Spülölen wäre ich jedoch wie immer sehr dankbar.

mit Grüßen vom hoffnungsvollen von Kay

PS: Die O-Ringe der ewig untauglichen hinteren Nockenwellenabdichtung habe ich mit 43x4,00 mm FKM-Ringen (ca. 0,4 mm Mehrdicke) vom Fachhändler ersetzt. Meine These ist hier, das Mitsubishi früher nur NBR-Ringe mit zudem etwas zu wenig Durchmesser verwendete. Ob es länger dichtet wird die Zeit zeigen. Auf mein zusätzliches Silikon verzichte ich ausnahmsweise für die Erlangung neuen Wissens. :wink:

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Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Beda
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Re: unbemerktes "Dornröschen" V43 - Jungbrunnen für Zwanzigjährige

Beitragvon Beda » 27.03.2017 - 14:45

unbemerkt hat geschrieben:Moin allerseits,
Mein Entschluss den Motor nach Montage nur kurz mit der ersten Öl- und Kühlflüssigkeitsfüllung zu betreiben, ist nach einiger Lektüre und Gesprächen mit diversen Motorerfahrenen weiter gereift.
Ob und welches Reinigungsadditiv ich im Motoröl verwende, bevor ich wieder wechsle, ist noch nicht ganz klar, über Mitteilungen zu Euren Erfahrungen bezüglich Spülölen wäre ich jedoch wie immer sehr dankbar.

mit Grüßen vom hoffnungsvollen von Kay

Hallo Kay,
ich sehe da nichts, was durch Spülen besser würde.
Ansonsten bevorzuge ich die harte Tour.
Bei warmem Motor 0,5 -1l Liter Diesel zum Motoröl;
0,5-1h im Leerlauf laufen lassen;
Ölwechsel.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda

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