H-Nummer und ihre Regeln

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Sven
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Re: "Externe Angebote" auf ebay + anderen Marktplätzen

Beitragvon Sven » 26.10.2016 - 17:26

Hallo Beda,

da: http://www.oldtimer-markt.de/ratgeber/g ... ennzeichen
habe ich folgenden Satz gefunden:
Sogar die früher verbotene gewerbliche Nutzung, sei es als geleaster Firmenwagen, Miet-Oldie für Hochzeitsfahrten oder als Veteranen-Lkw in Speditionsdiensten, ist inzwischen zulässig.

allerdings ohne Quellenangabe.

Aber in meinem Fall wäre es ja eh keine gewerbliche Nutzung, denn das Finanzamt hat nach langer Diskussion beschlossen, dass ich nicht gewerbetätig bin, sondern Landwirt ;)

Tja, wenn die Karre blos nicht so weit weg wäre ... der Verkäufer war am Telefon ganz ok, aber Berlin sind halt 450km, ob sich der Aufwand lohnt? Schau mer mal ...

Grüße
sven
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Re: "Externe Angebote" auf ebay + anderen Marktplätzen

Beitragvon Hirvi » 26.10.2016 - 17:33

Hallo zusammen!

Bild

Den habe ich gerade hier auch noch gefunden. Das ist ein gewerblicher Pflegedienst. Hier im Frankfurter Raum ist das gar nicht so selten, das H-Kennzeichen gewerblich genutzt werden. Wie gesagt, da gibt es sogar einen Abschlepper und auch das eine oder andere Taxi und Limousinen-Service-Fahrzeug. Steuerhinterziehung ist das definitiv nicht, denn die Steuer wird ja bezahlt. Das Problem ist meistens eine Versicherung zu finden. Kein Mensch wird euch einen 35 Jahre alten Öllaster versichern, aber bei einem alten Reisebus für Ausflügler sehe ich da durchaus Chancen den versichert zu bekommen. Wäre ja auch im Sinne des Kulturgutes und seiner Pflege. Ich hatte aber echte Mühe, den 911 als Wohnmobil und Campingfahrzeug zu versichern. Das hat eine Weile gedauert bis das geklappt hat. Damals waren 911 mit Wohnmobilzulassung und H-Kennzeichen noch völlig unbekannt und angeblich unmöglich.
Klar entfällt eventuell die Bremsenprüfung bei H-LKW über 7,5t, aber da wird man dann bestimmt auch keinen Versicherer finden der einer gewerblichen Nutzung zustimmt. Wenn man den gewerblich nutzen will, wird man um die 6 Monatsprüfung nicht herum herum kommen für die Versicherung und somit die Zulassung. Es gibt den einen oder anderen Zirkus-LKW der deutlich über 7,5 t wiegt und trotzdem noch im Einsatz ist. Bei tradidionellen Schaustellern ist das gar nicht so selten.

Soweit grüßt euch Volker, der beim nächsten Lieferwagen wieder über historisches Alteisen nachdenkt, weil......... der Wartungsaufwand ist geringer als bei neuen billig Lieferwagen. Damit wären wir dann wieder beim Kupplungs-Thema. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden. :rofl:
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Re: "Externe Angebote" auf ebay + anderen Marktplätzen

Beitragvon Borsty » 27.10.2016 - 06:06

Hi Zusammen
Ganz schön streng bei Euch mit Oldtimern und TÜV. Bei uns ist bis 3,5t nur alle 6 Jahre Prüftermin und wie er benutzt wird ist egal. Einzig Kilometer Laufleitung pro Jahr ist begrenzt und man darf ihn nicht für gewerblichen Einsatz benutzen. Aber auch Letzteres hat wieder sehr viele Ausnahmen.
Viel Glück Sven.
Gruss Uwe
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Beda » 27.10.2016 - 07:57

Hallo zusammen,

da habe ich wohl versehentlich ein ganz neues Thema angeschnitten.
Deshalb habe ich diesen Teil abgetrennt und neu positioniert.


Morgen Uwe,

ja so ist das.
Und ständig wird an diesen Regeln rumgeschraubt.
So sind jede Menge Fehlinformationen unterwegs.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Borsty » 27.10.2016 - 15:28

Hi Beda
Denke ist gar nicht schlecht dieses Thema, da so langsam immer mehr der Fahrzeuge in diesen Bereich kommen.
Das es dauernd ändert ist leider so. Beim Zubehör heisst es bei uns zeitgemässes Zubehör, also was es Original gab. Was Anderes ja nicht auch wenn der Felgenhersteller älter als das Auto ist und es die Felge damals dafür gab.
Dann kommt der mit der Patina die für mich einfach bei Oldtimern dazu gehört solange es eben gleichmässig gealtert ist und nicht Patina im Sinne von Flugrost. Auslegungssache des Prüfers in vielen Hinsichten. Vielerorts wird von einem FIVA Wagenpass geschrieben, im Prinzip dasselbe wie FIA. Damit hat man eigentlich gute Karten weil es unabhängige Gutachter sind und der Prüfer kann dann nur noch seinen Stempel aufdrücken. Diese Gutachter kennen sich viel besser mit der Materie aus und Wissen auch das es 1930 und später auch noch Fahrzeuge gab die gestrichen wurden und nicht gespritzt :rofl:
Mancherorts werden Blinker verlangt die es damals gar nicht gab oder Anders waren. Dann soll man den Oldtimer mit irgendwelchem Nachbaukram verschandeln. Winkeblinker zum Beispiel beim Käfer. Denke das wird bei Euch genauso sein.
Gruss Uwe
BORSTY
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Beda » 27.10.2016 - 16:29

Hi,
mit so alten Fahrzeugen hatte ich es noch nicht zu tun.
Aber eins ist sicher: Warnblinkanlage ist Pflicht.
Die Prüfer haben aber durchaus Entscheidungsspielräume.
Bei Autos, die massenweise existieren, z.B. MB190 wird härter gesiebt.
Ich habe mit dem TÜV gute Erfahrungen.
Z.B SAAB 99 mit 900T16V-Triebsatz, Euro2 und 900er Leder
Bei DEKRA sind die Prüfer sehr hasenfüßig und klammern sich an ihr Papier.
Über den SAAB hat man dort nur den Kopf geschüttelt.
Und das wo wir Dekra-partner sind.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Sven » 28.10.2016 - 09:36

Moin,

darf der DEKRA im Westen überhaupt das Oldtimer-Gutachten erstellen?
Ich dachte dafür ist im Westen der TÜV, wie bei sonstigen Eintragungen, zuständig, im Osten der DEKRA. Oder hat sich das auch geändert?

Grüße
sven
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Hirvi » 28.10.2016 - 09:51

Servus Sven!

Soweit ich informiert bin, ist das Geschichte. Alle dürfen das jetzt überall anbieten, also auch KÜS GTÜ und co.

Es grüßt
Volker

Nachtrag: Volumen-Fahrzeuge sind rechtlich auch nicht ausgenommen, wenn das der Sachverständige nicht will, ist dass seine Entscheidung. Ich würde mir das aber dann genau so schriftlich geben lassen, wenn der Wagen sonst ohne Fehl und Tadel ist. Also egal ob 911 oder Fiesta, Alter und Zustand regeln das nicht die Anzahl der gebauten Autos. Die Edelhalter fühlen sich da zwar gerne missachtet, aber es gibt keine Ausschlusslisten. Man hat das mal auf Bestreuen der FDP, da gab es die höchste Oldtimerdichte, angeregt, dass ist aber nicht gelungen. An- und Umbauten müssen übrigens mindestens 10 Jahre alt sein um das Ergebnis nicht zu beeinflussen. Also Eigenkonstruktionen können anerkannt werden, wenn sie zum damaligen Zeitpunkt konform waren.
Zuletzt geändert von Hirvi am 28.10.2016 - 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Joe » 28.10.2016 - 09:53

Moin,

vor ein paar Tagen hatte ich mir eine Kaufberatung zum W126 durchgelesen, weil mir da so ein 260 SE aus erster und sehr gepflegter Hand einfach nicht mehr aus dem Kopf wollte ... :roll: Darin wurde auch das Thema H-Kennzeichen angerissen, allerdings Stand 2009. Damals gab es wohl extreme Unterschiede in den einzelnen Bundesländern und auch noch je nach zuständigen FA. Dort wurde auch darauf hingewiesen, dass es mit H-Kennzeichen grundsätzlich (?) nicht erlaubt wäre, die Fahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen abzustellen. In wie weit das noch aktuell ist, oder jemals war, und in welchen Regionen das so war/ist und überhaupt, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Wollte halt nur mal darauf hinweisen, dass man das gegebenenfalls ebenfalls prüfen sollte :wink:

Was die gewerbliche Nutzung anbelangt, sollte das IMHO in erster Linie von der jeweiligen Versicherung und deren Bedingungen abhängen. Reine Oldtimer-Versicherer schließen diese wohl teilweise strikt aus. Allerdings kann man seinen Oldi ja heutzutage auch bei vielen "normalen" Versicherungen relativ günstig versichern und da sollten sich die Nutzungsbedingungen, genau wie die Jahreskilometer, dann auch frei aushandeln lassen. Das wird bei diesen "Billig ist noch nicht billig genug Gesellschaften" natürlich wohl eher schwierig bis unmöglich sein, aber bei anständigen Gesellschaften sicherlich problemlos funktionieren :wink:

Gruß Rolf - der sich die alte S-Klasse inzwischen wieder aus dem Kopf geschlagen hat, denn einerseits läuft da die Vorderachse nur antriebslos mit und andererseits möchte ich bei den Unterhaltskosten auch gern mal im Auto übernachten können - oder zumindest ´nen V8 unter der Haube, wenn die beiden anderen Punkte schon nicht erfüllt werden, oder noch besser natürlich: alle 3 Wünsche auf einmal ... :mrgreen:
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Hirvi » 28.10.2016 - 10:09

Servus Rolf!

Das mit dem parken gilt nicht für das H-Kennzeichen, das ist ohne Nutzungseinschränkungen. Wo dies aber der Fall ist, ist das rote Kennzeichen, hier darf dies nur zur Pflege des Kulturgüter genutzt werden. Also auf dem Weg zu Oldirally darfst du rasten und parken. Einkaufenfahren darfst du damit nicht. Ich habe das rote Kennzeichen aber schon lange nicht mehr gesehen, wird das noch ausgegeben?

Volker
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Joe » 28.10.2016 - 10:51

Moin Volker,

Anfang des Jahres sollte es die rote 07er zumindest noch gegeben haben, denn da hatte ein Kollege wegen seiner Sammlung mal nachgehakt, das Ganze wegen der Einschränkungen aber erst einmal wieder verworfen. Seine alte NSU Max bleibt erst einmal weiter ganzjährig angemeldet und der Rest ist eh nicht uneingeschränkt fahrbereit. Ist aber eine echte Option, allein weil man nicht mehr dauernd zum TÜV muss. Der letzte TÜV-Bericht seiner Max zeigte nämlich, dass er seit dem vorherigen TÜV vor 4,5 Jahren :oops: keine 300 Km gefahren war :hammerschlag: Die rote Nummer ist aber an viele Bedingungen gekoppelt (u.A. sogar ein polizeiliches Führungszeugnis), dafür halt kein TÜV und man ist selbst für den verkehrssicheren Zustand verantwortlich. Aber auch da kocht wohl noch jeder Zulassungskreis sein eigenes Süppchen.

Gruß Rolf
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Hirvi » 28.10.2016 - 11:56

Servus Rolf!

Genau das war auch bei mir der Grund das ich mich für diese Option an Kennzeichen nicht begeistern könnte.

Es grüßt Volker
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07er Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Godesberger » 28.10.2016 - 11:59

Hallo,
genau das hatte mich damals auch abgehalten, jedes Bundesland macht es anders. Hier wir die HU alle 2 Jahre weiterhin vorgeschrieben. Dann das Parken: mein Stellplatz ist ein paar Kilometer von zu Hause entfernt. Wenn ich Freitagabends mit dem Fzg. zu mir nach Hause fahre um es für das Treffen am WE zu packen muss ich es wieder zurück fahren weil nur öffentliche Parkplätze bei mir, nur um am nächsten Tag wieder zum Oldie zu fahren incl. früher aufstehen. :nichtgut: Ich dürfte es eigentlich ja nicht mal zum packen abstellen.
Beispiel einer Veranstaltung in Kulmbach: dort war am Ziel der Oldtimerveranstaltung nicht genügend Platz auf dem Gelände, so das einige ihre Fzg. auf öffentlichen Parkplätzen davor abstellen mussten, darunter auch welche mit roten 07er Kennzeichen. Eine eifrige Politesse hat dann alle schön ordentlich aufgeschrieben. Die Stadt hat dann aber die Knollen zurück genommen, nachdem der Veranstalter sich massiv beschwert und gedroht hat, das es dann die letzte Veranstaltung hier wäre (die Teilnehmer lassen dort zusammen einige tausend Euros!!!).

Grüssle! :respekt:
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Re: H-Nummer und ihre Regeln

Beitragvon Hirvi » 28.10.2016 - 12:08

Servus!

Das hat die Stadt auch richtig gemacht, denn auch die Vorbereitung einer Ausfahrten gehört zu dem Rahmen und in dem Fall darfst du auch auf öffentlichen Plätzen parke. Du bekommst evtl. eine Knolle, die wird aber zurückgenommen wenn du nachweist, das du an einer entsprechenden Veranstaltung teilgenommen hast.

Meine letzte Info zum TÜV war, das man alle zwei Jahre hier in Hessen dahin müsste, aber keine Plakette zugeteilt wird. Was dann damals bedeutete, jedesmal eine Vollabnahme, weil der Wagen ja keinen TÜV hat. :rofl:
Wie das heute ist, keine Ahnung.

Volker
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