Einbau Replacetank am Beispiel Galloper lang

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k.isl
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Beitragvon k.isl » 23.10.2006 - 08:42

Hi an alle Techniker!

Auf der WE-Fahrt kam mir folgendes mögl. Problem mit unseren größeren Tanks in den Kopf.

Haben wir mit dem "Geradebiegen" der Tankzufuhr den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben?

Durch das "Geradebiegen" wird der Kraftstoff nicht mehr von weit unten gezogen? Weil er höher im Tank steht?

Anbei die Skizze ("Ein Blick sagt mehr wie tausend Worte" :wink: )

Euer k.iesel
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Beitragvon Borsty » 23.10.2006 - 09:07

Hi Klaus
Im Prinzip sollte man es nicht "gerade gebogen" haben, sondern eben so biegen das es weiter nach unten kommen kann. In der Theorie die kleinen Bögen in dem Rohr geradebiegen.
Der oberste Winkel sollte soweit nicht angetastet worden sein das es noch stimmt.
Aber soweit wie Du es auf der Zeichnung darstellst und wenn man das Rohr wirklich so biegt das es rechtwinklig zum Deckel steht, dann ist es nicht gut und man saugt nicht im untersten Bereich des Tanks an.
Bei mir ist es da wieder etwas Anders. Da muss es gerade sein, da ich keine Schräge habe.
Im Prinzip ist es bei Peter wie bei Beda gemacht. Das Ganze durch Kontrolle (Blick durch den Tankgeber) so lange hingebogen bis man das Optimum an Tiefe rausgeholt hatte.
Mir kam da auch noch eine Lösung in den Sinn. Beim Benziner ist unten bei der Pumpe ab Werk ein Stück Schlauch drin. Jetzt ist da die Frage ob man das bei Euch nicht auch machen könnte? Also die Saugleitung trennen und dann eine Stück Schlauch als Verlängerung rein. Es ist ja nicht viel damit man diesen Strumpf zuunterst hat und ich denke das der Schlauch so ziemlich stabil sein wird. Ich habe leider nur Peters V20 im Kopf und die Bilder von Beda die man sieht. Denke das könnte auch gehen. Bei mir sieht dieser Strumpf komplett anders aus und ich kann wirklich bis ganz auf den Boden. Bei Euch sieht das aus, als wenn da so oder so 2-3cm Diesel stehen bleiben würden eben wegen des Strumpfs. Das Saugrohr ist ja weiter oben zu Ende und sobald der Strumpf oben aus dem Diesel kommt denke ich ist fertig.
Gruss UWE der da auch noch an der optimalsten Bolt on Lösung rumstudiert
Einverstanden wenn ich es auch in Technik verschiebe? Denke trotz den antworten oder so wäre es dort gut aufgehoben
BORSTY
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Beitragvon Beda » 23.10.2006 - 10:28

Hallo zusammen,
eine Konstruktion mit Schlauch ist beim Galloper nicht erforderlich, wenn man das Rohr sorgfältig richtet.

Bild

Gestern bin ich bis zum Stehenbleiben gefahren. Morgen gibt es die 2. Aussage zum Tankvolumen.

@Borsty: Ich habe nichts gegen Verschieben.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Beda » 24.10.2006 - 11:09

Beda hat geschrieben:Hallo zusammen,
die 30l habe ich problemlos rausfahren können. Einzig vermutlich der größere Niveauunterschied/Unterdruck macht sich nach 2 und mehr Tagen Stehen bemerkbar durch schlechtes Anspringen. Mal Beabachten.
Bei schätzungsweise maximal 1,5l Diesel im Tank fuhr er noch normal, der Leerlauf wurde aber schon etwas holperig. Tankvolumen 162,42l + ca. 1,5l.

Hallo zusammen,
Für komisches Anspringen ist die Glühsteuerung verantwortlich. Mit 2mal Glühen gibt es keine Probleme mehr.
Tankvolumen die 2.: 159,09l + 5l (Ersatzkanister) - ca. 2l = rund 162 Liter.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon wolf » 24.10.2006 - 18:22

Hallo Beda

es wundert mich ein bischen das die Kurzen tatsächlich 134L fassen und der Große "nur "162". Dist eigentlich nur dadurch zu erklären das die Kurzen auf den Bodylift abgestimmt sind. Die Volumenberechnung muß ich zu Beginn der Konstruktion mit einem CAD Dummy machen. Im Veraluf der Konstruktion schnitzt man dann meistens and verschiedenen Ecken noch was ab. So werden aus 171 dann 162 obzw. 163L. Um mit dem CAD im Nachhinnein zu verifizieren muß ich am Dummy bei Gelegenheit mal die Geometrie nachziehen. Bist Du sicher das wirklich alles raus war?

Gruß wolf
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Beitragvon Beda » 24.10.2006 - 20:51

Hallo Wolf,
schwer zu sagen. Vom Geräusch beim Nachfüllen her würde ich sagen maximal 1-2l Restinhalt. Ob er beim Tanken wirklich bis in die letzte Ecke vollläuft? Wahrscheinlich nur, wenn er links eine bißchen höher steht. Da könnte schon ein Blase von ein paar Litern bleiben. Beim nächsten Mal muß ich mal andersrum an die Säule fahren.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon wolf » 24.10.2006 - 21:23

Hi Beda

Die Frage ist viel interessanter. Wie weit bist Du damit gekommen?

Gruß wolf
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Beitragvon Beda » 24.10.2006 - 21:44

Hi,
1350km.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon k.isl » 30.10.2006 - 14:42

Hi an alle Betankten oder zumindest Interessierten!

ich wollte mal den TÜV in diesem "Fred" zum Thema machen. Muß man den Tankumbau eintragen lassen, oder muß man nicht? Wenn ja: Wie, über eine Einzelabnahme? Welche Paiere brauche ich dafür. Reicht Wolf's Dokumentation ?

Bis später

k.iesel
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Beitragvon wolf » 30.10.2006 - 14:59

Hallo Klaus

das hatte ich Dir doch schon geschrieben. Die Herstellerbescheinigung mit Druckprüfung reicht auf alle Fälle aus.
Mit dieser Art Doku wurden bereits mehr als 20 Tanks eingetragen.

Gruß wolf
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Beitragvon Borsty » 30.10.2006 - 15:02

Hi Klaus
Bei Euch glaube via Einzelabnahme. Bei uns reicht eine Druckprüfungsbescheinigung wenn es überhaupt angeguckt wird.
Gruss UWE
BORSTY
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Beitragvon k.isl » 30.10.2006 - 15:10

@ Wolf

Das Problem ist nur die Tatsache, daß 2 der 6 Befestigungspunkte, die Du in Deiner Dokumentation für den Pajero beschrieben hattest, am Galloper nicht passen :-( Momentan sind nur die 4 Originalschrauben genutzt.

Wenn mann/frau :wink: den Tank nicht eintragen müßte, wär's ja egal; aber so.?

Die beiden Winkel zur Befestigung des Unterfahrschutzes (Gedoppelter Stahl wäre ja für die Bohrungen und Gewinde vorhanden) sind bei Galloper und Pajero anscheinend unterschiedlich und müßten "umgearbeitet" werden. Wie stellt sich in so einem Fall bei einer Einzelabnahme der TÜV an.?

Daher meine Bedenken.

In diesem Sinne

k.iesel
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Beitragvon MF » 30.10.2006 - 19:44

Hallo

Auch noch ein Gedanke der mir jetzt so einfällt.

Müßt ihr euch nicht auch an einiegen Grenzen gedanken machen, wegen Treibstoffschmuggel.

Soviel ich weiß gelten nur die Mengen als Steuerfrei, die man in einem Tank mitsichführt,
der dem originalen entspricht, oder höchstens dem größten Tank der für das betreffende
Fahrzeug ab Werk verfügbar ist.

Nur mal so als Denkanstoß.

Sonst wird vielleicht der "günstige" Tankstop in den NL teuerer als gedacht.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Beitragvon k.isl » 30.10.2006 - 20:42

@ Mario

Psst! :?

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Beitragvon Beda » 15.01.2007 - 11:39

Hallo zusammen,

Bild

Bild

würde das Fahrzeug hinten komplett auf die Endanschläge durchfedern, sähe das dann so aus.
In der Realität dürfte das aber nie vorkommen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda

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