L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon unbemerkt » 25.08.2014 - 10:14

Hai noch einmal mein Dirk,

bei solchen Ringen und Lieferzeiten, meist kommen ja noch exorbitante Preise hinzu, gilt für mich immer, ausbauen, messen und beim freundlichen Ringhändler für einen Bruchteil des Preises im Zehnerpack bestellen und in zwei Tagen da haben und weiter basteln.
Die spinnen doch bei MMC-D. :kopfgegenmauer:

Gruß von Kay

PS: Gleiches gilt ja offensichtlich für die Ringe mit den kleinen Kugeln drin..... Gut das die Deutschen auch diverse Ringe fertigen können und die Teile genormt sind. :coolman:
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon bm » 25.08.2014 - 11:04

Hi Dirk

Wie Kay schon bemerkte,man muß Dichtringe nicht unbedingt bei Mitsubishi kaufen.
Ein Anbieter hat netterweise die Maße von MD705848
zu seinem Angebot genannt.
Innendurchmesser:16 mm
Aussendurchmesser:28 mm
Breite: 7 mm
Material: ACM (Polyacryl-Kautschuk)
OE-Nummern:
90511282(SAAB), MD705848, 732237 (OPEL)

http://www.kfzteile-profis.de/page_1_3.php#oeformo

Dabei ist, 90511282 Dichtring für Schaltwelleneingang, SAAB 9-5 (1998-2010) man. Getriebe.


Gruß Bernd


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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon unbemerkt » 25.08.2014 - 11:41

Hi und Danke Bernd,

und nun nehmen wir unseren Mut noch zusammen, überlegen wo wir diese Größe noch gebrauchen können und beschäftigen uns evtl. noch kurz per google mit den Spezialbezeichnungen, welche Simmeringe teilweise so haben (werden oft auch auf den Händlerseiten erklärt) und verzweigen hernach über die Preisfindungshilfe zu den seriösen deutschen Anbietern mit eintägiger Lieferfrist und unterstützen so auch noch die einheimische Wirtschaft (oder ähnlich).

Mit Grüßen von Kay, mit der schon ansehnlichen Kugellager- und Simmerringsammlung für Rasentraktoren, Mitsubishis, Bagger und diverse Maschinen. :coolman:

PS: Immer wieder gern genommen - 10 FAG oder SKF Kugellager zum Preis von nur einem Kugellager des gleichen Herstellers beim Autodealer. :kopfgegenmauer:
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon Hirvi » 25.08.2014 - 15:02

Hallo Dirk,

kommt Zeit, kommt auch Fred. Wie schon erwähnt, würde ich nach all den ganzen Hilfestellungen und mit allem zur Verfügung stehendem Mut, weiter für einen Ausbau des Getriebes plädieren. So wie ich die ganzen Zeichnungen verstehe, ist die Demontage über Kopf, wahrscheinlich nicht das Problem, aber das Montieren wäre mir definitiv zu heikel ohne klare Arbeitsposition.
O.T. Ich muss langsam eh an Rusty rann, da der Gute nach der ganze Schinderei die Pässe hoch, nur noch auf 3 Zylindern anspringt und ich da irgendwie das Gefühl nicht los werde, dass das mit der Kompression zusammenhängt. :oops: Ich tippe hier mal rein spekulativ, auf Ventilsitz was wohl bedeutet das ich die Schaftdichtungen doch hätte tauschen sollen. :kopfgegenmauer: Wobei erstaunlicher Weise, der Ölverbrauch gesunken ist, was ich auch noch nicht hatte. Der liegt jetzt bei unter 1Ltr. / 1Tkm. :achselzuck:

Mit besten Grüßen

Volker
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon 4x4tourer » 25.08.2014 - 15:06

Aloha!

Jungs, ihr seit mal wieder genial! Dank euch für diese tollen Findungshilfen! :huepfen: :super:

bthw: Für die beiden Dichtringe hat MMC 9,30.- und für die Korkdichtung des Deckels 2,77.- aufgerufen....plus Märchensteuer latürnich.

belehrte Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon Beda » 25.08.2014 - 15:24

Hirvi hat geschrieben:Hallo Dirk,
Wobei erstaunlicher Weise, der Ölverbrauch gesunken ist, was ich auch noch nicht hatte. Der liegt jetzt bei unter 1Ltr. / 1Tkm. :achselzuck:

Mit besten Grüßen

Volker

Hallo Volker,
möglicherweise heißt das Zauberwort "Ölverdünnung".
Das wäre doch sehr plausibel.
Aber das sollten wir an geeigneterer Stelle diskutieren.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon freaky930 » 23.09.2014 - 22:44

Hi!

Tu Dir selbst den Gefallen und bau das Getriebe aus, das ist kein Hexenwerk...
Ich hab das in Neuseeland mit Hilfe von Spanngurten und einer Grube geschafft, mit ordentlichen Hilfsmitteln ist das in ein paar Stunden erledigt!

Wenn es dann schonmal draußen ist, kannst Du gleich das Getriebeöl wechseln, sämtliche andere Simmerringe tauschen, auch die zwischen Haupt- und Verteilergetriebe und die Wellen auf Einlaufspuren untersuchen.
Die Kardangelenke schaust Du dir am besten auch gleich mit an, wenn schonmal alles draußen ist!

Wenn du von unten arbeitest, tropft dir die ganze zeit altes stinkendes getriebeöl ins gesicht...
Hab ich selbst schon feststellen dürfen...

Die Korkdichtung würde ich übrigens weg lassen und stattdessen Hochtemperatursilikon nehmen, dann tropft es auch nie wieder...
Erst Silikon auftragen, von Hand die Schrauben fest ziehen, bis es etwas seitlich raus gequetscht wird, am nächsten Tag dann auf Drehmoment bringen.

Gutes Gelingen,

viele Grüße

Willi
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon Hirvi » 28.10.2014 - 21:31

Hallo Dirk!

Ich schulde Dir noch ein paar Fotos. :grin:

Bild

Bild

Der Getriebe-Ausbau ist wirklich recht flott zu bewerkstelligen, ich würde darauf wirklich nicht verzichten. Zudem ist das Getriebe recht leicht und gut zu handhaben. Soweit ich meines beurteilen kann, sieht da alles richtig gut aus. Ich würde mich aber nicht an die Innereien ran trauen, dafür bin ich zu feige.

Soweit ganz kurz zwischengeschaltet grüßt

Volker

p.s. Wenn ich Zeit habe mache ich gerne noch mal bessere Fotos.
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon 4x4tourer » 28.10.2014 - 21:52

Hi Volker,

danke für die Bilder! Die bei Mitsu bestellte Teile sind mittlerweile angekommen. Leider kann ich mich derzeit wegen meiner defekten Schulter nicht ans Werk machen. Das muß also noch warten. Wenn ich das so auf dem Bild sehe, sollte das aber doch auch von unten machbar sein. Mir erschliesst sich da der Sinn nicht, das komplette Getriebe deshalb auszubauen (auch wenn das anscheinend halb so wild sein soll)!? :idee03: :dreifragen: mal von dem runtertropfenden Öl abgesehen. Ansonsten halt ich es ja immer nach dem Motto "never touch a running system".

Derzeit hab ich den Ölverlust mit Dichtungsmittel ein wenig eindämmen können und Ende des Monats geht der Kleene eh erstmal in die Winterschlafscheune. Bis zur Wiederanmeldung ist meine Schulter aber hoffentlich wieder fit und das Problemchen bis dahin auch gelöst.

noch inkontinente Grüße Dirk
Zuletzt geändert von 4x4tourer am 03.05.2015 - 08:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon 4x4tourer » 03.05.2015 - 00:46

Moinmoin werte Elchgemeinde,

so, nun hab ich das dann auch mal erlebt!

Fazit in Kürze: Und es geht doch!

Das Getriebe für die Erneuerung der Schalthebelwellensimmeringe auszubauen ist absolut unnötig! Sorry lieber Volker und Willi, aber das hätte wirklich null Nutzen und wäre bei der Aufgabe nur überflüssige Arbeit!

Getriebe Öl raus, Deckel runter, Öl gut abtropfen lassen und zwischendurch mal kleiner nachlaufende Reste nachtupfen reicht. War wirklich keine Tropfsteinhöhle beim friggeln!

Der Kasus Knacktus ist allerdings der Haltestift der hinteren Welle. Diese hat nur einen Vollstift, die vordere hat 2 Federstifte. Dieser Vollstift ist an einem Ende leicht konisch und wird von schräg unten nach schräg oben zur Gehäusewandung hin eingetrieben. Somit läßt der sich definitiv nicht einfach durchschlagen ohne Schaden zu riskieren! :!:
Um den wieder nach unten raustreiben zu können, muß die Schaltwelle entsprechend gedreht werden. Um diese Drehung vollziehen zu können, muß zuerst die vordere Welle mit den 2 Federstiften gelöst werden, dann den darüber befindliche Gleiter, ebenfalls mit einem Federstift gehalten, lösen und nach hinten schieben. Dann die Federringe, die auf den Wellen sitzen, ziehen. Wir wollten die Wellen nach aussen, fahrerseits rausziehen und drehen. Da ist aber die vordere Kardanwelle im Weg. Also die auch raus. Dann können die Wellen so gedreht werden, das die vordere ganz raus kann und die hintere kann so gedreht werden, dass der konische Haltestift schadfrei ausgetrieben werden kann. Dann die hinter Welle ziehen und beide Simmeringe erneuern. Anschliessend in umgekehrter Reiher alles wieder rein und Öl auffüllen. Fertig!

Soviel mal für so spät in Kürze. Hab die ganze Aktion mit der Knipse begleitet und werd den Beitrag noch entsprechend editieren und die Fotos in Folge anhängen und beschreiben.

wieder ganze dichte Grüße Dirk

Nachtrag:
So, nun kommen die versprochenen Bilder.

Hier die Stifte, die alle raus müssen:
Bild


Der gemeine Übeltäter. Wäre das Ding nicht konisch und könnte einfach nach oben rausgetrieben werden, könnte man sich den Ausbau der Kardanwelle sparen.
Bild


Hier der neue Stift. Das linke Ende ist etwas dünner. Bei den nachfolgenden Bilder, wenn die Welle gedreht ist, kann man sehen wie weit er auf der anderen Seite noch im Konus sitzt und es wird deutlich, dass man ihn nur in eine Richtung austreiben kann.
Bild


Hier der schon ausgetrieben Vollstift. Auf dem Bild ist zu sehen, wie platt der Kopf beim Versuch in durchzutreiben geworden ist. Ich hatte mich auf die Aussage von Robert gestützt, dass die "echt sackig" rausgehen. Die Federstifte gingen leicht raus, der muckte sich null und nachdem wir mit nem Spiegel gesehen haben, wie weit der von der anderen Seite noch steckt und den neuen Stift mal genauer und mit dem Messschieber betrachtet hatten, haben wir das lieber nicht weiter probiert und nach einer anderen Lösung gesucht.
Bild


Um die Welle nun weit genug drehen zu können, dass der Stift engegen den Konus wieder raus getrieben werden kann, muß das Schiebegleitstück (keine Ahnung wie das Bauteil fachgerecht heißt) gelöst und nach hinten geschoben werden, damit die weiteren Innereien runterkommen können.
Bild


Wie man hier nun sieht, läßt sich die Welle aber immer noch nicht weit genug drehen, weil der Schaltarm auf der vorderen Kardanwelle anliegt. Somit muß diese auch raus!
Bild


Auf diesem Bild ist die Welle nun gedreht und man sieht, wie tief die noch im Konus sitzt. Wer hier versucht das Teil ernsthaft durchzutreiben, richtet wohl nur Schaden an!
Bild


Hier die komplette Situation nach entfernen der Kardanwelle
Bild


Nach dem entfernen der Schaltwellen und alten Simmeringe, sitzen nun die neuen an ihrem Platz. Alles wird wieder zusammengebaut. Wir haben dabei ausser den neuen Simmeringen auch die Stifte erneuert, die Kupferringe der Ablass und Einfüllschrauben und Korkdichtung des Gehäusedeckels.
Bild

Hier noch mal der Deckel. Auf den ersten Blick sieht es aus, als wären die Lochabstände gleich. Als ich die neue Dichtung auflegen wollte, dachte ich erst, die haben mir ne falsche bestellt. Man kann das Teil 4x drehen und hat dann 3 Situationen wo die Lochung nicht übereinstimmt. Nur in einer Position paßt´s! Also nicht gleich verzweifeln! :wink:
Bild

fröhliches Nachbasteln dann mal!
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon unbemerkt » 03.05.2015 - 11:46

Hallo Dirk,

und ein fettes Danke für den feinen und übersichtlichen Bericht.

Ich erlaube mir trotzdem zu hoffen, daß ich ihn nicht irgendwann einmal brauche, was den Besitz eines solchen Fahrzeuges natürlich nicht zwingend ausschließen muß.

mit hochachtungsvollen Grüßen von Kay
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon 4x4tourer » 04.05.2015 - 07:24

Hallo mein lieber Kay,

danke für die Blümchen. Aber der Hauptdank gebührt wohl meinem Schrauberkumpel Mäx, ohne den ich das wohl nicht so hätte angehen können! :super:
Ohne Grube wär das nicht gegangen. Und ich hatte bei seiner Überlegung den Gleiter zu lösen und da alles zu zerlegen auch erst dezente Muffe, dass die Fuhre nachher evtl. nicht mehr so schaltet wie zuvor. Da ich ihn aber mittlerweile kenne und weiß, dass er so lange fummelt, bis alles wieder ordnungsgemäß an seinem Platz sitzt, hab ich mich doch drauf eingelassen. Und im nachhinein weiß ich nun, dass das überhaupt kein Hexenwerk ist und ich mal wieder was dazu gelernt hab! :wink:
Ich hab übrigens im Vorfeld in den WHB´s und auch im Getriebefilm rein gar nix zum Ausbau dieser Wellen finden können. Es bezog sich da alles rein auf die Hauptbestandteile des Getriebe. Fehlt da bei mir was? Hab ich was übersehen / überlesen oder bin ich zu blöd das zu finden? :achselzuck:

bthw....die Tage lassen sich schon an zwei Händen abzählen....und ich freu mich! :huepfen:

schon hibbelige Grüße Dirk
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon Hirvi » 04.05.2015 - 08:18

Morgen Dirk!

:respekt: Ich hätte da ohne kundige Begleitung auch zu viel Muffe. Danke für den Bericht und die Bilder. :super:

Es grüßt

Volker
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon 4x4tourer » 05.05.2015 - 07:36

Moin Volker,

na dann bin ich ja mal froh, hier nicht der einzige Schisser bei solchen Aktionen zu sein! :super: :roll:

Beim nächsten mal würde ich mich, eine Grube oder Bühne als Vorraussetzung, da aber nun auch alleine ran trauen. Es ist doch immer wieder toll, wenn man Freunde hat, die einem bei solchen Aktionen helfend zur Hand gehen und einen so praktisch dazu lernen lassen! :huepfen:

Bthw....psssst....nur noch 9 Tage! :huepfen: :coolman:

windelfreie Grüße Dirk
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Re: L300 Schaltwellendichtung am Getriebe

Beitragvon Mobydick » 17.07.2018 - 20:29

Moin ich habe mir Anfang des Jahres einen l300 Bj 90 gekauft jetzt ist leider auch der schaltwellen simmering undicht. Hat vielleicht jemand die Teilenummern von den Federstiften. Dann noch die blöde Frage zum Getriebeöl kann man irgendwie sehen wie viel dort drin es? Und auffüllen wahrscheinlich über diese Entlüftung oben am getriebe? Grüße und schon mal danke

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