Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

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Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon OffRoad-Ranger » 03.07.2015 - 20:16

Hej,

ich wollte gerade meine Räder begutachten.
Dabei ist mir der rechte Einfederanschlag ins Auge gestochen.
Ist sowas schon mal jemandem untergekommen?
Ist der Anschlag schon von innen weggerostet oder waren die albanischen Straßen wirklich so schlecht wie sie wirklich waren?!?
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Ich hätte nie gedacht, daß der Anschlaggummi gegen den Stahl ihm gegenüber gewinnt!










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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon MF » 03.07.2015 - 22:39

Moin

Das sieht interessant aus. :-)

Sind die Anschläge denn die originalen?

Ich hab sowas noch nicht gesehen.

Gruß Mario
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon motorang » 04.07.2015 - 07:53

Hi
ich schon, zumindest an der Hinterachse.
Das reibt die Stahlplatte durch. Die Lösung ist das Aufschweißen einer neuen Stahlplatte. Die Gummis sind tauschbar, eventuell ist das nicht mehr der erste.
Wenn der Wagen an den Torsionsstäben hochgedreht wird steht er relativ schnell/oft/ständig auf den Gummis.

Gryße!
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Bart » 04.07.2015 - 13:05

Servus!

Mein V24 hats nicht gehabt obwohl der auch hochgedreht war! Und der hat aber im Gelände so richtig arbeiten müssen.

Was hast du an der Vorderachse Zusatzgewicht?
Das ist aber der Anschlag fürs Einfedern also kanns mit Hochdrehen nicht wirlich was zu tun haben!


Hat der Pajero an sonsten Rost? Wär ne Erklärung das drinnen die Pampe steht und das Blech schön langsam in seine Bestandteile zerfällt.

Aber Aufschweißen ist ne gute Lösung. Und mal kontrollieren wieso der so abgenutzt ist weil bei meinem ist nur ein leichter Abdruck zu sehen wo das Metall blank ist.

Oder die Drehstäbe sind butterweich...

Gruß Florian
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon OffRoad-Ranger » 04.07.2015 - 13:23

Hej,

1. er ist etwas hochgedreht und es ist noch der erste Gummi mit über 250000km.
2. Einfedern müßte also etwas schwerer gehen.
3. waren wir 19 Tage in Albanien unterwegs.
4. habe ich nicht den Eindruck daß die Drehstäbe weich sind.
5. hat der Wagen für seine 13 Jahre kaum Rost, was aber nicht heißt daß im Inneren der Anschläge sich überdurchschnittlich viel Rost breit gemacht hat.
6. werde ich momentan nichts dran machen und einfach mal beobachten ob sich die Delle vergrößert.
Gruß

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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Borsty » 04.07.2015 - 14:09

Hi
Hatte ich bei mir auch. Ein bisschen Rost und mal ein deftiger Schlag im Gelände kann es schon verursachen. Soviel ich noch weiss sind die Dinger gerade mal maximal 3mm dick. Man sieht auf Deinem Bild auch gut den Abdruck des Tellerrandes. Also war es schon ein sehr deftiger Schlag. Ein Schlagloch das man realisiert oder denkt, naja, war ein bisschen mehr als sonst kann da reichen.
Sind Deine Dämpfer noch i.O? Ich würde Diese ganz sicher noch checken. Was ich mich noch erinnern mag das es bei mir nach Marokko war als diese Dellen plötzlich da waren und bei mir wären die Dämpfer ja komplett hinüber. Ich schätze aber auch das es damals das Qued war das ich erst im letzten Moment sah und mit gut 60 Sachen da rein fuhr. War eben auch ein deftiger Schlag mit dabei. Eines führte zum Anderen und meiner war ja mehr als gut höher. :mrgreen:
Gruss Uwe
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon motorang » 04.07.2015 - 16:04

Hi,
das mit dem Hochdrehen war ein Denkfehler von mir, dann wird der Anschlag ja weniger oft/schwer belastet, ts ts ts ...
Ich glaub eher nicht dass es am Stoßdämpfer liegt.

Ich kenn einen L300 da waren die hinteren Blattfedern schon so müde dass der Wagen voll beladen auf den Gummipuffern auflag. Da war dann irgendwann ein Loch in der Gegenplatte ...

Gryße!
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon OffRoad-Ranger » 04.07.2015 - 19:28

Hej Uwe,

ja genau, bei näherem Betrachten sieht man den Abdruck des Tellerrandes. :shock:
Stoßdämpfer wurde vor vier Wochen wegen Sturzeinstellen ausgebaut. Gasdruckpolster war noch voll in Ordnung und dicht ist er auch. Sooo alt ist er auch noch nicht. :achselzuck:

Wie du schreibst, ein größeres Loch kann reichen. :? Und vermutlich war es auch so. Klappergeräusche sind in Albanien an der Tagesordnung. :huepfen:
Gruß

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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon OffRoad-Ranger » 04.07.2015 - 19:32

hab grad nochmal nachgeschaut,

die Stoßdämpfer sind seit 3 1/2 Jahren und 52523km drin.
Gruß

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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Borsty » 05.07.2015 - 11:04

Hi Zusammen
Hast Du die Möglichkeit auf einen Stossdämpferprüfstand gehen zu können? Man müsste aber nicht nur ein Testlauf machen sondern mehrere das sich die Dämpfer erwärmen können. Oder Du fährst vorher ein bisschen viel auf Schotterwegen das sie richtig arbeiten müssen und dann sofort auf den Prüfstand.
Bei mir war es damals klar, da zum Teil die Dichtungen draussen waren. Es kann aber sein, das Stossdämpfer durch dauernde Belastung überhitzen und dann das Öl sozusagen einfach neben dem Ventil durch kommt. Also quasi nur noch wie eine Pumpe funktionieren. Ich weiss es von den OME her, das es bei diesen zwar im Bereich des Gaspolsters noch i.O war, aber das Öl war da ja komplett draussen. Die Dämpfung schien vorne damals noch i.O vom Gefühl her.
Ich sags mal böse aus Erfahrung das zum Beispiel OME Dämpfer einiges Kleiner(Durchmesser Dämpfer und Kolbenstange) sind als andere Marken, sprich, es hat weniger Inhalt der sich schneller aufwärmt.
Ein heisser Dämpfer wirkt sofort 50% weniger als ein Kühler. Ich hatte später ja auf die TJM Shocks gewechselt und hatte danach diese Probleme nicht mehr. Vorne hilft auch die Hitze des Motors gut mit.
Aber es kann ganz sicher passieren wie es jetzt bei Dir ist und es auch bei mir zu sehen war. Man merkt es kaum wenn es eben einfach dauernd nur am Schütteln und rütteln ist.
OT on. Da staune ich jetzt über die viel verachtete Hydraulik an meinem LC. Von Vielen verpönt weil sie es nicht ganz begreifen wie es funktioniert und im Urlaub die Kisten vollbeladen ohne zu schauen wie eigentlich der Neutraldruck in den Dämpfern sein müsste. Klar, ich habe Zugang zu einem Prüfgerät womit man das auslesen kann und konnte so meine Federn und Drehstäbe darauf abstimmen. Leer ein bisschen härter, da für vollbeladen Null Probleme und wie ein Sänfte. Die Drehstäbe muss man immer wieder ein bisschen nachstellen wenigstens 1x im Jahr 2-3 Umgänge und die Hinteren Feder halt alle 2-3 Jahre austauschen und die Hydraulik eben pflegen, sprich Ölwechsel und spülen. OT Off
Aus dem Beispiel Hydraulik mit viel Öl und Dämpfer mit begrenztem Inhalt und den Erfahrungen mit diversen Dämpfern und jetzt dieser Art Dämpfung erachte ich es eben das die Hitze sehr viel an den Dämpfern ausmacht.
Noch ein Beispiel eines Spanners der ähnlich einem Dämpfer funktioniert. Kalt und normale Betriebstemperatur bis 100°C i.O. Erwärmte man das Ding auf 120°C, dann war die Dämpfung weg und kam erst sehr, sehr langsam zurück.
Um den Anschlag würde ich mir keine Sorgen machen. Notfalls ne 2-3mm Stahlplatte oben drauf punktieren. Gut gegen Rost behandeln und Ende.
Gruss Uwe
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon motorang » 05.07.2015 - 12:01

Hi
ich denke die Lochproblematik kommt eben von einer zu geringen Wandstärke, würde eher 5-6 mm einschweißen ... ist ja auch auf Biegung beansprucht.

Gryße!
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Bart » 05.07.2015 - 12:57

Grüß euch!

Jetzt muss ich auch mal etwas OT schreiben ;)

Borsti denkst du das die OME Fahrwerkskomponenten schwächer bemessen sind als z.B. TJM?

Bin ja grad am überlegen welches Fahrerk ich in meinen Patrol verbauen soll und da das OME das einzige (auser maas :roll: ) Fahrwerk das ich kenne in Deutschland ist für das es ein Gutachten gibt komm ich wohl an OME nicht vorbei.

Hab gestern erst mit nem kumpel gesprochen und die Entscheidung fällt mir so nicht leichter weil es da ja wohl ein Heavy Duty Fahrwerk gibt aber das soll sich dann unbeladen wohl so fahren als wäre keine Federung vorhanden :hammerschlag:

OT OFF

Das mit den sich setzenden Drehstäben kann ich bestätigen, hat mein V24 damals auch gemacht. Da ist wohl die einzige Abhilfe sich auch diese von OME oder TJM... zu besorgen. Weiß aber nciht ob die den horenden preis der dafür abgerufen wird gerecht werden!

Gruß Florian, ohne Fahrwerk^^
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Borsty » 06.07.2015 - 19:02

Hi Bart
Definitiv schwächer wie auch die Federn von OME sind kaum Progressiv. Deshalb kann man das Fahrwerk für die Langen auch im Kurzen einsetzen ohne das er gleich zum Bock wird. Deutscher Lieferant Preisliste
@Andreas. Platzmässig ist das ja kein Problem eine dickere Platte zu verwenden. Denke ich würde das Heute wenn ich noch ein Pajero hätte machen.
Gruss Uwe
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon unbemerkt » 07.07.2015 - 03:21

Moin die anschlaggedämpften Einfederer,

an meinen L040, L200 und Pajero Sport Endanschlägen habe ich bisher noch keine bleibenden Veränderungen feststellen können, und die beiden Erstgenannten waren schon auch "sprung- und flugerprobt".

Die stärksten OME Heavy Duty Schraubfedern vom langen hohen V20 empfand im kurzen L040 als zu weich und nutze diese jetzt im Pajero Sport als angenehm sänftenartig weiches Höherlegungssystem. Dafür taugen sie zwar ganz gut, aber ich würde durchaus einmal den Anbieter wechseln.

Nach meiner festen Überzeugung taugen z.B. auf längeren Wellblechpisten, ähnlich wie bei Rallyfahrzeugen nur halbstark dämpfende großvolumige Doppeldämpfersysteme oder Dämpfer mit externem Ölreservoir für größtmögliche Kühlung.

Die Variante preiswerte Zweitmarktdämpfer unmittelbar vor und nach dem "Aktivurlaub" zu verbauen, scheint mir jedoch nach wie vor nicht völlig absurd.

mit unverbeulten Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Nutzung: Space Gear PA3W,
in Bearbeitung: Pajero V43W,
in Sammlung: Pajero Sport K96W, L200 Triton RHD, Pajero L141G, GFK-Kompressor-Pajero L042G, Explorer-Kabine
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Bart » 07.07.2015 - 07:13

Hallo Uwe!

Danke für diene Wortmeldung. Das dämpft meine Euphorie gerade sehr :roll:
Für OME hätt ich halt wohl keinerlei Probleme beim Eintragen anders bei TJM und Co.
Hätte ja ne Bezugsquelle in der Schweiz wegen TJM Fahrwerk.

Muss aber auch sagen das ich damals beim V24 ziemlich zufrieden war mit meinem OME Fahrwerk der hat aber nie ne Wüste gesehen :?

Gruß Florian
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