Wohnkabine auf Galloper

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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Jeppi » 11.09.2018 - 21:54

Da bin ich wieder :)
Bild

Erst hat man Respekt davor, dann hat man Zweifel und nach dem Schnitt ist einem alles egal und man hat Spaß :grin: :grin:

Bald geht's weiter!
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon MF » 12.09.2018 - 06:58

Moin

Das ist doch schon mal ein riesen Schritt. :super:

Als nächstes kommt der Rahmen zu den Vordersitzen?

Jetzt kann man ja auch wunderbar den Rahmen etc. pflegen und konservieren. :-)

Gruß Mario
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon unbemerkt » 12.09.2018 - 09:40

Hallo Simon,

meine Hochachtung vor der Tat und der Satz ist einfach wunderbar:

Jeppi hat geschrieben:Erst hat man Respekt davor, dann hat man Zweifel und nach dem Schnitt ist einem alles egal und man hat Spaß


mit Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
in Sammlung: Pajero L141G 3.0 V6, GFK-Kompressor-Pajero L042G 2,6
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon terriblue » 12.09.2018 - 11:12

Hallo,

ja, da kommen Erinnerungen hoch ...

Gruß Arno
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Deichgraf » 12.09.2018 - 11:54

Hallo,

Respekt vor dem, was du da machst und vorhast.
Bin auf das Ergebnis gespannt.

Frage: Gehört der Discovery auf dem Bild auch zu deinem Fuhrpark?

Udo
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Jeppi » 12.09.2018 - 13:14

Moin!

Udo, der Disco gehört dazu. Toller Wagen. Viel Arbeit.

Heute war Schmutzarbeit angesagt. Habe den gesamten Rahmen (ab Kabine) mit dem Nadelentroster bearbeitet: Sand, Dreck, Rost und Fett entfernt. Ich sah aus... Musste erstmal duschen. Ich bin ja froh, dass da so wenig Unterbodenschutz drauf war - so ging das ganze wesentlich einfacher.

Leider heute ein kleiner Rückschlag: kleines Rostloch gefunden... Hatte es schon vermutet, als ich mal mit der Kamera rein bin. Blöd!

Der Regen wäscht jetzt gerade nochmal das Chassis ein wenig, während ich überlege, was ich mache...


Rot ist das Loch gekennzeichnet, orange ist der Bereich, wo das Blech ein bisschen dünner klingt.
Zuletzt geändert von Jeppi am 27.09.2018 - 00:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon MF » 12.09.2018 - 14:07

Moin

Wie schon über WA gesagt.

So gute Vorraussetzungen zum Rahmenschweißen haben die wenigsten die vor dem Problem stehen,

und das tun viele Galloperfahrer. Nur die haben noch die Karosse drauf. :wink:

Vielleicht solltest du jetz doch schonmal den Tank rausnehemen und den Rahmen auch von innen Begutachten
und ggf. gleich mitmachen.

Und wegen der Aufnahme. Da du keine Heckklappe mehr hast, die sauber schließen muß,
kannst du wahrscheinlich mit geringfügigen Verzug durch das Schweißen leben.

Bisher sehe ich in deinem Auto weiterhin einen Glückskauf.

Für das Geld ein Auto zu kaufen was direkt durch den TÜV geht. :super:

Da ist das nicht das Problem.

Gruß Mario
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Deichgraf » 12.09.2018 - 14:17

Hallo Jeppi,
eine altbekannte Stelle.
Bei meinem Galloper wurde vor 4 Jahren in einer Fachwerkstatt ein Stabilisierungsblech eingeschweißt.
Es wurde richtig professionell gemacht, also nicht einfach "draufgeheftet".
An der Stelle für die Chassishalterung wurde das Blech eingeschnitten und dann quasi von unten rübergeschoben.

Der Tüv hat es seinerzeit, und auch bei der letzten Abnahme 7/2018 nicht beanstandet.

Udo
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Jeppi » 12.09.2018 - 14:55

MF hat geschrieben:
Bisher sehe ich in deinem Auto weiterhin einen Glückskauf.

Für das Geld ein Auto zu kaufen was direkt durch den TÜV geht. :super:

Da ist das nicht das Problem.

Gruß Mario


Recht hast du... Zumal ja der Rahmen sonst in Ordnung ist.
Die Innenseite des inneren Rahmens auf Tankhöhe ist hervorragend. Als wäre es schonmal geschweißt... Bin mir aber nicht sicher! Außen sind beidseits Verstärkungsbleche drüber, vonenen ich nicht weiß, ob sie original sind (weil beidseits). Von oben kommt man sehr gut an alle seiten von Rahmen dran, auch mit Tank drin. Immer wieder überlege ich, welch Quälerei das mit Karosserie sein muss :haue02: :duck:
Tank sieht soweit gut aus, hat aber Lackabplatzer und auch oberflächenrost.
Bei meiner nächsten Bestellung bei euro4x4parts bestelle ich wahrscheinlich den Tank mit. Warte allerdings noch immer auf Teilnehmer an der Bestellung, um sich die Palette teilen zu können :)
Übrigens: Ist es normal, dass die Tankentlüftung direkt über dem Tank mit einem kurzen Schlauch endet? Vom Landi kenne ich das nur so, dass die Entlüftungsschläuche bis in die mittlere D-Säule reichen.

Für die Konservierung innen nehme ich Fluid Film AS-R, ggf. setze ich bei Gelegenheit nochmal einen saftigen Schwung Sanders mit rein. Über den Winter aber erstmal Fluid Film.
Außen wird der Rahmen (wo ich ihn jetzt mit dem Nadelentroster, Bürste und Regen gereinigt habe) zuerst mit Owatrol behandelt. Wenn die Schichten alle drauf sind, kommt Brantho 3in1 drauf. Farbe überlege ich mir noch. Tendiere aber zu dunkelgrau statt schwarz. Ich meine, dass man dann neue Roststellen eher sehen kann. Täusche ich mich?

So - viele Infos auf einmal, dazu noch ganz durcheinander. Sorry! :hosenscheisser2:
Zuletzt geändert von Jeppi am 27.09.2018 - 00:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon MF » 12.09.2018 - 15:00

Moin

Jeppi hat geschrieben:Übrigens: Ist es normal, dass die Tankentlüftung direkt über dem Tank mit einem kurzen Schlauch endet? :


Ja

Und zum Rest.
Passt doch :super:

Gruß Mario
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon pcasterix » 12.09.2018 - 16:31

Moin Simon,


Jeppi hat geschrieben:

(...)

Für die Konservierung innen nehme ich Fluid Film AS-R, ggf. setze ich bei Gelegenheit nochmal einen saftigen Schwung Sanders mit rein. Über den Winter aber erstmal Fluid Film.
Außen wird der Rahmen (wo ich ihn jetzt mit dem Nadelentroster, Bürste und Regen gereinigt habe) zuerst mit Owatrol behandelt. Wenn die Schichten alle drauf sind, kommt Brantho 3in1 drauf. Farbe überlege ich mir noch. Tendiere aber zu dunkelgrau statt schwarz. Ich meine, dass man dann neue Roststellen eher sehen kann. Täusche ich mich?



sieht bisher ganz gut aus dein Vorhaben :super: :respekt:

Und mit der vorgesehenen Konservierung wird es bei richtiger Ausführung lange Zeit keine Roststellen mehr geben .....

Fluid Film trocknet mit der Zeit. Nach neun Jahren waren die Türen meines Samurai von innen fast trocken aber noch ohne Rostansatz. Fluid Film kriecht allerdings sehr schnell in alle Ritzen und Fugen, Nachbehandlung mit Mike Sanders ist top ! In der Folge halt alle paar Jahre mal mit beiden Mitteln nachbehandeln.

Brantho Korrux 3in1 ist ebenfalls sehr empfehlenswert, nur als Decklack auf der Karosse sollte zusätzlich ein UV Schutz Klarlack aufgebracht werden um ein Auskreiden über einen längeren Zeitraum zu vermeiden.

Viele Grüße
Peter
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Joe » 13.09.2018 - 10:42

Moin Simon,

ein tolles Projekt, was Du da begonnen hast :super:

Jeppi hat geschrieben:Erst hat man Respekt davor, dann hat man Zweifel und nach dem Schnitt ist einem alles egal und man hat Spaß :grin: :grin:


auch mir hat dieser Satz meine Morgenmuffelstimmung enorm verbessert - echt genial :grin:

Da Du ja eh schon Fluidfilm verwendest, könnte Permafilm (hierzu die Teile vorher mit Fluidfilm einsprühen und diesen min. 30 Minuten einwirken lassen) oder auch Multifilm (nicht vorsprühen!) eine leicht zu verarbeitende Alternative für den Rahmen sein. Normaler Weise kann man Multifilm sogar ohne weitere Vorbehandlung anwenden, nachdem loser Rost entfernt worden ist, wobei eine Vorbehandlung dennoch sicherlich sinnvol wäre. Ich hatte an unserem Galloper die AHK-Traverse und den Reserveradhalter damit gestrichen und bin vom bisherigen Ergebnis echt begeistert. Allerdings fehlen mir noch eigene Langzeiterfahrungen. Wir waren ja mit unserem Löppel kürzlich zur Nachbehandlung mit Fluid- und Permafilm und Matthias meinte, er würde Multifilm transparent als Unterbodenschutz z.B. für einen neuen Pajero empfehlen. Da Permafilm auf dem neuen und nur lackierten Unterboden eines Pajero keinen ausreichenden Halt findet, wäre Multifilm eine dauerhafte Lösung, die auch bei Geländewagen ausreichenden Schutz und Stabiltät gewährleistet - und Herr P. hat seeehr langjärige Erfahrungen mit diesen Produkten :wink:

Gruß Rolf - der Dein Projekt mit großem Interesse weiter verfolgen wird
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Jeppi » 13.09.2018 - 10:59

Hallo Joe!

Fluid- und Permafilm nutze ich beim Disco und bin ehrlichgesagt nicht soooo sehr überzeugt, da einige Teile doch gerne abplatzen (Nach etwa 1-2 Jahren). Möglicherweise habe ich es aber auch falsch behandelt, das will ich gar nicht ausschließen.

Nochmal eine andere Frage, insbesondere an die, die sich schon viel über sowas Gedanken gemacht haben:
Sollte ich für die Kabine eine Unterkonstruktion schweißen, oder sollte ich die Siebdruckplatte einfach auf die originalen Karosserieaufnahmepunkte setzen? (Vorne müsste ich diesen hochlegen).
Ich bin mir diesbezüglich absolut nicht sicher, beides habe ich hingegen schon gesehen. Die Kabine wird vorne ja steif mit der Fahrerkabine verbunden, sodass eine möglichst originale Verwindung gegeben sein soll. Ich glaube, dass ein Zwischenrahmen die Konstruktion unnötig versteifen würde.

Ich bin gespannt!

Lg
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon Beda » 13.09.2018 - 11:27

Hallo Simon,
eine echte Antwort habe ich nicht für Dich.
Der komplette Galloper ist steifer als man so denkt.

Bild
https://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=35&t=13649&p=153621&hilit=verwindung%2A#p153621
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Wohnkabine auf Galloper

Beitragvon MF » 13.09.2018 - 11:55

Moin

Ich denke auch, den Galloper muss man in dem Bereich nicht stabiler machen,
nur weil die Karosse weg ist.

Ich mache mir eher Gedanken, das die Siebdruckplatte durchbiegt.

Welche Stärke wolltest du nochmal nehmen?

Wenn die Siebdruckplatte auf den 6 Punkten nicht ausreichend Steifigkeit aufweist,
fände ich dahingehend einen Stützrahmen schon sinnvoll.

Zudem kann man an einem Flacheisen die Platte öfter haltbar verschrauben als mit 6 Bolzen an den Lagern.

So meine Gedanken, echte Erfahrungen hab ich natürlich nicht.

Gruß Mario
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