Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Berichte/Beschreibungen über Einbau, Anbau, Umbau

Moderatoren: Beda, Crazy.max

Forumsregeln
Bitte nur Themenbezogen diskutieren
Benutzeravatar
Stefan
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 2553
Registriert: 02.07.2002 - 10:08
Wohnort: Südostniedersachsen

Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Stefan » 24.09.2002 - 14:41

Zum Thema Drehstäbe wurde ja nun schon einiges geschrieben. Viele Mitsubishifahrer (od. Galloperfahrer) haben damit Ihr Fahrzeug auch höher gelegt.

Aber, durch das Anziehen der Drehstäbe leidet der Ausfederweg des Rades und bei Bodenwellen fängt das Fahrzeug an zu "stuckern" bzw. zu "nicken"


Bild
So wenig Platz war am Anschlaggummi für den Ausfederweg nach Anzug der T-Stäbe


Bild

Mittels einer Eisensäge den Anschlag im gleichen Winkel um ca. 15-20mm kürzen, nun ist wieder genügend Federweg vorhanden, das Nicken ist weg.

(Danke UHU für diesen Tip)
Benutzeravatar
uhu
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 391
Registriert: 01.06.2002 - 17:15
Wohnort: Züri-Oberland, Schweiz

Beitragvon uhu » 24.09.2002 - 14:51

gern geschehen - hab den Tip nur weitergegeben - kam ursprünglich aus dem .ch Forum (von Reto)

Gruss
Urs

PS: siehe auch http://www.4x4travel.ch/cgi/cutecast/cutecast.pl?forum=2&thread=330
und
http://www.4x4travel.ch/cgi/cutecast/cutecast.pl?forum=2&thread=336
und
http://www.4x4wire.com/mitsubishi/tech/bumpstop/
träume nicht vom Leben
sondern -
lebe Deine Träume !
Claus

Beitragvon Claus » 06.10.2002 - 19:53

:) Zum einen kann man das Gummi einkürzen.Aber man kann es auch ganz entfernen und auf der Trägerplatte ein 5mm dicken Gummilappen aufkleben.Sodaß nicht Metall auf Metall trifft.Dem tÜV ist es egal.
Stephan

Beitragvon Stephan » 13.10.2002 - 12:52

Ich habe bei meinem Galloper zusätzlich noch den Stabi vorne wieder ein Stück höher gebracht . Da er durch das hochdrehen der Drehstebe natürlich ziemlich weit nach unten gekommen ist . Dadurch war kaum noch Platz am Dreieckslenker. Ihr müsst die beiden Schrauben , an dem der vordere Stabi fest ist lösen, ( 2 Kontamuttern rchts u. links ) und dann direkt zwischen dem Dreieckslenker und dem ersten Gummi 2-3 8er Unterlegscheiben zwischenlegen. Bei vielen passt dann aber nur noch eine Kontermutter ober drauf ! Da nehmt Ihr einfach eine selbssichernde Mutter ! Durch diese Maßnahme habe ich z.b kein knacken mehr an der Vorderachse.

Gruß Stephan :D
Bild
Hyaene
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 170
Registriert: 17.12.2003 - 22:01
Wohnort:

Beitragvon Hyaene » 17.12.2003 - 22:09

Also ich habe bei mir vorne ganz auf die stabis verzichtet und ihn auf 1cm abstand ohne anschlaggunis hochgedreht. Also 5 cm höher. :D
Benutzeravatar
Sven
Ex-Mod
Ex-Mod
Beiträge: 5910
Registriert: 19.02.2003 - 12:30
Wohnort: Hohenlohe-Franken, where the streets have no name ...
Kontaktdaten:

Beitragvon Sven » 18.12.2003 - 09:48

@Hyaene,

deine Werte gefallen mir!
Hast du da mal ein paar Bilder von deiner Kiste?
Und was sind Spacer? Vielleicht brauch ich das ja auch noch.

Grüße
sven,

33er, 3cm Body, viel am Fahrwerk, ohne Stabies, und gleich im Urlaub
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!
Benutzeravatar
Crazy.max
Moderator
Moderator
Beiträge: 4730
Registriert: 15.02.2003 - 17:42
Wohnort: Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt

Beitragvon Crazy.max » 18.12.2003 - 22:25

Hi Sven

Spacer sind wahrscheinlich die "Abstandhalter" Zwischen Rahmen und Fahrwerk . War früher sehr billige und beliebte " Höherlegung " bei den Suzukis . Sinnvoll eigentlich nur wenn man richtig große Schlappen aufzieht - 33 eben :lol: .
Oder lieg Ich falsch ?
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
Hendrik

Beitragvon Hendrik » 18.12.2003 - 22:43

... ich würde ja denken, dass das die sind, die man zwischen Schraubenfederauflage
und Schraubenfeder bzw. zwischen Schraubenfederaufnahme und ensprechendem
Achsfesten bzw. Rahmenfestem Teil schraubt...

Gruß

Hendrik ... und weg :-)
Benutzeravatar
MF
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 6651
Registriert: 11.09.2003 - 17:04
Wohnort: Klein Sarau

Beitragvon MF » 24.12.2003 - 12:13

Hallo

Mal eine Frage noch zu den Modifikationen an den Endanschlägen.
Leiden da denn nicht die Antriebswellengelenke in der Vorderachse?
Die bekommen doch ohne die Anschläge stärkere Knickwinkel ab.
Müßte da nicht im Geländeeinsatz (Verschränkunk oder hohes Pistentempo
mit Tiefen Bodenwellen) ein höherer Verschleiß oder sogar ein abreißen der
Gelenke zu befürchten sein?

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
Benutzeravatar
Crazy.max
Moderator
Moderator
Beiträge: 4730
Registriert: 15.02.2003 - 17:42
Wohnort: Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt

Beitragvon Crazy.max » 24.12.2003 - 13:08

Hallo Mario

Wir haben damals beim Trial Sj bzw Lj auch die LenkAnschlagschrauben rausgedreht , beim normalen um die Kurve fahren geht es ,aber wenn du das Rad hast durchdrehen lassen bei Volleinschlag, konntest du den "Verschleiß" fast sehen . Der Höhenanschlag ist da weniger tragisch . Aber mal im Ernst , im Normalfall ist das ändern der Anschläge überflüssig , es ist etwa 1/2 Meter Wendekreis den Du sparen kannst , beim Einparken bring das nix , nur wenn Du Trial fahren willst - und da mußt du schauen ob das Regelwerk es zuläßt.
Ich würde es zum "just for fun" fahren nicht riskieren da was kaputtzumachen .

Frohe Weihnachten wünscht

Olaf
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
Benutzeravatar
MF
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 6651
Registriert: 11.09.2003 - 17:04
Wohnort: Klein Sarau

Beitragvon MF » 24.12.2003 - 13:27

Hallo Olaf!

Das von dier beschriebene entfernen der Endanschläge für den Wendekreis,
hab ich bei unserem Trial SJ auch gemacht. Das geht schon in Ordnung.

Nur sowie ich das verstanden habe, haben die Anderen über das beschneiden des Unterenendanschlages
der Achse berichtet. Bei einer Starrachse sehe ich da auch kein Problem, da wird die Steckachse ja nicht
geknickt. Jedoch bei unserer Einzelradaufhängung vorne hätte ich die Befürchtung das die
erhöhten Knickwinckel der Antriebswellen, diese beim Ausfedern zu sehr beanspruchen werden.
Mitsubishi hat ja in dem Sinne nicht vorgesehen, das die Wellen mehr knicken als bis zu
dem Punkt wo die Dreieckslenker auf dem Anschlag aufliegen.
Und da sehe ich das Problem der mehrbelastung der Mechanick.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
Benutzeravatar
Crazy.max
Moderator
Moderator
Beiträge: 4730
Registriert: 15.02.2003 - 17:42
Wohnort: Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt

Beitragvon Crazy.max » 24.12.2003 - 13:48

Hallo Mario

Das ist natürlich Ansichtssache , da ja eine Gewisse Sicherheit immer vorhanden ist , die Techniker sprechen da immer von ca 10 bis 30 % die gefahrlos machbar sind ( Global gesehen ) . Ich würde da das Risiko eingehen , da ja nicht nur die Gummianschäge das ausfedern begrenzen sondern auch die Stoßdämpfer . Bei den Birfieldgelenken aussen an der Radnabe ist das egal , und bei 2 cm mehr Federweg aussen sind es ca 1-3° mehr Neigung im Winkel an den inneren Gelenken - da haben die Gelenke an einer Angetrieben Hinterachse eines Mercedes mit Einzelradaufhängung wesentlich mehr zu verkraften wenn er vollbeladen ist .
Das schöne daran hier ist , das Du es ausprobieren kannst ob und wieviel es bringt - Einfach das Auto unter der Karosse aufbocken und schauen , ob der Stossdämpfer den Weg begrenzt oder der Dreiecklenker ( bei ausgebautem Gummi ) . Dann kannst Du entscheiden ob - du das Gummi weglässt , oder Ihn einfach nur kürzt .
Ich denke einfach , das man durch vorsichte Fahrweise gerade im Gelände das Auto mehr schonen kann als wenn man Hier auf "Kleinigkeiten" achtet - wobei Ich das entfernen diese Anschlaggummis ( ca 4cm ) als Kleinigkeit ansehe.
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
Benutzeravatar
MF
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 6651
Registriert: 11.09.2003 - 17:04
Wohnort: Klein Sarau

Beitragvon MF » 26.12.2003 - 17:00

Na gut.

Wenn du sagst daß das die Teile abkönnen müßen,
dann glaub ich dir das.
Ich versuche möglichst immer auf Nr. Sicher zu gehen.
Sicher haben die diversen Bauteile unser Fahrzeuge auch
relativ hoher Reserven das man solch Modifikationen durchführen kann.
Ob ich es denn mal machen würde weiß ich aber nicht.
Mal sehen, werd erstmal die Airlifts einbauen.
Falls er denn hinten höher kommen sollte( glaub ich aber nicht ),
vielleicht muß ich mich ja denn noch mal mit der Thematik "Drehstäbe anziehen"
befassen.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
Benutzeravatar
MF
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 6651
Registriert: 11.09.2003 - 17:04
Wohnort: Klein Sarau

Beitragvon MF » 29.02.2004 - 19:21

Tach auch .

Jetzt war es denn soweit.
Ich habe die T-Stäbe nachgezogen
( mit Airlift hinten und 31' MT's sah es doch etwas keilig aus)
Nu hab ich die Suchmaschine rotieren lassen um herauzubekommen wie ich
das nu kontrollieren kann ob beide Seiten gleichmäßig angezogen sind.
Die alten Links verweisen immer auf das CH Forum da komm ich aber nie hin.
Hat mal noch einer einen Crashkurs für mich?

Danke Mario
Galloper 2.5 Exceed
micha

Beitragvon micha » 29.02.2004 - 19:37

Salam mario,

wenn ich das richtig verstehe, hast du die Gewindeumdrehungen nicht mitgezählt...Du könntest jetzt nachmessen, ob beide Gewindestangen gleich lang sind unterhalb der Muttern.
Besser ist allerdings, wenn du an beiden Fahrzeugseiten die Höhe zwischen ebenem Boden und beispielsweise Radhaus mißt. Bei einem Unterschied einfach die entsprechende Seite noch mal anheben oder absenken (falls du bis zum Anschlag gedreht hast)

Gruß

micha

Zurück zu „Technikabteilung für Berichte“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast