Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

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Reto
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Beitragvon Reto » 25.04.2004 - 20:49

Ich musste irgendwie den neuen picture-up-loader austricksen. Der wollte mir nur vier Bilder zu meinem Bericht genehmigen. Ich brauch doch aber fünf dazu.

Hier nun also Bild fünf zu o.g. Beitrag.

Gruss,
Reto
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Reto_Drehstab05.JPG
Bild 5
Reto_Drehstab05.JPG (24.3 KiB) 2448 mal betrachtet
Gast

Beitragvon Gast » 25.04.2004 - 21:54

Hallo.

Ich habe es gestern am L300 gemacht. Da geht es, ohne die vordere Aufnahme zu demontieren - einfach die hintere Aufnahme abziehen und um N Zähne versetzen. Ich habe mir vorher eine grobe Markierung bei Originalposition gemacht, denn das Versetzen muss man nach Gefühl machen, da man die Verzahnung kaum sehen kann.

Reto hat geschrieben:Das Zeugs da war irre gut gefettet, warum genau, ist mir nicht klar. Dadurch flutscht aber alles sehr gut.


Ich denke, hier wird der Längenausgleich (Temperatur + "Unrundheiten" der Aufnahme vorne?) realisiert, daher sollte es gut gefettet sein. Ausserdem wird natürlich so Korrosion verhindert.

Bei meinem L300 sind die Stäbe jetzt um zwei Zähne versetzt (vorheriger Zustand vermutlich original), das
Gewinde ragt ca. 8 cm. aus der Mutter und die Kotflügel-Oberkante über Radnabe gemessen ist ca. 91 cm über dem Boden (Marshal 235/85R16 mit 8mm Profil und rel. wenig Luftdruck). Nun muss ich endlich die unteren Anschläge höherlegen, damit die Drehstäbe nicht überstrapaziert werden... wenn ich wieder mal auf der Jagd nach Robby sein sollte ;).


Grüsse - kp
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MF
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Beitragvon MF » 28.07.2004 - 17:33

Hallo


Ich stehe dem Anziehen der T-Stäbe immer noch eher skeptisch gegnüber.

Ich hab ja etwas hochgedreht(ohne die Umdrehungen wirklich zu beobachten)
und dann wohl Glück gehabt, da der Wagen trotzdem gerade steht und auch
geradeaus läuft.

Meine Bedenken wären nur noch, wenn man die T-Stäbe stark anzieht,
verändert man damit nicht auch den Radsturz?

Gruß Mario
Der auch noch höher will, aber auf die sichere Art.
Galloper 2.5 Exceed
resp

Beitragvon resp » 16.10.2004 - 00:00

TomJones hat geschrieben:Hallo zusammen,

Habe jetzt auch mal an den Drehstäben gedreht. Erstmal 20 Umdrehungen rein, wobei man aufpassen muss, dass sich die erste Mutter nicht mitdreht. Dass ergab knapp 48mm. Dabei stand der obere Gummi schon ziemlich nahe an der Anschlagplatte. Probefahrt gemacht: Der Wagen ist vorne wesentlich härter in der Federung und trifft auch öfter mal den Anschlag beim Ausfedern.
(...snip...)


Hallo ihr "OffRoader"

Wie Tom schreibt,erreicht er durch eine Hoeherlegung eine
wesentlich haertere Federung.
Wie wuerde sowas rein theoretisch bei einer Tieferlegung
aussehen ? Da duerfte sich die Federhaerte doch eigentlich
nicht aendern,nur der weitere Einfederweg sollte sich verringern.
Oder ist das jetzt ein Denkfehler meinerseits... :?:

Gruesse
Stefan
Gast

Beitragvon Gast » 16.10.2004 - 00:16

Hallo.

Meiner Meinung nach unterliegst Du und/oder TomJones tatsächllich einem häufigen Denkfehler. Denn - solange man beim Hochdrehen die Querlenker nicht gegen die Gummipuffer schraubt, ändert sich nichts an der Vorspannung und damit "effektiven" Härte der Feder.

Was mir immer hilft, sich hier Klarheit zu verschaffen - beim Hochdrehen der Drehstäbe ändert sich nichts am Fahrzeuggewicht. Oder anders - es ist, als würde man bei einer Schraubenfeder ein Distanzstück zwischen Feder und Achse bauen. Die Karre kommt höher, aber die Feder wird nicht zusätzlich vorgespannt.

Beim Runterkurbeln gilt das alles entsprechend.


HTH - kp
Gerard

Drehstäbe anziehen ändert sich Spur?

Beitragvon Gerard » 01.12.2006 - 14:40

Hallo Stollenritter,

trotz Forumssuche bin ich am Ende nicht schlauer geworden, ob man nach dem Anziehen der Drehstäbe den vorderen Sturz nachstellen muß. Bilde ich mir das nur ein oder stehen die Räder jetzt leicht wie ein V auseinnander, nachdem ich die Drehstäbe angezogen habe (ca. 4cm vorne angehoben). Solltet Ihr mir zum Nachstellen bzw. kontrollieren lassen raten, dann gleich die Frage kann man das selbst machen oder geht das nur aufwendig und teuer in der Werkstatt?
Zuletzt geändert von Gerard am 05.12.2006 - 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
tinker20
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Beitragvon tinker20 » 01.12.2006 - 14:43

Hi,

ja das kann sein, daß sich da bissle was ändert.
Ich bin mal zur Spurvermessung gefahren, mußte nur auf der Beifahrerseite ein klein wenig
was nachgestellt werden.
Insgesamt war aber alles optimal.

Also großartig hat sich bei mir nix verändert, hab ja die gleiche Achsgeometrie wie Du auch.

Gruß Andreas
red landrover killer

L300 höherlegen

Beitragvon red landrover killer » 08.07.2009 - 22:09

Hallo zusammen
Hab mal ne Frage zur Vorderachse: Es wird immer geschrieben das die Drehstäbe hochgedreht werden, heißt das, daß ich den Verankerungshebel mit der Verankerungsschraube vorspanne, und wenn ja welche Einstellmaße ergeben sich, oder muß man den Drehstab auf dem Hebel umsetzen und dann die Maße laut dem Werkstatthandbuch wieder einstellen.
Wer kann mir das mal erklären?
Gruß Andreas
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Beda
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Beda » 10.07.2009 - 15:09

Hallo Andreas,
ich habe deine Frage an eine passende Stelle veschoben.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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gboelter
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Re: L300 höherlegen

Beitragvon gboelter » 13.07.2009 - 13:22

Hallo Andreas,

red landrover killer hat geschrieben:Es wird immer geschrieben das die Drehstäbe hochgedreht werden, heißt das, daß ich den Verankerungshebel mit der Verankerungsschraube vorspanne, und wenn ja welche Einstellmaße ergeben sich, oder muß man den Drehstab auf dem Hebel umsetzen und dann die Maße laut dem Werkstatthandbuch wieder einstellen.

meist werden die Drehstaebe 'hochgedreht' um mehr Bodenfreiheit zu bekommen. Da gehst Du also ohnehin ja schon mal ueber die im Werkstatthandbuch genannten Werte hinaus. Insofern duerfte sich der Teil Deiner Frage erledigt haben.

Die 'Hebel' musst und kannst Du dann umsetzen, wenn Du mehr Vorspannung haben moechtest, der Hebel aber schon am Anschlag steht.

Gruss Guenther
Pajero 2800 Intercooler (V46W), Automatik (V4AW3), vermutlich Bj. 1995, vermutlich 240.000 km.

Ich weiss auch nicht woher der Motorschaden kam, aber am Oel kann es nicht gelegen haben, Oel war da kein's drin!
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Spati » 17.07.2009 - 11:22

Hallo Andreas,

wenn Du die Drehstäbe hochdrehst oder schon hochgedreht hast solltest Du nicht vergessen
den oberen Gummi(dämpfer) Endanschlag zu kürzen damit die Federung weiter ausfedern kann.

Es kann sonst leicht im Gelände oder bei schnell hintereinander folgenden Bodenwellen zu Wipp/Nickbewegungen
des Wagens kommen weil die Vorderachse nicht mehr genug ausfedern kann.
Irgendwo steht das hier auch noch, glaube ich.

Sehr unschönes Fahrverhalten.....
Ansonsten herzlichen Glückwunsch zu Deinem L300

Grüße
Spati
z. Zt. etwas :x wegen KfZ Steuernachvorderung für das schöne L300WoMo
4D56

Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon 4D56 » 19.07.2009 - 22:40

Hallo Leute,
Das mit den Drehstäben hochdrehen habe ich bei meinem L200 auch gemacht jedoch habe ich dann ein paar Tage Zeit gelassen um den Sturz nachzustellen und die Reifen hab en sich innen 100% total abgefahren. ich möchte nun die Drehstäbe wieder hochdrehen aber ich bin mir nicht sicher wieviel da noch geht weil ich eine ARB Bullbar vorne draufhab und sich dadurch die Nase vorne leicht nach unten neigt. ich hätte den L200 wieder "gerade" anstatt in Keilform wie so eine Boden Boden Rakete :-)
Gibt es hier jemanden der auch eine ARB o.ä draufhat und die Drehstäbe voll angezogen hat ?
red landrover killer

Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon red landrover killer » 19.07.2009 - 23:07

Danke für die Antworten, hat etwas gedauert bis ich meine Frage wiedergefunden hab und ich antworten konnte , die war plötzlich einfach weg :kopfgegenmauer:
Mein L300 hängt vorne mit der Nase ganz schön runter, finde ich, das will ich ändern weil ich auch Platz für größere Räder schaffen will. Ich denke, ich werd die Drehstäbe in der Verzahnung umsetzen damit noch ein Einstellbereich übrig bleibt.
Aber erst mal geht es in den Urlaub, solange muß sich der Kleine noch hängen lassen :grin:
Gruß Andreas
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Schlappohr » 19.07.2009 - 23:16

Hallo Andreas,

oben rechts unter aktueller Zeit findest Du "Eigene Beiträge"

Gruß
Florian
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Crazy.max » 20.07.2009 - 07:48

Hallo Andreas ,

red landrover killer hat geschrieben:Ich denke, ich werd die Drehstäbe in der Verzahnung umsetzen damit noch ein Einstellbereich übrig bleibt.


Das Umsetzen der verzahnung ist nicht zwingend notwendig da der Verstellbereich nicht nur durch die Verzahnung und deren Einstellschrauben begrenzt wird sondern hauptsächlich durch die an der Vorderachse verbauten Gummiendanschläge. Also vielleicht erstmal drehen und dann bei Bedarf doch noch umsetzten.

Ich habe es seinerzeit so gemacht das ich den Vorderwagen entlastet habe und dann die Einstellschrauben jeweils um x Umdrehungen verstellt habe. Sinnvollerweise immer darauf achten das beide Muttern um die jeweils gleiche umdrehungszahl verstellt werden.

Danach das Auto absenken und ein paar Meter fahren , Kurven nicht vergessen und dann dann verbleibenden Leerweg der oberen ( ? ) Gummianschläge überprüfen. Bei mir war mindestens noch 1 cm vorhanden der erstmal ausreichte und dann später verbessert wurde duch das kürzen der Gummis. Wieviel ich vorne damit rausgeholt habe kann ich nicht sagen , aber die durch die hinteren Zusatzfedern ausgelöste Ungleicheit wurde dadurch wieder ausgeglichen.

Spur und Sturzeinstellung kann man prüfen , schadet ja nicht aber ich selber habe es nicht gemacht und keine Auffälligkeiten festgestellt.

Olaf - empfand grade an der Vorderachse des l300 jeden Zentimeter Bodenfreiheit als immens wichtig
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen

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