Vorderradantrieb Galloper

Fahrwerk, Antrieb, Lenkung, Bremsen

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Beitragvon Beda » 26.02.2004 - 17:36

Hallo Hendrik,
ich habs kapiert!
Arrrrrrber....
....Quickmetal von Loctite* ist die Brutalovariante von normaler Schraubensicherung. Soll mehr Spannung aufbauen als eine klassische Presspassung.
Die neue Welle ist schon drin. Sehr auffällig war dabei, daß leichtes Schieben mit dem Hammer völlig wirkungslos war. Erst ermuntern mit ca. 20kg Handkraft x 30fache Hebelübersetzung, ließ die Welle an ihren Platz schlüpfen.

* dann hier: "Für welches Thema interessieren Sie sich? (Produktsortiment)" klicken und anschließend bei mech. Verbindungen suchen.
Zuletzt geändert von Beda am 26.02.2004 - 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Crazy.max » 26.02.2004 - 17:37

Mhhh - andere Autos haben gar keine Stützlager , im Subaru ( Einzelradaufhängung ähnlich der unseren ) hat es nur 3 Lager auf der gesamten Welle , einmal aussen in der Bremsscheibe ( einstellbar ) innen am unteren Lenker und dann erst wieder im Diff ( die Verzahnungshülse ist gelagert ) . Der Ring ist richtig fest und man braucht einen Abzieher ( Oder haken mit Hammer ) um es aus dem Diff zu bekommen .

Bei der Suzi ist es ähnlich , aber da ist der Ring eigentlich über - die Welle erfährt keinerlei Axiale bewegung - jedenfalls nicht wenn alles ok ist .

Olaf - der nu die Pm lesen muß
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
Hendrik

Beitragvon Hendrik » 26.02.2004 - 17:49

Hallo Beda,

beim Niva habe ich damals die Antriebswellen auch mit dem
großen werkzeug aus dem Diff holen müssen.

Hast du das Gefühl, dass der Sicherungsring der neuen
Welle straffer/anders geformt/anders montiert/in anderer Nut
oder so ist?

Gruß

Hendrik,

(der die Idee mit dem Loctite persönlich nicht so mag, wegen
potenzieller Urlbaubsreparaturen)
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Beitragvon Crazy.max » 26.02.2004 - 17:51

Aber selbst da beim Niva ist die Welle ohne Ring an Ihrem Platz geblieben !

Olaf - dem das alles zu denken gibt
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Hendrik

Beitragvon Hendrik » 26.02.2004 - 17:58

Neee, der Niva hatte IMHO den gleichen Sicherungsring, der die kurze Welle im Diff hielt.

Gruß

Hendrik
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Beitragvon Crazy.max » 26.02.2004 - 18:03

Ja - schon Richtig - aber nachdem Ich alles zusammenhatte hab Ich ihn beim aufräumen auf dem Pflaster gefunden ....................
Hat 30000 Km gehalten , bei Mir 13tKm und beim Kaäufer noch 17TKM - dann ist er nach Polen gegangen

Olaf - der sich NIE Wieder einen gebrauchten LADA NIWIEDER kaüfen würde
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Beitragvon Beda » 26.02.2004 - 21:15

Hallo Hendrik,
der Ring sah für mich normal aus :?
Wobei ich für diese Welle keinen Vergleich habe.
Mir ist es wichtig, daß die Welle bleibt wo sie ist :? Eine Notreparatur, für die diese Welle raus muß, kann ich mir nicht vorstellen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Gast » 26.02.2004 - 23:04

Hendrik hat geschrieben:Die Logik mit dem Ring ist verständlich. Vielleicht hat es da
Chargenprobleme. - Aber Imho sollte die Kraft gar nicht
erst auf die Welle und das Diff treffen, sondern spätestens im Stützlager
abgefangen werden, oder?


Könnte ein defektes Stützlager also die Ursache sein?


kp, hoffentlich keine zu blöde Frage
Hendrik

Beitragvon Hendrik » 26.02.2004 - 23:10

... eine falsche Passung wäre eine Möglichkeit..., aber ich habe
keine sonstige Idee...

Gruß

Hendrik
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Beitragvon Beda » 27.02.2004 - 08:05

Hallo kp,
Stützlager könnte theoretisch, war aber wohl weder bei mir noch bei anderen so.

@Hendrik: Ungeeignete Toleranzen habe ich auch schon gedacht, aber wie prüfen?

Eine Idee ist mir noch gekommen, die ich aber für rein theoretisch halte.
Das Stützrohr könnte nicht fluchten. Der Bearbeitungsablauf läßt so einen Fehler aber eigentlich nicht zu.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Reto » 27.02.2004 - 10:21

Beda hat geschrieben: Sehr auffällig war dabei, daß leichtes Schieben mit dem Hammer völlig wirkungslos war. Erst ermuntern mit ca. 20kg Handkraft x 30fache Hebelübersetzung, ließ die Welle an ihren Platz schlüpfen.


Hallo Beda

Irgendwas versteh ich da noch nicht. Willst du damit sagen, dass deine neue Welle nur noch mit extremer Kraft in die Verzahnung im Diff zu schieben war? Von deiner alten Welle hast du doch mal geschrieben, dass die Klemmung so schwach war, dass nicht mal das Eigengewicht gehalten werden konnte. Ist deine neue Welle, mal abgesehen von irgendwelcher Verklebung, jetzt eh viel stärker geklemmt? Wenn ja, worin liegt der Unterschied zur alten Welle?

Du hattest ursprünglich mal das Mass 36mm zw. Wellenflansch und Aufhängung gemessen. Was für ein Mass misst du da heute? Ich mess an meinem Galloper auch die 36mm. Ist dies ein Anzeichen für eine rausrutschende Welle?

Gruss,
Reto
Hendrik

Beitragvon Hendrik » 27.02.2004 - 11:05

Beda hat geschrieben:@Hendrik: Ungeeignete Toleranzen habe ich auch schon gedacht, aber wie prüfen?

Eine Idee ist mir noch gekommen, die ich aber für rein theoretisch halte.
Das Stützrohr könnte nicht fluchten. Der Bearbeitungsablauf läßt so einen Fehler aber eigentlich nicht zu.

Hallo Beda,

die erste Variante sollte mit Bügelmessschraube bzw. Messschieber zu kontrollieren sein, oder?

die zweite Variante könnte tatsächlich eine Ursache sein - dazu passen IMHO
viele Indikatoren. Wenn das Rohr verbogen ist, läuft die Flanschfläche
dennoch parallel und Pendelt nicht. Ich würde je nach Kraftverteilung aber
eine erhöhte Belastung des rechten Difflagers erwarten. Wenn das aber kräftig
überdimensioniert ist, gibt halt etwas anderes auf ;-)

Das Wiederlösen des Klebers, den du da eingebracht hast, ist ja entweder durch
erhöhte Kräfte oder unsaubere Oberflächen entstanden. Letzteres erwarte ich
aber eigentlich nicht. Eine kontinuierliche Krafteinwirkung auf die Verzahnungen
als Kippmoment (wenn der VOrderradantrieb mitläuft, könnte das Lösen verursacht
werden durch die Wanderbewegung, die die Verkippen der Welle auslöst).

Hast du beim Wechsel der Welle nun auch das Rohr gewechselt?

Hast du das Lager, die Verzahnung oder beides eingeklebt?

Gruß

Hendrik,

der regelmäßig seit TN an der rechten Antriebswelle kontrolliert...
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Beitragvon Beda » 27.02.2004 - 11:21

Hallo Hendrik,
auch ich bin immer noch am grübeln.
Wenn die Welle nicht fluchten würde, müßte die Verzahnung ballig o.ä. verschleißen. Aber außer dem abgekauten Ende ist nichts erkennbar.
So einfach ist das messtechnisch leider nicht. Die Passung einer Verzahnung befindet sich ja weder auf den Zahnspitzen noch im Zahngrund sondern auf den Flanken.
Ich habe jetzt gnadenlos Verzahnung und Lager geklebt. Wahrscheinlich ist auch die Nut komplett gefüllt und das sollte eine Wanderbewegung auf jeden Fall verhindern :evil:
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
Hendrik

Beitragvon Hendrik » 27.02.2004 - 11:37

Hendrik hat geschrieben:Hast du beim Wechsel der Welle nun auch das Rohr gewechselt?



Hallo Beda,
ist dein Rohr nun neu, oder alt?

Wir haben uns mal wieder herrlich missverstanden: Ich meinte die Passung
von Lagersitz zu Lageraussenring, die Verzahnungspassung sollte
normalerweise keinen Einfluss auf das Wandern der Welle haben, oder?

Dass die Verzahnung sich abnutzen würde, wenn die Welle in
dem Planetenrad pendeln würde, ist klar, aber ich habe
gedacht, dass du nur das Stützlager eingeklebt hast.

Viele Grüße

Hendrik,

Fahrgestellnummer 290801....
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Beitragvon Beda » 27.02.2004 - 12:21

Hallo Hendrik,
das Rohr ist alt. Von der Theorie her ist dieses Lager sowieso ein Loslager und hat eine Schiebepassung. Der Lagersitz sieht völlig makellos aus. Aber eine Messmaschine, die die erforderliche Genauigkeit hat, gibt es in unserer Firma nicht.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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