Innenausbau & Hubdach L300 (Mr. Bushi)

Ausbau zu Schlaf-und Wohnmobil, Trailer

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Hirvi
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Hirvi » 16.06.2014 - 17:50

Hallo Thomas.

Prima dann hat es ja schon geholfen. Evtl einfach die Kante mit einem Gummiprofil belegen könnte helfen.

Beste grüße sagt Volker. :coolman:
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motorang
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon motorang » 16.06.2014 - 19:27

Hi
Sikaflex kann man eigentlich nur mit Messer oder Draht durchschneiden ...
Ich würd da eher versuchen rauszufinden wo es wirklich reinläuft. Meine Tochter hatte einige Jahre einen Twingo und der war immer dicht - das geht also auch.

Gryße!
Andreas, der motorang
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Hirvi » 16.06.2014 - 22:16

Hallo Thomas!
Da hat der Andreas Recht. Was Du versuchen kannst, ist Heißluft und Holzkeile, Stück für Stück mit viel Geduld. Ich persönlich würde einen Schneiddraht wählen, den bekommst Du bei einem Autoglaser und der, sollte auch einen quadratischen Draht haben. Mit einem dreieckigen landest Du nur im Blech. Die Drähte sind wirklich scharf und könne in das Blech schneiden. Dem Blech macht das nichts, aber man kann nicht zügig arbeiten. Ich würde das Dach ausbauen, komplett reinigen und wieder sauber einbauen. Alle erreichbaren Dichtungen würde ich vor dem Einbau sorgfältig prüfen, reinigen oder sogar ersetzten.

Es Grüßt Euch Volker, der auch noch immer bei Starkregen Wasser an der Sonnenblende hat. :achselzuck:
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon zwo.achta » 17.06.2014 - 16:57

Hallo,

na Ihr legt ja ganz schön los :-D
ich hatte das Dach mit SiKa eingesetzt und dann verschraubt. Wenn Du die Schrauben rausmachst solltest Du das Dach mit einem Scheibenausbauwerkzeug (Schneiddraht) rausschneiden können...

grüße
robert
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Joe » 17.06.2014 - 18:32

Moin Thomas,

bevor Du zu chirurgischen Eingriffen übergehst, würde ich erstmal die einfachen Ansätze versuchen :wink:

Hatte über 11 Jahre einen Berlingo mit Panoramadach. Dieses ist zwar "etwas" größer als beim Twingo und elektrisch, die grundlegende Mechanik, bzw. Technik sollte aber ähnlich sein. Das Dach fing auch, zeitweise bereits bei knapp 70 km/h, an durchzupfeifen, was man aber zumindest etwas abmildern, mit Glück sogar ganz beheben kann. Hier mal ein Bild vom Berlingo-Panoramadach:

Bild

Den Spoiler hätten sie sich fast sparen können, zumindest wenn das Dach vorn so besch*** anliegt, wie bei unserem Berli damals.

Dann zitiere ich mal aus dem Berlingo Forum, wie ich damals, zumindest erstmal, etwas Abhilfe geschaffen hatte:

Nun schließt das Dach wieder etwas besser und pfeift auch nicht mehr so durch, zumindest bis gut 100 KM/h, mehr habe ich noch nicht getestet. Habe folgendes gemacht: die Dichtung mit Kunststoffpfleger wieder deutlich weicher gemacht und die Führungsschienen gereinigt, vor allem vorn die Vertiefungen. Hatte vor Jahren die gesamten Schienen mit hochwertigem Fett "leicht" abgeschmiert. Dieses Fett hat sich nun, zusammen mit aufgenommenem Schmutz, vorn in den Mulden abgesetzt und wohl ein vollständiges Schließen behindert.

Dann hatte ich noch einen Moosgummistreifen, unter die abstehende Vorderseite des Faltdachs (also zwischen den Spoiler und den Dachausschnitt), auf das Dachblech geklebt. Dadurch konnte sich kein Wind mehr unter dieser Kannte fangen und, zumindest bis etwa 140 Km/h, war danach Ruhe. Da Dein Elch ja keinen Spoiler vorm Faltdach hat, sollte der Moosgummistreifen in Fahrtrichtung möglichst abgeflacht / abgerundet sein, um weniger stark dem Fahrtwind ausgesetzt zu sein - dann hält das sicherlich länger.

Wenn alles nicht hilft, evtl. einen "Schiebedach-Windabweiser", wie man sie bspw. von den guten alten W123 kennt, montieren?

Dass hinten Wasser eindringt, kann verschiedene Ursachen haben. Wenn Du Glück hast, minderst Du mit dem Pfeifen dieses Problem gleich mit. Beim Berlingo hatte sich bei hohem Tempo das letzte "Segment" des Dachs dermaßen angehoben, dass man bei 180 Km/h da locker hätte rauswinken können. War wohl vom Konstrukteur so erdacht, damit man bei Regen nicht schneller als 130 mit der Dose fährt ... :mrgreen: Auch das wurde deutlich weniger, nachdem es vorn nicht mehr rein gepfiffen hatte.

Gruß Rolf
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon freak-tom » 18.06.2014 - 20:15

Hallo und Danke für die hilfreichen Antworten.

Habe es heute nochmal mit meinem Polymer Kleber gesealed (hintenrum siehts sauberer aus) und mit Gummipflege behandelt. Allerdings bin ich fest der Überzeugung, dass das Dach bzw die Abdeckung leicht vom Dach absteht. Keine Ahnung wie man sowas wieder "runtergedrückt" bekommt, denn dadurch dichtet das Gummi vermutlich nicht richtig ab.

Vermutlich muss es doch raus ... oder ich klebe es ein bisschen mit SIKA an?

Grüße
Thomas
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon freak-tom » 29.06.2014 - 17:34

Moin,
unsere Planungen und Zeichnungen schreiten voran, jedoch sind wir uns bei der Materialauswahl bzw. -stärke unsicher.
Wozu würdet ihr uns erfahrungsgemäß raten bei einer Ausgangssituation Birkensperrholz laminiert 9mm und 2 Personen von 60 und 70 Kg bei täglichem Gebrauch?

Teil-Schlaffläche 79 cm Lang x 125 cm Breit

Beispielbild!!!
http://dinoevo.de/wp-content/gallery/recent/p1000069.jpg

-> Sützpfeiler-platte wird bei uns aber in der Mitte durchgängig und den Seiten jeweils in einer Höhe von 50 cm mit gleichem Material 9mm abgestützt

Reichen 9mm bei dieser großen Liegefläche aus, zum Sützen und darauf schlafen oder wird sich das Material durchbiegen bzw. der ganze Kasten instabil?
Sollten wir die Platten lieber doppelt verleimen und somit 18mm Stärke anstreben?
Bietet die auf dem Foto parallel zur Deckenplatte laufende Platte extra Halt oder wo ist da der Sinn?

Vielen Dank und gruß
Sarah und Thomas
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Matthias » 29.06.2014 - 17:46

Hallo Ihr Zwei!

Versuch macht kluch, wussten schon die alten Chinesen. Deswegen haben sie vor der endgültigen Materialauswahl für ihre Reisemobile immer erst verschiedene Liegeproben gemacht. Was damals schnell feststand: 2 mm Bambus reichte nicht aus.

Ich habe 15 mm Multiplex Birke. Da biegt sich nix.

Ist es das, was Ihr wissen wolltet?

Grüße
Matti
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon freak-tom » 29.06.2014 - 18:02

Hallo Matti,

ja so in etwa.

15mm hört sich gut an, entscheidend wäre noch die Fläche, welche dabei nicht abgestützt wird.
Meinst Du wir beiden Leichtgewichte würden auch mit 9mm auskommen?

Chinesisch kann ich leider nicht und Möglichkeiten zum Ausprobieren haben wir schon gar nciht, da das Holz bestellt und für übernächste Woche zugesägt werden muss. Ein Test wäre erst an meinem Umbauort möglich, der leider 180km von mir entfernt liegt und alle Material vorher da sein muss :-(

LG
Thomas und Sarah
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Matthias » 29.06.2014 - 18:55

Hi!

Entschuldigung, das war mir nicht klar, dass die Baustelle so weit weg liegt. Da bin ich zu verwöhnt, muss nur kurz in die Scheune gehen. 9 mm – ich kann's echt nicht sagen, ob das ausreicht. Und wenn es sich etwas biegt, ok, was soll passieren? Brechen wird's ja wohl nicht. Meine größten freien Flächen sind 60 x 50 cm bei aufgeklapptem Bett.

Grüße
Matti
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon motorang » 29.06.2014 - 19:34

Servus
muss es denn das beschichtete sein? Wenn Du normales nimmst (wie auf dem Bild) dann gibt es eben auch 12 und 15 mm.
9 mm ist doof, das lässt sich kaum ordentlich verschrauben - zu wenig Fleisch.

Ich hab meinen Ausbau (Schränke) mit 12 mm gemacht, das geht grad noch so. Profiausbauten sind mit 15 mm Sperrholz (allerdings leichteres, kernweiches Material).

Mein Bett besteht aus zwei Teilen: Die dünnere Platte ist 9 mm aber leider nicht vergleichbar weil sie flächig auf der umgelegten Rücksitzbank aufliegt, bzw. auf einem Querträger. Die dickere fix montierte Platte ist 18 mm - weil ich das halt hatte. Hält bombenfest und geht sicher dünner.

Deswegen bin ich gerade in die Werkstatt gegangen, hab ein Stück 12 mm Birken Multiplex-Sperrholz zwischen zwei Böcke gelegt mit 80 cm Abstand (Breite 40 cm) und mich draufgesetzt. Hui, hat sich das durchgebogen! Und ich bin nur einer ...

Mein lieber Herr Gesangsverein, das geht gar nicht. Am Ende der Liegeffläche, oder wenn man mal drauf kniet oder gar zwei Menschen aufeinander liegen möchten, dann wird das sehr eng, materialbelastungstechnisch. Von dynamischen Lasten red ich jetzt gar nicht :mrgreen:

Mein Fazit: 18 mm!
Wenn man Gewicht sparen möchte, kann man es mit 15 mm versuchen. Bei 12 mm müsste man Leisten drunterleimen. Bei 9 mm noch viel mehr Leisten. Wenn Du nur zwischen 9 und 18 wählen kannst: Nimm 18 und besorg Dir eine Oberfräse mit der Du gegebenenfalls in der Fläche gewichtsparende Ausnehmungen vorsehen kannst, und nur da wo nötig (quer) entsprechende Rippen stehen lässt. Wenn das nur eine Liegefläche wird kannst Du sie auch lochen, dann kriegt die Matratze Luft von unten.

Ich glaub unterhalb von der Liegefläche sind beim Dinoevo-Bild Staufächer, daher die Unterteilung dort. Und das ist KEIN 9 mm-Holz. Schaut nach 15 mm aus.

Gryße!
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon 4x4tourer » 29.06.2014 - 19:36

Hi Thomas,

freak-tom hat geschrieben:15mm hört sich gut an, entscheidend wäre noch die Fläche, welche dabei nicht abgestützt wird.
Meinst Du wir beiden Leichtgewichte würden auch mit 9mm auskommen?


also rein aus dem statischen Bauchgefühl raus, klingt 9mm für 2 Personen etwas arg dünn und wird sich sicher durchbiegen bei 125er Spannweite! Hast du die Möglichkeit bei evtl Durchhang einfach mit Unterzügen gegen zu arbeiten oder doch noch eine alternative Mittenstützung (evtl. ja auch nur klappbar / einschiebbar bei anfallender Belastung) einzubauen? Ansonsten hilft nur ne stärkere Platte!

Hast du mal Max wegen der WFS kontaktiert?

bedenkenvolle Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon 4x4tourer » 29.06.2014 - 19:38

ups...da war der Andi doch glatte 2 Min. schneller...lach :super:
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon motorang » 29.06.2014 - 20:00

Matthias hat geschrieben:Und wenn es sich etwas biegt, ok, was soll passieren? Brechen wird's ja wohl nicht. Meine größten freien Flächen sind 60 x 50 cm bei aufgeklapptem Bett.

Grüße
Matti


Hallo nochmal,
es würde sich auch am Rand und an den Ecken biegen, und dadurch geht es früher oder später an den Verbindungsstellen (geleimt/geschraubt) auf. Und was sich biegt und nicht festgeleimt/geschraubt ist, das knarrt, ächzt, stöhnt - alles nicht so zuträglich für die Nachtruhe.
Die Spannweite ist nur 79 cm, hab ich verstanden. Aber das ist auch ne Menge ...

Gryße!
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon eri2 » 29.06.2014 - 22:14

Moin
Ich hab bei mir 15mm Siebdruckplatte verwendet. Die liegt in der Mitte 80cm frei Bettmaße 1,5m x 2,1. Mit Matratze drauf können wir (2,5 ) Personen schlafen ohne das sich was biegt. Und ich hab 100 kg :roll:
Schöne Grüsse ERI

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