Achillesferse am Replacetank made by wolf

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Achillesferse am Replacetank made by wolf

Beitragvon Beda » 17.10.2008 - 16:50

Hallo Ihr Lieben,
da die meisten Tankbesitzer hier mitlesen und ich das nicht weiter veröffentlichen will, an dieser Stelle:
Der Tank hat in unserem Urlaub hervorragend funktioniert.
Natürlich hat das Schutzblech den ein oder anderen Knuff abbekommen und diese auch gut weggesteckt.
Aber es gibt eine Achillesferse.

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Bild

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Beim Rangieren hat Ulrike einen Stein so überfahren, daß das Differential aufsetzte und der Stein nach oben schlug. Eine Situation, die man sich nicht wünscht, aber immer wieder vorkommen kann. Dieser Stein hat die ungeschützte Ablaßschraube aus dem Gewinde herausgeschlagen.
Da ich direkt daneben stand und den Schaden sofort bemerkte, waren die Folgen nicht allzu schwerwiegend. 2 Stunden später war ich gut mit Diesel getränkt und die Schraube wieder drin und dicht.
Sobald der Tank mal wieder leer ist, werden ich diese Messingschraube durch einen Stahlstopfen ohne Überstand ersetzen. Das Gewinde ist übrigens 1/4 Zoll Rohrgewinde. Außerdem werde ich das Aluprofil von Bild 3 noch anpassen und auf den Tankschutz aufsetzen. Zwischen Tankschutz und Panhardstab geht es dabei um Millimeter.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Borsty » 17.10.2008 - 20:08

Hi Beda
Das ist wirklich absoluter Zufall aber eben kann immer passieren.
Was ich aber weiss, das bei den späteren Tanks der Auslauf nicht nach Vorne gerichtet ist, sondern Mittig unten an der tiefsten Stelle. Darüber hinaus sitzt der Stopfen eingelassen in ein 2,5mm Rohr und eben vertieft. Auch wenn der Schutz eine Delle kriegt, dann ist immer noch ein Rohr als Schutz vorhanden. Glaube bei Dir zu erkennen das auf dem Bild auch sowas in der Ecke sitzt. Komisch, wieso 2 Ablasschrauben? Oder gauckelt es mir da was auf dem Bild vor?
Ist bei Svens Tank es auch noch so?
Bei Peter sitzt der Zapfen auch mittig unten wenn ich mich recht erinnere wie bei mir. Dort ist glaube ich nach dieser Zeit weiter oben ein Riss aufgetreten oder kleines Loch das vorher aber sicher beim Abdrücken zu war.
Aber dennoch doof das es überhaubt die Schraube rausreissen konnte. Messing ist auch nicht so gut.
Ich denke von der Serie Null und der 1ten sind schon Unterschiede.
Bei mir bis jetzt absolut i.O trotz dank Tank Diff heilgeblieben. Ich habe genau bei der Schraube ein Furche im Unterfahrschutz von einem Felsen. Musste Rückwärts wieder ein Hang hoch und ich übersah die Steintreppe. Hat gehalten und Dank dem Tank kein hinters Diff zerdeppert.
Beim RallyAndy ist das ein anderes Thema in Sachen Tank. Der liess ihn 3 Monate in einer feuchten Garage rumstehen ohne Benzin drin, nix gegen Korossion behandelt und der sah natürlich innen aus wie eine Eisenplatte im Freien. Wolf wartet noch Heute auf das Geld obwohl ihn da keine Schuld trifft, sondern das eben Andy allein die Schuld hatte.
Die Idee mit der Platte ist jedenfalls gut. Apropos Stopfen. Bei mir ist da ein Innensechskant aus Chromstahl drin. Also fast versenkt.
Ich denke das Eine oder Andere wurde auch ohne grosse Erfahrung dann schon verbessert.
Gruss UWE
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Beitragvon Beda » 17.10.2008 - 21:44

Hallo Uwe,
eine Ablassschraube unten rechts habe ich auch. Diese ist gut geschützt, so wie Du es beschrieben hast ähnlich der Ablassschraube am Diff.
Laut wolf ist dieser Stutzen zum Anschließen weiterer Zusatztanks gedacht.
Wenn er kein Zollgewinde hätte, hätte ich die Schraube schon beim Einbau ersetzt.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Borsty » 19.10.2008 - 08:54

Hi Beda
Dann wurde es nur bei den Tanks für die Langen gemacht. Bei den Tanks für die Kurzen haben wir sowas nicht. Die Idee wäre ja gut, nur müsste eben da auch im Prinzup derselbe Schutz drauf.
Das habe ich nicht mal gewusst das sowas angedacht war.
Müsste man Wolf dann vielelicht mitteilen das da was rum muss. So ein Schutzrohr würde ja nicht stören wenn man später dann ein Nippel zur Verbindung einsetzen muss.
Gruss UWE
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Beitragvon Beda » 19.10.2008 - 18:12

Hallo Uwe,
wolf hat die Bilder und den ersten Text von mir.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Borsty » 20.10.2008 - 08:52

Hi Beda
Gut so. Denke das hilft auch ihm.
Wenn ich denke wie die Anfänge waren als ich die Idee hatte und was man erst Alles ausmessen musste.
Gruss UWE
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Re: Achillesferse am Replacetank made by wolf

Beitragvon Beda » 18.01.2018 - 08:05

Beda hat geschrieben:Liebe Helga,

wie besprochen ab sofort:
Helgas äußerst geheimer Prototyp ehem. Bedas
Es wurde ja langsam Zeit

@all,
als Vorgeschmack ein aktuelles Foto.

Bild

Hallo zusammen,
ein Nachtrag:
Der Stahlstopfen ohne Überstand mit Inbus, den ich nach Kasachstan in der Mitte eingebaut hatte, ist dicht geblieben.
Demontieren lässt er sich aber auch nicht mehr.
Der originale Messingstopfen im rechten Ablaß wurde durch die Gewalteinwirkung undicht, weil das Gewinde im Tank oval verformt wurde.
Mit List und Tücke ließ sich ein konischer VA-Stopfen mit Inbus dicht montieren.
Das Loch unter der Blechschraube wurde (dauerhaft?) provisorisch abgedichtet und ein vorläufiger Tankschutz gebaut.
Entstehen musste es, weil der Tank durch den Schlingertopf dort sehr steif ist und nicht einbeulen konnte.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Achillesferse am Replacetank made by wolf

Beitragvon unbemerkt » 18.01.2018 - 11:26

Moin Beda,

und einen herzlichen Dank für Deinen Beitrag.

Ich bin im Weiteren fern jeder unbedachten Kritik, man kann Systeme nur verbessern, wenn man die Probleme offen legt und gewissenhaft durchdenkt.

Das Tanks auf welchen hin und wieder die Autos stehen, die ganz hohe Schule der Bastelei sind, versteht sich von selbst.

Momentan bin ich gerade dabei einen Teilunterfahrschutz für einen Vitara im ernsten Geländeeinsatz zu bauen und will auch noch einen funktionierenden Unterfahrschutz für den Serien-V20 incl. Tankschutz entwerfen, stecke also auch in diesem Problemkreis fest.

Welche Erfahrungen sind bei Geländeeinsätzen solcher Systeme entstanden?
Was fällt mir an Wolfs Tank auf und was würde ich anders machen?

Das Bördelungen und Fügungen von Blech in solch belasteten Bereichen zumeist ungünstig sind beweisen oft rundgeformte Serientanks, welche mitunter bis zur Unkenntlichkeit verbogen immer noch dicht bleiben - soviel für den Hinterkopf - hier hilft das aber nicht weiter.

Hin zur Schutzverkleidung am vorliegenden Tank.

Bild

Im Idealfall sollte diese nicht am zu schützenden Tank montiert sein, um Krafteinwirkungen nicht oder nur gut verteilt weiter zu geben. Ob dies hier weiter oben ginge kann man nicht ersehen, die Kantung des Schutzbleches hat ihre Arbeit aber bisher scheinbar gut getan.

Bohrungen zur Gewichtseinsparung oder als Montagehilfe schwächen die Stabilität bzw. legen die Montagestellen zu sehr frei. Wir sehen hier starke Verformungen an den geschwächten Stellen. Wäre die durch das Rohrstück eigentlich gut geschützte Ablasschraube am Rand durch den Schutz überbaut worden, hätte an dieser Stelle auch eine sehr große Kraft kaum Schaden machen können.

Brauche ich also Löcher im Schutz an den Ablassschrauben oder sollte ich diese nicht gerade überbauen und mit der Demontage des Schutzbleches zum Ablassen leben?

Die großen Löcher vor der Kantung sind nicht geeignet die Statik zu erhalten, doch hier zeigen sich auch schon neue Probleme.

Ist die Schutzverkleidung vom Tank etwas entfernt und gut geschlossen, läuft man Gefahr Steine etc. im Zwischenraum zu sammeln, welche den Tank schnell aufscheuern. Dies ist bei mir und Bekannten bisher der häufigste Schadfall gewesen.

Füllt man den Hohlraum aus, läuft man Gefahr Korrosion in Größenordnung hervorzurufen.
Ich überlege jedoch ernsthaft diese Variante einmal zu versuchen, habe aber noch keinerlei Detaillösung parat. Eine gleichmäßige GFK-Umformung des Tanks mit geschlossenzelliger Schaumstoff-Unterfütterung im Fettlager schwebt mir vage vor.

Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr Euch mit Euren Gedanken und Erfahrungen in die Diskussion einbringen würdet. Falls der Beda das Thema hier für ungeeignet hält, könnte er es ja bitte verschieben.

mit Grüßen von Kay, welcher gern einmal "erfolgreich" einen Wagenheber unter einen Tankschutz stellen würde.

PS: Deine nützlichen Werkstattlampen mit Selfmade-Verbesserungen, regen meine Gedanken immer wieder an. :super:
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Re: Achillesferse am Replacetank made by wolf

Beitragvon Beda » 18.01.2018 - 11:58

Hallo Kay,
in diesem Fall hängt das "Schutzblech" nur am Tank.
Von wolf vorgesehene Zusatzhalter haben die Sache nur verschlimmert.
Die Funktion dieses Blechs besteht darin, daß man den Kontakt bemerkt, bevor der Tank selbst berührt wird.
Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Sind die Kräfte größer, verformt es sich sofort und verhindert keine Schäden am Tank.
Vorteil: Wir konnten die Reste problemlos demontieren. Alle Gewinde waren unbeschädigt.

Mangels weiterer Erfahrungen sehe ich wie Du stark widersprüchliche Anforderungen, ohne Antworten zu haben.
Es sollte möglichst geschlossen sein aber keinen Dreck sammeln.
Es sollte stabil genug sein, den Tank zu schützen, aber so weich, daß seine Befestigungspunkte eindeutig stabiler sind als es selbst.
Der Tank selbst sollte nicht zu leicht verformbar sein aber so leicht verformbar, daß er im Zweifel ohne Riss oder Loch ausweicht.

Ansonsten eröffne mit deinen Fragen bitte ein neues Thema im offenen Bereich.
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Re: Achillesferse am Replacetank made by wolf

Beitragvon unbemerkt » 19.01.2018 - 09:13

Moin Beda,

und danke für Deine geschätzte Meinung.

Beda hat geschrieben:Es sollte möglichst geschlossen sein aber keinen Dreck sammeln.
Es sollte stabil genug sein, den Tank zu schützen, aber so weich, daß seine Befestigungspunkte eindeutig stabiler sind als es selbst.
Der Tank selbst sollte nicht zu leicht verformbar sein aber so leicht verformbar, daß er im Zweifel ohne Riss oder Loch ausweicht.


Ich bin grundsätzlich ganz Deiner Meinung, wenngleich meine Umsetzungsideen noch sehr diffus bleiben. Die tiefgezogenen Serientanks mit dem Stoß und der Aufhängung auf großer Fläche in der Mitte sind jedoch wahrscheinlich eine sehr gute Grundlage.

Mangels weiterer Ideen werde ich mich im Rahmen meiner Tankschutzbasteleien wieder melden.

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