Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

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Schlappohr
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Schlappohr » 07.07.2015 - 08:40

Moin die Herren,
gestorbene OMEs haben wir hier ein paar gesehen- im Einsatz befindliche naturgemäß wenige.
Letztlich fährt wohl halb Australien und Südafrika damit täglich rum...
Gruß
Florian
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Bart » 07.07.2015 - 09:34

Hallo Florian!

Das damit gefahren ird ist keine Frage wenn ich nur drann denke wie viele Leute mit originalfahrwerk rumfahren :super:

Nur ist die Frage wenn ich mit nem voll ausgeladenen Reisemobil durch Marokko oder die Westsahara tukker die OME auch problemlos Wellblechbisten verkraften ohne das dabei am Fahrzeug oder Fahrwerk was zu Bruch geht. Möcht mich halt im Vorfeld informieren nicht das dann wegen nem Fahrwerksfehlkauf ein ganzer Urlaub auf der Kippe steht.

Hab ja selber ein OME Fahrwerk in meinem V24 gefahren und war da recht zufrieden nur hat der nie Wellblech geschweige den Hitze wie sie in der Sahara vorkommt miterlebt!

Und natürlich ist es so das man das schlechte über ein prdukt immer öfter zu höhren bekommt als positive Rückmeldungen!

Gruß Florian

PS.: Australien wär ich mir gar nicht sicher ob da 50% hinkommen da dort die Fahrwerksvielfalt doch enorm ist im Gegensatz zum deutschen Markt ;)
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon strossi » 07.07.2015 - 11:07

Salü Bart

Ich möchte mich kurz einklinken bezüglich des Fahrwerk für dein Patrol.
Hattest du schon Kontakt mit Dahl oder Desertcruiser aufgenommen? Insbesondere Desertcruiser hat mehr als genügen Erfahrung was Fahrwerke über längere Distanz im Pistenbetrieb auf einem Patrol anbelangt. Soweit ich weis fahren beide mit den TJM Fahrwerke.

Ich kann dir Anfangs nächstes Jahr allenfalls weitere Erfahrungen mit der Kombination H&R +45 Federn und den Kony Heavy Track, in Marokko, mitteilen.

Gruss Stephu
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon unbemerkt » 07.07.2015 - 16:37

Hallo allerseits,

Bart hat geschrieben:Nur ist die Frage wenn ich mit nem voll ausgeladenen Reisemobil durch Marokko oder die Westsahara tukker die OME auch problemlos Wellblechbisten verkraften ohne das dabei am Fahrzeug oder Fahrwerk was zu Bruch geht. Möcht mich halt im Vorfeld informieren nicht das dann wegen nem Fahrwerksfehlkauf ein ganzer Urlaub auf der Kippe steht.


verzeiht, wenn ich jetzt einmal ganz ketzerisch rüber komme, aber aus meiner Sicht dürften die Fahrzeuge mit den geringsten Änderungen statistisch betrachtet, die geringsten Ausfälle auf Fernreisen haben. Woran das wohl liegt?

Ein paar Stichpunkte:

Bei Höherlegungen (Karosse) werden die Verlängerungen von Brems- Benzin und weiteren Leitungen oft nicht beachtet. Die Anstellwinkel von Kardan- und Ausgleichgelenken werden wenig bis nicht berücksichtigt.

Von gröstmöglichen schweren Reifen/Rad-Kombinationen werden Vorteile erwartet, ohne auf die Mehrbelastungen des Fahrwerks Augenmerk zu legen. Mindestens erhöht sich hier der Verschleiß drastisch.

Feder- Stoßdämpfer-Kombinationen werden verbaut und Fahrzeuge hoffnungslos überlastet, ohne z.B. der Mehrbelastung von auch Endanschlägen Rechnung zu tragen.

Fahrwerksänderungen sind aus meiner Sicht sehr kompliziert und nicht ohne großes Hintergrundwissen, ohne weiteres, machbar. Selbst die Hersteller (wie Nissan mit dem damals schlecht gefederten MD21) haben sich da hin und wieder vergriffen.

Meine Mitreisenden und ich sind jedenfalls mit den geringfügigsten und wohl bedachten Änderungen an den Fahrzeugen regelmäßig mit weniger Schrauberei durch den Urlaub oder die Rallye gekommen.

mit lieben und die Steinigung abwartenden Grüßen von Kay, welcher allergrößte Lust hat einen "Anti33er-Club" für Normalwagen zu gründen.
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon OffRoad-Ranger » 07.07.2015 - 19:11

unbemerkt hat geschrieben:...von Kay, welcher allergrößte Lust hat einen "Anti33er-Club" für Normalwagen zu gründen.


Hej Kay,

dein Bericht gefällt mir :wink:
Du meinst ich soll den eben erstandenen, sich noch im absoluten Originalzustand befindenden Pickup (29er Reifen etc), so belassen wie er ist und einfach meine Explorer draufklatschen und Richtung Urlaub fahren :coolman:
Vermutlich würde ich so auch überall hinkommen wo ich bisher auch gewesen bin, obwohl mein alter von vorn bis hinten und oben bis unten modifiziert wurde.
Aber die Blicke der Eingeborenen und die großen Augen der Kinder am Straßenrand werde ich dann wohl nicht mehr erleben :cry:
Gruß

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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Hirvi » 07.07.2015 - 19:44

Hallo zusammen!

Das mit den Fahrwerken ist jetzt aber schon OT-Alarm verdächtig. :hammerschlag:

Wenn ich das jetzt zurückführe kann ich zu den Anschlägen beim L hinten das vom Andreas bestätigen.
Bei mir war es definitiv Korrosion, ausgelöst durch verstopfte Ablauf-Bohrungen. Mit etwas Zeit und Geduld kann das Gummi da schon einiges einarbeiten. Bei mir kam das auf jeden Fall nicht plötzlich, sondern sah nach Allmählichkeits-Schaden aus. Jetzt ist alles wieder gut und der Hohlraum versiegelt und auch physikalisch entwässert.

Beste Grüße sagt Volker der 33er todschick findet, aber nicht für Schönheit leiden will.
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Bart » 07.07.2015 - 21:25

Grüß euch!

Vieleicht sollten wir nen eigenen Fred über Fahrwerke starten?

@ Strossi ja hab ich schon länger mich würden aber die selben Erfahrungen mit dem OME interessieren :mrgreen:

@ unbemerkt natürlich spielt da mehr rein alleine mit nem Fahrwerk ( Stoßdämpfer und Federn) ist es nicht getan aber wenn ich mir das originale Fahrwerk von meinem Y60 so ansehe dann brauch ich definitv was anderes! Hab auch schon genug originale Fahrwerke fliegen sehen. Interessant wären halt zwei gleiche Fahrzeuge mit den jeweils konkurrierenden Fahrwerken zu beurteilen. Wird aber so wohl nicht möglich sein...

Gruß Florian
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon unbemerkt » 08.07.2015 - 09:09

Moin allerseits,

@ Volker,

Hirvi hat geschrieben:Das mit den Fahrwerken ist jetzt aber schon OT-Alarm verdächtig.


Die Fahrwerke sind doch aber ein ganz wesentlicher Bestandteil der Endanschläge, oder war es gar umgekehrt?

@ Florian,

Bart hat geschrieben:wenn ich mir das originale Fahrwerk von meinem Y60 so ansehe dann brauch ich definitv was anderes!


Falls sich Nissan der Teileregale ähnlich bedient wie die Herren bei Mitsubishi und Dein Y60 hinten Blattfedern hat, würde ich an Deiner Stelle einmal vorsichtig den Zollstock auspacken und bei Messerfolg Ausschau nach einer ganz ordinären L200 Blattfeder halten.

Hintergrund der Geschichte: Ein Freund und KFZ Meister kaufte 1999 seinen MD21 zeitgleich, als ich mir den L200 zulegte. Der MD21 war tatsächlich leer immer bockhart und hoppelig und bei 800 kg auf der Hinterachse überzog die Federung schon bedenklich. Über die 12 Jahre seiner Nutzung hat der Freund so einige Federn bis hin zu Luftbälgen verbaut ohne je wirklich zufrieden zu werden. Die L200 Federn hätten jedoch nach Inaugenscheinnahme durchaus gepasst, dies wäre mein erster Versuch gewesen, denn an einer L200 Hinterachse gibt es aus meiner Sicht nichts zu verändern außer den Reifen und einem schaltbaren Bolzen im Differential.

Auch über den Einfederanschlag habe ich mich nie sorgen müssen....

@ Werner,

OffRoad-Ranger hat geschrieben:Du meinst ich soll den eben erstandenen, sich noch im absoluten Originalzustand befindenden Pickup (29er Reifen etc), so belassen wie er ist und einfach meine Explorer draufklatschen und Richtung Urlaub fahren


ich befürchte, ich kann Dir in Sachen L200 nicht viel vormachen, aber ja, falls Dein Neuer wieder ein K74T geworden ist, würde ich neben dem 2L Schalter, eine originalen Zusatzlage für die Explorer und ein paar wenigen Umdrehungen an den Drehstäben nicht viel in diesem gut gehenden System ändern. Die 235/85er und den Bolzen im Diff. habe ich oben ja schon erwähnt und immer für gut für den Wagen befunden, .... dann klappts auch mit den Endanschlägen.... :rofl:

Die Blicke der Eingeborenen und großen Augen der Kinder kannst Du doch schon seit vielen Jahren nicht mehr auf Dich ziehen, da unsere ganzen liebevoll aufgebauten Vorgängerautos schon lange dort rumsausen... :extremlached: ...und wer braucht bitte auch so etwas?

mit Grinsegrüßen von Kay, welcher nie vom Thema ablenken würde, und nur Fragen beantwortet hat... :duck:
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon Bart » 08.07.2015 - 14:50

Servu Kay!

Im Y60 Blattfedern :shock: Höchstens bei den bei uns leider nicht erhältlichen Pickupversionen!

Ansonsten Schraubenfedern ausserdem ist der Y60 definitv schwerer gebaut als ein L200 der ja auch leichter ist als ein Pajero!

Da dürften die Federn wohl nicht passen...

Höhstens bei meinem K160 aber da denk ich werd ich die Federung belassen :wink:

Gruß Florian
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Re: Einfederanschlag, wieviel hält er aus?

Beitragvon unbemerkt » 09.07.2015 - 11:24

Moin Florian,

ok, dann lasse ich meine L200 Federadaption mal als ausschließliche MD21 Veredlungsmöglichkeit einmal so im Raum stehen.

Bei diesem aber, dürfte dies die Endanschläge aber erheblich schonen, glaube ich, nur um die von Volker geforderte OT-Ungefährlichkeit hier noch einmal deutlich heraus zu streichen. :mrgreen:

mit Grinsegrüßen von Kay

PS: Die Pickupversionen bei Mitsubishi konnten bei den älteren Versionen etwa immer die Last mehr tragen, um welche sie selber leichter waren als Pajeros. :super:
Mit heutiger Erfahrung würde ich die L200 Feder (bis Bj. 2006), mit 1000 kg Zuladung, zu gern auch in meinen anderen Lastenträgern integriert haben. Ihre immer weich funktionierende Leistungsspreizung "Progressivität" halte ich für überaus beachtlich.
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