Diesel und der Staat

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Timo TA93
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 15.11.2018 - 23:36

Moin,

gerade im Gesichtsbuch gefunden:
Überwachung

Wozu so ein Dieselskandal noch gut sein kann :duck: :fahren: :kopfgegenmauer:
Grüße
Timo TA93

Der immer für "Oberförster Pudlich" gehalten wird...
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 16.11.2018 - 08:20

Moin,

hier der Link zum o.g. Artikel:
Stern TV
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Beda » 16.11.2018 - 08:41

Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Beda » 20.11.2018 - 11:57

Hallo zusammen,
heute in der Tagesschau:

Bericht der Diesel-Experten Von der Realität überholt

Stand: 20.11.2018 05:05 Uhr
Eine Expertenkommission des Verkehrsministeriums will heute ihren Abschlussbericht zum Dieselskandal beschließen. Dass sich die Regierung längst mit den Autoherstellern geeinigt hat, ist nicht gut angekommen.

Von Arne Meyer-Fünffinger, ARD-Hauptstadtstudio

Wenn die sogenannte Diesel-Expertenkommission am Vormittag im Bundesverkehrsministerium zusammenkommt, wird die Stimmung nicht überschwänglich sein. Vertreter mehrerer Bundes- und Landesministerien, aus der Autoindustrie sowie von Umwelt-und Verbraucherschutzverbänden treffen sich, um den Abschlussbericht zu verabschieden.

Doch die Realität hat das Gremium überholt, Politik und Autoindustrie haben sich längst auf ein Maßnahmenpaket zum Themenkomplex Diesel und Hardwarenachrüstung von älteren Pkw geeinigt.

Verkehrsminister Scheuer hat sich bereits mit der Autoindustrie geeinigt.

So wurden Fakten geschaffen, zuletzt in der vergangenen Woche im Rahmen eines Treffens von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mit Vertretern der deutschen Autoindustrie. Bereits Anfang Oktober hatte sich zudem die Große Koalition auf ein Diesel-Konzept geeinigt. Dieses sieht unter anderem vor, dass die Autokonzerne Haltern in besonders belasteten Gebieten Umtauschangebote machen. Außerdem sollen auch Handwerker ihre Kleinlaster mit staatlicher Unterstützung umrüsten können.

Kommissionsmitglieder sprechen von "Trauerspiel"

Die Expertenkommission hatte bereits im Sommer 2018 einen Entwurf für ihren Abschlussbericht erarbeitet und sich darüber auch schon schriftlich ausgetauscht. Das Bundesverkehrsministerium aber sagte angesetzte Sitzungstermine immer wieder ab, oft auch kurzfristig.

"Leider müssen wir nach anderthalb Jahren feststellen, dass man auf das Votum dieser Kommission nicht in ausreichendem Maße gehört hat", stellt Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik beim Naturschutzbund Deutschland (NABU), rückblickend fest. "Die Zeit hat letztlich die Arbeit der Kommission überholt, und die Bundesregierung und die Autohersteller haben gehandelt und das, was in der Kommission diskutiert wurde, mehr oder weniger ignoriert", so Oeliger weiter.

Marion Jungbluth, Mobilitätsexpertin vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), sieht das ähnlich: "Die Bundesregierung ist für die Verzögerung verantwortlich. Und letztendlich ist das Trauerspiel, dass sich die Bundesregierung von den Gerichten hat zwingen lassen, Entscheidungen zu treffen." Jungbluth spielt damit auf mehrere Entscheidungen über Fahrverbote in den vergangenen Monaten an.

So haben unter anderem die Verwaltungsgerichte in Berlin, Gelsenkirchen und Wiesbaden entschieden, dass es zum Beispiel in der Bundeshauptstadt, in Essen, Frankfurt am Main und Gelsenkirchen im kommenden Jahr Fahrverbote für ältere Diesel geben muss. Hamburg hat schon im Frühjahr Durchfahrtsbeschränkungen für zwei Straßenabschnitte eingeführt.

Experten: Hardwarenachrüstung wirksam und möglich

Die Expertenkommission kommt in ihrem Abschlussbericht nun zu dem Schluss, dass zum Beispiel eine Hardwarenachrüstung für ältere Diesel-Pkw mit Hilfe eines SCR-Katalysators "im Ergebnis als wirksame Maßnahme zur NOx-Emissionsreduzierung" dargestellt werden kann.

Zwar sei dieses System komplex, und eine Beteiligung der Fahrzeughersteller würde "die Umsetzung erheblich vereinfachen". Allerdings seien damit "Minderungsraten bis zu oder sogar über 90% darstellbar". So steht es in der Zusammenfassung des Abschlussberichts, die dem Bayerischen Rundfunk vorliegt. Der Automobilindustrieverband VDA hält das Papier für "ausgewogen", es spiegele das Meinungsbild bei der Diesel-Thematik wider, so ein VDA-Sprecher.

Uneins sind sich die Experten allerdings mit Blick auf die Kosten für eine solche Maßnahme. Die Kommission nennt in ihrem Abschlussbericht Preise von 3000 und 5000 Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte sich in der vergangenen Woche mit den Automobilherstellern darauf geeinigt, diese entsprechende Umbauten mit bis zu 3000 Euro zu unterstützen.

Bayern und Niedersachsen hatten sich zwischenzeitlich dafür ausgesprochen, den Verkauf von modernen Diesel-Modellen mit Hilfe einer zusätzlichen staatlichen Prämie in Höhe von 2000 Euro anzukurbeln. Diese scheint nun vom Tisch zu sein.

Eine Sprecherin des Bayerischen Wirtschaftsministeriums teilte dem BR auf Anfrage mit, die Staatsregierung habe sich "gegenüber dem Bund für die Erarbeitung eines befristeten Programms zum Umstieg von älteren Dieselfahrzeugen auf moderne Fahrzeuge eingesetzt. In diesem Zusammenhang sollten insbesondere Kfz-Steuervergünstigungen für moderne Dieselfahrzeuge geprüft werden. Diese Prüfung ist erfolgt. Der Bund hat ein solches Programm abgelehnt".

Das niedersächsische Wirtschaftsministeriums schreibt auf BR-Anfrage: "Die nationale Expertenkommission und die Bundesregierung haben die Ansätze der Länder Niedersachsen und Bayern nicht weiterverfolgt."

"Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte"

Auch wenn Politik und Wirtschaft ihre Entscheidungen unabhängig von den Empfehlungen der Expertenkommission getroffen haben, ziehen selbst die kritischen Mitglieder eine positive Bilanz der inhaltlichen Arbeit. "Ohne die Arbeit hätte die Bundesregierung weiterhin beim Thema Hardwarenachrüstung blockiert", so das Fazit von Marion Jungbluth vom VZBV.

Auch Dietmar Oeliger vom NABU betont das, allerdings sei die Art und Weise des Umgangs der Bundesregierung mit der Kommission ein Beispiel dafür, wie die Politik nicht mit einem solchen Gremium umgehen sollte: "Wenn man feststellt, dass man sinnlos Stunden vergeudet hat, dann ist das ein Paradebeispiel für schlechten Umgang".

Das Bundesverkehrsministerium betont, alleine die im Auftrag der Kommission zum Thema Hardwarenachrüstung erstellten Gutachten hätten die Debatte darüber "befruchtet", allerdings räumte ein Sprecher auch ein, dass es jetzt darum gehe, die Expertengruppe "formalisiert zu Ende zu führen".

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tr ... r-103.html
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon 4x4tourer » 20.11.2018 - 17:27

Moinmoin,

kleine Nachricht aus dem Norden:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... id136.html

tief durchatmende Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
------------------------------------------------------------
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Dangel 4x4-Berlingo Bj.08 1.6L Hdi Diesel
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 20.11.2018 - 19:35

Moin,

:lachen: :lachen: :hammerschlag: :haue02: :kopfgegenmauer: :duck: :fahren: :fahren: :fahren:
:prost:
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 20.11.2018 - 19:37

PS,

macht die polnische Luft an der Grenze Halt (und umgekehrt), oder warum machen polnische Autohändler jetzt gute Geschäfte mit Dieselautos?

Edit:
Die DUH ist doch auch ein rein deutsches "Werk" ... ist das nicht aber eine Form von Nationalismus, welcher weder von Berlin oder Brüssel gewünscht ist? EUH wäre doch das Ding, genauso wie wirklich einheitliches Recht in der EU. STVO, STVZO hier als federführendes Beispiel voran gestellt. Läßt sich beliebig erweitern die Liste der Notwendigkeiten...
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 12.12.2018 - 15:23

Moin,

gestern sah ich im TV einen Bericht zum SCR-Kat bei BMW. Im speziellen Fall ging es um die Nachrüstung eines deutschen X3. BMW verweigert sich ja beharrlich einer Nachrüstlösung und behauptet, Entwicklung etc würde 3 Jahre dauern.
Dabei braucht man nur in den Ersatzteilkatalog schauen und die Teile aus den USA beziehen, da diese dort serienmäßig verbaut werden. Deutsche Fahrzeuge sind auch bereits vorbereitet für eine Nachrüstung.

Ich glaube, dieser Umstand dürfte auch für andere Hersteller gelten...
Grüße
Timo TA93

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