Innenausbau & Hubdach L300 (Mr. Bushi)

Ausbau zu Schlaf-und Wohnmobil, Trailer

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4x4tourer
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon 4x4tourer » 11.12.2014 - 21:24

Hi Thomas,

haaa...den Tisch hab ich am Sonntag aber noch nicht gesehen! So aufgehängt kommt auch gut!
Wo hab ich das mit den Scharnieren nur schon mal gesehen!?!?!? :achselzuck: :dreifragen: :hammerschlag: :coolman:
Evtl. würd ich die aussenstehenden Ecken vom Tischbrett noch abrunden. Das kommt dann im Fall der Fälle beim Gegenrempeln schmerzfreier! :wink:

Gegen Klappern lassen sich gut Filzstreifen oder Gummistreifen aus alten Auto / Mopedschläuchen nutzen. Oder du baust Knebelschrauben ran, mit denen du die gegeneinander pressen kannst. dann dürfte da auch nix mehr groß klappern.

Was wiegt eins deiner Sandbleche und was wiegt ein Fahrrad? Wenn die am Heckträger stramm sitzen und nicht ständig auf dem Träger auf und abhüpfen und schlagen, sollte das eigentlich halten. Aber man wundert sich trotzdem, was sich manchmal so alles zerlegt. Mach ein Fangband ran, wenn du Bedenken hast, dass du sie komplett verlieren könntest. Dann hörst du dich im Fall der Fälle nach "just married" an und weißt gleich was hinten los ist! :wink:
Der Träger selbst kann von jedem Dorfschmied wieder zusammengebrutzelt werden, sollte sich da was verabschieden. Würd ich mir keinen all zu großen Kopf drum machen.

Was macht das Ersatzrad? Paßt es in den Korb und ist der Heckträger bei dir nun aus dem Rennen?

daumenhoch Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon MF » 11.12.2014 - 21:49

Moin

Ah, ihr kauft auch beim Sweden. :wink:
Den Bügel haben wir auch in der Küche. :grin:

Ein Paar Anregungen.

Den Spannungswandler nur mit Kabelbindern zu befestigen finde ich nicht so schön.
Hast du nicht noch Lochband griffbereit? Davon würde ich eh eine Rolle mit auf Reisen nehmen.

Beim "schnell" Tisch, hoffe ich, das du nicht immer abdecken mußte,
wenn du noch was aus der Kühlbox brauchst.

In meinem Pajero war es ja echt eng, im Vergleich zum L300.
Da mußte ich auch öfter den Kocher oder den Teller hin und her räumen weil ich was in der Kühlung oder
in der Küchenkiste vergessen hatte. Das nervt.

Ist das schon eure Liegefläche oder kommt da noch ein Stück ran?

Gruß Mario
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon 4x4tourer » 12.12.2014 - 07:53

Moinsen,

ups, da geb ich dem Mario recht mit der Kühlbox! Das ist mir im ersten Moment gar nicht aufgefallen. Aber die Klappe in der Liegefläche geht auch nach hinten auf und steht dann zum rankommen im Weg. Kannst du die evtl noch ändern und seitwärts zum linken Seitenfenster hin klappen lassen? Dann würdest du von innen wie von hinten über die Klappe ran kommen. Und wenn du den Tisch statt linksseitig, mittig vor den beiden grauen Kisten montieren würdest, wärst du damit bei Regen auch etwas wettergeschützter und es könnte jeweils einer rechts und links davon mit unterm Heckklappendach stehen. Das ganze ein Stück rüber zu setzen ist ja kein großer Aufwand.

MF hat geschrieben:Ist das schon eure Liegefläche oder kommt da noch ein Stück ran?

Hi Mario da kannste auf den vorangegangenen Bildern in der Rohkonstruktion nach vorn Schubladenauszüge sehen. Das ganze läßt sich nach vorn rausziehen und da kommen dann die Platten rein, die der Ikeabügel hält. :wink:

Gruß Dirk
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon freak-tom » 12.12.2014 - 09:12

Moin,
@ Dirk:
Der Tisch ist sicherlich noch verbesserungswürdig, aber mir fehlt leider die Zeit dafür. Ich denke die Ecken werden sich notfalls von alleine abstoßen. Muss halt erstmal die Frau kochen :-) Er ist ja auch nur für den Notfall gedacht. Die Position ist links gewählt, da wir so leichter an unsere Futterkisten und das Wasser rankommen. Die Höhe ist so niedrig, dass die Kühlbox locker darüber gezogen werden kann, d.h. selbst wenn unser Kocher drauf steht, komm ich noch an die Steaks ran. Die Befestigung des Tisch´s an der Heckklappe habe ich mit U-Profilen gelöst, welcher wiederum an der Rückseite mit Dämmmatten geschützt ist. Wenn der ganze Käse nix taugt, fliegt alles auf der Reise raus. Hat mich zwar viele Tage Arbeit und Nerven gekostet aber wie sich das ganze auf der Piste verhält ist fraglich.

Die Klappe im Innenraum ist nur eine von vielen und öffnet sich zum einen aus wichtigen Stabilitätsgründen nach hinten, zum anderen ist sie für schlechtes Wetter gedacht. Ich kann so die Kühlbox auch von Innen öffnen und ggf. sogar den Kocher aus der Schublade holen ohne raus zu müssen.

Der Radheckträger ist so lange vom Tisch bis ich die neuen Reifen auf der Felge in der alten E-Radaufhängung testen konnte. Sagte Dir ja schon, dass wir immernoch das Benzinkanisterthema offen stehen lassen haben (Unterbringung ohne Träger). Hier das Foto der 225er ohne Stahlfelge. Habt ihr den E-Radhaltrer schonmal auf einem Dauereinsatz testen können - hält die mickrige Konstuktion?
Bild


@ Mario:
Du glaubst gar nciht wie viele Wochen ich mit einer vernünftigen Plattenhalterung verbracht habe ... die Idee (abdsolut bemerkenswert , dass du das herausgefunden hast!) der Halterung kam von meiner Freundin und ich bin absolut glücklich damit ... alter Schwede

... mach mich nun an die Sandblechhalterungen wieder ran ...

Grüße
Thomas
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon 4x4tourer » 12.12.2014 - 09:53

Hi Thomas,

freak-tom hat geschrieben:Ich denke die Ecken werden sich notfalls von alleine abstoßen. Muss halt erstmal die Frau kochen :-)


Aaalsooo...ich würd da ja lieber eher eben schnell ne Runde mit der Stichsäge über die Ecken flitzen, als mir mehrfach das Gejammer/mecker meiner Holden über doofe Ecken und blaue Flecken einzufangen... :mrgreen: :runaway:

freak-tom hat geschrieben:Hier das Foto der 225er ohne Stahlfelge. Habt ihr den E-Radhaltrer schonmal auf einem Dauereinsatz testen können - hält die mickrige Konstuktion?


Paßt so ja schon mal ganz gut rein, sollte auch mit Felge gehen. Bisher hat sich bei mir nix gemuckt an dem Teil und ich hab auch noch nichts in der Richtung bisher gehört. Wenn das Rad im Korb ist und du es in den Haken eingehängt hast, kannst du es ja mit der Schraube hochdrehen. Du mußt halt drauf achten, dass du es so weit hochziehst, bis es an den Unterboden leicht angepresst wird. Dann ist es fest eingeklemmt und kann auf Pisten nicht im Korb hüpfen und rütteln. Alles was zuviel Spiel hat arbeitet auch am Material, was fest ist und sich nicht bewegt, arbeitet auch entsprechend weniger. Zusätzlich zu dem Haken ist bei mir auch noch so ein kleines Drahtseil als Fangschutz, ist das bei dir auch noch da? Den Haken hab ich zusätzlich mit nem kleinen Kabelbinder gesichert. Wahrscheinlich überflüssig....aber schaden kann´s auch nicht. :roll: :wink:

Die Kanister wolltest du ja aufs Dach packen. Hast du mal überlegt einfach zwei Dachstreben dicht hintereinander drauf zu setzen. Dann eine Aluplatte drauf und da entsprechende Kanisterhalter wie diese z.B:

http://www.ebay.de/itm/Kanisterhalter-K ... 5415e20083

http://www.ebay.de/itm/Kanisterhalterun ... 1e90ef6b0f

Wobei ich echt überlegen würde, die Kanister da oben zu deponieren. Allein das raufwuchten ist ein Akt. Dazu schwappende Masse an ungünstig hoher Position. Wie am Sonntag berichtet, hatte ich ja auch mal mit dem Gedanken gespielt und man sieht das ja auch häufig bei anderen Fahrzeugen. Aber wirklich überzeugt hat mich die Varianten bisher nicht.

Gruß Dirk
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon MF » 12.12.2014 - 10:49

Moin

Ah, du hast also eine Entscheidung in der Reifenfrage getroffen?

Welche genau?

Und mit dem Ausbau ist klar.
Die Zeit reicht nicht immer,
und das meiste ergibt sich bei der Benutzung.
Beim zweiten oder dritten mal macht dieses oder jenes dann doch wieder anders.

Was jetzt Sinn ergibt kann sich auf Reisen als
hinderlich herausstellen.

Ich hab ja auch nur schönwetter Camping Erfahrung.

Ich mag es aber auch,
in diversen Regalen zu stöbern und einfach mal etwas zu
"Zweckendfremden" :wink:

Wobei ihr da noch mal schauen könnt ob die Platten
klappern wenn man fährt.


Ich habe auf jedenfall super,
das ihr das angeht.

Ihr wollt etwas und habt ein Ziel und geht es an. :super:

Gruß Mario
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon unbemerkt » 12.12.2014 - 11:11

Moin Thomas,

und einen Glückwunsch zum schönen Ausbau auch von mir. Sieht echt toll aus.

Zwei kleine Gedankenschubse sind mir eingefallen.

freak-tom hat geschrieben:Transportabler Tisch für die schnelle Schnitte


Wenn die Auszüge unter der Kühlbox seitlich an der Platte montiert wären, hätte der Tisch darunter seinen Einschub haben können. Kleiner Klappfuß nach unten, welcher nach unten fällt und nach dem Ausziehen abstützt und schön ists. Ähnlich würde die Konstruktion unter den Küchenkisten gehen, wenn diese auf beidseitigen Holzleisten gelagert wären und eine Tischplatte unter den Leisten eingeschoben wird.

Bei meinen "Plattenschnelltischen" habe ich gern noch Klappbeine von einem Campingtisch drunter und damit auch diesen in der Packliste abgehakt - will sagen meine größte, leicht erreichbare Klappe aus dem Fahrzeuginnenausbau war auch zumeist gleich mit der (meist etwa 80 x100 er) Campingtisch.

MF hat geschrieben:Den Spannungswandler nur mit Kabelbindern zu befestigen finde ich nicht so schön.

Gefühlt dürften diese zwar halten (bei mir reißen die Besseren erst bei Holywoodschaukelsitzflächenbefestigungen) aber wenigstens würde ich diese nicht mehr nach oben abknipsen. Die vielen tropfenden Kratzer an den Händen bei Motorraumbasteleien lassen mich bei so einem Anblick immer gleich Schmerzen empfinden.

Ich schiebe entweder die Verschlüsse an die unproblematischsten Stellen, schneide teilweise nicht mehr ab, oder schiebe vor dem Verbinden etwas Schlauch oder Schrumpfband drüber und am Ende über den Verschluss.

freak-tom hat geschrieben: Habt ihr Erfahrungen mit Einbrüchen durch zerstörte Seitenscheiben gemacht? Sandblechhalterungen davor


Hier muß man, glaube ich im Vorfeld entscheiden, ob man einen schönen Ausblick ( ich erinnere gern wieder an Mattis Rundumsichtluxusausblickbus :super: ) oder etwas zusätzliche (wahrscheinlich nur gefühlte) Sicherheit haben will.

Der Trick liegt aber, glaube ich woanders - Beispiel Fähranfahrt Genua.
Bei meiner ersten Afrikareise haben wir mit Autos am Strand von Genua übernachtet. 8 von 10 Fahrzeugen wurden damals aufgebrochen und teilweise ausgeraubt. Die meisten von uns schliefen dabei selig im Dachzelt, bemerkt haben wir die Aktion erst am Morgen. Wie gewaltbereit die Täter waren, kann man anhand der Dreistigkeit nur erahnen.

Grundsätzlich schlafen wir jetzt immer etwa 100 km vor dem Hafen auf einem Autobahnparkplatz oder an einer Abfahrt. Bei einem Freund ging dies bisher etwa 30 mal gut.

Man muß sich einfach nur die lukrativsten Einsatzgebiete der zwielichtigen Personen vergegenwärtigen. Anders gesprochen übernachte ich nie in Genua, Tunis .....
In der Einsamkeit der Pampa, wo man häufig die größte Angst vor Plünderungen hat, ist die Dichte der Verbrecher dagegen annähernd Null und ich habe bei all meinen Fahrten nie irgendetwas erlebt, außer in der Nacht in Genua.

Bis auf einmal, da kamen mitten in der einsamsten Sandwüste nachts so vermummte Gestalten an unser Minilagerfeuer, warfen bergeweise Feuerholz (woher auch immer) ab, und verschwanden wortlos wieder in der Dunkelheit. Unsere Einladungsrufe verhallten in der dunklen Nacht. :achselzuck:

Inzwischen tendiere ich jedenfalls mehr und mehr zur völlig offenen Busvariante, auch wenn mein Vielfahrerfreund die Vollvergittertmethode ebenso erfolgreich einsetzt.

Mit grinsenden Grüßen von Kay

PS: Bei meinen lieben L300 Freunden ist damals, bei teilweise unvernünftig heftiger Geländenutzung, kein Originalersatzradträger abgefallen. Es kam nur zu Stauchungen im vorderen Fahrzeugbereich.

Bild
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon freak-tom » 28.12.2014 - 22:52

Tach.

@Mario: ja, und bald gibts Fotos

@Kay: wir geniessen gerade einen besonders leckeren Kirschlikör :wink: und da kann ich ja auch gleich mal eben antworten. Die Idee mit dem Teleskop-klappbein und einer Montage des Tischs zw. den Schienen des Kühlboxausschubs war auch meine Idee. Allerdings ist die Box zu hoch um einen Stützfuß darunter zu befestigen, aussrdem ist es irrsinnig aufwendig die Ausschübe umzumontieren. Eine Befestigung unter den Kisten hatte ich schonmal und wurde wieder rückgebaut, da das Gewicht der Kisten, wenn voll, sehr hoch ist und mir eine stabile Konstruktion zu schwer und aufwendig erschien. Ich muss ja möglichst Gewicht sparen. Aber interessant, dass all meine Ideen so doof gar nicht gewesen sind :P

Mit den Sandblechhalterungen an den Türen ist mein Rundumsichtfeld schon sehr eingeengt, das stimmt leider, aber die Vielseitigkeit der Halterungen überwiegt derweil. Deine Berichte sind dennoch immer wieder interessant! Letztenendes wird es der Preis entscheiden, da ich aktuell auf ein Angebot vom Metallbauer warte.

In den nächsten Tagen will ich meine Standheizung B1L einbauen. Dafür benötige ich einen Tankentnehmer- hat von Euch jemand, für die Benzinzufuhr der Heizung, durch den Tankgeber im Originaltank einen solchen Entnehmer mal verbaut? Muss ich auf irgendwas beim öffnen der Platte achten?

Danke und noch schöne Urlaubstage
Thomas
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon unbemerkt » 29.12.2014 - 11:36

Moin Thomas,

und fein, daß Euch unsere "Spätlese" geschmeckt hat.

Wenn ich mich denn für die "Fensterschutzvariante" an den Schiebetüren entschieden hätte, würde ich als nächstes über senkrechte Zurrschienen neben den Scheiben nachdenken. So könnte jede Last klapperfrei verschraubt und durch Schloss gesichert werden. Winkel für einen Klappmechanismus sind dann auch möglich.

Angeblich sollen ja die Klebungen der Schienen heute sogar ausreichen, riskiert habe ich dieses leider aber auch noch nie, um da aus Erfahrung sprechen zu können. Im Gegenteil schraube ich die Schienen sogar gern mit Schienen auf der Gegenseite (als Unterlegscheibenersatz) fest um gleichzeitig eine Innen- und Außennutzung zu haben. :super:

Mit dem Tankentnehmer kommt bei mir kein gutes Gefühl auf. Ich habe schon einige Mitsubishitanks nur mit Schäden öffnen können, aber für eine Weltreise ist es vielleicht angeraten, zu wissen, daß man ihn notfalls unterwegs schadfrei öffnen kann, weil man "neulich" erst dran war. Zur Einlötung neuer Röhrchen in den Deckel gibt es schon Beiträge im Forum.

Was spricht aber gegen eine Nutzung des bestehenden Systems, eventuell mit einem kleinen Tank in der Leitung?

Mit lieben Grüßen von Kay

PS: Sie haben Post ... :mrgreen:
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon zwo.achta » 29.12.2014 - 22:57

Hallo,

Muss ich auf irgendwas beim öffnen der Platte achten?

Das kein Dreck reinfällt. Der Tank ist noch nicht all zu alt und sollte noch problemlos zu öffnen sein. Unten am Tank gibt es aber auch eine Ablassschraube. Die könntest Du mit einer Hohlschraube + Hohlmutter auch in einen Tankentnehmer umwandeln. Vor Allem könntest Du Dir damit den Ausbau ersparen.
Damit die Heizung den Tank nicht leersaugt, könnte man auf die Hohlschraube noch ein kleines Röhrchen hart löten.

Was spricht aber gegen eine Nutzung des bestehenden Systems, eventuell mit einem kleinen Tank in der Leitung?

Der L300 hat eine IntankPumpe. Auf der Vorlaufleitung ist Systemdruck. Die Rücklaufleitung taucht nicht vollständig in den Tank ein. Inwieweit die B1L mit dem Systemdruck klarkommt müßte man klären.

grüße
robert

PS: Radversand wird leider erst am 05.01. vorher komm ich nicht nochmal ins "Reifenlager"
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Beda » 30.12.2014 - 10:05

Hallo Thomas,
an die Ablaßschraube würde ich keinesfalls anschließen.
Die Gefahr von Leckagen und Totalverlust des Kraftstoffs ist viel zu groß.
viewtopic.php?f=31&t=9699&hilit=abla%C3%9Fschraube
Was Kay nicht weiter ausgeführt hat:
Du kannst in den Rücklauf einen kleinen Tank so einschleifen, daß er sich immer füllt, während der Motor läuft.
Ist dieser Tank dann leer, geht die Standheizung natürlich aus.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon zwo.achta » 30.12.2014 - 13:07

Beda hat geschrieben:Du kannst in den Rücklauf einen kleinen Tank so einschleifen, daß er sich immer füllt, während der Motor läuft.
Ist dieser Tank dann leer, geht die Standheizung natürlich aus.


... die originale Ablassschraube liegt ja geschützt durch das Tankblech und das erste Stück Leitung könnte man ja auch z.B. in Kupferbremsleitung bauen und gleich noch einen Ablasshahn zum Kocher füllen integrieren - aber sicherer ists natürlich von oben.

So einen Zwischentank einer Standheizung hätte ich bei Interesse auch noch daliegen...

Grüße
robert
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon unbemerkt » 30.12.2014 - 16:00

Moin die Heizungstankbauer,

und ein Danke für die gedankliche Weiterführung an Beda:
Beda hat geschrieben:Was Kay nicht weiter ausgeführt hat: Du kannst in den Rücklauf einen kleinen Tank so einschleifen, daß er sich immer füllt, während der Motor läuft.


und dann passt trotzdem Roberts Anmerkung:
zwo.achta hat geschrieben:Vor Allem könntest Du Dir damit den Ausbau ersparen....und gleich noch einen Ablasshahn zum Kocher füllen integrieren


Ganz Verwegene könnten hier sogar von einem kleinen (je nach Ausführung) Zusatz-Not-Tank sprechen.

Mit Grüßen von Kay, welcher ganz beachtliche "geschützte" Platzangebote bzw. Hohlräume für Behälter unter seiner Bodenplatte gefunden hat.

PS: Sorry Robert, aber ich weiß nicht wie tief die Ablasschraube beim L300 liegt. Bei Pajeros, L200 und ähnlichem habe ich die Tankschutzbleche im Gelände aber schon zu sehr "genutzt", als das ich an der tiefsten Stelle eine Veränderung vornehmen würde.
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon freak-tom » 06.01.2015 - 20:31

Moin,

werde Richtung Wochenende mal die Platte des Tankgebers ausbauen und mir den ganzen Spaß anschauen. Habe mir im Netz einen Tanknehmer bestellt, welcher mit einer kontermutter theoretisch an der Platte befestigt werden kann. Ob´s funktionieren wird lasse ich euch gerne wissen. Es scheint mir aber die unkomplizierteste und sicherste Lösung zu sein. Einen Zusatztank kann ich nciht installieren und "lassenmachen" ist mir einfach zu teuer, da bin ich ehrlich.

... und nun gehts weiter. Ich konnte Weihnachten einfach nicht nur blöde rumsitzen, sondern habe die freien tage genutzt und unter anderem die Wasserfiltrationsanlage eingebaut :coolman:
Das System ist nun wahrlich keine Neuheit, aber ich erklärs trotzdem gerne ein wenig, denn es hat mir mal wieder viele schlaflose Nächte bereitet.

Wasserentnahme aus den Kanistern (muss noch verbessert werden) -> Vorfilter -> Shurflo Pumpe - > Absperr/Weichenhahn -> Filter (Multi-Pure) -> Dusche/kleiner Hahn (fehlt noch)

Der Hahn bietet uns die Flexibilität, dass nicht jeder Tropfen aus den Kanistern durch den Filter geschoben werden muss, in dem er einfach einen zweiten noch nicht installierten Schlauch bedient - zB. eine Dusche - hat jemand eine Hersteller-Empfehlung für mich?

Für die Befestigung der Pumpe und des Filters habe ich Abwasserrohr-Schellen gekauft und nur eine Hälfte davon genutzt. Fixiert werden diese dann mit passenden Gewindestangen, das hält super. Der Rest wurde mit handelsüblichen Rohrschellen befestigt.

Bild

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Schöne Grüße
Thomas
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Re: Innenausbau L300 (noch Namenlos)

Beitragvon Hirvi » 06.01.2015 - 21:12

Hallo Thomas!

Sauber gelöst. :super:
Wenn es um den Rücklauf geht findest Du hier ein paar hilfreiche Infos.
Den Tank auszubauen ist wenn er leer ist, eigentlich keine große Aktion.

Frohes Schaffen wünscht Dir Volker
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