Camping on Board ?

Von Auswandern bis Vogelgrippe

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motorang
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Camping on Board ?

Beitragvon motorang » 07.04.2010 - 06:38

Guten Morgen,
nachdem wir das mal ausprobieren wollen hab ich im Forum bereits die Beiträge von Sven und Streuner gefunden wo ein wenig Info drin war:
viewtopic.php?f=27&t=7174
viewtopic.php?f=27&t=4879

Wir fahren mit Minoan die Strecke Venedig-Patras und möchten teils im Dachzelt (2 Personen) und teils im Auto (Sohnemann) schlafen. Buchen war kein Problem, der L300 ging ohne Ansicht der Fahrzeugpapiere als "Wohnmobil" durch.

Minoan ist eher knapp bei Infos und wenig detailliert:

Minoan Lines - Camping on Board
Camping on Board ist vom 01.Apr bis zum 31.October möglich
Die Nutzer des Camping on Board -Dienstes können alle Gemeinschaftseinrichtungen an Bord des
Schiffes frei nutzen.Wasser und Strom für die Wohnwagen sowie das Benutzen der Toiletten
und Duschen werden umsonst zur Verfügung gestellt.
Die Passagiere ,die den Camping on Board Service benutzen,dürfen an Board des Schiffes kein Gas
und andere Brennstoffe für die Küche oder die Heizung des Wohwagens während der Reise benutzen.


Was mich interessieren würde:

1) Wird beim Einparken auf der Fähre auch so dicht gepackt wie am normalen Autodeck?

Ich hab mal das Dachzelt rumgedreht so dass es nach vorne ausklappt, da brauchen wir nur noch wenig zusätzlichen Platz, soviel wie man zum Durchgehen braucht plus 20 cm.
Hinten wäre etwas Platz schön damit die Heckklappe aufgeht - aber es ginge auch anders wenn mans vorher weiß. Mein Tarif geht ja für Fahrzeuge bis 6 m Länge ... ich überlege den (abnehmbaren) Fahrradträger mitzunehmen und so am Heck "Tatsachen zu schaffen" ... an Bord kann ich nach Erreichen der Parkposition dann mal den Träger runternehmen und aufs Dach packen, und kann die Heckklappe nützen.

Oder wird da ohnehin locker geparkt, also 1 m vor und hinter dem Fahrzeug? Auf diversen Bildern im Netz schaut es eher locker aus ... beispielsweise da: http://www.campingzone.de/reise/images/ ... ss/009.jpg

2) Anscheinend darf man nicht mit Gas kochen, bekommt aber Strom gestellt. Also kommt ne kleine Kochplatte mit ... aber welche Steckernorm gibt es an Bord? Ich hab eine normale Schuko-Kabeltrommel (25m) und einen Adapter auf ISO (diese Campingnormdose).

3) Brummts und bläst es dort überall weil die Leute klimatisiert schlafen müssen in Ihren Wohnmobilburgen? Dann wird es eher ne ungemütliche Nacht im Dachzelt. Oder fällt das wegen Fährengebrumm eh nicht auf? Auf diversen Campingplätzen war das schon recht störend ...

4) Das Campingdeck hat anscheinend eigene Sanitärs/Dusche ... sind die in besserem Zustand als die allgemeinen Schiffstoiletten? In letzterem Fall würde ich die Verwendung der Campingtoilette in Erwägung ziehen :wink:

5) Soll man möglichst früh am Hafen sein um als erster an Deck zu fahren und damit im Freien zu stehen, oder lässt sich das nicht so pauschal sagen bzw. ist es innendrin eh auch OK? Beim Dachzelt halt auch Wettersache ... Die Idee ist von da:
http://www.ace-online.de/fileadmin/user ... _S_40d.jpg
Unser Schiff wird die Europa Palace sein ...

Würde mich über zuverlässige Infos sehr freuen, eventuell hat auch jemand ein "echtes" Foto von einem Campingdeck?

Gryße!
Andreas, der motorang
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Stefan
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon Stefan » 07.04.2010 - 17:30

Hallo Andreas,

ich denke es ist auch ein wenig abhängig davon, wie ausgebucht die Fähre ist oder nicht. Generell ist mehr Platz zwischen den Fahrzeugen seitlich sowie auch vorn und hinten. Die PKWs, die im Bug des Schiffes auf gleicher Ebene stehen, stehen sehr eng zusammen wie man es eigentlich kennt.

Gas und andere Brennstoffe sind verboten, wir haben unseren Kaffee, die Frühstücksostereiern und das Mittagessen kalt gegessen (nein, Türe zu und gekocht - hat jeder gemacht...)

Strom gibt es kostenlos, diese blauen Campinganschlüsse sind das. Adapter kannst du ja kaufen.

Die Brummis stehen unter dir, von denen bekommst du nichts mit. Aber so ein Schiff fährt ja auch nicht ganz elektrisch. Der kleine Diesel brummt schon.

Duschen und Toiletten waren top gesäubert - oben sowie auch am COB. Bei den paar Leuten...

Wir waren nur eine Stunde (zwei sollte man) vorher da und waren die dritten überhaupt. Das ging flott zur Sache und reichte eigentlich locker.






Vorgestern sah es auf der Venedigroute von Minoan noch so aus:

Platz ohne Ende, wir hätten auch noch weiter auseinander stehen können. Aber warum auch - so waren die Wege nicht so weit an Nachbars Kühlschrank ;-)




Nicht viel los, siehe Tiefgang des Kahns...
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strenge Parkordnung ;-) immer akkurat in einer Reihe...
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dazwischen reichte es auch locker zum Sitzen und essen
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seitlich gab es auch reichlich Platz für uns...

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Gruß Stefan
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motorang
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon motorang » 08.04.2010 - 09:12

Ja super, da freu ich mich doch schon drauf. Klingt ideal!
Den Strom-Campingadapter hab ich eh schon immer mit (nur noch nie gebraucht).

Das Dachzelt hab ich mal probegebaut, da brauchts echt nicht viel Platz zum Raufkraxeln :grin: Knapp 50 cm zum Vordermann reichen. Auf den Bildern ist das Eigenbau-Überzelt noch ein wenig verknittert und ungespannt, nicht schrecken bitte :roll:

Bild

Raufgekraxelt wird überdacht:

Bild

Nur mit "Tür zu und kochen" hab ich ein Problem, weil mit Benzinkocher ... :kopfgegenmauer: das rußt immer so beim Vorheizen :hammerschlag:
Aber mit der kleinen Kochplatte geht das dann schon, und ich "darf" als einziger draußen kochen :lol:

Danke nochmal und Gryße!
Andreas, der motorang
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Hardy

Re: Camping on Board ?

Beitragvon Hardy » 14.05.2010 - 01:54

Moin moin an alle,

tja, die Südländer mal wieder. Eine ganz tolle Idee, dass mit dem Camping an Bord.
Was sich nicht alles Freideck nennen darf ist schon klasse! :kopfgegenmauer:
Um Kühler, Abgase und Lärm des Schiffsdiesels würde ich mir weniger gedanken machen, als um den Fall, dass es mal etwas stärker weht, ob da das ein oder andere Dachzelt mitmacht?
Ich will kein Spassverderber sein, doch mit offenen Flammen an Bord wäre ich sehr vorsichtig. Hier ist nicht mal eben die 112 angerufen und auf die Ausbildung und das Training der italienisch griechischen Kollegen würde ich nicht zu viel setzen.
Warum müssen denn alle immer nur sparen sparen sparen. Geht doch einfach lecker im Restaurant essen und genisst so schon einen Urlaubseinstieg.
Brennt Euch was an im Auto, dann hoffe ich nur, dass Eure Privat Haftpflicht auch grobe Fahrlässigkeit mitversichert. Nur zur Errinnerung: "Vincenzo Florio", "Viking Amorella", "Superfast 3", und mehr.

Es muss nicht Eure Schuld sein, im Wagendeck hat einfach niemand etwas zu suchen bei der überfahrt, dafür kennen sich die Passagiere zu wenig aus, um im Notfall den richtigen Weg zu den Rettungsmitteln zu finden. So ein Fall tritt einfach leider immer zu ungünstigen Moment ein - Nachts bei schlechtem Wetter.

Vielleicht eine Berufkrankheit von mir, doch an Bord gehört kein offenes Feuer, und ein "Fluppe" in der Koje ist und bleibt ein Kündigungsgrund.

Ich wünsche Euch dennoch einen schönen Urlaub und viel Spass beim Campen an Bord oder sonst wo!

Viel Spass und eine ebenso schönen Tag noch und bis bald

Hardy
flamingo

Re: Camping on Board ?

Beitragvon flamingo » 14.05.2010 - 12:25

Moin,
da fängt doch der Urlaub an.
Ich finds gut.
Gut Beamte und Ing's sowie alle Sicherheitsfanatiker sollte sowas natürlich nicht machen.
:extremlached: (Aber auch die Sterben mal.) :super:
Auf der "Titanic" gab's ja auch unterschiedliche Klassen.
Gruß Torsten
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berny
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon berny » 14.05.2010 - 13:27

Hallo,

Sicherheitsfanatiker? Irgendwie ist es immer das selbe, so kenne ich das auch aus der Praxis: Schutzausrüstung vorm Chemikalienraum anlegen wenn man nur kurz den vergessenen Notizblock holen will - wozu denn, da passiert doch nix! In der Werkstatt den Eimer mit Kaltreiniger wegtun, bloß weil eine Schraube durchgeflext wird - Nee, ich brauche ihn doch gleich wieder! Schuhe mit durchtrittssicheren Sohlen anziehen, wenn man am Flaschenfüller vom Maschinenführer eine Unterschrift braucht - Nein, ich arbeite doch im Büro und für die paar Schritte extra andere Schuhe holen... Die leckende Schlauchverbindung reparieren lassen um die Tanks mit Heißwasser aus- und abzuspülen - Nicht jetzt, habe keine Zeit! Eine Warnweste anziehen wenn man die düstere Leerguthalle betritt - Weiß nicht wo meine Weste ist, die Staplerfahrer sehen mich doch!

Alles Fälle aus der Praxis die mir gerade so eingefallen sind und die mit einem Unfall geendet haben. Vorher kamen da auch Sprüche wie Sicherheitsfanatiker, Beamter und so weiter, hinterher hört man dann die selben Leute tuscheln "Da hätte man gleich gegen vorgehen müssen", "Warum hat sich niemand drum gekümmert", "Was macht denn die FASI eigentlich den ganzen Tag, Kaffee trinken und sonst nix?"

Tut mir leid, wenn ich sowas lese rege ich mich immer ein wenig auf! Das soll nicht heißen dass man nicht verantwortungsbewußt mit offenem Feuer im Auto oder auf einem Schiff umgehen kann, bloß glaube ich auf jedem dieser Fähren ist mindestens ein Passagier, der nicht weiß was er tut und durch Fahrlässigkeit oder Unwissenheit andere in Gefahr bringt. Daher würde ich es als Reederei verbieten und darauf achten, dass sich jeder dran hält.

Die Titanic ist wirklich ein gutes Beispiel - wenn man sich mal mit den Hintergründen der Katastrophe beschäftigt erkennt man schnell, dass einer dieser "Sicherheitsfanatiker" einer großen Anzahl von Menschen das Leben hätte retten können - angefangen vom Bau des Schiffs bis zu seiner Ausstattung.

Nix für ungut...

Gruß
Ingo

PS: und ja, manche Menschen übertreiben es tatsächlich mit der Sicherheit... :wink:
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Stefan
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon Stefan » 14.05.2010 - 17:44

Moin Hardy,

mir scheint, du solltest doch erst mal eine Runde COB mitmachen... :wink:

Na klar kann da schon mal ein Wind wehen. Das ist wie auf dem Rohbau, wenn noch keine Fenster drinnen sind. Gedanken über die Standfestigkeit eines Dachzeltes würde ich mir da nie machen.
Spannender fand ich eher den Sandsturm in der Sahara, wo ich dachte mein Dachzelt klappt mit mir drinnenliegend zusammen, weil der Wind so drunter gepackt hat und kräftig schüttelte... Die salzige gischt ist dann eher unschön an Deck wenn es windet.

Kochen mit offener Flamme an Deck verboten :!: Gut. Macht ja auch keiner an Deck - ist ja halt verboten... :idea:
Kochen im Wohnmobil - gefährlich! Deswegen die Gasprüfung auch immer schön machen beim TÜV etc.. :super:




Gruß Stefan
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HJK

Re: Camping on Board ?

Beitragvon HJK » 14.05.2010 - 18:54

Hallo an alle,

normalerweise bin ich eher der Relaxte.

Aber bei diesem Thema dürft Ihr mich gerne in die Sicherheitsfanatiker-Schublade stecken.

Das Argument mit der Gasprüfung zählt nicht.
Wer den Fall des an der Tankstelle explodierten Womos kennt,
weiß, daß dieses Mobil neu war. Ein Mitarbeiter des Verleihers hatte kurz vorher
noch etwas am Kühlschrank verbaut und dabei vergessen, die Anschlußleitung richtig fest zu ziehen.
Trotz Gasprüfung. Die Verbindung lockerte sich aufgrund schlechter Wegstrecke.

Das Womo explodierte an der Tanke und sah sehr "rundlich" aus.
Nur die Aufbautür wurde herausgesprengt. Das Fahrzeug war Schrott.
Daß die fünf Insassen nicht verletzt wurden, war ein reiner Zufall.
Rauchen schadet eben nicht nur der Gesundheit, sondern kann im rechten Moment Leben retten. :lol:
Nein nicht die Raucher haben die Explosion ausgelöst. Die waren zum Raucherpäuschen etwas abseits gegangen.
Sondern der Kühlschrank, der, nachdem der Motor abgestellt war, mit Verzögerung auf Gas ansprang.

Die Mionan-Line habe ich vor Jahren, na sagen wir mal, für griechische Verhältnisse als sicherheitsbewußte
Fährlinie kennen gelernt. Aber, ob die Mannschaft einen Brand im Fahrzeugdeck unter Kontrolle bekommt?

Die Reise Ancona - Patras dauert gerade mal 2 Nächte und einen Tag.
Da wird man doch mal mit Salaten und Broten/Brötchen oder ähnlichem drüber weg kommen,
wenn das Fahrzeugdeck so gemütlich, oder einem das Board-SB-Restaurant zu teuer ist.

72 Jungfrauen sind für mich da doch ein verständlicheres Argument als eine warme Mahlzeit
oder die Frühstückskaffees, die man ja dann auch nicht mehr bekommt. :wink:

Und klar. Sterben muß jeder. Aber das sollte man, wenn möglich, nur für sich selbst entscheiden.
Auch Sicherheitsbeauftragten sollte die Chance geben lassen, durch eigene Fehler umzukommen.

Ach ja. Ein kleiner Geldspartip.
Gasflaschen müssen nach geltendem EU-Recht während der Fahrt (des Reisemobils) geschlossen,
oder mit einer Bruchsicherung an die Verbraucher angeschlossen sein,
damit eine abgerissene Gasleitung nicht zu einem großen Brand bzw. Explosion mutiert.

Zumindest in Frankreich werden dahingehend regelmäßig und gezielt Kontrollen gemacht.
Von dem Bußgeld kann mann sich gleich einen Umkarton von Bruchsicherungen kaufen.
Oder mit der gesammten Fahrzeugbesatzung alle Mahlzeiten im First-Class Bordrestaurant zu sich nehmen!
Bild :wink:

Sagt ein Passagier zum anderen: "Ich glaube das Schiff sinkt."
Antwort: "Mir doch egal. Ist doch nicht mein Schiff!" Bild
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon berny » 14.05.2010 - 19:12

Hallo,

mir ging es dabei weniger um einen fest installierten Kocher im Wohnmobil, eher dachte ich an die kleinen Gaskocher, die irgendwo auf einem Tisch, im Beifahrerfußraum, im Kofferraum oder zwischen den Autos gezündet werden.

Gruß
Ingo
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon motorang » 14.05.2010 - 21:42

Servus
Ich nehm wie gesagt ne elektrische kleine Kochplatte mit ... Gasanlage hab ich keine im Auto und will sie auch aus oben genannten Gründen nicht - aber ein guter Kaffee ist mir fast jeden Aufwand wert und der an Bord ist ... naja ...

Aber ich werd jetzt trotzdem schlechter schlafen und den Feuerlöscher in Griffweite haben und WISSEN wo die schiffseigenen im Fahrzeugdeck hängen.

Gryße!
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon HJK » 14.05.2010 - 23:31

berny hat geschrieben:Hallo,

mir ging es dabei weniger um einen fest installierten Kocher im Wohnmobil, eher dachte ich an die kleinen Gaskocher, die irgendwo auf einem Tisch, im Beifahrerfußraum, im Kofferraum oder zwischen den Autos gezündet werden.

Gruß
Ingo

Klar sind die Minis an solchen Stellen noch gefährlicher.

Wenn man aber weiß, dasß die Hersteller von Womos Gardinen am Küchenfenster (vorgeschriebenermaßen)
weglassen, die Kunden darauf aufmerksam macht und bei der ersten Inspektion die Fahrzeuge schon mit
voluminöser Häckelgardine in der Werkstatt stehen, wird einem nicht nur aus Sicherheitsgründen übel. :(
So viel Platz ist da auch nicht zwischen Gaskocher und Gardine. Und die aufgestellte Abdeckplatte drückt
den Stoff so arg, daß er an den Seiten rausquilt.

Da kann man als Hersteller schon froh sein, daß man nicht in den schadenersatzfreudigen USA ist.
Hardy

Re: Camping on Board ?

Beitragvon Hardy » 14.05.2010 - 23:59

Guten Abend an alle,

ohha, so eine Welle wollte ich eigentlich nicht auslösen.
Interessante Idee dieses "COB", doch wenn man mal die Untersuchungen der IMO ansieht und die Auflagen, die von gleicher an die Fährlinien gestellt werden für diese Sondergenehmigungen, so wird einem schon übel. Also, wer weiterhin "COB" machen möchte, sollte sich genau überlegen was er macht, damit er noch lange an dieser Testphase teilnehmen kann. Leider vergessen viele, das auch ein solch großes Schiff dem Seegang nicht überlegen ist. Wellen, auch wenn sie nicht immer gleich zu erkennen sind, können recht intensive, kurzfristige und kurzzeitige Bewegungnen des Schiffes verursachen. Ich denke da nicht direkt an irgend welche Defekte, sondern an die Leichtsinnigkeit des einzelnen, der mal eben auf einem kleinen wackeligen "Camping Gas Kocher" ein Süppchen warm machen möchte, im Auto oder an Deck. Das weiterdenken überlasse ich an dieser Stelle anderen.
Sicherlich ein tolles Erlebnis eine solche Überfahrt, doch bitte einwenig mitdenken und mal genau in die Beförderungsbedinnungen blicken, z.B. Gasflaschen abdrehen, kein offenes Licht/Feuer, für Kühlgeräte gestellten Strom nutzen, etc.. Nur so wird es in Zukunft möglich sein weiterhin "COB" machen zu können.

Also, ich wünsche Euch viel Spass, genisst es, ich für meinen Teil bin froh, dass wir dies nicht im Angebot haben.

Alles Gute und schönen Abend

Hardy

P.S. Schreibt mal eine Karte!
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon Stefan » 15.05.2010 - 13:34

Moin.

Kleiner Nachtrag: das Mittagessen bei Minoan war grauselig und absolut überteuert...

Da schmeckte das Selbstgekochte Abendessen aus der eigenen Bordküche doch erheblich besser! Kein Wunder, das manch einer sich selbst in die Küche stellt und kocht...


Gruß Stefan
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Re: Camping on Board ?

Beitragvon motorang » 17.08.2010 - 22:32

So
Für uns hats gepasst. Seegang war am Schiff nicht spürbar obwohl etwas Seegang war. Fahrtwind war eher ein Thema wenn die Fähre so 40-45 km/h macht.
Kochen auf der kleinen Elektroplatte war problemlos (Kaffee etc).
Schlafen im Dachzelt etwas unruhig (Wind), da wackelten auch die großen Wohnmobile ganz schön.
Die Toiletten und Dusche waren deutlich sauberer und besser gewartet als die im öffentlichen Bereich.

Der Rest wurde ja schon geschrieben.

Ach ja, reichlich Brandmelder, Feuerlöscher und eine Sprinkleranlage waren vorhanden.

Ich würde es wieder machen - wenn wir nicht nächstes Jahr Frankreich ins Auge gefasst hätten :mrgreen:

Gryße!
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Hardy

Re: Camping on Board ?

Beitragvon Hardy » 15.10.2010 - 16:10

Moin moin an alle,

vielleicht sind die Bilder der letzten Woche bei dem einen oder anderen schon wieder erloschen, zur Errinnerung - die MS Lisco Gloria der DFDS Linie, doch wollte ich an dieser Stelle allen nochmals viel Spass bei einer der nächsten Camping Schiffsreisen wünschen, denn dieses Pilot Programm missfällt Sicherheitsstellen wieder mehr.

Alles Gute und bis bald

Hardy

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