Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon U Corsu » 03.06.2013 - 18:01

Moin Sven,

weißt Du was mit dem Campo vorher gemacht wurde?

Weißt Du ob dieser Kasten ( Kabine kommt mir schwer aus der Tatatur bei dem Bild) leicht ist?

Wie schon geschrieben, alles was Menschen bauen kriegen Sie auch wieder kaputt, aber wenn ich mir die wohl einige Tausend umfassende Gemeinde der Kabinenfahrer in den USA anschaue hat denen wohl noch keiner gesagt das dass fahren mit Kabine grundsätzlich jeden PU killt...

Ich bin der letzte der sich irgend so ein Bimobil/ Northstar/ Tischer Gerümpel aufs Heck bauen würde, aber ich würde, wenn meine Finanzen es hergegeben hätten, jetzt gerne mit einer Ortec Minicamp in Urlaub fahren.

LG
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Sven » 03.06.2013 - 18:47

Hallo Stephan,

durch die USA würde ich auch bedenkenlos mit einer Aufsetzkabine fahren, dort gibts ziemlich viele ziemlich gute Straßen, und abseits davon ist mir dort nie ein Kabinenfahrer begegnet.

Deshalb gibts auch hier zufriedene Kabinenfahrer, denn die nutzen Ihr Fahrzeug nicht als Geländewagen. Wenn man in Europa rumfährt und den Allrad nur braucht um mal auf einer nassen Wiese vom Fleck zu kommen, dann dauerts halt recht lange, bis der Rahmen bricht, da ist dann vielleicht der Motor vorher hin oder das Fahrzeug außer Mode.

Aber für alles was wirklich offroad oder badroad ist, dort wo es wackelt und schüttelt, wie in der Mongolei oder in Afrika, dort wird jeder Pickuprahmen früher brechen als es dem Fahrer lieb ist.

Grüße
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon U Corsu » 03.06.2013 - 21:12

Moin Sven,

da ich ja auch recht aktiv in einem US Reiseforum bin und dort genügend Berichte mit recht Aussagefähigen Bildern gepostet werden ( ja, PU mit zb. Four Wheel Kabinen) die dort im Gelände fahren würde ich sagen wir lassen es jetzt einfach mal dabei...


Wie schon geschrieben, man muss hier keinen Glaubenskrieg anfangen, weder darüber das angeblich jeder Pajero einen durchgerosteten Rahmen hat noch darüber das selbige bei jedem PU brechen wenn er von der Autobahn abfährt :roll:

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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Sven » 03.06.2013 - 21:38

Hallo Stephan,

ich weiß ja nicht in wie weit du dich in den USA auskennst. Ich habe lange genug in Nevada gelebt um zu wissen wie das läuft: es gibt überall Straßen, und der Amerikaner macht dann von der Straße aus mal gerne einen kleinen Abstecher ins Gelände zum nächsten Angelplatz oder Campground. Es gibt aber keine langen Offroadetappen. Es gibt sogenannte Trails, paar Meilen, vielleicht auch mal 20 mi lang. Die schwierigen, anspruchsvollen Trails werden aber nicht mit Kabine gefahren, die läßt man dann doch lieber auf dem Campground.

Pickups sind eh weit verbreitet, und für einen Wochenendausflug wird dann die Kabine aufgesetzt. Man fährt am Wochenende irgendwo hin und dann maximal 10 Meilen offroad. Klar, da funktioniert das Konzept.

Ausnahme ist der Norden Alaskas oder Kanadas, aber da kommt der "normale" Amerikaner mit seiner Aufsetzkabine sowieso nicht hin, denn der hat ja nur 2 Wochen Urlaub im Jahr.

Für eine Fernreise in die Mongolei oder nach Afrika taugt ein Pickup mit Kabine nicht. Für eine Reise durch Europa wäre mir der Aufwand so eine Kabine zu bauen, bzw. die Kosten eine zu kaufen zu groß. Viel billiger, viel praktischer, aber nicht ganz so cool ist ein simpler Wohnwagen.

Gestern auf der Autobahn kamen mir massenweise solche völlig gelände- und fernreiseuntaugliche Fahrzeuge entgegen, die aber total cool ausgesehen haben, als hätten sie eben die Welt umrundet. Aber Unterfranken zählt nun mal nicht zu den entlegenen, einsamen Gegenden der Welt und die meisten dieser Fahrzeuge schaffen es nicht weiter als bis zum nächsten "Globetrottertreffen".

Jeder solls machen wie er will, aber wenn einer Fernreisen machen möchte, dann kann ich ihm nur raten, die Finger von "Pickup mit Kabine" zu lassen, das ist alles was ich hier ausdrücken will.

Grüße
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Surfy » 04.06.2013 - 19:12

Vielen Dank für den Link!

Das Thema ist hier sicher immer dassselbe, das Gewicht und die Gewichtsverteilung. Und natürlich die Belastung durch die Geschwindigkeit und Pisten beschaffenheit.

Auch das übelste Wellblech ist mit 10km/h entspannt zu durcheiern, ohne das Material gross zu beanspruchen.

Turi hatte ja im verlinkten Thread angegeben, dass er mit einer heftigen Balance unterwegs war, auf der ersten Tour:

Bei Abreise voll beladen hatte ich hinten 2300 kg, vorne nur 1100kg.


Mein "Minimalausbau" näherte sich auch den 4to, bei einer maximalen Zuladung von 3.3to. Aber wenigstens die Gewichtsverteilung war nahezu 50:50 - und das Fahrwerk auf 5to zugelassen.

Beim Pickup ist die Wahrscheinlichkeit gross dass man hinter der Hinterachse Gewicht stapelt, was mit dem klassischen Geländewagen weniger gut möglich ist.

Weniger gut heisst nicht unmöglich: Gerade in Australien werden viele Geländewagen mit einer Rear-Bar und doppelten Reserverradträgern ausgrüstet - neben dem Zusatztank - die Balance ist so sicher auch hinüber.

Zusatztank, Rear-Bar und hinten noch zwei vollwertige >32" Reifen inkl. Felgen spazieren fahren - das führt bestimmt auf Dauer auch zur Bananen-Form, im Gelände...

es gibt überall Straßen, und der Amerikaner macht dann von der Straße aus mal gerne einen kleinen Abstecher ins Gelände zum nächsten Angelplatz oder Campground. Es gibt aber keine langen Offroadetappen


So sieht es leider schon fast überall aus, wer es darauf anlegt kann auch eine Afrikaumrundung mehrheitlich (> 90%) auf Teer fahren. :roll: Klar mit grösseren Umwegen - aber möglich ist es, die Chinesen arbeiten fleissig an den verbliebenen Restpassagen.

Die Seidenstrasse umschreibt zwar eher ein Netz von Routen als einen definitiven Track - aber auch da kann man auf Teer zurückgreifen.

Auch in Australien könnte man die Strasse nehmen, es sind immer weniger Tracks die exklusiv zu gewissen Destinationen führen, ohne das nicht zumindest eine gute Piste im Alternativangebot ist.

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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Sven » 04.06.2013 - 21:02

Surfy hat geschrieben:Die Seidenstrasse umschreibt zwar eher ein Netz von Routen als einen definitiven Track - aber auch da kann man auf Teer zurückgreifen.


Hallo,

jaein.
Die klassische Seidenstraße, in all ihren Varianten, ist zwischenzeitlich geteert. 2007 war der letzte Abschnitt in Kasachstan noch übel aber in Arbeit, 2008 wohl schon fertig.
Die Mongolei hat eigentlich nichts mit der Seitdenstraße zu tun. Wer im Westen der Mongolei einreist hat ~1600km Piste bis Ulan Bator vor sich, die ist teils gut, teils wirklich gar nicht gut. Geteerte Straßen gibts in der Mongolei eigentlich nut im Umkreis von 100km um Ulan Bator. Wer die schöne Strecke vom Westzipfel nach UB umfahren will, der hat dann schon ein paar km Umweg über Ulan Ude. Die Strecken von UB nach Norden und Süden sind dann zwar auch nicht durchgängig geteert, aber in gutem Zustand, da essentiell für die Versorgung von UB.

Grüße
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Waldmeister » 05.06.2013 - 00:24

Tach auch,

Sven hat geschrieben:Die Frage ist wann brichts, bei welchen Belastungen, Piste oder Strasse, nach wieviel km, nicht so sehr ob es bricht.


...so seh ich das nicht ganz. Ich geh mal davon aus, dass sich die meisten Pick-up Rahmen nur unwesentlich von denen der "normalen" Geländewagen unterscheiden. Im Grunde genommen werden die PKW-Rahmen beladen wie LKW's....kein Wunder, dass sie hops gehen, wenn sie hart rangenommen werden. Wüßte nicht, warum die Dinger bei Bestimmungs-gemäßer Benutzung nicht halten sollten. LKW's brechen auch nicht alle hinter der Kabine ab...

Hinzu kommt, dass anscheinend einigen Leuten das Know-how fehlt...Beispiel?
Der besagte Iveco:
Bild
und nochmal in groß....
Bild

Keine Ahnung wo der Rahmen gebrochen ist, aber ich vermute mal am vorderen Ende des Hilfsrahmens, denn hier gibts nen schönen Sprung in den Biegespannungsverläufen.

Eine einfache Lösungsvariante bei den "großen Pick-ups"
Bild

Gibts aber noch viele andere. Wer Infos braucht guckt einfach mal hier Kap. 7.2.2...ist kein Geheimnis.

Gruß
Johannes, der einem Pick-up ohne Durchstieg sowieso nix abgewinnen kann.
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Surfy » 14.06.2013 - 10:18

Auch hier wieder so ein Beispiel, nehme ich an:

Bild

Bild


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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon U Corsu » 01.07.2013 - 17:24

Moin,

das sowas bricht wundert nicht wirklich.

Aber wie sieht es mit den kleinen Kabinen aus?

Mit den Aeroplasts oder den Ortecs uä?

Hat da schon mal wer so etwas gesehen?

Und wenn dann nur bei DoKa oder auch bei den 1,5ern?

LG
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon P_J » 01.07.2013 - 21:12

Hallo,

ich möcht mich auch mal ein wenig an dieser durchaus interessanten Diskussion beteiligen.

An der reinen Last liegt es vermutlich gar nicht mal, da im Maschinenbau überall wirklich großzügige Sicherheiten eingebaut werden (dieser werden natürlich bei Überladung und Stoßbelastung gefährlich klein). Ein Pickupfahrgestell mit, sagen wir Pritsche, wird doch so konstruiert, dass es sich verwinden kann und soll. Eine Blechpritsche verzieht sich sicher ziemlich übel.

Nun die These...Hilfsrahmenkonstruktion schön und gut, aber ein direkt befestigter Hilfsrahmen auf dem Hauptrahmen versteift den Rahmen - womöglich nicht nur unnötig sondern entgegen seiner Bestimmung. Der vom Konstrukteur angedachte dynamische Bereich wird durch eine Zwangsversteifung auf ein Minimum reduziert...genau zwischen Fahrerkabine und "Wohnkabine" (etc.). Das Fahrgestell hat nun kaum noch die Möglichkeit sich zu verwinden, so wie die Rahmenteile konstruiert wurden. Es bleibt lediglich dieser kleine Bereich, der nun die volle Härte, bzw. Verwindung abbekommt und wie der schon genannte Draht durch dynamische Belastung mürbe gemacht wird.

Weiß jemand wie die Kabinen befestigt wurden? 4 oder 3-Punkt Aufhängung, oder gar Hilfsrahmen direkt auf Fahrzeugrahmen, gummigelagert, Kugelköpfe?

Grüße
Pascal
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon unbemerkt » 01.07.2013 - 22:05

Hallo allerseits,

und gleich noch einen Dank und Zuspruch an Pascal.

P_J hat geschrieben:aber ein direkt befestigter Hilfsrahmen auf dem Hauptrahmen versteift den Rahmen - womöglich nicht nur unnötig sondern entgegen seiner Bestimmung.


Ich hatte es auf Seite zwei schon einmal ähnlich formuliert. Mit den Zwischenrahmen wird scheinbar gern Schaden angerichtet.

Meine Explorer sitzt direkt auf dem Blech der Ladefläche und ist auch nur durch die Blechfalze mit übergroßen Scheiben an vier Punkten an der Ladefläche verbunden. Ursprünglich hatte die Kabine noch einen extra Hilfsrahmen massiv unter geschraubt, welchen ich entfernt habe. Es bringt ja bitteschön nichts zwei gewissermaßen ebene Flächen durch einen Hilfsrahmen zu verbinden.

Die elastische Aufnahme befindet sich also zwischen Rahmen und Ladefläche, die Kabine ist auf der Ladefläche in groben Löchern über Unterlegscheiben verspannt. Die Verwindung des Rahmens geschieht seit etwa 5 Jahren offensichtlich ausreichend über die Lager Rahmen zu Ladefläche.

Bisher kenne ich auch keinen Explorerfahrer mit Rahmenproblemen, die Kabine ist aber auch so ziemlich die Leichteste.

Gruß von Kay
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon OffRoad-Ranger » 02.07.2013 - 09:31

unbemerkt hat geschrieben:...Die elastische Aufnahme befindet sich also zwischen Rahmen und Ladefläche... ...Die Verwindung des Rahmens geschieht seit etwa 5 Jahren offensichtlich ausreichend über die Lager Rahmen zu Ladefläche.



Servus Kay,

hast du die Ladeflächenverschraubung zum Rahmen verändert?
Wenn nicht, ist diese spielfrei ab Werk starr verschraubt. Nur die Fahrerkabine sitzt gummigelagert um sich verwinden zu können.
Gruß

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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon unbemerkt » 02.07.2013 - 11:07

Hallo Werner,

fast hätte ich nur ein ups in die Runde gestellt. :oops:

Beilege- bzw. teilweise sogar zwei Gummischeiben sind aber doch verbaut. Zudem sind die oberen Aufnahmen zum Großteil aus dünnem, fast federndem, Winkelblech.

Ich gebe Dir aber unbedingt Recht, die sichtbare Verwindung des KFZ im Vergleich zu den relativ unelastischen Aufhängungen ist doch enorm.
Der L200 bzw. auch K90 scheint schon ein recht eigen Tierchen. Beda schrieb ja auch weiter oben zur starken Verwindung des K90. So etwas kenne ich sonst nur beim Cherokee, da ging die Hecktür auf den Dünen gar nicht erst auf.

Unter dem Motto "don't touch a running system" werde ich aber vorerst nichts unternehmen. Zudem will ich ja die Kabine durch Beraubung Ihres Unterteils noch erheblich ablasten und kann mich rühmen nie unter Ausnutzung der zulässigen Gesamtmasse auf dem Weg in die Wüste gewesen zu sein.

Ich kenne aber auch wirklich noch keinen, der einen kennt, dessen Rahmen bei zulässiger Belastung und ohne Durchrostungen......

Gruß von Kay
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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon Surfy » 19.07.2013 - 06:21

Nachdem ich in Schrubiä das erste mal eine Rahmenbruch an einem Patrol gesehen hatte (kein Pickup), finden sich nun in anderen Forum (BT) Bilder von einem Land Cruiser mit Rahmenbruch. Folgt man den Links dann sieht man so einige Beispiele

Bild

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Re: Warum gibt es Rahmenbrüche bei Pickups mit Wohnkabine?

Beitragvon strossi » 19.07.2013 - 10:11

Surfy hat geschrieben:Ihr Pickup-Wohnkabinen-Träger - ihr seid nicht alleine :achselzuck: Da hilft wohl nur - leicht zu Reisen. Wenn man mal in Google nach "Hersteller X Frame Crack sucht" - autsch.

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Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Bei meinem Pajero V20 riss der Rahme in Längsrichtung - behielt aber noch die Form.

Bild

Gruss Stephu
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