Diesel und der Staat

Steuernsparen, Tips und Ideen

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Timo TA93
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Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 04.10.2018 - 14:48

Moin,

man möge mir das politische Statement bitte verzeihen...

Verfolgt man die Medien und die damit veröffentlichten Ergebnisse von "Regierungsarbeit" geht mir jegliches Verständnis verlustig.
Hersteller betrügen vorsätzlich und werden durch staatlich gefördertes Konjunkturprogramm noch belohnt.
- Umtauschprämie ist nichts Neues und eine geplante Größe der Hersteller
- Hardwarenachrüstung (z.B. twintec) wird nicht zwingend vorgeschrieben
- Fahrzeugwechsel oder NRl nur für bestimmte Gebiete/Städte
- damit aus welchem Grund (welchen sich der geneigte Leser selbst denken darf) auch immer eine mindestens! fahrlässige Verletztung des im Grundgesetz verankerten "Gleichheitsgebot"
- der LKW-Verkehr nimmt drastisch zu, damit verbunden Staus Unfälle und nicht zuletzt extreme Abgasbelastung.
Das NOx macht halt nicht am Ortseingangsschild von Dresden halt, egal ob es von der A17 oder der A4 kommt.
- warum beschränkt man weiterhin notwendige Maßnahmen auf Euro 4 u. 5???
Das stellt eine weitere GG-Verletzung dar!

Es ist schauerlich einer solchen Politik ausgeliefert zu sein, mir graust es vor all dem "geballten Wissen" in Berlin ... das doch nur auf Unverständnis, Arroganz, Lügen und vor allem dem Dienst an der Wirtschaft basiert.

Ihr kennt mich ja mittlerweile mehr oder weniger gut, für die Umwelt und unseren Geldbeutel haben wir uns Susi zugelegt. Für viele Fahrten reichen halt der 1Ltr mit 50PS Benziner. Der Lupo ist aber kein Arbeitsgaul wie Otto. Mich ärgerts gar ungemein, daß wir in unseren Urlauben in Zukunft bestimmte Städte/Regionen nicht mehr legal befahren/erkunden/da unser Geld ausgeben dürfen!

Die Lösung wär dabei soo einfach ...
- Gesetze werden eingehalten, wer betrügt wird bestraft!
- der öffentliche Personenverkehr wird wieder attraktiv gemacht (in DDR-Zeiten zahlte man Bus und Bahn nach Anzahl der gefahrenen Kilometer!)
- es werden Nachrüstlösungen für absolut ALLE KFZ gesucht und gefunden und deren Grenzwerte streng kontrolliert!
- es wird dafür gesorgt, daß der Pendlerverkehr auf ein Mindestmaß reduziert wird (einer meiner Nachbarn z. B. arbeitet regelmäßig wegen besserer Auftragslage und Verdienst in BaWü)!
- grundsätzliche zwingende Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die Schiene (RoLa)!
- und sicher vieles mehr, an das ich eben nicht gedacht habe!

erstickende Grüße vom Dieselsaurus-Rex
der diesmal überleben wird ...
... die da in Berlin sind KEIN Asteroid :help
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Matthias » 04.10.2018 - 16:43

Hallo Timo,

ich schlage vor, sich nicht aufzuregen. Das ist nicht gut fürs Herz. Noch wissen wir so gut wie nix über die wirklichen Konsequenzen, technisch und finanziell. Dass der ausgehandelte Kompromiss keiner ist und so sicher nicht bestehen bleiben wird, darüber müssen wir nicht reden. Und dass diese Politiker da in Berlin … Ach so: das Herz!

Grüße
Matthias
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 04.10.2018 - 18:07

Moin Matthias,

ich geh mal davon aus, die Wahrscheinlichkeit einen Reifenschaden zu bekommen ist höher als in einer Fahrverbotszone zur Kasse gebeten zu werden :mrgreen:
Insofern keine Sorge, freiwillig geh ich doch nicht zum Kardiologen wenns Herzel tut wie es soll :duck:
Ansonsten mach ich einfach diesen :fahren: :fahren: :fahren:
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Schlappohr » 06.10.2018 - 21:10

Hallo Timo,
zuerst mal habe ich den Beitrag in den richtigen Bereich verschoben.

Die Lösung wär dabei soo einfach ...
Ich bin mir da nicht so sicher...

- Gesetze werden eingehalten, wer betrügt wird bestraft!
Ok, da bin ich noch bei Dir. Konsequent wäre dann aber auch, keine Produkte der Betrüger mehr zu kaufen. VW freut sich aber gerade über gute Geschäfte und Dein Daily Driver ist auch von VW?

- der öffentliche Personenverkehr wird wieder attraktiv gemacht (in DDR-Zeiten zahlte man Bus und Bahn nach Anzahl der gefahrenen Kilometer!)
Nachweislich war der ÖV in der DDR defizitär - vielleicht kein gutes Beispiel. Entgegen Deinem individuellen Empfinden werden die ÖVs gerade stark reformiert und durchaus attraktiver. Gleichzeitig nimmt die Zahl der jungen Menschen in Ballungsräumen ohne eigenes KFZ ständig zu und sie passen damit gut zu modernen Stadtplanungskonzepten die Innenstädte freihalten von privaten KFZ. Europäischer Vorreiter wird vermutlich Oslo werden.

- es werden Nachrüstlösungen für absolut ALLE KFZ gesucht und gefunden und deren Grenzwerte streng kontrolliert!
Nach meinem Wissensstand ist das technisch nicht möglich, ich lasse mich aber gerne vom Beda belehren.

- es wird dafür gesorgt, daß der Pendlerverkehr auf ein Mindestmaß reduziert wird (einer meiner Nachbarn z. B. arbeitet regelmäßig wegen besserer Auftragslage und Verdienst in BaWü)!

Wie soll das denn bitte gehen? Einer der größten Freiheiten die wir in Deutschland und der EU genießen ist freie Wahl des Arbeitsplatzes.
Wir leiden noch immer unter dem West-Ost-Gefälle und das ist schade. Leider zeigen sich aktuell einige Regionen des Ostens aber auch von der chronisch besorgten und nicht der attraktiv-anlockenden Seite :achselzuck:

- grundsätzliche zwingende Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die Schiene (RoLa)!
Eine der Lieblingsforderungen der Populisten und grundsätzlich die richtige Zielsetzung. Am Zielort dann die Reststrecke mit E-Fahrzeugen und oder Trambahnen verteilen. Leider musste ich mich von Bahnexperten beöehren lassen dass das aktuell nicht machbar ist, weil unser Schienensystem komplett überlastet und nicht auf Stand ist.

- und sicher vieles mehr, an das ich eben nicht gedacht habe!
Ideen sind immer gut. Lass Dich bitte nicht von unverständlichen oder falschen Entscheidungen in Berlin frustrieren. Häufig sind diejenigen die laut plärren sie hätten die richtigen Lösungen in Wirklichkeit nur diejenigen, die plärren müssen weil ihnen sonst mangels Kompetenz niemand zuhören würde.

Ganz herzlich
Florian
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Beda » 06.10.2018 - 21:31

Schlappohr hat geschrieben:Hallo Timo,

- es werden Nachrüstlösungen für absolut ALLE KFZ gesucht und gefunden und deren Grenzwerte streng kontrolliert!
Nach meinem Wissensstand ist das technisch nicht möglich, ich lasse mich aber gerne vom Beda belehren.

Ganz herzlich
Florian

Hallo zusammen,
ein Beispiel gefällig:
https://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=34&t=14728&hilit=handels
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 14.11.2018 - 23:39

Moin,

leider zu spät gezappt, aber:
In der aktuellen Stern TV Sendung war ein Prof. Köhler zu Gast und es ging um die NOx Grenzwerte und die Auswirkungen der Gase auf den Menschen.
Er vertritt die Ansicht, es macht gar keinen Unterschied ob der Grenzwert bei 40, 50 oder 100 liegt. Auch hält er das für nahezu ungefährlich und die ganze Diskussion für an den Haaren herbei gezogen.

Vielleicht hats ja noch einer gesehen?

@ Florian, ja mein CityHüpfer ist ein VW. Aber er ist ein 16 Jahre alter Benziner mit dem kleinst möglichen Motor. Da ich schon seit 1990 VW's hatte bin ich da aufgrund meiner Markenkenntnis geblieben. Außerdem finde ich viele 'Konkurenten' schlicht häßlich. Bissel gefallen muß mir das Töfftöff ja auch.
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Matthias » 15.11.2018 - 08:06

Hallo Timo,

hier ist der Köhler: https://www.stern.de/tv/lungenfacharzt- ... 44006.html
Es finden sich immer Experten, für jedes Thema.

Schöne Grüße
Matti
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Beda » 15.11.2018 - 08:47

Morgen zusammen,
das könnte in der Tat nochmal spannend werden.
Stickstoffdioxid: Hysterie ums Falsche
Der Grenzwert 40 Mikrogramm für das Auspuffgas Stickstoffdioxid ist aus der Luft gegriffen.
Ein Gastbeitrag von Alexander S. Kekulé

https://www.zeit.de/2018/46/stickstoffd ... o-hysterie
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Matthias » 15.11.2018 - 09:06

Hallo Beda,

den Beitrag können nur Privilegierte lesen.

Grüße
Matthias
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Beda » 15.11.2018 - 11:02

Hi,
mit etwas Suchen habe ich etwas zitierbares gefunden:
https://www.pressreader.com/germany/der ... 5500636547
Hys­te­rie ums Fal­sche.pdf
(2.5 MiB) 5-mal heruntergeladen
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 15.11.2018 - 11:38

Moin,

Danke Beda fürs Suchen.

Wie ich schon mal vermutete, die deutsche Regierung versucht scheinbar unter dem Deckmäntelchen des Umwelt/Gesundheitsschutzes ein verstecktes Konjunkturprogramm für die Autoindustrie zu etablieren. Deren Verhalten zu den Herstellern läßt zumindest diesen Schluß zu.

Das die EU auch gelegentlich weit über das Ziel hinaus schießt dürfte auch unstrittig sein.
Nur kommen wir mal zur anderen Seite des Umweltschutzes, jedes Auto welches bereits gebaut wurde, hat die Umwelt bereits einmal belastet. Energie, Rohstoffe sind verbraucht. Durch Umtauschaktionen der Hersteller werden jedoch weitere Ressoursen verbraucht, aber auch die Kassen der Hersteller gut gefüllt.

Was passiert nun mit den zurückgegebenen Autos?
Werden diese verschrottet, obwohl sie in einem Topzustand sind, belasten sie die Umwelt durch Energieaufwand für ihre Verschrottung und ein Teil der ursprünglichen Rohstoffe geht verloren.
Verkaufen? Ja, das geht. Aber außerhalb der EU ... und damit werden auch die Ziele der WHO ad absurdum geführt. Das "Problem" wird dahin verlagert wo sich die Menschen noch weit weniger wehren können als wir Europäer. Gleichzeitig füllt sich wieder der Geldsack der Hersteller.

Über welche Möglichkeiten wir verfügen, dem Desaster ein Ende zu bereiten ... ich laß mich darüber nicht aus. Das würde hier viel zu politisch werden.

In dem Sinne :fahren: :fahren: :fahren: :prost:
Grüße
Timo TA93

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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Joe » 15.11.2018 - 12:25

Moin,

hatte den Beitrag gestern auch gesehen, aber dass der Grenzwert absoluter Blödsinn ist, war ja eigentlich schon lange klar ...

Bestes Beispiel: Grenzwertüberschreitung an einem Tag, als die Straßen aufgrund einer Marathon-Veranstaltung für den gesamten Verkehr gesperrt waren :hammerschlag:

Allerdings teile ich die Meinung der Ärzte in diesem Bericht dann doch nicht wirklich, denn so harmlos wie es dargestellt wurde, ist es bestimmt auch wieder nicht, wenn man an einer Hauptstraße wohnt (Zitat: das einzig Schädliche beim Lüften wäre der Straßenlärm). 48 Stunden lang direkt an einer viel befahrenen Kreuzung zu stehen, entsprechen angeblich den Stickoxiden aus einer einzigen Zigarette.

Aber wen wundert hier überhaupt noch etwas, wenn das KBA sich wohl inzwischen sogar schon als Werbebotschafter für VW, BMW und Daimler hergibt - wann wird in dem ganzen Gebilde aus Lügen, Korruption und Volksverars*** bloß endlich mal gründlich aufgeräumt :evil: In welch erschreckenden Richtungen das alles nach und nach führt, sollte doch, spätestens nach den letzten Wahlen, auch die letzte Berliner Schlafnase inzwischen verstanden haben - aber das ist wohl bloßes Wunschdenken, denn die Richtung zeichnete sich ja bereits seit etlichen vorangegangenen Wahlen bereits mehr als deutlich ab ...

Gruß Rolf
Galloper 2,5 TCI Exceed kurz, Bj. 2001
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon seppR » 15.11.2018 - 21:14

Hallo an alle Verwirrten und Klarsichtigen

Die Argumentation von Professor Köhler ist aber schon sehr einleuchtend, wenn man nur die Stickoxide betrachtet. Dass Abgase nicht gesund sein können ist wohl klar. Aber die derzeitigen Fahrverbote für Diesel und die Klagen unserer Freunde von der DUH zielen ja nur auf die Stickstoffverbindungen, nur in diesem Segment sind die bisherigen Dieselmotore schlechter als Benziner.

Die der EU vorgelegten und den Grenzwerten zugrundeliegenden Studien scheinen ja tatsächlich sehr naiv interpretiert worden zu sein. Wenn keine anderen Studien dazu vorgelegt werden kann man die Schädlichkeit so niedriger Stickoxidkonzentrationen wirklich nicht belegen und die Grenzwerte der EU, die Klagen in Deutschland und all die Fahrverbote wären reiner Unsinn. Dieselmotore wären dann weiterhin die für die Umwelt weniger schädlichen Antriebe.

Aber das ist alles juristisch: solange die EU an den zu niedrigen Grenzwerten festhält gibt es keinen Ausweg aus dieser hysterischen Sackgasse.

Der Autoindustrie ist das nur recht. Je mehr Fahrzeuge verboten werden um so mehr Neuwagen können sie verkaufen.

Aber Hardware-Nachrüstungen sind Unsinn. Man steckt viel Geld in ältere Autos um etwas zu erreichen, was gesundheitlich null bewirkt. In diesem einen Punkt bin ich bei der Industrie.

Ich hoffe ja doch, dass auch in Deutschland irgendwann bald der gesunde Menschenverstand wieder greift, in Rom sei das schon der Fall. Es heißt ja: In Brüssel ausgedacht, in Berlin gemacht, in Rom darüber gelacht.

Servus aus Bayern

Sepp
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon seppR » 15.11.2018 - 22:07

Ich nochmal

Einen sehr interessanten Bericht habe ich gerade gesehen:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76897

Die gesundheitliche Belastung geht vorwiegend vom Feinstaub aus. Das wissen wir schon lange.
Die Stickoxide werden da einfach wie Feinstaub angesehen, obwohl sie nur in Verbindung mit anderen Substanzen zu Feinstaub werden können.

Wissenschaftler wie Prof.Köhler können helfen, schädliche Effekte von Feinstaub und Stickoxiden besser zu trennen. Nur will das keiner in der Autolobby hören.

Feinstaubfreie Nachtruhe wünsche ich
Sepp
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Re: Diesel und der Staat

Beitragvon Timo TA93 » 15.11.2018 - 23:09

Moin,

Danke Sepp für den Beitrag. Sehr interessant und informativ.

Vielleicht können wir solche Sachen hier sammeln?

Bevor der Diesel "zerstört" wird sollten die Gedanken sich um unsere allgemeine Lebensweise drehen. Rollende Warenlager auf den Straßen, Konsumgüter welche 2 Tage nach Ablauf der Garantie kaputt gehen. Handys, die ja nach zwei Jahren nix mehr taugen weil neue Software nicht abwärtskompatibel ist oder eben einfach den Dienst einstellen. Weil wir nach dem Motto "Immer weiter, höher, schneller" handeln. Großstädte, es gibt Lösungen wie grüne Dächer, Solarstrom/Wind und vieles andere... man muß DAS billig machen. Überall Auftragsvergabe nicht an den billigsten Anbieter sondern an den aus der Region. Und vieles mehr ...
Auch wenn das jetzt nach SED klingt, der Busfahrer macht in Berlin, Hamburg, München das gleiche wie der in Pirna, Freiberg oder Bad Sooden-Allendorf. Soll bedeuten, warum wird überall unterschiedlich für die gleiche Arbeit bezahlt und damit eine unnötige Arbeitspendelei erzeugt. Gerade solche Vielfahrer haben Diesel in ihren Autos...
Grüße
Timo TA93

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