Besteuerung von Wohnmobilen

Steuernsparen, Tips und Ideen

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Matthias
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Beitragvon Matthias » 28.03.2007 - 09:01

Hallo Bernd,

hast sie doch noch gefunden, gut! Aber: Innenhöhe ca. 110 cm, Hubdach ca. 50 cm. Macht zusammen, äh, unbrauchbare 160 cm. Was nun?

Grüße
Matti
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Beitragvon k.isl » 28.03.2007 - 12:42

Hi an Alle,

ich denke es wird ein Eigenbau werden. Dann bin ich soweit flexibel, daß das hochgestellte Dach auf 1,72 m kommt. Preiswerter ist der Eigenbau allemal. Ich werde die obere Alu-Platte meines Dachträgers als "Deckel" für die Öffnung nehmen. Die umlaufende LKW-Plane dürfte selbst mit Keder, nicht allzu teuer werden. Kederrinne an den Deckel und an die Winkel der Öffnung. Fertig!?


Bis später

k.iesel
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Beitragvon bm » 28.03.2007 - 14:37

Oder so?

Für schnelle Ergebnisse mit Heimwerkerausrüstung folgender Vorschlag.

Verschnippeltes Hubdach mit gutem Zeltbalg und Aufstellschere ersteigern,für billisch.
Senkrechte Dachseiten aussenherum gerade schneiden
Aufbauen,feststellen was an Höhe >1,70m fehlt,Distanzrahmen(Aluprofil) zwischen Dach und
Zeltbalg setzen,Seitenwände verlängern und an Fahrzeug anpassen.Siehe Skizze.
Fettich und wieder haben wir Mühen und Kosten gescheut.

Gruss Bernd


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Beitragvon Beda » 28.03.2007 - 20:48

Matthias hat geschrieben:Hallo Bernd,

hast sie doch noch gefunden, gut! Aber: Innenhöhe ca. 110 cm, Hubdach ca. 50 cm. Macht zusammen, äh, unbrauchbare 160 cm. Was nun?

Grüße
Matti

Hallo Matthias,
ich glaube da ist deutlich mehr Innenhöhe:
Beda hat geschrieben:
Hendrik hat geschrieben:Oh mann, das ist ja grausam, was die da fabriziert haben.
Vielleicht hätte bei mir doch ein Normaldachler getan, wenn ich das so sehe.

Hauptgrund für meinen Hochdachler war ja die Innenraumhöhe zu "drinsitzen"
inner Küche...

Gruß

Hendrik

Hallo Hendrik,
Innenhöhe ohne alle Verkleidungen und Bodenplatten:
maximal in der Mitte 120cm, am Rand 116 cm.
Ob du jetzt laut "Sch...e" schreien mußt :?:
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Matthias » 29.03.2007 - 07:58

High!

Das stimmt schon mit den 120 cm, wenn man alles rausschnippelt. Dann kommt man aber mit einem normalen Hubdach trotzdem nur auf 170 cm oder weniger (manche sind nur 45 cm hoch). Zum Stehen ist das sowieso zu wenig. Bernds Lösung ist da besser. Oder man findet ein höheres Hubdach.

Grüße
Matthias
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Beitragvon Schlappohr » 30.03.2007 - 14:34

Servus Raumhöhesuchende

Eine Lösung die zwar nicht besonders schön ist aber die gewünschten Kriterien erfüllt gibt es hier


Bild

Gruß
Florian
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Beitragvon Beda » 30.03.2007 - 16:21

Hallo Florian,
Da könnte auch ein fest montiertes Maggiolina o.ä. mit dem entsprechenden Deckendurchbruch mithalten.
Statt Blechboden einen aufrollbaren Lattenrost und schon hat man eine vollwertige Maisonettewohnung.
Zusatznutzen: Endlich keine verschimmelte Matratze mehr.
Zuletzt geändert von Beda am 30.03.2007 - 16:44, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Schlappohr » 30.03.2007 - 16:41

Hallo Beda

Bei den Preisen dieses Telekopsystems ist die Maggio-Variante sicherlich eine ernsthafte Alternative für die Bastelbegabten.

Gruß
Florian
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Beitragvon Beda » 05.05.2007 - 15:04

http://www.tuev-nord.de hat geschrieben:Ein Kraftfahrzeug ist ein Wohnmobil, wenn es eindeutig zu Wohnzwecken geeignet ist.

Zulassungsrechtlich wird dazu in jedem Fall folgende Mindestausstattung benötigt, die fest eingebaut sein muss:
Sitzgelegenheit mit Tisch
Der Tisch darf abnehm-, abklapp- oder wegdrehbar sein.
Schlafplatz
Er darf auch eine umgeklappte Sitzgelegenheit sein, sofern sich hierdurch eine mindestens 1,8 x 0,7 Meter große, ausreichend ebene Liegefläche ergibt.
Kücheneinrichtung mit Spüle und Abwasserführung sowie Kocher
Sie muss zur Verrichtung von Küchenarbeit und zum Verstauen von Küchenutensilien geeignet sein. Ist der Kocher nicht fest eingebaut, muss im Wohnbereich ein sicherheits- und bedientechnisch geeigneter Raum zur Nutzung des Kochers, der für die Verwendung in Innenräumen zugelassen sein muss, vorhanden sein.
Schrank bzw. Stauraum
Er muss für das Verstauen von Kleidung und Proviant während der Fahrt und zum Wohnen geeignet sein. Es müssen über bei Pkw und Leicht-Lkw übliche Ablagen, Handschuhfach und Kofferraum hinausgehende Staumöglichkeiten vorhanden sein.
Die Einrichtungen müssen einen wohnlichen Eindruck erwecken, fest eingebaut und so beschaffen sein, dass auch bei Unfällen die Gefahr oder das Ausmaß von Verletzungen möglichst gering gehalten werden.

Steuer und Versicherung
Für Wohnmobile, die folgende zusätzliche finanzrechtliche Anforderungen erfüllen, gibt es besondere Steuersätze, deren Betrag von der Schadstoffklasse und dem zulässigen Gesamtgewicht abhängig ist:

Die Bodenfläche des Wohnteils muss den überwiegenden Teil der gesamten Nutzfläche des Fahrzeugs einnehmen.
Im Bereich der Kochgelegenheit und der Spüle muss die Stehhöhe mindestens 170 cm betragen.
Der Kocher muss fest eingebaut sein.

Erfüllt ein Wohnmobil nur die zulassungsrechtlichen Anforderungen an Wohnmobile, wird es als Pkw und damit nach Hubraum und Schadstoffausstoß besteuert.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Joe » 05.05.2007 - 18:16

Hallo Beda,

(und natürlich auch alle anderen Betroffenen),

ruhig mal hier nachlesen, was PRO ALLRAD so dazu schreibt:

zum Thema WoMos etwas runterscrollen bis:

PRO ALLRAD hat geschrieben:
27.11.2006 In eigener Sache

Gesetz(-entwurf)
Den Gesetzentwurf - ein Kunstwerk der Regelwut

Ein Versuch der Erklärung am Beispiel Wohnmobil:


Gerade für Dich Beda, sollte vor allem der letzte Absatz interessant sein ... :wink:

Grüße

Rolf - immer noch verwundert, dass der Verein hier so wenig, bzw. gar keine Unterstützung findet :?
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Beitragvon k.isl » 07.05.2007 - 07:08

Hi Beda,

Im reinen Gesetzestext steht nichts von fest eingebautem Kocher.

Ich weiß nicht woher der TÜV-Nord das hat.

Bis später.

k.iesel
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Beitragvon Fazil » 08.05.2007 - 20:36

Hallo Klaus,

hier findest du die Antwort:

Richtlinie 2001/116/EG der Komission
zur Anpassung der Richtlinie 70/156/EWG vom 20.Dezember 2001

Anhang II
Begriffsbestimmungen für Fahrzeugklassen und Fahrzeugtypen

5.1
"Wohnmobil" ein Fzg. der Klasse M mit besonderer Zweckbestimmung, das so konstruiert ist, das es die Unterbringung von Personen erlaubt und mindestens die folgende Ausrüstung umfasst:

- Tisch und Sitzgelegenheiten
- Schlafgelegenheiten die u.U Tagsüber als sitze dienen können
- Kochgelegenheit und
- Einrichtungen zur Unterbringung von Gepäck und sonstigen Einrichtungen

Die Ausrüstungsgegenstände sind im Wohnbereich fest anzubringen,mit Ausnahme des Tischs der leicht entfernbar sein kann


Grüsse

Fazil
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Beitragvon k.isl » 15.05.2007 - 10:15

Hi an Alle,

So. Der Innenraum ist zu 70 Prozent fertig. Jetzt gehen die Gedanken an das "Dosenöffnen".

Ich habe vor den äußeren Alurahmen mit einem Innenprofil mit dem Fahrzeugdach dazwischen mittels Distanzstücken/Unterlegscheiben zu verschrauben. Wie fülle ich die Hohlräume aus. Mit einem Holzprofil, ist mir zu ungenau. Mit BauSchaum, ja aber welchen. Oder sind die BauSchäume generell ätzend zum Blech/Alu?

Kennt von Euch jemand die Schaum-Arten?

Ich habe mal einen Querschnitt angefertigt um den Plan zu verdeutlichen.

Bis später

Euer k.iesel
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Beitragvon motorang » 15.05.2007 - 10:48

Der normale Billigschaum ("Montageschaum", einkomponentig) ist weniger dauerhaltbar, schäumt aber sehr stark (kann Bleche auseinandertreiben). Wird beim Härten recht spröde, ich schätze den rüttelt es im Auto bald zusammen.

Sogenannter 2K-Schaum ist da besser weil er weniger treibt und haltbarer ist. Dafür auch teurer und weniger ergiebig. Erkennbar auch am drehbaren Plastikring am Dosenboden (zum Mischen der beiden Komponenten).

Gryße!
Andreas, der motorang
L300 4WD Technik-FAQ unter motorang.com/L300
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Beitragvon k.isl » 15.05.2007 - 12:29

Hallo Motorang,

rüttelt sich der 2-k Schaum nur später, aber auch, zusammen?

Dann wären Holzdistanzstücke in Verbindung mit Montageklebern (silikon-ähnlich, neutral-vernetzt) doch die bessere Wahl.?

Bis später, man liest sich.

k.iesel
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