L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 09.07.2019 - 07:24

Hi
ich meinte den Block, sorry.
Von oben sind die Wasserlöcher zu klein fürs Endoskop.
Von vorne kommt man nicht weit genug hinein.
Was sollte der Kopfdichtung dabei passieren? Eigentlich wird der Kopf bei der Aktion ja vom Kopf her durchgespült.

An Chemie hatte ich auch schon gedacht. Aber das wäre richtig scharfes Zeug (Ich nehm mal an Aceton) und würde (wenn was austritt) sicher auch Gummis, Schläuche, Dichtringe unterhalb angreifen.

Gryße!
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 09.07.2019 - 08:22

Morgen Andreas,
dann ist das Endoskop zu groß.
Eine Kopfdichtung ist nach dem Einbau Schrott, sobald sie wieder demontiert wird.
Auch, wenn das nur 1h später ist.

Wie Volker schon schrieb: Schleifpapier hat auf Dichtflächen nichts verloren.
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 09.07.2019 - 13:42

Hi,
die Welt ist groß und es gibt abweichende Meinungen, auch in Fachwerkstätten. Ist ja jetzt auch egal, mein Problem ist nicht das Schleifpapier sondern meine blöde Idee die Bohrungen abdichten zu wollen. Normalerweise wird nicht abgedeckt und dafür danach halt gespült/gesaugt.

Ich dachte eigentlich die Kopfdichtung bleibt dann drauf. Warum sollte die nochmal runter? Zuerst werden wir es eh mal drucklos mit Wasser versuchen, vielleicht schwemmt es das Zeug zur Wasserpumpenöffnung. Daumen gedrückt, Freitag geht es weiter.

Mein Endoskop hat 13 mm samt Beleuchtung, die Kanäle in der Dichtfläche halt nur 8-10 mm schätze ich.

Ich werd berichten was dabei rausgekommen ist.

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 09.07.2019 - 13:53

Hallo Andreas,

ist der Block draußen? Findest Du keine Zeichnungen zu den Kühlmittelwegen?

Ich würde wohl unter Zuhilfenahme von Bedas beschriebenem Hirnschmalz und Pressluft eine ausblasende Reinigung versuchen.

Der Kühlmittelauslasstutzen wäre meine erste Wahl. Vielleicht sollte man immer nur ein Loch mit Schaumstoffrest öffnen und die erfolgreiche Entfernung überprüfen.

Die Zeichnungen im reinen Motorenbuch (PWEG9040-D?) finde ich schon relativ gut für die Übersicht der Kühlmittelwege.

Im Handbuch 14 Motorkühlung am L200 habe ich für den 4G6 noch etwas feines für Dich gefunden....

Tätaratö - die Kühlmittelablasschraube:

Bild

Die Stelle dürfte auf der Beifahrerseite ganz hinten vor der Schwungscheibe zu finden sein, vermutlich ganz gleich dem 4D56 und ja ich weiß - im Handbuch der L300 ist nichts zu finden....

Sagte ich doch, nur Walter und ich benutzen weltweit diese Schrauben und nun bist Du in den kleinen Kreis aufgenommen....

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 09.07.2019 - 23:13

Nabend aus Barcelona!

unbemerkt hat geschrieben:Sagte ich doch, nur Walter und ich benutzen weltweit diese Schrauben und nun bist Du in den kleinen Kreis aufgenommen....


Ach Kay, globale Ableitungen aus regionalen Erfahrungen sind doch immer gefährlich. :lol:

Es grüßt Volker, der Mal wieder ganz wo anders gelandet ist als geplant.

Sorry Nachtrag zum eigentlichen Thema!

So wie ich die inneren Bereiche des Blockes im dem Kühlwasser zugänglichen Bereichen erinnere, fand ich diese sehr grob mit vielen Gußgraten und Ecken versehen. Wenn mir dies passiert wäre, würde ich den Kopf entfernen und spülen, spülen, spülen. Die Kleinen Löcher würde ich mit Kork verschließen. Wasserpumpe muss auch runter, den wenn es mit spülen klappt, wird der Schaum wohl am ehesten da erscheinen. Dichtflächen reinige ich mit viel Handarbeit und einer Trapezklinge. Die paar Krümel die eventuell in den Kühlkreislauf fallen stören normalerweise nicht. Mag sein das andere Fachfirmen ( ich bin Hobbyschrauber ) das anders machen.
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 10.07.2019 - 09:26

Hallo zusammen,
ein Tutorial:
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 15.07.2019 - 06:54

Hallo zusammen!
So, genug gebüßt.
Nach Anfertigung eines Gegenhalters für die Kurbelwelle (ist kleiner als für den Diesel, anderer Lochkreis) konnten die Riemenscheiben auf der Kurbelwelle sowie Zahnriemen und Wasserpumpe ausgebaut werden. Die Dichtringe schauen erfreulicherweise noch dicht aus:

L300_4G64_Gegenhalter_Kurbelwelle.jpg
L300_4G64_Gegenhalter_Kurbelwelle.jpg (28.29 KiB) 285 mal betrachtet


Für die Spülerei haben wir einen Adapter Gardena > Benzinschlauch gemacht, mit Absperrhahn. Passt saugend in die Kanäle der Wasserführung:

L300_4G64_Block_spuelen1.jpg
L300_4G64_Block_spuelen1.jpg (115.57 KiB) 285 mal betrachtet


Außerdem einen Wasserpumpendummy aus Stahlplatte mit Schlauchanschluss, geschweißt und mit Silikon am Block verschraubt. Warten bis das Silikon gebunden hat ...
Dann mit Druckluft nochmal festgestellt welcher Kanal Durchgang zur Wasserpumpe hat weil wir den Zettel von voriger Woche nicht mehr gefunden haben:

L300_4G64_ZKD_Kanaele.jpg
L300_4G64_ZKD_Kanaele.jpg (48.42 KiB) 285 mal betrachtet


Schließlich jeden Wasserkanal gespült, aber da kam leider nix.
Im Schlauch ein ruhiges Bächlein Kühlwasser, nicht gerade mitreissend. Bei mehr Wasserdruck stieg das Wasser in den übrigen Kanälen, dieser Versuch war ohne Abdeckung des Blocks.

Schließlich einen Industriestaubsauger (nass) an den Schlauch angeschlossen, aus dem Wasserpumpenanschluss gesaugt und gleichzeitig gespült über die Wasserkanäle. Hui, da war was los im Schlauch! Durch den Unterdruck im Block konnte auch mehr Wasserdruck verwendet werden.

L300_4G64_Block_spuelen2.jpg
L300_4G64_Block_spuelen2.jpg (78.04 KiB) 285 mal betrachtet


Und schließlich, friedlich im Spülwasser schwimmend, die Erlösung:

L300_4G64_Block_spuelen3.jpg
L300_4G64_Block_spuelen3.jpg (13.56 KiB) 285 mal betrachtet


Dienstag beginnt der Zusammenbau.

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Hirvi » 15.07.2019 - 07:39

Hallo Andreas!

Sauber, das freut mich zu hören. :super:

Es grüßt Volker
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 15.07.2019 - 10:54

Moin Andreas,

Glückwunsch zum Erfolg. Endlich wieder gute Nachrichten.

Wenn die Simmeringe mehr als 50.000 Km oder 6 Jahre verbaut sind, würde ich sie mitmachen. Wegen den Dichtungen möchte ich nie einen Zahnriemen ....

mit Grüßen von Kay und weiter Daumen drückend
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 15.07.2019 - 10:59

Lieber Kay,
Du hast recht, und die Dichtringe wurden ohnehin mitbestellt. Wir werden sie auch einbauen.

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon unbemerkt » 15.07.2019 - 11:06

Hallo Andreas,

dann kann doch fast nichts mehr schief gehen.

Hoffentlich kannst Du bald wieder entspannt zu vielen problemfreien Reisen losdüsen.

Auf den 2.4er mit 130 PS bin ich schon ganz gespannt. Ich vermute, das wird mein nächster Vernunftmotor...

mit Grüßen von Kay
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 15.07.2019 - 11:35

Hallo Andreas,
das nenne ich: Ergebnisorientierte Anwendung von Gehirnschmalz :super:
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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 16.07.2019 - 20:36

So,
die Dichtringe am Block sind gewechselt. Das Öffnen der Schraube von der Ausgleichsweller-Riemenscheibe war ein Graus. Die im Buch empfohlene Vorgangsweise, die AGW mit einem Schraubenzieher zu blockieren, die in eine dafür vorgesehene Bohrung im Block eingesteckt wird, ist viel zu weich, da federt alles. Wir haben eine 1/8 Zoll Verlängerung vom Ratschensatz verwendet, das war das größte und steifste Trumm das dort möglich ist. Selbst mit dem Impulsschrauber hat es da nur gerattert und gefedert.
Ich empfehle Nachahmern, an dieser Stelle ein Stück Aluminium Vierkantmaterial ordentlicher Stärke vom Riemenrad zur Kurbelwelle einzulegen, damit ging die Schraube kontrolliert auf und mit definiertem Drehmoment auch wieder zu.
Der AGW-Dichtring war der unauffälligste, der Kurbelwellendichtring war glaub ich dicht, aber der Dichtring der Ölpumpenwelle hat definitiv durchgelassen.
Die alten Dichtringe haben wir mit einem 2,5 mm Löchlein versehen, dann eine 70 mm Spaxschraube reingedreht und darüber die Dichtringe rausgehebelt.

Für heute war dann Schluss, wir sind noch auf der Suche nach Drehmomenten für die Ölpumpenwelle, den Spanner vom kurzen Zahnriemen und der Kurbelwellenschraube. Aber das hat bis Morgen Zeit ...

Außerdem sind die Gewinde für die Zylinderkopfschrauben gereinigt, die Dichtflächen nochmal nachgesäubert, alles nochmal ausgesaugt. Gute Etappe.

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon motorang » 22.07.2019 - 07:00

Guten Morgen,
der Motor ist wieder zu, wir arbeiten an der Peripherie. Alle Riemen und Spanner neu etc.
Etwas Seltsames ist passiert.

Ich hatte von Elring einen kompletten Satz Zylinderkopfdichtung bestellt (mit Halbmond, Auspuffdichtung, Ventilschaftdichtungen, Nockenwellendichtring etc).
Und ich hatte von Elring eine EINZELNE Zylinderkopfdichtung bestellt.

Trotz identer Nummer sehen die Dichtungen unterschiedlich aus:

L300_4G64_ZKD_2xElring.jpg
L300_4G64_ZKD_2xElring.jpg (64.79 KiB) 208 mal betrachtet


Wir haben dann lieber die MIT Nummer verbaut (einzeln bestellt). Die aus dem Komplettsatz hat KEINE Nummer, und hat am hinteren Ende zwei Kühlwasseröffnungen weniger gestanzt. Im obigen Bild die ganz rechten Öffnungen. Auch sind die Zylinderbohrungen rund, bei der "besseren" Dichtung sind Ausnehmungen für die Ventile zu sehen, so wie bei der verbauten. Und sie hat viel weniger Metallverstärkungen.

Hier zum Vergleich die ausgebaute, defekte Dichtung:

Bild

Und hier eine aus diesem Fred, für Galopper von Herth und Buss:

Bild

Und noch eine:

Bild

Die Elring-Verpackungen schauen beide OVP aus, mit Hologrammsiegel und allem.
Hier der verdächtige Satz:

L300_4G64_ZKD_aus Satz_Elring.jpg
L300_4G64_ZKD_aus Satz_Elring.jpg (98.5 KiB) 208 mal betrachtet


Auch der Dokuzettel ist bis aufs Datum fast ident:

L300_4G64_ZKD_2xElring_Doku vorn.jpg
L300_4G64_ZKD_2xElring_Doku vorn.jpg (80.21 KiB) 208 mal betrachtet


Die Rückseite allerdings ist bei einem der Zettel auf dem Kopf stehend gedruckt:

L300_4G64_ZKD_2xElring_Doku hinten.jpg
L300_4G64_ZKD_2xElring_Doku hinten.jpg (54.93 KiB) 208 mal betrachtet


Bestellt habe ich beide bei großen Autoteileversendern, nicht auf Ebay oder Alibaba oder so. Was meint ihr dazu?

Noch was weniger Schönes fand ich:

L300_4G64_AlterZKschaden.jpg
L300_4G64_AlterZKschaden.jpg (132.64 KiB) 208 mal betrachtet


Da wurde der Zylinderkopf bei Zylinder 3 wohl schon mal geschweißt und nachgearbeitet. Hm.
Dazu passt auch dass der Motor eine andere Nockenwelle hat - von einem Wagen OHNE Jetventile. Der hat nämlich die Kipphebel für die Jetventile nicht ...
Bitte nicht von den inkonsistenten Pfeilmarkierungen auf den ZK-Schrauben irritieren lassen. Ich hab das Foto mitten im Anziehprocedere gemacht (80 Nm, dann öffnen, dann 20 Nm + 2x eine Vierteldrehung).

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Re: L300 mit 2.4 Liter Benzinmotor: Motorschaden

Beitragvon Beda » 22.07.2019 - 08:13

Hallo Andreas,
da wäre ich auch stutzig geworden.
Die eine Dichtung wirkt auf mich wie ein Billignachbau.
Tatsächlich handeln die Teilehersteller auch untereinander und kaufen Teile, die sie selbst nicht produzieren, zu.
Das dürfte z.B. bei deinem seltenen Japan-Motor zutreffen.
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