Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantrieb.

Von Auswandern bis Vogelgrippe

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Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantrieb.

Beitragvon musicmze » 06.01.2014 - 07:28

Hallo an alle nach Deutschland,

jetzt sind wir schon 1,5 Jahre in der großen weiten Welt unterwegs. Oft werden wir gefragt, wie wir denn diese Reise ohne Allrad bestehen könnten ... und wir sagen, JA, es geht! Die meisten stellen sich den Rest der Welt meist als eine Art riesigen Offroadparcour vor, in dem man von einem Schlammloch ins nächste springt. Größtenteils stimmt das aber nicht. Nord- und Südamerika kann man komplett asphaltiert befahren. Den Rest der Welt sicher auch. Wir haben dies aber trotzdem nicht gemacht und sind abseits der großen Straßen unterwegs. Von Tiefschlammpassagen auf Feuerland, bis hin zum Dünenspaß in der Atacama Wüste. Überall wo "only 4x4" dransteht - das sind uns die liebsten Strecken ;-)

Wir wollen hier auf keine Fall provozieren oder den Allrad schlecht dastehen lassen. Der hat ganz klar Vorteile. Wir wollen nur aufzeigen, dass es auch ohne geht und man auf die Offroadstrecken nicht verzichten muss!

Viele Grüße aus Thailand! Martin

Hier ein Auszug aus unserem Blog:

Oft werden wir von anderen Reisenden erstaunt gefragt: “Was, ihr habt keinen Allradantrieb? …”

Nein. Haben wir nicht und haben wir auch noch nicht gebraucht, obwohl wir so ziemlich alle Neben-, Offroad- und Dreckstrecken gefahren sind, wie alle anderen. Teils sogar Strecken, von denen noch nie jemand etwas gehört hatte. Von schlammigen Wegen in den peruanischen Anden, über Flussdurchfahrten in Costa Rica, bis zu Tiefsandpassagen in Chile hat unser Herr Lehmann alles gemeistert.

“…Ihr fahrt nach Feuerland im Winter!? Und das ohne Allrad!? Ihr seid wirklich verrückt” … ist unser Lieblingskommentar und trifft es ziemlich gut.

Natürlich sollte man mit einem heckgetriebenen Fahrzeug die wichtigsten Grundregeln beachten:


Habe ich genug Bodenfreiheit?

Habe ich ordentliche, grobstollige Reifen?

Ist mein Luftdruck dem Untergrund angepasst?

Diese Voraussetzungen, kombiniert mit einem geringen Fahrzeuggewicht (2,3 Tonnen voll), einem vorausschauenden Fahrer und einem umsichtigen Beifahrer haben uns sicher durch alle Gefilde gebracht. Ein Kompressor zum Aufpumpen der Reifen, zwei Sandbleche für den Notfall, eine Schaufel und Highjack / oder Seilwinde zum rausziehen, sind aber Pflicht.

Oft sind es andere Faktoren, die ein Weiterkommen verhindern oder ein Festfahren provozieren.

Tiefsandfahrten sind unberechenbar. Mit geringem Luftdruck (1 Bar) kann man entspannt durch die Dünen der Atacama Wüste cruisen, sollte aber immer im Hinterkopf behalten, dass man nur über den Sand “fliegt”. Ein plötzlicher Anstieg, der das Fahrzeuggewicht verlagert, kann schnell zum Versinken der Räder führen - so auch beim 4x4 Fahrzeug. Ebenso sollte man nur sehr langsam bremsen, da bei einer schnellen Bremsung die Vorderräder in einem Loch versinken und man beim Anfahren die Hinterräder definiv versenkt! Oft kommt auch der Spaß, beziehungsweise auch Übermut ins Spiel, denn man will immer weiter und höher hinaus. Aber genau da lauert die Gefahr des Einsinkens und man erwischt zu 100% eine Stelle, aus der man sich freischaufeln muss. Problem bei Allradfahrzeugen: sie versinken gleich mit allen vier Rädern und buddeln sich schneller bis zum Bodenblech ein. Wir hingegen müssen "nur" das Heck anheben und weiter geht´s (in den meisten Fällen). Zum “Spaß” haben wir uns drei mal im Sand versenkt. Auf einer Sandstraße, die wir fahren mussten, nie.


Schlamm ist zum Beispiel in Peru weit verbreitet. Die meisten Nebenstraßen sind festgefahrene Lehmpisten. Nach einigen Tagen Regen reicht es schon, wenn die oberen zwei Zentimeter der klebrigen Paste aufgeweicht sind. In einem Moment fährt man noch entspannt, Sekunden späfter setzen sich die Mud Terrain Reifen (grobes, 1cm tiefes Profil!) zu und man beginnt zu schlingern. Teilweise fühlte es sich an, als würde man auf Glatteis rutschen. Da hilft nur zweiter Gang Vollgas und mit Schwung durch den Matsch, was natürlich auch sehr gefährlich sein kann. Bei steileren Anstiegen muss man wieder auf die Sandbleche zurückgreifen und sich Meter für Meter hocharbeiten. Zum Glück stehen wir mit diesem Problem nicht allein da. Wir hörten von vielen Allradfahrzeugen, dass die Reifen im Lehm genauso zugesetzt waren und sie nicht mehr vorankamen. Teils auf den selben Strecken. Seit dieser Erfahrung haben wir Schneeketten, die bei Matsch wunderbar ihren Dienst verrichten. Natürlich fährt man sich erst fest, dann erinnert man sich, dass man die Dinger hätte aufziehen können …


Bei Wasserdurchfahrten gilt die Regel, nicht viel höher als Reifenoberkante. Das sind bei uns 60-75cm, die wir bis jetzt maximal gefahren sind. Sicher geht es auch noch ein Stück tiefer rein, aber man sieht es ungern, wenn das Auto wegschwimmt. Im Ernstfall immer eine Ausweichroute suchen. Hier hat ein Allrad den Vorteil, dass er von Haus aus meistens noch höher ist als unser Auto.

Zu Allerletzt: natürlich fährt man sich immer fest, wenn man so gar nicht darauf vorbereitet ist. Kurz vor Sonnenuntergang, wenn man übermüdet ist, oder wenn man gerade ziemlichen Hunger hat. Da hilft alles nichts. Ruhe bewahren, Freischaufeln, Weiterfahren. Rausziehen mussten wir uns nie!

Was würden wir besser machen?

Hecktrieb? Immer wieder. Vorallem wegen der Spritsparqualitäten (8,5l auf 100km bei entspanntem Gasfuß). Jedoch mit einigen Modifikationen.

In Peru ging es für uns bis auf 5000m hoch. Der Sauerstoffmangel auf dieser Höhe lässt dem Motor die Luft ausgehen. Man kriecht dann die Berge mit ungefähr 35-40PS hoch und hofft, dass die nächste Steigung nicht allzu steil wird. Einen Pass auf der Höhe konnten wir wegen des Leistungsverlustes nicht mehr fahren, wurden aber glücklicherweise von Sabine und Thomas mit ihrem 911er hochgezogen. Ohne die beiden hätten wir einfach eine Ausweichroute genommen.

Das nächste mal: Untersetzung einbauen! Diese ist bei den meisten Allradlern schon drin und untersetzt das Getriebe, so dass man mit doppelter Kraft, aber halb so schnell, alle Anstiege erklimmen kann.

Große Verschränkungen – wenn man zum Beispiel schräg durch einen Straßengraben fährt – lassen uns im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gehen. Sobald ein Hinterrad in der Luft hängt, geht gar nichts mehr. Das Differential verteilt die Kraft zu 100% auf das schwebende Rad, man sitzt im – eigentlich leicht zu fahrenden – Graben fest und Kathi muss aussteigen und schieben.

Das nächste mal: Differentialsperre einbauen! Dieses kleine Gimmick verteilt die Kraft 50/50 auf beide Hinterräder, auch wenn eines in der Luft hängt. Auch super im Schlamm und im Sand.

Zu Allerallerletzt:

Natürlich beeinflussen sich alle Faktoren mehr oder weniger. Man kann mit einem guten Hecktriebfahrzeug die abgelegensten Offroadtracks fahren und sicher ankommen; genauso wie man sich mit einem Highend Allradfahrzeug sofort festfahren kann. Oder umgekehrt. Oft sahen wir die riesigen Expeditions LKWs mit vier Differentialsperren und 1m Bodenfreiheit – Gefährte, mit denen man die Sahara mehrere Wochen durchqueren könnte. Wenn man aber nachfragte kam heraus, dass diese Boliden zu 95% auf Asphalt bewegt werden und noch nie eine Düne von oben gesehen haben.
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon Beda » 06.01.2014 - 09:24

Hallo Martin,
eigentlich müsste ich dich jetzt mit einem flammenden Schwert aus dem 4x4-Paradies vertreiben.
Da ich deine Ansichten in vollem Umfang teile, lasse ich das.


2 Anmerkungen:
Die 2wd-Varianten haben häufig die deutlich längere Übersetzung.
Kombiniert mit größerer Bereifung kann das zum Problem werden.
In eurem Reisebericht ging es ja öfter darum.
Turbomotoren können die dünne Luft in großen Höhen weitgehend kompensieren.
Speziell bei Dieselmotoren ist aber mit Kaltstartproblemen in großer Höhe zu rechnen.
Da hilft Startpilot oder notfalls Bremsenreiniger.

viewtopic.php?f=28&t=8260&p=89264&hilit=anspringen#p89264
Sven hat geschrieben:Am Morgen will die Kiste partout nicht anspringen. Die Nachttemperatur betrug knapp unter dem Gefrierpunkt, der schlechte Diesel und die große Höhe machen den Start zu einem langwierigen Nervenkitzel, aber irgendwann ist Leben in Rudi. Wieder suchen wir eine Furt über einen Fluss. Beim ersten Versuch erweist sich die Stelle als viel zu tief, glücklicherweise erkennen wir es rechtzeitig, etwas weiter geht es dann problemlos.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon musicmze » 06.01.2014 - 09:59

Hallo Beda,

die Sache mit der Übersetzung stimmt genau. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich mir ein Benziner Diff besorgt, oder ein wenig komplizierter: ein Verteilergetriebe vom L300 Allrad eingebaut. Alles kein Ding der Unmöglichkeit, aber auf der Reise schwer zu besorgen.

vg Martin
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon Schlappohr » 06.01.2014 - 11:13

Guten Morgen,
ich möchte nur kurz daran erinnern, dass Geländewagen weniger wegen des Allrads, als wegen der Stabilität des Fahrzeugs als Weltreisefahrzeuge geeignet sind. Dazu kommt, dass die Antriebs und Fahrgestellelemente wegen der erhöhten Bauweise leichter zugängig sind.

Letztlich gäbe es auch keinen L300 2WD wenn es keinen Pajero gegeben hätte....

Ansonsten kann man auch wunderbar zu Fuß, mit dem Radl, der Bahn oder dem Motorrad reisen - entscheidend ist sich zu öffnen und aufzunehmen.

Herzliche Grüße
Florian
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon Beda » 06.01.2014 - 12:50

Hallo Florian,
nicht schmollen!
Es ist genau umgekehrt:
Bild
Delica II L300 Bauj.1979

Bild
Delica I T100 68-79

Bild
Delica I T120 75-79
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon Schlappohr » 06.01.2014 - 15:02

Hallo Beda,
warum schmollen? :lol:
Genau umgekehrt ist es aber nicht. Mir war nur tatsächlich entgangen dass der 2WD L300 nicht eine abgespeckte (auf dem Pajero Chassis aufgebaute) Version des 4WD L300 ist. Hier also Evolution umgekehrt - erst Zweibeiner, dann auf allen Vieren :mrgreen:
Gruß
Florian
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon dinoevo » 07.01.2014 - 13:00

Die Leute, die denken man kann die Welt nur mit einem 4x4 bereisen, kommen meist über die lokale Kiesgrube nicht hinaus. Ob Einrad, Zweirad, Vierrad oder eben Sechsrad, alles ist möglich und kommt auch stark auf seine Präferenzen an. Viele verlassen den Hauptstrasse kaum, für andere wäre Kettenantrieb das beste. Aber "brauchen" tut man ihn sicherlich nicht.

Den einzigen klaren Vorteil, den ich für ein Langzeit-Reisemobil mit Allrad sehe ist die konstruktionsbedingte höhere Stabilität wie auch Florian schon sagt. Wobei das ja beim l300 auch kaum zutrifft. Fahrzeuge wie Landcruiser, Patrol, Steyr & Co sind eben mit ganz anderen Anforderungen von Grund auf so geplant worden und sollte sich auf die Langlebigkeit bei Wellblechpisten und dergleichen auswirken.

Euch weiterhin viel Spaß in Asien mit wie vielen Antriebsrädern auch immer!
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon motorang » 26.03.2015 - 12:46

Hi
im Engländerforum gibt es einen ulkigen L300-Umbau der ein Limited Slip Diff drinhat.

Freundlicherweise wurde die Herkunft nachgeforscht auf meine Nachfrage hin:
http://www.mdocuk.co.uk/forums/viewtopi ... sc&start=0

Anscheinend gab es frühere L300 (88 und 91 als Beispiel) und Pajero V25 mit Handschaltung mit einem Winterupgrade, das ein LSD beinhaltete.

Am Diff steht:
FC4
4,875
wobei letzteres die Übersetzung sein sollte, und das ist die gleiche wie am L300 P25W (Allradbus).

Gryße!
Andreas, der motorang
L300 4WD Technik-FAQ unter motorang.com/L300
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon flo » 26.03.2015 - 15:29

Nicht zu vergessen das Gewicht!
Ich werde die Gesichter im Toyota Landcruiser nicht vergessen, den wir vor 25 Jahren in unserer Antn auf einer Sandpiste in Libyen Süden überholten. Als die uns bei einer späteren Pause eingeholt haben, wollten sie dringend unter die Haube schauen. Sie erblicken jedoch nur den serienmäßigen 27-PS-Motor, der den leichten Wagen hat fliegen lassen - vergleichsweise jedenfalls ;-)
Okay, war jetzt ne Themaverfehlung, denn das war ja kein Heckantrieb ...
Seither im Geländewagen reisend vermisse ich oft diese unbeschwerte Leichtigkeit, mit der wir es damals auch über die Dünen zu den Mandara-Seen geschafft haben (gut, mit ein bisserl Anschieben an einigen weichen Stellen). Aber die drei Frauen, die mir langsam zugewachsen sind, brauchen halt Matratzen und Beauty-Cases und werweißwasnoch alles. Deshalb jetzt auch noch der L200 mit Kabine. (Für Albanien nächsten Sommer konnte ich sie aber glücklicherweise wieder zum Bus überreden).
HG.,
F.
L300 TD 4WD (1992) auf 245/75R16, L200 4WD Doka (2003) auf 235/85R16 + Tischer 230 (1991)
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon musicmze » 27.03.2015 - 11:35

Hallo,

... ja Gewicht ist alles.
Danke für die Info mit der Sperre! Da werd ich mich mal schlau machen. Suche sowieso noch eine für meine Pritsche.
Witzig: die 2wd L300 Pritsche ´98 hat die selbe Diffgröße (leicht andere Übersetzung 4,54) wie der Allradbus. Wobei unser normaler L300 2wd Kasten ein kleineres Diff hatte und somit ein Umbau mit Pajero LSD Diff o.Ä. nicht möglich war.

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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon 4x4tourer » 27.03.2015 - 13:13

Moin Martin,

musicmze hat geschrieben:Witzig: die 2wd L300 Pritsche ´98 hat die selbe Diffgröße (leicht andere Übersetzung 4,54) wie der Allradbus. Wobei unser normaler L300 2wd Kasten ein kleineres Diff hatte und somit ein Umbau mit Pajero LSD Diff o.Ä. nicht möglich war.


Hast du mal verglichen, wie hoch die jeweilige Zuladung der beiden Fahrzeuge ist? Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Pritsche als reines Lastfahrzeug eine höhere Zuladung hat und somit auch einige Komponenten (wie auch beim Allrad) bzgl. der zu erwartenden Kräfte / Lasten entsprechend stärker ausgeführt sind.

An anderer Stelle hatten wir hier ja schon mal das LSD im Gespräch. Es soll ja ein Sondermodell Chamonix gegeben haben, in dem das LSD verbaut war. In der Bucht hab ich mal welche von englischen Anbietern gesehen.

ungesperrte Grüße Dirk
L300....der bessere Bulli! ;-p
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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon musicmze » 29.03.2015 - 19:01

Moin,

laut Aufkleber an der Pritsche kann ich bis 3,5t belasten. Der Rahmen ist meiner Meinung nach schon stärker als beim 2wd /4wd und eben geschlossen. Kein U! Verwindung habe ich unbelastet getestet = 0
Mal sehen, wie es jetzt mit der Kabine und Umbau aussieht.

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Re: Ohne Allrad um die Welt. Unser Plädoyer für den Heckantr

Beitragvon freaky930 » 31.03.2015 - 10:17

Moin! LSD ist in Australien quasi Standart, da mal auf eBay oder Gumtree schauen...
Viele Grüße Willi

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