TÜV bei Langzeitreise

Von Auswandern bis Vogelgrippe

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Sven
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Beitragvon Sven » 22.02.2008 - 09:09

Ingo-K hat geschrieben:Also den Prüfer in den Flieger setzen und die Prüfung vor Ort machen lassen. Alle beteiligten müssen sich aber einig sein, das die Prüfung offiziell in Stadt X in Deutschland stattgefunden hat.


8O bisschen viel $$ und €€ aber grundsätzlich keine schlechte Idee und wie mir scheint die einzig mögliche um ein Auto wieder zuzulassen, das im Ausland geparkt und abgemeldet war. Oder?

Grüße
sven
Zuletzt geändert von Sven am 22.02.2008 - 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon hapaai » 22.02.2008 - 10:19

Da soll es noch ein Lösung geben. Das habe ich natürlich nur mal gehört und weiß nicht mehr von wem :twisted:
Es solle Mitbürger geben, die kleine Döschen mit bunten Aufklebern aller Coleur haben und diesen Inhalt einzeln gegen Zahlungen eines Barbetrags abgeben. Und diese auch noch gegen kleines Aufgeld versenden.
Das könnte die Zeit im Ausland bis zur nächsten HU in D-Land erleichtern.
Dumm ist halt nur, dass die Behörden im Ausland das Ablaufdatum lesen können, auch wenn sie nicht wissen was abgelaufen ist, da wird schnell was konstruiert, um die Kasse der örtlichen Behördenhosentaschen aufzufüllen. Der Stempel im Schein ist denen meist nicht so wichtig, wie das bunte Ding am Schild.
Wie gesagt, alles nur Hörensagen....

Gruß, Walter
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Beitragvon Crazy.max » 22.02.2008 - 12:11

Hallo zusammen ,

ich bin nicht sicher , aber kann es nicht sein das es sich hier um eine Sache geht die in dieser Form nur in der BRD ( sorry für diesen Ausdruck ) masgeblich ist ? Vor Jahren war in der ADAC Motorwelt mal ein Artikel der eben diese Dilemma eines Motoradweltreisenden schilderte weil eben nach 4 jahren der Tüv abgelaufen war und er kurz nach der wiedereinreise in Deutschland von der Rennleitung in (damals) grün beige angehalten worden ist und nach der Formel je 3 Monate mal 50 Euro zu einer von 400 Euro und 3 Punkten + Stillegung + 1 Monat Fahrverbot zur kase gebeten worden ist . Lediglich die vielen Einreisestempel im Personalausweis und Reisepass sowie einige ( Visa ?? ) die er vorlegen konnte haben die Brüder dann zum Nachdenken angeregt und so wurde das "Vergehen" dann nur in einer Anzeige festgehalten und eine Möglichkeit der gerichtlichen Klärung geschaffen ...wie das nun ausging wurde aber nicht weiter erwähnt .

Der Syndikus der ADAC riet darum den Betroffenen im Falle des Falles bei der deutschen Vertretung im Entsprechenden Land vorstellig zu werden um dort das Fahrzeug ....Prüfen zu lassen ??, Abwesenheit eines TÜV´s bescheinigen zu lassen ?? Die Unmöglichkeit der HU Durchführung zu bestätigen lassen ? - irgentwie so war gewesen - jedenfalls hatte man dann was zum Vorzeigen bei der Rückkehr in der Hand und vielleicht hilfts ja bei der Argumentation mit der Rennöeitung ...

Olaf - den das nicht betrifft weil er bestimmt vor dem TÜV Ablauf Heimweh bekommen würde :wink:
ich bin Olaf und ich mag Umarmungen
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Beitragvon Schlappohr » 22.02.2008 - 13:01

Crazy.max hat geschrieben:weil er bestimmt vor dem TÜV Ablauf Heimweh bekommen würde :wink:


Das ist sicherlich eine der liebenswertesten Aussagen die ich hier je gelesen habe....

Herzliche Grüße
Florian, der leider immer Fernweh hat :?
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Beitragvon Rob » 25.02.2008 - 20:36

N' Abend,

auf Malle können Deutsche ihre Autos TüVen lassen. Dort haben ja einige einen Zweitwohnsitz und auch Autos aus D dort. Also könnte der Weg von Crazy.max der Richtige sein.
Man müsste vielleicht mal eine Botschaft in sonstwo anmailen und das Problem schildern, unter dem Vorwand, man ist auf der Rückreise und weiss nicht weiter :achselzuck: .

Ich habe 1999 einen Camaro aus USAland mitgebracht, diesen durfte ich in D als Deutscher mit der amerikanische Versicherung 6 Monate fahren, aber nur weil ich einen Wohnsitz dort hatte! Für die Ami-Versicherung war ich quasi ein Urlauber in D. Nach Aussage der Polizei in D ging diese Konstellation aber auch nur, da ich nachgewiesen habe, dass ich damals dort gelebt und gearbeitet habe, also meinen Lebensmittelpunkt dort hatte. ansonste hätte es Probleme wegen der Kfz-Steuer gegeben. Aber wiederum hat es die nicht geschert, dass ich keine Arbeitserlaubnis für drüben hatte. Aber Schriftliches darüber habe ich zur Bestätigung nicht.
Der Camaro hat zwar Spaß gemacht (matt schwarz, laut und böse :mrgreen: ), aber die Angst vor einem Unfall fuhr im Kopf immer mit... .

Zu beachten ist ebenfalls, dass eventuell eine Steuerhinterziehung im Land, in dem man sich aufhält vorliegt, wenn das Fahrzeug nirgends zugelassen ist. Auch gibt es in einigen Ländern Probleme, als Ausländer ein einheimisch zugelassenes Fahrzeug zu fahren.

Wo kein Kläger da kein Richter, aber was wenn :hosenscheisser2: ?

Meine Mindesthaftplichtsumme in Orange County/Florida betrug US$10000.-. Wenn ich dort jemanden angefahren hätte, hätte ich sofort mit dem nächsten Flieger das Land verlassen.... .

Ich würde auf jeden Fall einen legalen Weg gehen, denn wenn man Pech hat, gerätst Du an einen Polizeichef in the middle-of-nowhere-county, der kurzerhand die Karre beschlagnahmt, weil er schon immer so ein Auto haben wollte. Dann sitzt Du da, Karre weg, Ausrüstung weg, womöglich noch mal kurz im Knast gewesen, und die Botschaft sagt Dir am Telefon, sie kann nichts machen, da der Wagen in Deutschland als gestohlen gemeldet wurde? Ne-ne...
Dann lieber beim Wiedereitritt in die deutsche Bürokratie an der Grenze Bescheid geben und ne Lösung mit den Grenzern suchen... . Notfalls "draußen" schlafen, zu Fuß rüber, Kurzkennzeichen holen, Auto über die Grenze schieben, dran schrauben und ab nach Hus. Beim Lkw muß man halt doller schieben :lol: .
Aber am Besten vorher mal eine Botschaft anmailen.... .

Der Zoll sollte doch dafür eine Lösung haben, die Versicherung läuft ja ohne TüV trotzdem weiter... .

Schönen Abend noch,
der Rob, dem sich seit Frau-Kind-Haus-Hund solche Probleme nicht stellen und das ist gut so

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