Plasti Dip

Karosserie, sonstige Elektrik

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Schlappohr
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Schlappohr » 20.11.2016 - 10:03

Hallo Olaf,
mein Plasti Dip Test ist ja nun mitsamt dem dranhängenden Auto nach Berlin gezogen, aber ein paar abschließende Worte sind schon angebracht.
Die Haltbarkeit hat bis zum Schluss überzeugt - mit ordentlicher Vorreinigung war die Haftung auf Aluminium ausgezeichnet. Achtung - wir reden nur von relativ kleinen Flächen - ich habe keine Ahnung wie es sich bei größeren verhält.
Auffällig war allerdings dass das Mattschwarz zu Mattgrau wurde. Der Dreckfilm auf der rauheren Oberfläche war nie wirklich sauberzubekommen.
Kauf Dir doch mal eine Dose blau und sprüh mal über die zerkratzte Fläche und fahr einen Wintertest?
Gruß
Florian
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Crazy.max » 20.11.2016 - 10:23

Hallo Florian,

Schlappohr hat geschrieben: Der Dreckfilm auf der rauheren Oberfläche war nie wirklich sauberzubekommen.


Wenn sich das so verhält ist das wirklich nicht das was ich mir vorstelle. Wöhlmöglich ist das Zeug auch eher dafür gedacht zeitweise Gelüste zu bedienen, also die Wankelmütigen und Fantasielosen mit vollendeten Tatsachen zu überzeugen. Und wenns nicht gefällt wirds einfach abgezogen.

Ich habe aber klare Vorstellungen von dem was ich will, zumindest was die Felgen angeht. Weiß sollen Sie werden, und sauber machen will ich sie auch können.
Sollen etwa so aussehen wie die Felgen am Wagen hinter komischen Gestalt auf dem Foto :hammerschlag:
Bild

Ich muss mal schauen ob es meine Farbe irgendwo gibt, online würde ich das eher nicht bestellen wollen....schauen wir mal.

Olaf - der beim schauen aus dem Fenster Wasser waagerecht fliegen sieht....
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Re: Plasti Dip

Beitragvon terriblue » 20.11.2016 - 13:11

Hallo,

und pruuust ... Olaf und Niva :rofl:

Weiterhin einen lustigen Sonntag wüscht

Arno
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Crazy.max » 20.11.2016 - 15:23

Hallo Arno,

terriblue hat geschrieben:
und pruuust ... Olaf und Niva :rofl:



ja, lach Du ruhig...damals in den 80ern war das eben so. Aber das kannst Du unreifer Bengel ja garnicht wissen :respekt:

Da gabs auch nicht soviel Auswahl bei den Geländewagen. Suzuki Lj und Sj, ein paar alte Toyotas und Mercedes G.
Die ließen sich aber damals schon die Klinken vergolden....und was die damalige Mode anging... :achselzuck:

Olaf - denkt das man sich in 30 Jahren ebenso über die heutige Mode amusiert
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Re: Plasti Dip

Beitragvon terriblue » 20.11.2016 - 15:31

Lieber Olaf,

"unreifer Bengel" nehme ich mal als Kompliment ... war ich doch in den 80ern nicht nur mit
dem tiefergelegten CRX sondern auch mit dem MAN KAT unterwegs.

Schönen Sonntag noch

Arno
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Crazy.max » 20.11.2016 - 16:06

Hallo Arno,

terriblue hat geschrieben:... sondern auch mit dem MAN KAT unterwegs.


ja aich ich fuhr damals MAN, aber nur so einen Bild

Olaf - wünscht einen schönen Sonntag zurück :super:
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Re: Plasti Dip

Beitragvon unbemerkt » 20.11.2016 - 17:40

Moin mein lieber Olaf,

wenn Deine Felgen weiß werden sollen, Du sie putzen willst, und das alles noch nett aussehen soll, würde ich Dir einen höchstens matten Glanzlack empfehlen. Eine leichte Abmischung Richtung altweiß bzw. hellem elfenbein finde ich interessant.

Gewisse Offroad-tuer lackieren Felgen schwarz, weil dies die (zumeist unnötig) großen Räder noch größer wirken lässt und man den Bremsstaub (beim Sport ganz schön viel) weniger sieht, wenn man, wie ich, ganzjähriger Putzverweigerer bleiben will.

Der Autor putzt am dünnen Lack nur vor Offroadmessen und Präsentationen wie dem Verkauf und falls ihm aller ca. 5 Jahre einmal der Hafer sticht. Erst dieses Jahr konnte ich den seltsamen Drang wieder, nach nur einem Kotflügel unterdrücken.

Der Nachteil des Plasti-Dips ist für mich klar die Abziehbarkeit (Farbe soll ja halten) und auch die starke Sichtbarkeit von Flecken bzw. das Ergrauen. Nach Ansicht des Rostis (Dank an Arno) habe ich mich für haltbaren Lack von der Rolle entschieden und werde damit im Winter erste Versuche an gewissen verzinkten Stoßstangen und Karosserieteilen starten.

Dazu habe ich Branth‘s Haftgrund-Spezial in achatgrau RAL 7038 auserkoren und überlege etwas in Richtung Sand abzumischen. Ein Döschen Branth‘s Rostschutzmennige und etwas "3in1" soll meine Anstrichgelüste vorab befriedigen.

mit Grüßen von Kay, welcher inzwischen einige altersbedingt fleckige Plasti-Dips gesehen hat, und die Preise nicht als gerechtfertigt erachtet.

PS: Einen MAN-Kat konnte ich zwar nie bewegen, aber den ehemals firmeneigenen Ikarus-Gelenkbus (unser großer Bauwerkstatt- und Pausenwagen) durfte nur der Kay fahren. Das hat neben dem Muskelkater und beinahe ausgerenkten Schaltschultern unendlich viel Spaß gemacht. :extremlached:

PS: Zu Zeiten des Fotos musste der Kay Reißverschlüsse an den Hosenbeinen der Jeans anbringen, um diese über die Füße ziehen zu können. "Gute" Jeans-Modelle wurden schleuderfeucht aufgetragen um sich noch hinein zwängen zu können. Der Olaf hatte ja beinahe Schlaghosen... :rofl:
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Crazy.max » 20.11.2016 - 20:49

Hallo Kay,

unbemerkt hat geschrieben: Der Olaf hatte ja beinahe Schlaghosen... :rofl:


Diese Hosen wurden uns als Bundfaltenhosen verkauft....und ja, es war so Mode :duck:

Die Felgen vom Lada habe ich damals auch selber lackiert. Angeschliffen, grundiert, mit weiß lackiert und geklarlackt. Konnte man super sauberhalten. Meine Winteralus sehen aus wie hingesch...... die schönen Sommeralus bleiben so wie sie sind.

Olaf - möchte einfach das dieses rumoxidieren an den Felgen aufhört..
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Borsty » 22.11.2016 - 16:21

Hi Zusammen
Ein bisschen angeregt durch fast denselben Schaden wie Olaf hat, habe ich mich ein bisschen in die Welt des Plast-Dips weiter vorgewagt.
Bei uns in der Nähe gibts eine Lackiererei die "Sprühfolie" anbietet. Per Zufall kenne ich einen der Lackierer dort und er hat seinen alten Golf II schon vor ein paar Jahren damit mal gemacht. Das typische Golf II rot einfach in Matt. Sieht nach 5 Jahren immer noch gut aus und kleine Schäden habe er quasi rausoperiert abgedeckt und gleich "nachlackiert". Die Farbpalette ist ja unterdessen gewaltig und es gibt es auch in Glanz mit Pearl usw.
Lackiert wird das Ganze übrigens nicht mit einer herkömlichen Lackierpistole sondern so mit eine Wagner Elektropistole, die man für ca. 90 Euro kriegt und auch für Unterbodenschutz usw. funktioniere.
Er hat mir kurz ausgerechnet was ich brauchen würde um z.B den LC zu machen. 5Liter sollten für eine anständige Schicht reichen. Das Gute daran sei bei einer Komplettlackierung das man am einfachsten nur Scheiben, Räder, Wischerarme und Kühler abdecken müsste, respektive den Kühlergrill von Innen abkleben. Scheinwerfer usw. könne man nachher ja wieder abziehen so das die grosse Abklebeorgie ausbleibe.
Zu meinem erstaunen kostet dies wenn man es machen lassen würde um die CHF. 2000.- gegenüber Folierung von 4500.- und Lackierung von fast 10'000.-
Naja, wenn ich es also mache, dann kaufe ich mir im Bauhaus die Wagner-Pistole und bestelle die Plasti-Dip Farbkessel. Kostenpunkt so um die 350.- für einen Plasti Dip Gallon Camo Tan Spray Kit. Kommt man ca. auf die 5 Liter und Pistole dazu.
Gäbe übrigens auch Cobalt Blau met. Olaf. :wink:
Wenn man es zäh und dauerhaft wolle, müsse man den Primer von Ihnen verwenden. Man kriege dann die Schicht aber kaum mehr weg.
@Kay. Die Flecken die Du meinst könnten so von den ganz ersten Farben stammen oder was beim Diesel ab und dann passiere das man die Pistole sabbernd rausnehme. Reinige man dies nicht sofort, dann ginge das ins Material. Ebenso Benzin usw. Ansonsten sei es pflegeleicht und komme auf die Farbe an vorallem wie stark man auftrage. Sei es überall gleichmässig seien Wolken und Schatten durch zuwenig Material nicht vorhanden. Ach ja, es gäbe Schlaumeier die in die Waschstrasse fahren und ein Vollprogramm wählen. Das gäbe massivste Farbunterschiede da ja ein Heisswachs am Schluss dazukäme. Dies dringe zum Teil auch in die Beschichtung ein.
Er vergleiche es ein bisschen mit den Mattfarbenwählern bei Mercedes die dann jammernd ankämen und Flecken hätten. Logo, Wachs sowie polieren sei ja nicht für Matt gedacht. :rofl: :rofl: Naja, kommt auf einen Versuch an denke ich Mal.
Jedenfalls juckt es mich ganz schön und wenn es nicht gut kommt, habe ich schon viel dümmer Geld ausgegeben.
Muss mal meine Holde ganz sanft in die Richtung schieben da es mir langsam echt langweilig wird. :rofl:
Gruss Uwe
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Re: Plasti Dip

Beitragvon unbemerkt » 23.11.2016 - 12:31

Moin Uwe,

mein Interesse an der Beschichtung ist natürlich ungebrochen, nur drängt es mich mehr zu wissen und das System möglichst einfach zu verwenden. Doch....

Borsty hat geschrieben:Reinige man dies nicht sofort, dann ginge das ins Material. Ebenso Benzin usw. ...Ach ja, es gäbe Schlaumeier die in die Waschstrasse fahren und ein Vollprogramm wählen. Das gäbe massivste Farbunterschiede da ja ein Heisswachs am Schluss dazukäme. Dies dringe zum Teil auch in die Beschichtung ein.


Ich befürchte, daß wenn Flüssigkeiten in eine Farbgebung eindringen, es auch mit dem Rostschutz nicht weither ist. Öl- und Wachsflecken sieht man auf der Gummierung stark - was wird dann mit wässrigen Salzlösungen passieren.

Will sagen - gegen bitumenhaltigen Unterbodenschutz und eine Folierung der Karosse habe ich mich entschieden, da ich Rost so nur verdecke und durch die Abdeckung (wegen Nichttrocknung) noch steigere. Kann mir hier nicht mit der Gummierung ähnliches widerfahren?

Meine zu behandeln Teile haben eher schon Rostanflüge, wie an Unterboden und Karosse. Hier möchte ich gefühlsmäßig, wenn ich nicht meiner Rostschutztinktur vertrauen will, einer gut abdeckende Rostschutzfarbe den Vorrang geben.

Auch kann ich mein Fahrzeug nicht stillegen zum Farbauftrag und möchte eben auch jederzeit ausbessern können. Da kommt mir die Rollmethode von Arno mit Brantho Korrux gerade recht und genügt voraussichtlich meinen Ansprüchen.

mit lieben Grüßen von Kay, welcher die gummierten Flächen trotzdem zu gern berührt.
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Joe » 23.11.2016 - 14:34

Moin,

vor einiger Zeit gab es mal einen Bericht über Sprühfolien (oder wie auch immer) von diversen Herstellern. Neben zweifelhaften Ergebnissen hat mich eins jedoch viel mehr schockiert und damit jeden Gedanken an so etwas sofort wieder verwerfen lassen: massive Probleme beim Entfernen der Folien. Das kleinste Übel ist hier noch, wenn man die Beschichtung zu dünn aufträgt, denn dann ist es halt nur einige nervige Fummelei, das später in kleinsten Stückchen wieder abzupfriemeln. Viel schlimmer waren aber die ganzen anderen Beispiele, denn da ließ sich die "Folie" dann entweder kaum, gar nicht oder sogar inkl. dem Lack darunter abziehen :shock:

Nach diesem erschreckenden Bericht kann ich jedem nur empfehlen, sich Musterteile vom Schrotter zu holen und erst einmal daran zu testen, bevor ich mir meinen Lack am Fahrzeug ruiniere. Es ist bei einigen Produkten hinterher wohl auch nur mit sehr extremen Aufwand und Einsatz entsprechender Mittel und Methoden möglich gewesen, den Lack anschließend für eine folgende Neulackierung vorzubereiten - so zumindest die Ergebnisse dieses Beitrags. Mag ja durchaus sein, dass es tatsächlich günstige und haltbare Produkte gibt, mit denen man gute Ergebnisse erzielen und diese anschließend auch, mit vertretbarem Aufwand, rückstand- und beschädigungsfrei wieder entfernen kann. Ich möchte mich aber ausdrücklich nicht für einen Selbsttest anbieten :wink:

Gruß Rolf
Galloper 2,5 TCI, SWB, EZ 06/2001 und Outlander 4x4, Automatik, Diesel, EZ 07/2018
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Borsty » 24.11.2016 - 05:56

Hi Zusammen
Aus den Erfahrungen die mir mitgeteilt wurden ist Öl und Wachs das Problem wegen Farbveränderung. Petrochemische Produkte sind nicht gut. Über Gebrauch an Chassis und Unterboden nimmt er ganz klar Abstand, den da sind Löcher, Kabeldurchführungen und eben Teile die sich bewegen und er hat mir da deutlich gesagt das für Unterboden das auch nicht gedacht sei und es dafür ganz andere Produkte gäbe.
Thema Rost ist klar. Überdecke man eine Roststelle die von Innen kommt, rostet es weiter. Roststellen von Aussen habe er am Golf nur geschliffen und mit Rostumwandler behandelt, danach eben Plast gedipt. Es sind ja 5 Jahre her und bis jetzt sehe man nix an den Stellen die beim Golf problematisch sind. Vorallem das Heckdeckelwegrosten sei bis jetzt gar nicht aufgetreten. Demnächst will er ihn eh umdippen.
Zu den Produkten selber hat er mir nicht viel gesagt. Sie verwenden seit Jahren das Original und nichts Anderes und eben auch keine normale Lackiererpistole damit die Schichten deckender werden schon von anfang an. Auch der Produktehersteller empfiehlt zu sowas und nicht zu einer Lackierpistole.
Schicht sagt er mir ja auch das sie dick sein muss, schon nur weil man es ja ablösen möchte. Was ich vergessen hatte zu erwähnen, Sie machen praktisch sämtliche Streifenwagen damit. Den die Unterfarbe sei aus Verkaufstechnischen Gründen in verschiedenen Farbtönen und diese würde dann eben weiss, Leuchtorange wie es bei uns in Bern ist geändert. Für den Verkauf, dann Folie weg. Vor Plast Dip wurde foliert und das sei bei weitem aufwändiger als dippen.
Ich denke Rolf, Deine Sorge ist begründet, denke aber auch das es stark von den Produkten abhängig ist die man benutzt. Schicht muss ganz klar dick sein. Prdukte die massiv Lösungsmittel beinhalten sollte man nicht verwenden. Das sind die, welche Autolacke, Heute mehr oder weniger Wasserbasis angreifen.
Da sie das seit Jahren jetzt anwenden und ich weiss das sie Staatseigentum damit behandeln das nachher ohne grossen Aufwand hergerichtet sein muss zum Verkauf, denke ich das man eben das Originalprodukt verwenden sollte da diese ja sicher einige Euros in die Entwicklung gesteckt haben, vorallem weil es aus den USA kommtu und da so Schadenersatz immens ausartet. Ich hatte auch Sendungen gesehen wo sie diverse Sachen testeten und einige gefielen mir auch gar nicht. Daher hatte ich das Thema gar nie im Kopf und auch hier nicht mitgeschrieben. Aber aus gegebenem Grund und Zufall das ich jemand kenne der das macht habe ich mich etwas mehr damit befasst. Aber ich werde weiterhin noch Berichte lesen und ihn eben auch mit Fragen löchern. Apropos. Herstellerseite. https://plastidip.com/
Gruss Uwe
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Borsty » 06.12.2016 - 09:54

Hi Zusammen
Also, zwischen Plast-Dip Original und Dupli Color zeigen sich schon massive Unterschiede bei der Verwendung. Habe mal meinen Kühlergrill mit je einer Hälfte in Matt schwarz lackiert. Plast-Dip fühlt sich komplet anders an als Dupli Color. Dupli Color ist wie eine normale Farbe.
@Kay, Deine Gummifarbe die Du gerne berührst :mrgreen: basiert auf einem anderen Stoff als die echte Plasti Dip Farbe. Das Eine ist eben wie eine Folie und das was Du meinst eher Richtung Gummierung welche in eine andere Richtung geht.
Aber beides interessant vorallem bei stark gefährdeten Teilen am Fahrzeug.
Werde berichten wie es sich verhält vorallem jetzt im Winter mit den vielen kleinen Steinchen die so gerne auf der Strasse verteilt werden statt Salz oder Sand.
Gruss Uwe
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Re: Plasti Dip

Beitragvon unbemerkt » 06.12.2016 - 12:54

Moin Uwe,

und einen großen Dank, daß Du Dich für uns und die Wissenschaft so ins Zeug legst. Lass uns nur unbedingt weiter an Deinen Erfahrungen teilhaben. Über ein bis zwei Fotos würden wir uns natürlich auch freuen.

Vorerst muß ich mit meiner Zinkstoßstange noch ein paar Haftgrundtests durchführen und will mich anschließend an die Brantho Korrux Rollerei wie an Arnos G heran tasten. Sicher wird es auch noch Versuche mit gummiartigen Materialien geben, aber dazu später mehr.

mit Grüßen von Kay, welcher weiter sehr interessiert bleibt.
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Re: Plasti Dip

Beitragvon Borsty » 04.04.2017 - 08:49

Hi Zusammen
Leider keine Bilder, aber der bearbeitete Kühlergrill sieht immer noch gut aus ohne Beanstandungen. Auch diverse Male Hochdruckreiniger hat die Sprühfolie anstandslos überstanden.
Steinschläge sieht man bei ganz genauem hingucken nur als eine kleine Delle. Also keine Einrisse nix. Unterdessen konnte ich auch Mal ein Fahrzeug sehen das komplett gesprüht wurde und das vor 4 Jahren. Naja, die Farbwahl dort wäre für mich mehr als unglücklich, aber jedem das Seine. Lila Pause sage ich da nur. Ganz wenig Farbveränderung konnte man zwischen den Seiten und Oben sehen, aber man muss verdammt gut hingucken. Risse gab es nur bei den Scheiben. Das aus diesem Grunde weil die Scheibenrahmen und Gummileisten mit gesprüht wurden. Das ganze Fahrzeug sei nur an den Rädern und Scheiben abgedeckt worden, danach einfach Abdeckungen entfernt und fertig.
Also nach meiner Meinung sollte man Scheibenumrahmungen aus Gummi oder Zierleisten nicht damit machen. Scheibenrahmen eh nicht oder eben nachträglich sowie Zierleisten auch nachträglich oder vorgängig.
Unterdessen ist mir ein Produkt aufgefallen das auch bei der Lackiererei Verwendung findet und ganz sicher Kays Interesse sofort wecken wird und er losrennt um sowas zu besorgen.
http://www.rhinolinings.de/
So wie ich das sehe handelt es sich genau um dieses Produkt welches ich schon anfasste und studiert habe ob das jetzt ne dünne Gummimatte ist die aufgeklebt wurde oder was. Bei der Berufsfeuerwehr in Bern sind bei den Fahrzeugen die Einstiege, Aufstiege, Flächen wo darauf rumgelaufen wird damit überzogen. Vor allem sieht man es kaum da es eben in Feuerwehrrot aufgetragen wurde. Kay, ich glaube fast das es haargenau das ist was Du suchst und eventuell ja auch schon mal gesehen hast.
Gruss Uwe der da böse ins grübeln kommt was jetzt gut ist für diverse Teile.
BORSTY

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