Ausnahmeregeln für Umweltzonen

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Beda
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon Beda » 18.05.2018 - 08:06

Hallo Gemeinde,
jetzt kommen die Ausnahmen von den Ausnahmen :duck:

Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon unbemerkt » 18.05.2018 - 10:38

Moin allerseits,

eigentlich bekomme ich den Mund vor Staunen gar nicht mehr zu.
Das solche Maßnahmen nicht ausreichen werden ist klar, doch auch diese "Notlösung" geht nun zu Lasten der Allgemeinheit.

Hersteller betrügen ihre Kunden mit nicht zulässigen, gefälschten Produkten und schädigen die Umwelt in Größenordnung.

Die Regierung des Landes beschwichtigt die Kunden, daß ihnen durch die unzulässigen Produkte keine Nachteile entstehen. Umweltgesetzgebungen werden dabei schlicht mit Füßen getreten.

Den Kunden entstehen Nachteile, die Bevölkerung des Landes zahlt gemeinschaftlich für Umweltschäden und einhergehende Strafen (EU) - und es passiert - nichts.

Mein Fazit: Die Rechtsprechung und Gesetzestreue in diesem Land läßt schwer zu Wünschen übrig. In meinen Augen gehören nicht mehr nur die Hersteller vor Gericht, sondern auch jene, welche diese Machenschaften unterstützen.

Das "Volk" bezahlt und die betrügerischen Hersteller fahren gleichzeitig Rekordgewinne ein. Wo bleiben die Graffiti-Künster mit "Kauft nicht bei Betrügern" ?

mit Grüßen von Kay, welcher Boykottmaßnahmen ersinnt.
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon Matthias » 18.05.2018 - 10:45

Hallo Kay,

über Graffitis mit "Kauft nicht bei Betrügern" sollten wir nach meinem Gefühl nicht mehr nachdenken. Es gab mal eine Zeit, in der "Kauft nicht bei Juden" auf die Schaufenster geschmiert wurde. Dass der Zusammenhang ein ganz anderer war, ist klar. Aber die Symbolwirkung wäre mir zu stark.

Schöne Grüße
Matti
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon unbemerkt » 18.05.2018 - 11:36

Hallo Matti,

ich gebe Dir ganz Recht, mein Beispiel ist nix für die allgemeine Öffentlichkeit und ich wäre der Letzte, welcher zu solchen Zusammenhängen tendieren würden.

Hinwiederum frage ich mich, ist "Kauft nicht bei ..." völlig tabu, und bis wann? Warum ist "Volkswagen" nicht ähnlich betroffen, neben all der Volksgesundung und dem anderen Volks-Zeugs?

Spaß beiseite. Ich fühle mich durch ungenügende Gesetze und Regierung immer schlechter vertreten. Vor vielen Jahren begann ich einmal "verbotene" Flugblätter fürs Neue Forum zu drucken und "klassenfeindliche" Fernsehkorrespondenten in Montagsdemos zu schmuggeln und zunehmend bekomme ich wieder solche Gefühle....

Was ist mit Begriffen wie Produkt-Verantwortung, Berufs-Ehre oder Gesetzes-Treue? Werden diese für Firmen im Börsenhandelsgröße aufgehoben bzw. durch "rücksichtslose Gewinnmaximierung" mit staatlicher Unterstützung ins Gegenteil verkehrt?

mit Grüßen von Kay, welcher sich jetzt für OT entschuldigt und lieber still an den Hammer geht....
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon Timo TA93 » 18.05.2018 - 18:16

Mein lieber Kay, und Nabend auch an alle anderen,

bitte beruhige dich und stürze dich nicht in unbezahlbare neue Projekte ... du hast keinen Hammer sondern ein Dornröschen. Dieses wird dir nach deiner liebevollen Zuwendung länger dankbar sein als so ein schnöder "Hammer" :coolman:

Sorry, das mußte mal :lachen:

Endlich wieder sonnige Urlaubsgrüße
aus Gunzenhausen
Grüße
Timo TA93

Der immer für "Oberförster Pudlich" gehalten wird...
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon Schlappohr » 18.05.2018 - 20:42

Lieber Kay,
ich bin ein strikter Gegner von „kauft nicht bei“ oder „black lists“. Und ja, unsere Regierung lässt uns alleine mit den Problemen und das schon verdammt lange und über fast alle Parteien hinweg.
Das Problem ist aber da draußen - und zwar überall. Wieso lassen sich die Leute von Herstellern bescheissen (Entschuldigung) und latschen trotzdem knalldoof wieder zum selben Händler, um die nächste Karre zu kaufen? Ich verstehe es nicht. Es hat doch wirklich niemand eine Ausrede dass er nicht mitbekommen hat, was passiert ist?

Wir haben gerade bei uns in der Firma einen A4 Quattro zum verkaufen. 3 Liter Diesel fast Vollausstattung, aktueller Restwert gemäß Gutachten 36 Teuro. Bestes Angebot bisher 25 Teuro. Geldverbrennung Dank Herstellerbetrug und Regierung.

Solange der Verbraucher keine Konsequenzen zeigt, wird sich aber auch keine (Zwangs)moral bei den Herstellern einstellen. Also nimm doch lieber Deinen Hammer und warte vor dem nächsten VW Händler auf X-beliebige Deppen.

Gruß
Florian
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon MF » 19.05.2018 - 07:04

Moin

Dann mauß man ja vor so vielen Autohäusern stehen :wink:

VW, Porsche Audi,BMW ......

Ich finde es auch erschreckend das man dann,
wie bei BMW sagt:

"Aus versehen wurde die falsche Software aufgespielt"

Meinen die , das glaubt der Bürger?

Ist aber auch egal,
wie beschrieben kaufen die Leute weiter.

Porsche hat jetzt den selben Kram wie VW am Hacken,
da wird gar kein riesen Trara gemacht.

Bei sich jetzt ankündigenden steigenden Kraftstoffpreisen wird das Blatt wahrscheinlich eh wieder neu gemischt.

Gruß Mario
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon Hirvi » 19.05.2018 - 09:23

Guten Morgen zusammen!

Schlappohr hat geschrieben:Solange der Verbraucher keine Konsequenzen zeigt, wird sich aber auch keine (Zwangs)moral bei den Herstellern einstellen.


So sehe ich das auch.

Anderer Seits!

Ein Boykott hat 1995 bei Shell sehr gut funktioniert. Wie von Matti richtig bemerkt, ist "kauft nicht bei...." negativ konnotiert.
Es sollte nun aber nicht so sein, dass man sich Handlungsoptionen für unsere Zukunft durch Belastungen aus der Vergangenheit verbaut.
Was mich weiter wundert ist, die anhaltende Treue unserer Politik und der Verbraucher zu einer alternden Technik, in einem "Technologie-Land" wie Deutschland. :idee03:
Wenn wir ehrlich zu uns sind, dann ist das Übel oft die eigene Bequemlichkeit und der menschliche Hang, den über die Jahrzehnte schwer gebeutelten Humanismus endgültig und ohne Umwege in der aktuell propagierten Selbstverwirklichung zu ersäufen. Frei nach dem Motto: Was mir gut tut ist, das Maß der Dinge und Sinn meines Daseins.
Wenn der Nachbar also das größere SUV fährt, kann mein kleiner Golf ja schon nicht mehr wirklich Teil des Problemes sein.

Ein erholsames Pfingsten wünscht euch allen

Volker
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Re: Ausnahmeregeln für Umweltzonen

Beitragvon Beda » 22.05.2018 - 08:03

Morgen zusammen:

Keine „zonalen Fahrverbote“ für Euro-5-Diesel bis September 2019
Bundesverwaltungsgericht legt Urteilsbegründung vor

18.05.18 | Autor: dpa

In der Debatte um Fahrverbote für ältere Dieselautos hat das Bundesverwaltungsgericht seine mit Spannung erwartete schriftliche Urteilsbegründung vorgelegt. In der Entscheidung von Ende Februar hatten die höchsten deutschen Verwaltungsrichter solche Fahrverbote grundsätzlich erlaubt – unter der Bedingung, dass die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist.

In dem rund 30-seitigen schriftlichen Urteil, das sich auf den Revisionsantrag des Landes Baden-Württemberg wegen der Stuttgarter Umweltzone bezieht und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, unterscheiden die Richter deutlich zwischen Fahrverboten nur auf einzelnen Strecken und in größeren Innenstadtzonen. Für „zonale Verbote“ formulieren sie strenge Anforderungen: „Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist stets zu beachten und verbietet es, derartig weitreichende Verkehrsverbote ohne Berücksichtigung der damit für die Betroffenen verbundenen wirtschaftlichen Folgen auszusprechen.“

Konkret bedeutet das: Für „zonale Fahrverbote“ sei eine „phasenweise Einführung“ zu prüfen, bei der das Fahrverbot zunächst nur für „ältere Autos (etwa bis zur Abgasnorm Euro 4)“ gelte. Für noch neuere Euro-5-Fahrzeuge komme eine Sperrung ganzer Cityzonen „nicht vor dem 1. September 2019“ in Betracht.

Damit bestätigt sich eine Einschätzung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). Dessen Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz hatte kurz nach dem Urteil bereits klargestellt, dass das Leipziger Urteil nicht automatisch Rundum-Fahrverbote bedeute. Es gebe durchaus Hoffnung, dass Fahrverbote zurückhaltend verhängt würden, so Koblitz damals.

Hamburg bereitet die Einführung eines auf zwei Straßen begrenzten Fahrverbots vor, das auch schon Fahrzeuge mit Euro-5-Norm erfasst. Solche „streckenbezogenen Verbote“ sind nach Aussage der Richter grundsätzlich hinzunehmen, da sie über Durchfahrt- oder Halteverbote nicht hinausgingen, mit denen Autofahrer stets rechnen müssten.


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