Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Borsty » 20.07.2009 - 11:08

Hi Zusammen
messen an beiden Kotflügeln ist hier besser angebracht. Die Varinate wie Olaf sie beschreibt stimmt. Aber es kann sein das einer der Drehstäbe ein bisschen weniger hart ist als der Andere und dann fährt man übertrieben gesagt in Schräglage. Bei mir war es trotz neuen Drehstäben so, das ich eine Seite mehr anziehen musste als die Andere. Kann auch von unterschiedlichem Gewicht sein.
Die Spur verstellt sich normalerweise beim Pajero nicht. Beim hochdrehen verstellt sich nur der Radsturz. Bei mir war so extrem hochgedreht. Mehr geht nicht, das ich gute 2° negativen Sturz hatte. Deshalb hat man auch den Nachlaufwinkel dann verändert, damit die Reifen gleichmässiger abfuhren. So wirklich merkt man nix bei mehr negativem Sturz anhand der Reifen.
Jetzt bei Dogde sieht es komplett anders aus. Da macht die Spur dann zu. Den Grund haben wir schon gefunden. Beim Pajero sind die Achsschenkel oben wie unten gleich lang. Beim Dogde nicht. Also verändert sich dort die Geometrie anders als beim Pajero.
Ich selber würde beim Pajero nach dem hochdrehen einfach nur kontrollieren lassen. Kann ja sein das schon vorher was verstellt war.
Gruss UWE der das Hochdrehen bis zur Gänze ausgereizt hatte.
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon red landrover killer » 19.08.2009 - 22:20

Hallo zusammen
Ich hab jetzt mal an den Drehstäben bei meinem L 300 gedreht, 15 Umdrehungen haben 38 mm gebracht. Jetzt steht er hinten am Radlauf gemessen ca 2cm höher als vorne, ich denke wenn er dann beladen ist paßt das.
Gruß Andreas
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon MF » 06.09.2009 - 15:34

Moin

Da ich gerade mit tuxsam die Diskussion führe brauch ich hier mal eine klärende Meinung.

Bild

Sind das hochgedrehte Drehstäbe oder nicht?

Gruß Mario
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Crazy.max » 06.09.2009 - 15:51

Ähhhem Mario,

MF hat geschrieben:
Sind das hochgedrehte Drehstäbe oder nicht?



...zu erkennen ist auf dem Foto nix.

Zum einen liegt es daran das du von der falschen Seite , also von hinten gefotet hast und zum anderen das es ziemlich klein ist und deshalb die Details nicht sichtbar sind.

Also diese Perspektive mal von vorne fotografieren damit die Einstellhebel mit den Gewinden zu sehen sind ( die verstecken sich momentan in bzw hinter der Traverse ) und dann das Bild so einstellen das das thumbnail ( das sichtbare Foto ) sich durch anklicken vergrößern lässt.

Olaf - denkt aber das es keine hochgedrehten Drehstäbe gibt , man kann nur die Vorspannung des Arbeitswinkel verändern :super:
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon MF » 06.09.2009 - 16:21

Moin

Komisch, Andre meinte auch sowas mit Bild zu klein.

So wie ich mir das denke sollte man das da auch schon sehen. :?

Hab das Bild noch mal anders hochgeladen.

Müßte man nicht , bei verstellten Drehstäben, wie von mir markiert einen
veränderten Winkel des Drehstabsarms erkennen?

Gruß Mario
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Beda » 06.09.2009 - 19:06

Hallo Mario,
Oberlehrermodus an.
Eine Veränderung kann man nur sehen, wenn man den Zustand vor und nach derselben dokumentiert hat.
Oberlehrermodus aus.

Aber hier noch was konstruktives:
Für den Galloper gibt es ein Sollmass.

Bild

Das müßtest Du nur in Erfahrung bringen und nachmessen.
Dann weißt Du, ob er normal da steht oder nicht.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon MF » 06.09.2009 - 19:14

Moin

Ich glaub ich kapier da was nicht. :(

Ich denke, wenn jemand der schon mal seine Drehstäbe so vertstellt hat,was hier
landläufig als Hochdrehen bezeichnet wird, müßte man doch an den Bildern erkennen können
ob die Drehstäbe hochgedreht wurden.

Ich hab an den Drehstäben noch nichts verändert.

Sollten also serienzustand sein.

Meiner Meinung nach müßte bei jemanden der seine Drehstäbe "hochgedreht" hat
der Winkel des Drehstabarms zum Querträger anders sein wie auf dem Bild.

Also, das Bild dokumentiert den ist-Zustand an meinem V20.

Hat denn jemand evntl. ein Bild ,von dieser Perspektive, der seine Drehstäbe verändert hat?

Gruß Mario
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Beda » 06.09.2009 - 19:24

Hallo Mario,
ich habe oben noch was eingefügt.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon MF » 06.09.2009 - 19:27

Moin

Danke, werd ich mal Messen.

Gruß Mario
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon Reto » 07.09.2009 - 15:01

Hallo Mario und alle anderen
ich würds mal anders sagen. Auf deinem Bild sieht man wie die unteren Querlenker nach unten zeigen. Nun, der Wagen ist aufgebockt und hat keine Räder dran, also liegen die unteren Querlenken voll auf dem Ausfederanschlag. Falls dein Wagen hochgedreht wurde, dann würden die unteren Querlenker ungefähr in diesem Winkel dastehen, nur eben dann, wenn der Wagen auf den Rädern steht (sieh Bild).

PS.: Bei hochgedehten Fahrzeugen kommen sich die unteren Querlenker und die Ausfeder-Bumpstops sehr nahe. Das ist ja der Hauptgrund weswegen viele Leute sich dann über eine bockharte Federung beklagen. Deswegen, nach dem Hochdrehen der Drehstäbe unbedingt die Ausfeder-Bumpstops kürzen und die Einfeder-Bumpstops verlängern und den Einfederweg begrenzen, im optimalsten Fall immer auf die Werte wie im Serienzustand vor dem Höherdrehen.
Gruss, Reto
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon OffRoad-Ranger » 07.09.2009 - 20:02

Servus,

ich habe hier ein Bild von angezogenen Drehstäben:
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Gruß

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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon tuxsam » 07.09.2009 - 21:56

Hi Mario,

soviel ist es bei Dir auf jeden Fall nicht. Da sind Deine Stäbe noch richtig entspannt.

Gruß, Andre
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon MF » 08.09.2009 - 18:42

Moin

Ja ja ja jetzt! :super: :lol:

Ich habs kapiert!!

Im Prinzip hatte ich ja recht.

Ich war mir schon sicher, das man an diesem Detail die Vorspannung erkennen kann.

Nur ich hatte bisher den Irrglauben, das die Seite wo der Drehstab dran ist,
also das Runde im Bild nach unten wandert.

Das der Arm jedoch nach oben in den Träger wandert war mir nicht in den Sinn gekommen.

Daaaanke Off Road Ranger, du hast mich schlau gemacht.

Also, hab ich , lieber Andre, recht behalten.

Toll, echt was gelehrnt heute.

Gruß Mario
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon AirForce » 09.09.2009 - 13:04

Moin Mario,

richtig, die Arme wandern beim Anziehen der Drehstäbe in den Träger.
War bei mir genauso. :wink:
So wie das bei dir auf dem Bild aussieht, sind die Stäbe nicht angezogen, sonst wären die Arme
viel weiter im Träger, wie schon das Bild von Offroad-Ranger zeigt.

MfG Steffen
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Re: Drehstäbe anziehen, die Feinheiten...

Beitragvon gboelter » 14.09.2009 - 17:16

Moin Steffen,

AirForce hat geschrieben: richtig, die Arme wandern beim Anziehen der Drehstäbe in den Träger.


Du hast die Arme von dem 'armen' Drehstabhochdreher vergessen, die wandern nicht wirklich, haben aber nach getaner Arbeit Probleme ein Bier zu hochzuheben. Zumindest dann, wenn's mit Baumarktwerkzeug gemacht wird ...

Drehstäbe sind Federn. Ob das wirklich so intelligent ist, die Teile bis zum Anschlag vorzuspannen, muss jeder selbst entscheiden ... :?

Gruss Guenther
Pajero 2800 Intercooler (V46W), Automatik (V4AW3), vermutlich Bj. 1995, vermutlich 240.000 km.

Ich weiss auch nicht woher der Motorschaden kam, aber am Oel kann es nicht gelegen haben, Oel war da kein's drin!

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